Schutzweste, warum eine tragen…

Du als Prepper kennst die Vorteile, wenn du auf alles vorbereitet bist. Du weißt, dass es schnell zu unerwünschten Situationen kommen kann und willst darauf bestens vorbereitet sein. Eine gut gefüllte Speisekammer zu haben, ist für dich vollkommen normal. Auch einen Bug out Bag hast du immer parat. Deine Familie weiß, was im Falle einer Krise zu tun ist und du probst den Ernstfall regelmäßig. In der freien Natur zu überleben stellt für dich keine große Herausforderung dar. Du weißt dir zu helfen und fürchtest dich nicht vor einer Krise. Herbei sehnen tust du sie aber auch nicht Die ein oder andere legale Waffe hast du dir für den Notfall auch besorgt. Aber hast du auch schon an eine Schutzweste gedacht? Ein hilfreiches Tool, das dir dabei helfen kann, auch dann am Leben zu bleiben, wenn es wirklich ernst wird.

Wer trägt eine Schutzweste?

Schutzwesten kennst du sicher vor allem als notwendige Ausrüstung der Polizei, Bundeswehr und des Sicherheitsdienstes. Aber auch Rettungskräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes greifen immer häufiger darauf zurück.

Besonders gefährdete Personen wie Politiker oder Journalisten in Krisengebieten tragen Schutzwesten regelmäßig und vertrauen ihnen ihr Leben an. Doch auch für dich kann diese Weste wichtig werden.

Da dieses Thema jedoch komplex ist und du beim Kauf einer Schutzweste genau wissen solltest, welchen Zweck deine Weste erfüllen soll, findest du in diesem Beitrag einige hilfreiche Informationen, die dir die Kaufentscheidung erleichtern sollen.

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Was genau ist eine Schutzweste?

Bei einer Schutzweste handelt es sich grundsätzlich, wie der Name schon sagt, um eine Weste. Diese Weste hat dabei eine weitaus größere Schutzfunktion als normale Kleidungsstücke.

Das Hauptaugenmerk dieser Schutzwesten liegt dabei auf dem Verhindern von Stich- oder Schussverletzungen. Normale Alltagskleidung hilft dir hierbei nur wenig. Die richtige Schutzweste kann dir das Leben retten.

Dabei sind Schutzwesten so konzipiert, dass sie vor allem die Körperteile schützen, die leicht getroffen werden können und für dein Überleben besonders wichtig sind. Entsprechend trägst du eine solche Schutzweste am Oberkörper.

Je nach Typ der Schutzweste werden nicht nur deine Organe geschützt, sondern auch wichtige Hauptschlagadern, welche in erster Linie am Hals, unter den Achseln und in der Leistenregion liegen.

Möchtest du dir eine Schutzweste zulegen, solltest du darauf achten, dass diese Regionen tatsächlich von der Weste geschützt werden.

Andernfalls läufst du Gefahr, dass zwar deine Organe nicht so leicht verletzt werden können, du bei einem Angriff aber dennoch trotz Schutzweste ums Leben kommen kannst.

Wirst du nämlich angegriffen und durch eine Schuss- oder Stichwaffe verletzt, so werden selten die lebensnotwendigen Organe so stark verletzt, dass du deswegen stirbst.

Vielmehr kommt es durch die Verletzung zu einem starken Blutverlust, welcher binnen Minuten lebensbedrohlich werden kann.

Eine Schutzweste kann dich entsprechend nur dann wirklich ausreichend schützen, wenn sie nicht nur deine Organe verdeckt, sondern auch die Hauptschlagadern, die aufgrund ihrer Position leicht getroffen werden können.

Um auf den Träger angepasst werden zu können, sind die meisten Schutzwesten mit einigen Klettsystemen ausgestattet.

Durch sie ist es möglich, die schützenden Partien ideal vor den lebenswichtigen Organen zu platzieren.

Außerdem sind Schutzwesten auf diese Weise auf den Körper des Trägers anpassbar und eignen sich damit sowohl für schmächtige, als auch für kräftige Personen.

Schutzwesten gegen Stichverletzungen

Am bekanntesten ist der Einsatz von Schutzwesten bei einem drohenden Schusswechsel. Darum verbindest du mit einer Schutzweste vermutlich auch den Einsatz von Schusswaffen. Es gibt jedoch auch Schutzwesten, die vor Stichverletzungen schützen.

Derartige Westen sind meist leichter und flexibler als Westen, die vor Schussverletzungen schützen, halten jedoch den meisten Geschossen aus einer solchen Waffe nicht stand.

Vielmehr werden durch sie etliche Verletzungen verhindert, welche durch Messer, Scheren, Dolche oder andere Hieb- und Stichwaffen verursacht werden können. Gute Schutzwesten gegen Stichverletzungen halten dabei auch kleinen Projektilen, welche mit einer Handfeuerwaffe abgefeuert werden, stand.

Die meisten dieser Schutzwesten schützen lediglich den Oberkörper und haben keinen Hals-, Achsel- oder Leistenschutz. Manche Hersteller bieten hierfür jedoch gesonderte Lösungen in Form von zusätzlicher Schutzkleidung an.

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Schutzwesten gegen Schussverletzungen

Wenn du nun denkst, dass eine Schutzweste gegen Schussverletzungen die bessere Alternative zu einer Schutzweste gegen Stichverletzungen ist, irrst du dich. Auch wenn es den Anschein hat, als würden kugelsichere Schutzwesten mehr aushalten und damit natürlich auch gegen Stichverletzungen gut aussehen, ist dies nicht unbedingt der Fall.

Einige Schutzwesten gegen Schussverletzungen halten lediglich Kleinkalibern stand und sind völlig machtlos gegen eine Hieb- oder Stichwaffe. Entscheide dich darum nicht zu voreilig.

Stabile Panzerungen, die auch gegen die Munition von Langwaffen wie Gewehren oder Maschinenpistolen standhalten, sind hingegen auch stichfest. Diese Schutzwesten sind wiederum sehr schwer und verfügen meist über eine zusätzliche Schutzleistung der Arme, des Halses und der Leistenregion.

Durch die Verwendung verschiedener Platten, welche meist aus Keramik bestehen, schränken Schutzwesten, die den Träger vor einer Schussverletzungen schützen sollen, diesen in der Regel stark in seiner Bewegung ein.

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Verschiedene Schutzklassen und ihre Bedeutung

Bevor du dir eine Schutzweste kaufst, solltest du dich mit den einzelnen Schutzklassen vertraut machen. Davon gibt es vier. Je höher die Schutzklasse, desto höher der Schutz.

Die Schutzklasse SK 1 oder auch Level IIIA schützt den Träger vor Munition aus Kurzwaffen, die über keinen Hartkern verfügen. Schutzwesten der Schutzklasse SK 2 hingegen schützen auch vor Kurzwaffenmunition mit Hartkern.

Bei diesen beiden Schutzklassen ist ein Schutz vor Stichverletzungen nicht zwingend gegeben. Sollte dieser dennoch vorhanden sein, so werden die Westen vom Hersteller entsprechend gekennzeichnet.

Westen der Schutzklasse SK 3 oder auch Level III schützen den Träger nicht nur gegen Kurzwaffenmunition, sondern halten auch Munition aus Langwaffen ab, welche keinen Hartkern besitzen.

Die Schutzklasse SK 4 oder Level IV schützt schließlich zusätzlich auch vor Hartkernmunition von Langwaffen. Damit bietet diese Kategorie den höchsten Schutz.

Sowohl die Schutzklasse SK 3, als auch die Schutzklasse SK 4 steht für Schutzausrüstung, die gegen Hieb- und Stichverletzungen schützt.

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Vor- und Nachteile der einzelnen Typen

Die Vorteile einer Schutzweste liegen klar auf der Hand. Du kannst dich mit ihr vor Angriffen mit Waffen schützen und dich so darauf konzentrieren, den Angreifer außer Gefecht zu setzen, während du dich nicht allzu sehr darauf konzentrieren musst, dich selbst zu schützen.

Dabei gilt natürlich, dass du die Schutzweste deinen Bedürfnissen anpassen musst. Eine gute Panzerung, die dich in allen wichtigen Körperregionen vor Verletzungen jeglicher Art schützt, bietet dir zwar eine erhöhte Sicherheit, schränkt dich jedoch stark in deiner Bewegungsfreiheit und Mobilität ein.

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Solche Westen wiegen häufig mehr als 10 kg, tragen dick auf, sind wenig flexibel und lassen dich mächtig ins Schwitzen kommen. Wegrennen wird damit zu einer besonderen Herausforderung.

Leichtere Westen hingegen haben eine entsprechend geringere Schutzwirkung, schützen häufig auch nicht alle wichtigen Körperregionen, sondern beschränken sich auf den Oberkörper, welcher aufgrund seiner Größe am besten getroffen werden kann.

Am flexibelsten bist du mit einer Schutzweste gegen Stichverletzungen. Diese sind meist deutlich leichter und je nach Modell auch vergleichsweise beweglich. Damit schränken sie dich deutlich weniger ein, schützen dich jedoch nicht vor Verletzungen die durch Schusswaffen verursacht werden.

 

Welche Schutzweste ist für Prepper sinnvoll?

Welche Schutzweste du kaufen solltest, hängt natürlich davon ab, wofür du sie nutzen möchtest. Willst du dich vor Messerangriffen schützen und wendig bleiben, ist eine stichfeste Weste sinnvoll.

Legst du mehr Wert auf hohen Schutz und willst dich im Notfall verbarrikadieren statt wegzurennen, kannst du zu einer Schutzweste der oberen Schutzkategorien greifen. Diese sind meist deutlich teurer und im Handel nicht so präsent, aber dennoch vorhanden.

Wie so oft kommt es auf die Situation an. Du solltest darum selbst ausreichend recherchieren, dir verschiedene Szenarien vorstellen, welche du für sinnvoll erachtest, und dich dann für den passenden Schutz entscheiden.

Vor allem aber solltest du die Informationen des Herstellers genau durchlesen und gegebenenfalls einige Testberichte ausfindig machen. So erfährst du, wie sicher die von dir gewählte Schutzweste tatsächlich ist.

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Individueller Schutz durch Anpassung

Während die Schutzwesten der Polizei meist in mehreren Ausführungen für jeden Polizisten vorhanden sind, wirst du dir vermutlich nur eine Weste zulegen. Dabei kannst du viele Westen auf deine Bedürfnisse anpassen.

Einige Hersteller bieten beispielsweise stichfeste Kleidung an, welche zumindest harmlosere Angriffe abhält. Andere haben schusssichere Jacken entworfen, die hervorragend funktionieren.

Auch die Kombination einer einfachen Schutzweste mit einem zusätzlichen Schutz für den Hals oder die Oberarme kannst du kaufen. Durch die Verfügbarkeit vieler verschiedener Produkte kannst du dir so deine eigene perfekte Ausrüstung zusammenstellen.

Das gilt auch für die erhältlichen Größen. Du magst in eine Schutzweste für Erwachsene hineinpassen, deine Kinder aber nicht. Schutzwesten für Kinder hingegen sind nur schwer erhältlich.

Einem Kind eine zu große Weste anzuziehen kann jedoch die Wirkung verfehlen. Stattdessen gibt es für Kinder beispielsweise Rucksäcke oder Jacken, die eine erhebliche Schutzwirkung vorweisen können.

Stelle dir darum für die passende Situation und den Träger auch die passende Survival Ausrüstung zusammen, um dich im Ernstfall effektiv zu schützen.

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Effektive Tarnung zur Vorbeugung

Um zu verhindern, dass dir deine Schutzweste im Notfall abgenommen wird, kannst du darüber nachdenken, eine dünnere Schutzweste zu kaufen.

Welche du unter deiner eigentlichen Kleidung tragen kannst.

Häufig haben diese Schutzwesten eine geringere Wirkung und halten entsprechend nicht jedem Kaliber stand.

Sie fallen dafür aber auch nicht auf und gewähren dir eine höhere Beweglichkeit.

Aber auch Schutzwesten in Tarnfarben sind auf dem Markt erhältlich, mit welchen du dich vor allem in der Natur ausreichend tarnen kannst.

So kannst du Situationen, in welchen die Schutzweste dein Leben retten muss, von vornherein verhindern und bist doch geschützt, falls sie zum Einsatz kommen muss.

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Pflege der Schutzweste

Wichtig für die Erhaltung der Schutzwirkung ist die korrekte Pflege der Schutzweste. Je nach Weste kannst du hier beispielsweise die eingearbeiteten Platten entfernen und die Weste waschen.

Bei einigen Schutzwesten ist dies nicht möglich, sodass du sie nur begrenzt sauber bekommst, was den Komfort auf Dauer deutlich einschränken kann. Besonders, wenn du diese regelmäßig trägst, solltest du Wert darauf legen, dass deine Schutzweste waschbar ist.

Wichtig bei Schutzwesten ist, dass du sie bei Nichtgebrauch ordentlich aufhängst oder wegpackst, da die Schutzplatten zwar Schüsse abhalten, bei schlechter Lagerung jedoch schnell kaputt gehen können.

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Sicherheit geht vor!

Wichtig ist vor allem, dass du die Bereiche deines Körpers schützt, bei denen es durch Verletzungen besonders schnell zum Tod durch Verbluten kommen kann.

Ob du dir hierfür eine schwere Schutzweste zulegst oder lieber auf eine leichte Panzerung mit zusätzlicher Schutzkleidung zurückgreifst. Das liegt ganz bei dir.

In jedem Fall aber solltest du die Schutzwirkung deiner Weste nicht leichtfertig testen und auf den Träger der Weste zielen.

Auch wenn es nahe liegt, die Weste unter realistischen Bedingungen auszuprobieren.

Natürlich soll die Schutzleistung gewährleistet werden und ob dies tatsächlich so ist, weißt du letztlich nur, wenn du es ausprobiert hast.

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Bei einem solchen Versuch kann jedoch einiges schief gehen, was letztlich zu schweren Verletzungen beim Träger der Weste, aber auch beim Schützen beziehungsweise beim Angreifer führen kann.

Wenn du dich von der Schutzleistung deiner Schutzweste überzeugen willst, solltest du darum besser auf einem Beschusstest des Herstellers in deinem Beisein bestehen.

Viele Hersteller bieten diese Tests an, um ihre Kunden von der Effektivität ihrer Schutzausrüstung zu überzeugen.

Außerdem lässt die Schutzleistung der Materialien nach, wenn die Weste Stiche oder Schüsse abfangen muss. Da diese Westen mitunter recht teuer sind, ist es besser, wenn du nicht selbst deren Schutzwirkung überprüfst. Andernfalls kannst du dich im Ernstfall möglicherweise nicht mehr darauf verlassen und das ist natürlich nicht Sinn der Sache.

Unverzichtbar wenn es hart auf hart kommt

Auch wenn stich- und schusssichere Westen vor allem für den Polizeieinsatz oder die Bundeswehr gedacht sind, so können sie auch für dich eine gute Lebensversicherung darstellen.

Ob diese notwendig ist, kannst nur du selbst beantworten, denn nur du weißt, auf welche Situationen du dich tatsächlich vorbereiten möchtest. Über die Investition in eine Schutzweste solltest du zumindest nachdenken und dir eine solche erst nach gründlicher Recherche zulegen.

Hierzu stehen dir im Internet etliche Tests zur Verfügung und vor allem englischsprachige Informationen können dir hier weiterhelfen. In den USA sind diese Westen aufgrund der Verletzungsgefahr durch Waffen wesentlich weiter verbreitet als in Europa.

Allerdings sind diese Schutzwesten hierzulande längst nicht alle erhältlich. Doch auch das, was auf dem europäischen Markt angeboten wird, ist völlig in Ordnung.

Und hat, je nach Typ und Schutzklasse, eine Schutzwirkung, die im Ernstfall dein Leben retten kann.

Nutze darum die Möglichkeit, dich gegen die existierenden Waffen und Gefahren bestmöglich zu schützen. Ob du hierfür ein sicheres Schloss an der Haustür anbringst, oder doch lieber eine Schutzweste trägst, liegt ganz bei dir.

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