★★ Armbrust kaufen Vergleich 2019 ★★

In diesem Beitrag erfährst du unter anderem wo du eine Armbrust kaufen kannst und was es zu dabei zu beachten gilt. Pfeil und Bogen war früher eine gängige Waffe um Tiere zu erlegen und Gegner zu töten. Heute wird der Bogen in erster Linie als Sportgerät genutzt.

Interessant: Eine, beinahe in Vergessenheit geratene, Waffe, die dem Bogen ausgesprochen ähnlich ist, ist die Armbrust. Hier fallen dir vermutlich als erstes Bilder von muskulösen Männern im Mittelalter ein, die damit gegen andere muskulöse und gepanzerte Männer kämpfen.

Dazu werden Armbrüste heute nicht mehr verwendet. Nein, sie werden nahezu gar nicht mehr verwendet und schon gar nicht zum Kämpfen. Aber sie haben dennoch ihren festen Platz bei einigen Aktivitäten erhalten.

Die Geschichte der Armbrust

Bereits die alten Griechen kannte eine Vorart der Armbrust und spätestens vor 2000 Jahren wurden Armbrüste, ähnlich denen, die wir heute kennen, regelmäßig genutzt. Die Römer nutzen sie unter dem Namen Ballistae, um damit im Krieg gegen Gegner anzukämpfen. Auch die Asiaten verwendeten etwa zu dieser Zeit Armbrüste.

In den folgenden 1000 Jahren wurde die Armbrust nach und nach weiterentwickelt und zu einer kriegsfähigen Waffe ausgebaut. Aufgrund ihrer immensen Durchschlagskraft wurde sie, gemeinsam mit dem Bogen, im 12. Jahrhundert jedoch als Waffe verboten, da ihr Einsatz als unritterlich galt.

Damals galten noch Regeln im Kampf um Leben und Tod.

Mit der Erfindung der Arkebuse, einer frühen und sehr einfachen Form eines Gewehrs, im 15. Jahrhundert, verlor die Armbrust jedoch ihren Platz im Waffenarsenal und wurde nur noch vereinzelt eingesetzt. Zum Jagen war sie dennoch lange Zeit ein gängiges und erfolgreiches Instrument.

Armbrust mit Visier

Die Armbrust heute

Entgegen der Annahme Vieler, haben Armbrüste aber auch heute noch ihren festen Platz bei einigen Aktivitäten. So darf damit, ebenso wie mit dem Jagdbogen, in einigen Ländern offiziell gejagt werden, was mitunter sogar als effektiver und tierfreundlicher als manche Schusswaffe gilt.

Doch nicht nur als Jagdwaffe kommt die Armbrust heute noch zum Einsatz. Sie wird ebenfalls als Sportgerät eingesetzt, wenn auch wesentlich seltener als der Bogen. Vor allem aber hat sie einen festen Platz beim Errichten von Hängebrücken oder der Installation von Kletterseilen.

Dank ihr kann auch über eine größere Entfernung ein Seil direkt gespannt und vorläufig befestigt werden, was den Bau derartiger Brücken enorm vereinfacht.

Was macht eine gute Armbrust beim Kaufen aus?

Wenn du dir eine Armbrust kaufen möchtest, solltest du dich zunächst mit der Waffe an sich vertraut machen. Bei einer Armbrust handelt es sich im Prinzip um einen Bogen, welcher horizontal auf einem Stabilisator befestigt ist. Die gesamte Armbrust verfügt dabei, im Gegensatz zum Bogen, über eine Vorrichtung, welche die Sehne dauerhaft und selbstständig spannt.

Dadurch musst du nicht selbst den hohen Kraftaufwand aufbringen, für längere Zeit konzentriert mit gespanntem Bogen zu zielen, sondern kannst in aller Ruhe zielen und im entscheidenden Moment schießen. Dadurch kannst du länger konzentriert bleiben und erreichst so eine höhere Treffsicherheit. Vorausgesetzt natürlich, du zielst gut.

Verschiedene Typen von Armbrüsten

Willst du dir eine Armbrust kaufen, so wirst du vor allem auf zwei unterschiedliche Typen der Armbrust stoßen: die Recurvearmbrust und die Compoundarmbrust. Die beiden Bezeichnungen kommen dir möglicherweise aus dem Bogensport bekannt vor und die Ähnlichkeit der Eigenschaften ist enorm. Dennoch findest du hier eine kurze Zusammenfassung, was die beiden Armbrusttypen ausmacht.

Die Recurvearmbrust

Recurve Armbrustgewehr 175 lbs

Die Recurvearmbrust zeichnet sich durch eine besondere Bogenform aus. Wie auch beim Jagdbogen sind die Enden der Bogenarme vom Schützen weg gebogen.

Dies sorgt für einen größeren Schwung beim Abschuss, aber auch für einen höheren Kraftaufwand beim Spannen der Armbrust. Der Pflegeaufwand dieser Waffe hält sich in Grenzen, weshalb sie Einsteigern häufiger empfohlen wird.

Die Compoundarmbrust

Compound Armbrustgewehr 175 lbs

Diese Armbrust zeichnet sich durch das typische Compoundsystem aus, welches ebenfalls beim entsprechenden Jagdbogen zum Einsatz kommt. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Zugsystem, welches durch die sogenannten Cams umgesetzt wird. Diese befinden sich an den Enden der Bogenarme und wirken ähnlich wie Flaschenzüge.

Dadurch wird das Spannen erleichtert und die Zugkraft erhöht. Möchtest du dir eine solche Armbrust kaufen, so ist der Pflegeaufwand dafür etwas höher.

Aufgrund der Bauweise und den Cams sind Compoundarmbrüste jedoch meist kleiner als Recurvearmbrüste.

Die Pistolenarmbrust für Sparfüchse und Minimalisten

EK-Archery Armbrustpistole COBRA, Zuggewicht 36,3 KG(80LBS.)

Wenn es dir zu abschreckend erscheint, eine große Armbrust zu kaufen, so bist du möglicherweise mit einer Pistolenarmbrust besser bedient.

Auch hierbei handelt es sich um eine klassische Armbrust, welche jedoch deutlich kleiner ist und über einen Pistolengriff verfügt. Derartige Armbrüste kannst du folglich mit einer Hand halten und abfeuern, auch wenn du mit zwei Händen natürlich ruhiger zielen kannst.

Auch Pistolenarmbrüste gibt es in der Recurve- und der Compoundausführung und sie sind in der Regel deutlich günstiger, als normale Armbrüste. Dafür kannst du kein hohes Zuggewicht erwarten, wenn du dir eine solche Armbrust kaufen möchtest.

Sie erreichen häufig nur ein Zuggewicht von unter 100 lbs und können Geschosse damit nicht allzu weit und schnell abfeuern.

Einen durchschlagenden Erfolg haben aber auch Pistolenarmbrüste. Bedenken solltest du, dass eine kleinere Armbrust auch kleinere Bolzen benötigt, welche schneller verloren gehen können oder beim Schießtraining komplett im Ziel versinken.

Welche Armbrust kaufen und warum?

Bei der Armbrust gilt, ähnlich wie beim Bogen, dass du mit jedem Typen gut schießen und dein Ziel treffen kannst. Die einzelnen Typen unterscheiden sich nur minimal und vor allem optisch voneinander. Du solltest beide Versionen am besten ausprobieren und dich dann für die entscheiden, die dir besser gefallen hat. Die Unterschiede sind zu gering, als dass du dich hier vor dem Ausprobieren entscheiden solltest.

Vor- und Nachteile gegenüber einem Bogen!

Da hier nun schon mehrmals der Jagdbogen erwähnt wurde, solltest du dir die Vor- und Nachteile einer Armbrust gegenüber einem Bogen verdeutlichen, bevor du dir eine Armbrust kaufst. Der größte Nachteil der Armbrust ist eindeutig, dass sie häufig größer, schwerer und unhandlicher ist als ein Bogen. Um sie zu spannen brauchst du beide Hände, je nach Größe der Armbrust auch noch deine Füße und deinen Oberkörper, um die Waffe sicher zu halten.Entsprechend lange dauert es, bis du nach einem Schuss erneut schießen kannst.

Hier macht zwar Übung den Meister, aber mit einem Compoundbogen oder Recurvebogen bist du, was Schnelligkeit angeht, in der Regel allein schon deshalb besser bedient, weil du deine Schussposition beim Auflegen eines Pfeils halten kannst. Die Armbrust hat jedoch den großen Vorteil, dass du sie dauerhaft spannen kannst, ohne dabei in Position bleiben zu müssen. Dadurch kannst du dich lange auf dein Ziel konzentrieren und ohne Kraftaufwand auf den richtigen Moment warten.

Ein großer Vorteil, da beim permanenten aktiven Spannen der Sehne eines Bogens deine Kraft nachlässt, damit deine Konzentration sinkt und du dein Ziel nicht mehr sicher treffen kannst.

Hinweise zum Zuggewicht

Sobald du eine Armbrust kaufen möchtest, wirst du immer wieder mit dem Zuggewicht konfrontiert werden. Dabei handelt es sich um die Kraft, die die Sehne auf den Pfeil oder andere Munition überträgt und mit welcher du die Sehne spannen musst. Hier gilt ganz einfach gesagt Folgendes: Je höher das Zuggewicht, desto schnell das Geschoss. Entsprechend gilt, dass du eine Armbrust kaufen solltest, die über ein hohes Zuggewicht verfügt, da schnellere Geschosse normalerweise auch weiter fliegen.

Das Zuggewicht wird dabei in der Regel in lbs, also in englischen Pfund angegeben. Auch eine Armbrust, die lediglich ein kleines Zuggewicht hat, kann dir bereits gute Dienste leisten. Möchtest du jedoch über eine weitere Entfernung sicher schießen und ein kleines Ziel treffen, solltest du eine Armbrust kaufen, die tatsächlich ein Zuggewicht von mehr als 175 lbs hat.

Die richtige Munition macht den Unterscheid

Nun bringt dir die beste und teuerste Armbrust wenig, wenn du keine gute Munition verwendest. Traditionell und auch heute noch am weitesten verbreitet sind Pfeile, sogenannte Bolzen.

Hier hast du jedoch eine große Auswahl verschiedener Arten, wenn du eine Armbrust kaufen willst. Angefangen vom einfachen Holzbolzen, welcher bereits eine ordentliche Durchschlagskraft besitzt, bis hin zu stabilen Alu- oder Carbonbolzen mit auswechselbaren Spitzen wird dir einiges geboten.

Auch hier gilt, dass du verschiedene Bolzen ausprobieren solltest, bevor du dich endgültig entscheidest, womit du schießen möchtest. Im Zweifelsfall kannst du dir auch einige verschiedene Bolzen für unterschiedliche Zwecke zulegen. Du kannst aber auch mit Stahlkugeln schießen, wenn du dir eine Armbrust kaufen willst.

Hier hast du keine große Auswahl, sondern kannst lediglich unterschiedlich große Geschosse wählen. Achte darauf, dass deine Armbrust für das Abfeuern von Stahlkugeln geeignet ist und du die richtige Größe der Kugeln verwendest.

Armbrust kaufen: Das nötige Zubehör

Wenn du eine Armbrust kaufen willst, möchtest du sie natürlich auch einsetzen. Das bedeutet, dass du neben der Waffe und der passenden Munition auch ein Ziel brauchst.

Hier kannst du normalerweise auf gewöhnliche Ziele zurückgreifen, wie sie für den Bogensport verwendet werden.Du solltest dir jedoch Armbrust Zubehör zulegen, welches eine hohe Stabilität aufweist, da die Armbrust Geschosse durchaus stärker abfeuert als ein Jagdbogen.

Natürlich kannst du auch einfach auf einen alten abgesägten Baumstamm zielen. Aufgrund der Durchschlagskraft wirst du die Bolzen jedoch möglicherweise nicht wieder herausziehen können.Ein echtes Ziel, welches die Geschosse wieder freigibt, ist darum unbedingt zu empfehlen.

Weiteres Armbrust Zubehör, welches du dir zulegen kannst, ist ein Visier, womit du genauer zielen kannst. Visiere werden dir meist vom Hersteller der gewünschten Armbrust angeboten, sodass du es gleichzeitig mit der Armbrust kaufen kannst. Je nach Hersteller kannst du zusätzlich weitere nützliche Dinge erwerben wie einen Köcher, Transporttaschen oder -koffer und Spannhilfen. Letzteres ist eine gute Investition, die dir das Spannen der Armbrust erleichtert.

Besonders zu Beginn lässt sich die Armbrust, die du kaufen willst, schwer spannen und bei mehrmaligem Gebrauch kurz nacheinander macht sich dies schnell bemerkbar. Deine Kraft lässt nach und deine Treffsicherheit wird geringer. Spannhilfen sind nicht teuer und einfach in der Handhabung. Du solltest darum über den Erwerb nachdenken, wenn du dir einen Armbrust kaufen möchtest.

Die Sicherheit steht an oberster Stelle

Eine Armbrust gilt offiziell als Waffe und darf nur an Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, verkauft werden. Allein das sollte dir klar machen, dass du bei der Verwendung einer Armbrust äußerst vorsichtig sein musst. Lies dir darum unbedingt die Anleitung deiner Waffe genau durch und beachte alle Sicherheitshinweise. Mach dich auch mit den Gesetzen vertraut und finde heraus, wo du die Armbrust nutzen darfst und unter welchen Voraussetzungen du sie überhaupt mitführen darfst.

Lass dabei deinen Verstand walten und denke darüber nach, dass sich Passanten mitunter bedroht fühlen können, wenn sie dich mit einer Armbrust sehen, selbst wenn du keinerlei Munition mit dir führst.

Ebenfalls sollte dir klar sein, dass du damit nicht auf Lebewesen zielen darfst und alle Vorkehrungen treffen musst, um beim Schießtraining niemanden zu verletzten oder zu töten. Am besten ist es darum, wenn du dir einen Verein mit entsprechendem Gelände suchst, wo du trainieren kannst und die Möglichkeit hast, dich mit anderen Schützen auszutauschen.

Möchtest du lieber für dich sein, so ist es wichtig, dass du dafür sorgst, dass deine Bolzen und Kugeln nicht in die falsche Richtung fliegen. Hinter deinem Ziel befindet sich darum idealerweise eine Mauer oder ein Pfeilfangnetz und du stellst vor jedem Schuss sicher, dass du niemanden treffen kannst. Andernfalls kann dir eine vorsätzliche Handlung unterstellt werden, welche mit hohen Strafen geahndet wird.

Übung macht den Armbrust-Meister

Eine Armbrust zu kaufen und alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen ist aber natürlich nicht alles. Du willst mit deiner Waffe auch umgehen können und das Ziel treffen. Hier heißt es üben. Fange langsam und mit geringem Abstand zum Ziel an und schieße immer wieder. Wie bereits erwähnt kann dies auf Dauer recht anstrengend werden. Darum solltest du es am Anfang nicht übertreiben, auch wenn das schwer fällt.

Baue langsam ein Gefühl für die Waffe und den Schuss auf und schieße lieber mehrmals am Tag einige Bolzen auf das Ziel, als eine große Trainingseinheit einzulegen. Mit der Zeit hältst du immer länger durch und kannst dich vom Ziel auch immer weiter entfernen. Das Gefühl, sicher zu treffen wird dich für deine Geduld und dein Training entlohnen.

Mit der Armbrust von der Masse abheben

Willst du dir eine Armbrust kaufen, so wirst du dich in jedem Fall von der Masse abheben. Heute ist das Schießen mit dieser Waffe nämlich längst nicht so verbreitet wie das Schießen mit dem Jagdbogen.

Und das, obwohl oder gerade weil eine Armbrust länger gespannt werden kann und du damit das Ziel besser treffen kannst. Sobald du dich für eine der drei Armbrustarten (Recurve-, Compound- oder Pistolenarmbrust) entschieden hast und diese ausreichend ausprobieren konntest.

Solltest du dir deine individuelle Armbrust kaufen. Kannst du sie mit dem gewünschten Zubehör ausstatten und unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen schließlich auch anwenden. Übe immer wieder und mache dich auch mit der Pflege und dem Aufbau vertraut. Nur so wirst du lange etwas von deiner Waffe haben und sicher das Ziel treffen.

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