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Perfekte Krisenvorsorge für Prepper 2019

Beiträge zum Thema “Prepping” gibt es eine ganze Menge. Manche gehen dabei lediglich auf einen Teilaspekt ein, andere widmen sich jedem erdenklichen Unterpunkt, bleiben dabei jedoch trotzdem nur an der Oberfläche eines Themas. Wir wollen mit diesem Beitrag vor allem Einsteiger und Fortgeschrittene ansprechen und sie bei der Krisenvorbereitung unterstützen.

Auch wir können nicht auf jeden einzelnen Aspekt bis ins kleinste Detail eingehen, denn viele dieser Punkte muss man vor allem praktisch anwenden und üben. Wir versuchen dennoch, möglichst viele und genaue Informationen zu allen Bereichen der Krisenvorsorge zu geben, die man dann entsprechend der Interessen und des eigenen Kenntnisstandes erweitern und vertiefen kann. Man bedenke immer, dass man sich niemals auf jede Krise vorbereiten kann.

Grundsätzlich kann jedes Szenario eintreten, so unwahrscheinlich es auch klingen mag. Einzig die Fantasie begrenzt die eigene Vorbereitung. Darum sollte man kreativ sein und sich auch auf das vor bereiten, was man für absolut unwahrscheinlich hält. Es mag tatsächlich niemals eintreten, doch möglicherweise erlernt man während der Vorbereitung neue Fähigkeiten, die in einem anderen Szenario wirklich helfen können.

Wir alle hoffen, dass es niemals zu einer Krise kommen wird, in welcher wir die Maßnahmen, die in diesem Beitrag geschildert werden, anwenden müssen. Doch wenn es so weit ist, wollen wir vorbereitet sein und wissen, wie man die Krise gut überstehen kann. Hierbei wollen wir auch jeden unterstützen, denn nur gemeinsam können wir am Ende auch das Schlimmste noch überleben.

Aufgrund der besseren Lesbarkeit wurde auf die separate Nennung weiblicher Personen verzichtet. Sofern von Personen die Rede ist, sind jeweils beide Geschlechter gemeint.

Wer oder was sind Prepper?

Frauen haben meistens eine Handtasche dabei, wenn sie aus dem Haus gehen. Darin befinden sich allerlei verschiedene Dinge. Taschentücher, Lippenstifte, Tampons, Geldbeutel, Schlüssel, Stift, Papier, Kaugummi und was Frauen sonst noch als sinnvolle Ausrüstung ansehen.

Nun wird man aber keine Frau finden, die ständig auf das zurückgreift, was sie in ihrer Handtasche mit sich führt. Aber für den Fall, dass das MakeUp nicht mehr gut aussieht oder der Atem erfrischt werden muss, ist sie vorbereitet.

Gleiches gilt auch für den Verbandskasten im Auto. Bei jeder Autofahrt hat man einen dabei und doch braucht man ihn fast nie, hat ihn vielleicht tatsächlich noch kein einziges Mal geöffnet. Passiert jedoch etwas, ist man für die lebensrettende Erstversorgung gewappnet.

Genau darum geht es auch beim Prepping. Vorbereitet sein auf das, was kommen könnte, aber hoffentlich niemals eintritt. Der Begriff Prepping stammt aus dem Englischen und leitet sich von dem Verb “to prepare” ab, was so viel bedeutet wie “sich vorbereiten”. Jemand, der sich vorbereitet ist demnach ein Prepper. Streng genommen ist darum jeder Mensch ein Prepper.

Man wird auch im Sommer sicherlich einen Pullover griffbereit im Schrank haben für den Fall, dass es doch mal etwas kühler ist. Auch den Kühlschrank oder die Vorratskammer wird einige Lebensmittel enthalten, die man nicht sofort essen möchte. All das ist irgendwie eine entfernte Form von Prepping.

Tatsächlich versteht man darunter jedoch die aktive Vorbereitung auf eine Krise: eine plötzlich eintretende (Natur-)Katastrophe oder Notfallsituation. Dies könnte sowas wie einen lang anhaltenden Stromausfall, ein nuklearer Unfall, Krieg oder eine Alieninvasion sein.

Viele Szenarien, auf die sich ein Prepper vorbereitet, hat er selbst noch gar nie erlebt. Stromausfälle kennen sicher viele, doch diese sind meistens schon nach wenigen Stunden überstanden.

Kriege sind zwar nach wie vor auf der Welt zugange, dennoch sind vergleichsweise wenige Menschen davon betroffen. Auch Aliens oder Zombies hat die Welt bisher noch nicht gesehen. Dennoch ist es nicht völlig ausgeschlossen, dass wir uns selbst irgendwann einmal in einer solchen Situation befinden.

Eine Situation, in der wir noch nie waren und die wir zu Recht als Krise bezeichnen dürfen. Dann spielt es keine Rolle, ob uns diese Situation vertraut ist oder nicht, sondern einzig und allein, ob wir mit ihr umgehen können und uns gut darauf vorbereitet haben.

Bevor nun der Gedanke aufkommt, dass Prepping und Krisenvorsorge wohl doch eher etwas für Schwarzmaler sei, der denke mal bitte an seine Eltern oder Großeltern zurück. In welchen Zeiten sind sie aufgewachsen? Manch einer weiß noch, dass es hart sein kann, Lebensmittel zu erhalten, wenn der Winter lang und kalt war. Oder wenn der Vater im Krieg ist und die Lebensmittelvorräte zur Neige gehen.

Früher war es vollkommen normal, sein eigenes Land zu bestellen und die Ernte einzulagern. Der Keller und die Vorratskammer waren gut gefüllt, mit dem Haushaltsgeld wurde anständig gewirtschaftet und es stand immer an erster Stelle, alle Familienmitglieder satt zu bekommen. Dass es dabei auch mal eine ganze Woche lang immer nur Kartoffeln zu essen gab, war keine Seltenheit.

In vielen Regionen dieser Welt ist dies bis heute so. Wir hingegen leben im Überfluss und werfen täglich Lebensmittel weg. Nicht, weil wir diesen Luxus nicht zu schätzen wissen, sondern einfach, weil wir es nicht kennen, hungern zu müssen.

Uns ist nicht bewusst, was es heißt, auf die große Auswahl an Lebensmitteln verzichten zu müssen. Wir werden satt und wenn die Portion doch einmal zu klein sein sollte, bestellen wir einfach noch eine. Keiner zwingt uns, alles zu essen. Bleibt etwas übrig, landet es im Müll.

Anfang des 20. Jahrhunderts war dies undenkbar. Selbst schlecht gewordene Lebensmittel wurden damals noch gegessen. Für viele Menschen schien eine Lebensmittelvergiftung die bessere Alternative zum Hungertod zu sein.

Genau diese Menschen sind es, die wissen, dass es jederzeit wieder zu einer solchen Situation kommen kann, in welcher die Vorratskammer leer bleibt. Niemand belächelt sie, weil sie darauf achten, immer genügend zu essen im Haus zu haben.

Wir verstehen, dass sie harte Zeiten durchgemacht haben und können uns gleichzeitig nicht vorstellen, was genau das eigentlich bedeutet.
Man muss sich nicht auf Alieninvasionen und chemische Giftgasangriffe vorbereiten, wenn man ohnehin davon überzeugt bist, diese selbst mit der besten Vorbereitung nicht zu überleben oder diese Situationen für ausgesprochen unwahrscheinlich hält.

Aber man sollte verstehen, dass ein Prepper sich auch auf die vermeintlich simplen und ungefährlichen Notsituationen vorbereitet. Und sei es nur, dass er sich ein paar Tütensuppen in den Schrank stellt, um bei der nächsten Erkältung nicht mit Kopfschmerzen, Fieber und triefender Nase in den Supermarkt gehen zu müssen.

Es muss keine Katastrophe eintreten, die alle betrifft. Man kann auch seine eigenen kleinen Notsituationen durchstehen, wenn man sich einfach ein kleines bisschen darauf vorbereitet und zum echten Prepper wird.

Was bedeutet Prepper und Krisenvorsorge?

Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Technisches Hilfswerk und viele weitere Organisationen üben regelmäßig die verschiedensten Ernstfälle. Das tun sie nicht, weil sie davon ausgehen, dass zwei Tage nach der Übung ein Einsatz erfolgt, der exakt dieser Übung entspricht. Sondern weil sie genau das eben nicht wissen. Das ist auch eine Art der Krisenvorsorge.

Niemand weiß, was der morgige Tag bringt. Wird es einen GAU geben? Findet ein Amoklauf oder ein Terroranschlag statt? Wird es einen Großbrand geben? Geht die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg schief? Oder sorgt eine Gasexplosion für verheerende Zerstörung?

All das sind absolut realistische Szenarien, wie sie erstaunlich oft vorkommen. Als normaler Bürger ohne Bezug zu Hilfsorganisationen fällt einem dies meist gar nicht auf. Doch die Gefahr besteht.

Und diejenigen, die in einem solchen Fall Hilfe leisten sollen, müssen darum immer wieder in Übungen ihr Können unter Beweis stellen. Nur so sind sie bestmöglich darauf vorbereitet, wenn eine derartige Situation tatsächlich eintritt.

Exakt dies ist auch der Grund, warum man sich selbst vorbereiten sollte.

  • Steht im eigenen Wohnraum eine Chemiefabrik in der Nähe?
  • Wird in der Nachbarschaft gebaut?
  • Droht Hochwasser?
  • Könnte die Stromversorgung ausfallen?
  • Wie ist die derzeitige wirtschaftliche und politische Lage?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, was noch heute vor der eigenen Haustür, vielleicht sogar in der Wohnung schief gehen könnte. Auch wenn man sich diese Situationen keineswegs wünscht, so können sie jederzeit eintreten. Heute, morgen, vielleicht aber auch erst in zwei Jahren oder auch gar nicht.

Solange man keine Möglichkeit hat, die Zukunft vorauszusagen, sollte man sich bewusst machen, dass man ohne gute Vorbereitung auf gar nichts vorbereitet ist. Im schlimmsten Fall verliert man im Ernstfall alles – möglicherweise sogar sein Leben. Und das nur, weil man sich nicht vorbereitet hat.

Das ist es nicht wert, denn diese Krisenvorbereitung ist keineswegs kompliziert. Allerdings kann auch die beste Krisenvorsorge nicht vor allen Gefahren schützen. Am Ende spielt es eine große Rolle, ob man nicht doch zur falschen Zeit am falschen Ort ist.

Aber auch selbst dann hat man mit einer entsprechenden Vorbereitung immer noch bessere Chancen als ohne. Fällt man bei einer Überquerung eines reißenden Flusses ins Wasser, so sind die eigenen Überlebenschancen mit Schwimmweste deutlich höher als ohne. Und das ganz unabhängig davon, ob man schwimmen kann oder nicht.

Nicht vorbereitet zu sein, kann man darum auch kaum rechtfertigen. Gründe finden, warum man sich vorbereitet, liegen hingegen ziemlich nahe und rechtfertigen somit eine gut durchdachte Krisenvorsorge.

Was man heute noch tun kann

Man überlege sich, welche Szenarien einen heute noch überraschen könnte und ob man darauf gut vorbereitet ist. (Krankheit, Haushaltsunfall, Stromausfall, Wohnungsbrand, Einbruch …) Welche Szenarien hält man für realistisch und wie geht man dagegen taktisch klug vor.

Man kann sich bei Freunden über Situationen informieren, die sie unvorbereitet getroffen haben und man kann nachfragen, wie sie diese gelöst haben. Und am Besten macht man sich auch gleich mit den aktuellen Richtlinien der Ersten Hilfe vertraut.

TIPP: Ein Erste-Hilfe-Kurs gibt es nahezu in jeder Stadt und Ort und sind keine wirklich große Investition als eigene Schutzmaßnahme.

Es ist interessant zu überdenken, welche Haushaltsgegenstände man flexibel beispielsweise auch als Waffe, Werkzeug und Verbandsmaterial einsetzen kann.

Das 1×1 der Krisenvorsorge

Was ist eine Krise?

Unter einer Krise versteht man allgemein eine Situation, in welcher eine Entscheidung getroffen werden muss, deren Folgen große Auswirkungen haben können. Denkst du beispielsweise darüber nach, dein Job zu kündigen, kann es sich um eine solche Entscheidung handeln. Du musst jedoch nicht notgedrungen in einer Krise stecken, um vor dieser Entscheidung zu stehen. Unter einer Krise verstehen wir darum in der Regel eher eine ohnehin schon schwierige Situation, in welcher wir uns zwischen verschiedenen Handlungen entscheiden müssen, die allesamt nicht allzu verlockend sind. Für uns ist eine Krise eine Ausnahmesituation, die uns meist stark belastet. Es gibt darum keine genauen Beispiele, was zu einer Krise zählt. Eine simple Erkältung kann für den einen überhaupt keine Krise darstellen, während ein anderer dabei einen zukunftsweisenden Termin absagen muss, einen Großauftrag nicht rechtzeitig fertigstellen kann oder um sein Leben fürchten muss.
Es gibt jedoch Krisen, die nicht nur dich persönlich, sondern auch viele andere Menschen gleichermaßen betreffen. Hierbei werden Krisen in Kategorien eingeteilt, die vor allem auf die Zeitspanne achten, in welcher die Krise anhält. Für dich als Prepper ist dies genau der richtige Anhaltspunkt, um deine Vorbereitungen zu starten, denn die Dauer ist es, die dir sagt, wie du dich vorbereiten kannst.

Kurzzeitige Krise

Eine kurzzeitige, meist lokale Krise hält in der Regel zwischen zwei und fünf Tagen an. In dieser Zeit ist das normale Versorgungssystem ganz oder teilweise zusammengebrochen. Bei Stromausfällen, starken Unwettern, Überschwemmungen oder Schneechaos kann es beispielsweise für einige Tage zu einer derartigen Krise kommen. Davon betroffen sind häufig nur einzelne Gegenden, sodass Hilfe von außen problemlos angefordert werden kann. Es kann übrigens passieren, dass die Auswirkungen einer kurzzeitigen lokalen Krise sich auch in Gebiete erstreckt, die von der eigentlichen Krise gar nicht betroffen waren. Sorgt ein Schneechaos für den Stillstand des Verkehrs, so können Lieferanten aus diesem Gebiet nicht mehr länger in andere Gebiete liefern, was zum Beispiel zu einer Lebensmittelknappheit oder erschwerter Briefkommunikation führen kann. Es ist darum sinnvoll, dass du nicht nur auf die Nachrichten aus der Region achtest, sondern auch weißt, ob es in anderen Regionen Schwierigkeiten gibt, die sich auch auf dein Leben auswirken könnten.

Mittelzeitkrise

Wie der Name schon sagt, so dauert eine Mittelzeitkrise länger als eine Kurzzeitkrise. Auch hierbei können die Auslöser vergleichsweise harmloser Natur sein. Die Krise selbst dauert jedoch etwa zwei bis fünf Wochen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass der Auslöser der Krise längst beseitigt wurde, aber die Folgen noch einige Zeit bestehen bleiben. Im Gegensatz zu einer Kurzzeitkrise birgt eine Mittelzeitkrise bereits große Gefahren für Leib und Leben. Im Winter zwei Wochen ohne Heizung auskommen zu müssen, kann für viele Menschen ein Todesurteil sein. Doch auch im Sommer können zwei Wochen ohne Strom weitreichende Folgen haben. Plünderungen und erhöhte Gewaltbereitschaft sind vor allem dann vorhanden, wenn Menschen Schutz, Wärme und Nahrung suchen.

Langzeitkrise

Hält eine Krise zwischen zwei und fünf Monaten an, so spricht man von einer Langzeitkrise. Hierbei ist es undenkbar, dass du wieder in dein altes Leben zurückkehren kannst. Die Chancen, dass du deine Wohnung verlassen musst, sind sehr hoch. Während einer Langzeitkrise verliert Geld schnell an Wert und muss im Anschluss an die Krise meist durch eine neue Währung ersetzt werden. Ursachen für eine derartige Krise sind beispielsweise Kriege, gestürzte Regierungen oder Naturkatastrophen. Betroffen sind immer große Gebiete, wobei auch benachbarte Gebiete, die nicht direkt von der Krise betroffen sind, die Auswirkungen davon stark zu spüren bekommen. Die Versorgung mit notwendigen Hilfs- und Lebensmitteln ist in einer Langzeitkrise vollständig zusammengebrochen, weshalb Betroffene auf eigene Vorräte, vorhandene Landwirtschaft oder gestohlenes Essen angewiesen sind, um zu überleben. Die Polizei ist in einer solchen Situation gegenüber Gewalt nahezu machtlos, da die Zahl der betroffenen Personen die der Polizisten bei weitem übertrifft. Auch in einem solchen Szenario ist eine Flucht realistisch. Die Chancen, dabei verletzt oder getötet zu werden, sind sehr hoch, weshalb du dich darauf gut vorbereiten solltest.

Globale Krise

Die globale Krise ist schließlich eine Krise, auf die du dich nicht vorbereiten kannst. Sie betrifft große Teile der Erde und wird beispielsweise durch gewaltige Naturkatastrophen, Meteoriteneinschläge oder eine Zombie Apokalypse ausgelöst. Eben weil davon die gesamte Bevölkerung betroffen ist, hast du nahezu keine Möglichkeiten, der Krise zu entgehen oder dich in sichere Gebiete zurückzuziehen. Deine Aufgabe wird daraus bestehen, eine neue Welt aufzubauen. Außer körperlicher Fitness sind es vor allem Wissen und Fähigkeiten, die dir bei dieser Aufgabe behilflich sein können.

Was kann eine Krise auslösen?

Es gibt eine Menge Dinge, die geschehen können, die dich in eine Krise befördern. Dazu gehören persönliche Krisen wie eine länger anhaltende Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes oder gar eines geliebten Menschen. Darum soll es in diesem Buch jedoch nicht gehen. Vielmehr gibt es Ursachen, an denen du nur wenig ändern kannst, sondern sie einfach so nehmen musst, wie sie kommen. Auf sie kannst du dich nicht vorbereiten, sie treten in der Regel plötzlich ein und können nur dich, vielleicht aber auch viele andere Menschen betreffen. Die typischsten Ursachen, die immer wieder vorkommen, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Stromausfall

Kurzzeitige Stromausfälle hast du sicher schon einige miterlebt. Kein Licht, kein Internet, keinen Fernseher, keinen Computer. Aber auch keinen E-Herd oder Ofen, keinen Kühlschrank, keine Heizung, kein Telefon, keine Straßenbahn, kein Geld am Automaten, keine Aufzüge, keine Klingel und kein Türöffner. Was in der Regel nur wenige Stunden anhält, hat meist keine langanhaltenden Auswirkungen. Fällt der Strom jedoch für einige Tage aus, spricht man bereits von einer Krise.
Im Winter wirst du es ohne Heizung nicht sehr lange aushalten. Im Sommer hingegen verderben manche Lebensmittel ohne Gefriertruhe oder Kühlschrank innerhalb kürzester Zeit. Hinzu kommen Probleme, die erst auftreten, wenn der Strom länger ausfällt. Supermärkte können keine Waren mehr verkaufen, da nicht nur das Kassensystem nicht funktioniert, sondern auch keine Waren geliefert werden können. LKWs sowie alle anderen Fahrzeuge, die Kraftstoff benötigen, können nicht mehr tanken, da die Tankstellen ebenfalls keinen Strom haben. Müll kann nicht mehr länger abgeholt oder weggebracht werden, was ein großes hygienisches Problem darstellt, Tiere anlockt und für eine schnelle Ausbreitung von Krankheiten sorgen kann. Die Wasserversorgung arbeitet nicht mehr richtig und aus der Wasserleitung kommt kein Wasser mehr. Oder ganz anders formuliert: Du kannst bei einem längeren Stromausfall kein Wasser aus der Leitung bekommen, aber auch keines einkaufen. Auch Lebensmittel kannst du nicht mehr länger kaufen, denn die Supermärkte bleiben ohne Waren geschlossen und die Geldautomaten funktionieren nicht. In eine Region verreisen, die nicht vom Stromausfall betroffen ist, kannst du nicht, da du möglicherweise nicht genügend Benzin im Tank hast. Öffentliche Verkehrsmittel haben entweder dasselbe Problem oder benötigen Strom, um zu funktionieren. Du musst also mit dem auskommen, was du noch zu Hause hast. Und jetzt sei mal ehrlich: Für wie lange reicht dein Vorrat?

Vorbereitende Maßnahmen für einen langanhaltenden Stromausfall

Bei jeder Krise gilt, dass deine Vorbereitung weitaus mehr Dinge beinhalten sollte, als du eigentlich benötigst. Du musst nämlich davon ausgehen, dass andere Personen diese Vorbereitungen nicht getroffen haben und schon nach kurzer Zeit so verzweifelt sein werden, dass sie notfalls mit Gewalt versuchen, an deinen Vorrat zu gelangen. Eine ausreichende Menge an Lebensmitteln ist darum für dich genauso wichtig, wie eine gute Tarnung und Sicherung deiner Vorräte.
Als Vorbereitung solltest du dir einen ausreichenden Vorrat an Wasser und haltbaren Lebensmitteln zulegen. Wie groß dieser Vorrat ist, hängt davon ab, wie viel Platz du zur Lagerung zur Verfügung hast, wie viele Personen damit auskommen müssen und für wie lange dein Vorrat reichen soll. Achte beim Wasser darauf, dass dieses gelagert werden kann und möglichst vielseitig einsetzbar ist. Wasser mit Kohlensäure oder Geschmack sorgt zwar für Abwechslung in der Krise, ist aber nur bedingt zum Kochen oder für die Körperhygiene geeignet.
Deine gekühlten und gefrorenen Vorräte musst du bei einem Stromausfall immer als erstes verbrauchen, da diese andernfalls verderben. Je nachdem, wie voll deine Kühlgeräte sind, wirst du um einige verdorbene Lebensmittel aber womöglich nicht herum kommen.
Zur Zubereitung dieser Lebensmittel und der Lebensmittel, die du auf Vorrat lagerst, benötigst du selbstverständlich eine Kochmöglichkeit. Ein Gaskocher, wie er für Campingausflüge genutzt wird, oder ein Holzherd, den du wie früher mit Holz befeuerst, sind ideal. Den benötigten Brennstoff musst du ebenfalls bevorraten.
Eine ordentliche Hausapotheke, die unter anderem ausreichend Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfallerkrankungen und Erkältungen enthält, sowie die nötigen Kenntnisse, um anderen helfen zu können, sind unerlässlich.
Weiterhin benötigst du bei einem Stromausfall warme Kleidung und Decken oder eine Heizung, die ohne Strom genutzt werden kann, um nicht zu frieren. Auch für eine Holzheizung brauchst du genügend Brennstoff, für den du wiederum einen Lagerplatz ausfindig machen musst.
Einen ausreichenden Vorrat an Bargeld, Gold- und Silbermünzen oder Tauschwaren kann dir ebenfalls gute Dienste leisten. Allerdings kann es auch in einer Krise einige Wochen dauern, bis du tatsächlich darauf zurückgreifen kannst und andere Personen die Gold- und Silbermünzen oder deine Tauschwaren akzeptieren. Für die Anfangszeit ist darum das Bargeld besonders sinnvoll.
Unterschätze auch die Kommunikation mit anderen nicht. Funkgeräte sowie ein Radio, über welches du über die aktuelle Lage informiert bleiben kannst, sind in einer Krise besonders wichtig. Auch hier musst du darauf achten, dass du diese Geräte bei einem Stromausfall nutzen kannst. Um sie zu betreiben, kann es von Vorteil sein, einen Generator zu besitzen, welcher über alternative Energien betrieben werden kann.
Es kann hilfreich sein, wenn du ausreichend Treibstoff für ein Auto, Motorrad oder Ähnliches bevorratest, um im Krisenfall zumindest an einen anderen Ort gelangen zu können. Alternativ kannst du hier auch treibstofffreie Fortbewegungsmittel wie Fahrräder nutzen. Je nachdem, wie weit du dich fortbewegst, ist dies jedoch weder sicher noch umsetzbar.
All diese Vorbereitungen musst du schützen. Dabei ist der Schutz durch Verschließen immer dem Schutz durch Verteidigen vorzuziehen. Doch auch diese Option solltest du berücksichtigen und eine Möglichkeit finden, mit der du dich und deine Vorräte im schlimmsten Fall verteidigen kannst.

Um auf einen langanhaltenden Stromausfall vorbereitet zu sein, musst du an viele verschiedene Dinge denken. Kein Strom hat leider in der heutigen Zeit weite Auswirkungen auf unser Leben. Es ist grundsätzlich eine gute Idee, wenn du versuchst, etwas unabhängiger von dieser Form der Energie zu werden. Photovoltaikanlagen, Wasser- oder Windkraft oder der Verzicht auf einige Geräte, die du im Grunde gar nicht brauchst, müssen dir das Leben nicht erschweren. Vielmehr kannst du viele elektrische Geräte durch manuelle ersetzen. Die Küchenmaschine nimmt dir viel Arbeit ab, keine Frage. Doch du kannst diese auch selbst erledigen. Statt drei Fernsehgeräten reicht meist auch eines und elektrische Rollläden sind lediglich eine nette Spielerei. Wenn du dir lange vor einer Krise verdeutlichst, wo du überall Strom benötigst, kannst du dir auch überlegen, wie du dies umgehen kannst, wenn du keinen Strom zur Verfügung hast. Dabei wirst du automatisch auch erkennen, worauf du problemlos verzichten kannst und worauf eben nicht. So stellst du sicher, dass du Systeme zur autarken Energiegewinnung deinen persönlichen Wünschen in einer Krise anpassen kannst. Möglicherweise kannst du aus gesundheitlichen Gründen nicht auf verschiedene medizinische Geräte verzichten und benötigst darum einen großen Generator, der den Weiterbetrieb ebendieser Geräte sicherstellt. Vielleicht erkennst du aber, dass du lediglich für ein Radio und ein Funkgerät Strom benötigst und kannst diesen über eine kleine Solaranlage erzeugen.
Bei einem langanhaltenden Stromausfall kann eine externe Stromquelle jedoch grundsätzlich eine sinnvolle Investition sein. So kannst du (im Notfall) auf die Geräte zurückgreifen, die andernfalls nicht funktionieren würden. Das kann die Laune und den Komfort enorm verbessern.

Wasserausfall und Wasserschaden

Ein verstopfter Abfluss ist häufig schnell behoben. Wenn nicht, kann es vorkommen, dass das Wasser kurzzeitig abgestellt werden muss. Dies kann aber auch für einen längeren Zeitraum geschehen. Extreme Trockenheit, verschmutzte Gewässer oder ein großflächiger Stromausfall können zu einem längeren Wasserausfall führen. Dabei musst du nicht nur auf sauberes Wasser für die Hygiene verzichten, sondern auch auf Trinkwasser.
Umgekehrt kann ein Rohrbruch für viel zu viel Wasser an den falschen Stellen sorgen. Feuchte Böden, Decken und Wände, defekte Möbel und elektrische Geräte sowie die Zerstörung wichtiger Dokumente können dein Leben ordentlich durcheinander bringen. Unter Umständen ist deine Wohnung sogar zeitweise nicht bewohnbar. Ein derartiger Wasserschaden kann natürlich auch durch Hochwasser entstehen und dabei nicht nur dich, sondern auch deine Nachbarn betreffen und im schlimmsten Fall dein Haus völlig unbewohnbar werden lassen. Keine schönen Aussichten, aber in vielen Regionen Deutschlands schon fast normal. Da größere Wassermassen das Befahren und Begehen der Straße nicht mehr möglich machen und für die Stabilität einiger Häuser eine große Gefahr darstellen, müssen die meisten Bewohner bei drohender Hochwassergefahr ihre Häuser verlassen. Ob sie nach dem Hochwasser wieder dorthin zurückkehren können, ist zu diesem Zeitpunkt völlig ungewiss.

Vorbereitende Maßnahmen für einen Wasserausfall oder Wasserschaden

Vorbeugen kannst du einem derartigen Wasserausfall nicht, denn selbst wenn in deinem Haus alles in bester Ordnung ist, so kann der Fehler eben auch außerhalb deines Heims liegen. Sinnvoll ist es, wenn du immer genügend Trinkwasser auf Vorrat hast, damit du bei einem Wasserausfall überhaupt überleben kannst. Denn das ist dem menschlichen Köper nur drei Tage ohne Wasser möglich. Hinzu kommt Wasser zum Kochen und für die Körperhygiene. Es ist ratsam, wenn du alternative Wasserquellen in deiner Nähe kennst und weißt, wie du mit einem Wasserfilter dieses zum Trinkwasser aufbereitest, welches du gefahrlos trinken kannst. Hierbei gilt, dass du grundsätzlich nur Wasser aus kleinen, schnellfließenden Bächen entnehmen solltest und die Entnahmestelle in unmittelbarer Nähe zur Quelle liegen sollte. Ist dies nicht möglich, achte darauf, dass sich oberhalb der Entnahmestelle keine Siedlung, keine landwirtschaftlich bewirtschafteten Felder oder Industrieanlagen befinden. Das Wasser sollte klar und möglichst kalt sein. Schmutzteilchen kannst du leicht entfernen, indem du das Wasser durch ein feines und sauberes Tuch gießt. Erst danach nutzt du einen Wasserfilter, welcher auch Bakterien und Viren zuverlässig entfernt und das Wasser damit genießbar macht.
Wasserschäden kannst du prinzipiell nicht verhindern. Hochwasser kündigt sich zwar normalerweise über einen längeren Zeitraum an, sodass du dich darauf vorbereiten kannst, doch welche Ausmaße die Überflutung annehmen wird, das weißt du vorab nicht. Gleiches gilt für einen Rohrbruch. Wo er sich ereignen wird weißt du erst, wenn es schon zu spät ist. Wichtige Dokumente und Daten solltest du sicherheitshalber entweder nicht in der Nähe deiner Wasserrohre lagern, oder – und das ist die beste Alternative – auch digitalisieren und auf diese Weise sichern.

Unwetter

In Mitteleuropa etwas harmloser aber dennoch sehr belastend sind Unwetter, die dein alltägliches Leben (meist für kurze Zeit) vollkommen durcheinander bringen. Ein Schneechaos, das öffentliche Verkehrsmittel lahmlegt und auch private Fahrzeuge um eine sichere Fahrt bringt, kann ebenso eintreten, wie Schäden am Haus, welche durch Hagel oder Stürme entstehen können. Davon betroffen sind meist ganze Regionen, aber längst nicht jeder Haushalt in gleichem Maße. Beulen auf dem Autodach sind zwar ärgerlich, können jedoch einfach der Versicherung gemeldet werden. Ein umgeknickter Baum, der auf dem Hausdach gelandet ist und dieses stark beschädigt hat, kann hingegen dazu führen, dass die Hausbewohner für einige Zeit ausziehen müssen.

Vorbereitende Maßnahmen gegen Unwetter

Grundsätzlich solltest du dich regelmäßig über drohende Unwetter informieren, sodass du früh genug darauf reagieren kannst. Auf diese Art kannst du beispielsweise dein Auto rechtzeitig unter einem Dach parken oder gar dein Haus verlassen und in weniger gefährdeten Regionen darauf warten, dass das Unwetter vorbei geht. Ein sicherer Ort, der dir für diese und viele weitere Situationen zur Verfügung steht, ist besonders dann sinnvoll, wenn du ohnehin in einer gefährdeten Region lebst. Für Krisen, in welchen du dein Zuhause verlassen musst, ist er ohnehin immer eine gute Alternative.
Gegen Sturm kannst du natürlich auch deine Fenster verbarrikadieren oder einen kleinen Schutzbunker im Garten errichten. Wie sinnvoll dies ist, hängt ganz davon ab, wo du lebst und wie dort die Wetterbedingungen sind. Auch im besten Bunker magst du zwar vor dem Wetter geschützt sein, er garantiert dir jedoch nicht, dass dein Haus bewohnbar bleibt.

Feuer

Für die meisten Menschen ist ein Feuer ein absolutes Horrorszenario. Steht das eigene Haus in Flammen, so verbrennt im Grunde ein ganzes Leben. Meist sind von einem Feuer nur einzelne Häuser oder gar Wohnungen betroffen, doch das Feuer kann in besonders dicht bebauten Gegenden schnell auch auf angrenzende Gebäude übergreifen.
Ebenso stellen lange, heiße und trockene Sommer mittlerweile auch in Mitteleuropa eine erhöhte Waldbrandgefahr dar. Davon wiederum können ganze Regionen und tausende von Menschen betroffen sein, die ihre Häuser zeitweise verlassen müssen. Im schlimmsten Fall fallen diese Gebäude dem Feuer zum Opfer und alle Bewohner verlieren ihr Zuhause. Kein Wunder also, dass ein Feuer für viele Menschen eine so schreckliche Vorstellung ist.

Vorbereitende Maßnahmen gegen Feuer

Grundsätzlich kannst du dich gegen ein Feuer, welches in deinen vier Wänden ausbricht, durch angemessene Frühwarnsysteme wie Rauchmelder und dem Verbauen feuerresistenter Materialien schützen. Lass elektrische Anlagen von einem Fachmann einbauen, um die Gefahr durch einen Kurzschluss zu minimieren. Halte Feuerlöscher und Löschdecken bereit, um dennoch auftretende Brände selbst zu löschen, solange sie noch klein sind. Sichere alle wichtigen Daten auf einer SD-Karte oder einem USB-Stick und halte einen Fluchtrucksack bereit, mit welchem du im schlimmsten Fall ein neues Leben beginnen kannst. Dies gilt auch, wenn du aufgrund eines Großbrandes in unmittelbarer Nähe zu deinem Haus selbiges verlassen musst und zunächst nicht weißt, ob du wieder zurückkehren kannst. Sorge dafür, dass du andernorts möglichst schnell wieder auf eigenen Beinen stehen kannst.

Chemie- und Reaktorunfälle

In chemischen Industrieanlagen sowie Atomkraftwerken kommt es regelmäßig zu Störfällen, welche häufig keine weiteren Auswirkungen auf die Umwelt oder die umliegenden Städte und Dörfer haben. Dennoch kann es jederzeit zu größeren Unfällen kommen, die eine Evakuierung erfordern. Vorhersehbar sind diese Unfälle nicht aber sie haben meist verheerende Folgen, die ganze Gebiete langfristig unbewohnbar machen. Ob dies so ist, lässt sich zudem nicht sofort sagen, sondern meist erst nach etlichen Monaten, sodass betroffene Personen für längere Zeit mit der Ungewissheit leben müssen. Sie bleiben in vorläufigen Unterkünften, ohne sich nach einem neuen und endgültigen Zuhause umzusehen, in welchem sie einen Neuanfang starten können. So verlieren sie wertvolle Zeit und belasten sich psychisch schwer, was mit der richtigen Vorbereitung vermeidbar wäre.

Vorbereitende Maßnahmen für Chemie- und Reaktorunfälle

Du solltest dir zunächst bewusst machen, ob du überhaupt in einem gefährdeten Gebiet wohnst. Ist dies der Fall, müssen dir die Warnsignale und das Verhalten im Falle eines derartigen Unfalls klar sein. Richte dir einen Schutzraum (im Keller) ein, in welchem du notfalls einige Zeit ausharren kannst. Auch FFP3-Masken, um dich vor giftigen Teilchen in der Atemluft zu schützen, solltest du vorrätig haben. Besser wären Vollschutzmasken, die du mit verschiedenen Filtern ausstatten kannst. Dadurch bist du auch bei Reaktorunfällen bestmöglich geschützt. Ein Ganzkörperschutzanzug ist hierfür ebenso sinnvoll, um einer Kontamination weitestgehend vorzubeugen.
Neben diesen Schutzmaßnahmen, die dich sofort vor Schlimmerem bewahren können, gilt in solchen Fällen jedoch meistens, dass du zumindest für kurze Zeit dein Zuhause verlassen musst. Mit einem Fluchtrucksack sowie einem sicheren Ort bist du gut beraten. Im besten Fall hast du dir diese Vorbereitung umsonst zugemutet. Im schlimmsten Fall gehörst du zu den wenigen, die sofort einen Neuanfang wagen können und den anderen damit einen großen Schritt voraus sind.

Währungszusammenbruch

Auf der einen Seite scheint es unmöglich, dass das Geld von heute schon morgen nichts mehr wert sein könnte, auf der anderen Seite mussten in jüngster Vergangenheit beispielsweise die Griechen genau diese Situation meistern. Geld ist nur solange eine sichere Währung, wie es vorhanden ist und akzeptiert wird. Ein Zusammenbruch der Währung kommt meist sehr plötzlich. Bis sich eine neue Währung etabliert hat, vergehen Monate. Monate, in denen du jedoch weiterhin Waren und Dienstleistungen benötigst.
Bei einem Währungszusammenbruch kommt es meist auch zu einer Lebensmittelknappheit, da Lieferanten diese zurückhalten, wenn sie nicht bezahlt werden. Dies gilt im Inland ebenso wie im Ausland.

Vorbereitende Maßnahmen für einen Währungszusammenbruch

Einen durchdachten Lebensmittelvorrat solltest du dir für mindestens ein halbes Jahr zulegen. Tauschmittel sind ebenfalls sinnvoll, um ein akzeptiertes Zahlungsmittel zu haben. Auf diese Weise kannst du dir erkaufen, was du selbst dringend brauchst.
Doch auch eine Vorsorge für die Zeit nach der Krise ist wichtig. Deine Sparkonten werden wertlos geworden sein und auch deine Altersvorsorge wirst du nicht mehr haben. Es bietet sich an, bereits vorab in Gold und Silber zu investieren, welches du eintauschen kannst, wenn die Zeit gekommen ist. Gold und Silber hat einen vergleichbar konstanten Wert. Auch Kryptowährungen haben bereits gezeigt, dass sie einen Währungszusammenbruch überstehen. Einen Teil deines Vermögens solltest du darum auch hierin investieren. Bedenke, dass du Münzen und Kryptowährung gut sichern musst, da diese selbstverständlich gestohlen werden können.

EMP

Unter einem EMP (Elektromagnetischer Impuls) versteht man eine derart starke Strahlung, dass elektrische Geräte und die darauf gespeicherten Daten unwiderruflich gelöscht werden. Das kennst du beispielsweise bei einem Unwetter, wenn ein Blitz in ein Haus einschlägt. Etliche Geräte gehen dabei kaputt und von einer Sekunde auf die andere funktioniert der Strom im ganzen Haus nicht mehr. Diese Gefahr besteht jedoch nicht nur bei einem Unwetter. Dasselbe Ergebnis kann auch ganz gezielt mit verschiedenen Waffen erreicht werden. Im Kleinen ist das nicht ganz so schlimm und betrifft lediglich einige wenige Personen. Im Großen hingegen kann ein solcher Impuls tatsächlich ganze Länder lahmlegen.
Die größte Gefahr besteht darin, dass deine digital gesicherten Daten verloren gehen. Auf Fotos wirst du verzichten können, die digitalen Schriftstücke deiner Bank oder Versicherung wirst du aber noch brauchen.

Vorbereitende Maßnahmen gegen einen EMP

Grundsätzlich hast du kaum Möglichkeiten, dich gegen einen EMP zu schützen. Deine Daten hingegen kannst du sicher aufbewahren. Fertige dazu Kopien aller wichtigen Dokumente an und bewahre sie gut geschützt auf. Du kannst außerdem digitale Kopien auf einem USB-Stick, einer SD-Karte oder einer CD-Rom speichern. Diese musst du dann aber in einem faradayschen Käfig aufbewahren, um ganz sicher zu gehen, dass sie erhalten bleiben. Dort sollte sich ebenfalls ein Lesegerät wie ein Computer und die zugehörigen Kabel befinden. Auch ein System zur alternativen Energiegewinnung ist nötig, um alles wieder in Gang zu setzen.
Da ein großflächiger EMP ganze Regionen betrifft, kann es hierbei zu ähnlichen Szenarien kommen, wie bei einem Stromausfall. Nahrungsmittel werden knapp, Tankstellen, Banken und Supermärkte bleiben geschlossen und du hast keine Möglichkeit, etwas einzukaufen. Deine persönlichen Vorräte müssen dir darum für einige Zeit das Überleben sichern.

Krisenvorsorge vor der Krise

Das ABC der Bevorratung

Grundsätzlich gilt bei jeder Krise, dass es besser ist, in den eigenen vier Wänden auszuharren, als diese zu verlassen. Dieser Grundsatz wird dann gebrochen, wenn die Umstände dich zu einem schnellen Verlassen deines Hauses zwingen. Radioaktiv kontaminierte Luft, einsturzgefährdete Häuser oder Brände können hierfür die Ursache sein. Häufig ist das Bleiben und Ausharren jedoch die beste Wahl. Deine Vorräte solltest du darum im oder unmittelbar am Haus lagern, sodass du sie unbemerkt verwenden kannst, niemand sie dir stehlen kann und du schnellen Zugriff darauf hast. Was exakt du lagerst, hängt ganz davon ab, worauf du vorbereitet sein willst. Es gilt aber die Faustregel, dass du den Grundbedarf jeder Person, mit welcher du in einer Wohnung lebst, für mindestens drei Monate decken können solltest. Viele Prepper sprechen von einem längeren Zeitraum, welcher durchaus sinnvoll ist, denn Krisen können sehr lange dauern. Drei Monate solltest du jedoch keinesfalls unterschreiten. Das gilt aber nur, solange du genügend Platz hast. In einer kleinen Wohnung wird dir dies unter Umständen nicht gelingen. Ob du dann auf einen kleineren Vorrat zurückgreifst oder dir eine größere Wohnung mietest, bleibt dir überlassen.
Bei der Bevorratung solltest du darauf achten, ausschließlich haltbare Lebensmittel und Verbrauchsmaterialien zu verwenden und diese regelmäßig auszutauschen. Es ist nicht Sinn und Zweck, einen Vorrat zu haben, den du im Ernstfall nicht mehr sicher verwenden kannst. Sieh deinen Vorrat als ständigen Alltagsbegleiter an. Du kannst Lebensmittel, die demnächst ablaufen, aufbrauchen und sofort durch neue ersetzen. Wegwerfen solltest du nichts, immerhin hast du dafür Geld bezahlt. Eine gute Ordnung und bestenfalls ein Übersichtsplan helfen dir dabei schnell zu finden, was du brauchst.
Weiterhin muss dein Lager unbedingt vor Schädlingsbefall jeglicher Art, Licht, Nässe und Wärme geschützt sein. Die meisten Lebensmittel müssen trocken und dunkel gelagert werden und vertragen größere Wärme nicht allzu gut. Der unisolierte Dachboden ist darum kein guter Lagerplatz.
Hinzu kommt, dass du deine Vorräte sichern musst. Während einer Krise wird es viele Menschen geben, die sich nicht vorbereitet haben und Hunger und Durst leiden müssen. Sobald die Grundbedürfnisse eines Menschen nicht mehr vollständig gedeckt sind, ist ihm nahezu jedes Mittel recht, um zu bekommen, was er dringend benötigt. Diebstähle, Überfälle und Plünderungen sind darum eine logische Reaktion, vor der du dich unbedingt schützen musst. Andernfalls befindest du dich schnell selbst in der Lage, nicht mehr genug zu haben. Dein Vorratsbereich sollte darum abschließbar sein, sodass du nicht nur dein gesamtes Haus, sondern zusätzlich auch deine Vorräte verschließen kannst. Es bietet sich auch an, die Vorräte aufzuteilen und dir im Haus mehrere Vorratsräume anzulegen. Sollten Eindringlinge dich zur Herausgabe einiger Vorräte zwingen, kannst du ihnen so einen Teil deiner Vorräte überlassen und bist dennoch selbst versorgt. Hierbei ist es wichtig, dass jeder Vorratsraum im Prinzip all deine Grundbedürfnisse stillen kann. Du solltest darum nicht in einen Raum alle Lebensmittel lagern und im anderen Decken, Kleidung, Hygieneartikel und dergleichen. So würdest du bei einem Überfall im schlimmsten Fall auf einen Teilbereich deiner Vorräte komplett verzichten müssen.

Depots

Es kann passieren, dass du dein Haus verlassen musst. Ob dies gleich zu Beginn einer Krise der Fall ist, oder erst, wenn du alle Vorräte bereits aufgebraucht hast, spielt dabei keine Rolle. Hast du nun an einem anderen Ort ebenfalls Vorräte in Depots angelegt, kannst du dir auf diese Weise erneut selbst helfen. Solche Depots kannst du prinzipiell überall anlegen, wo du uneingeschränkten Zugang hast. Ob du eine zweite Wohnung anmietest, dich mit anderen Preppern zusammentust oder im Wald eine Tonne versteckst, bleibt ganz dir überlassen. Du musst jedoch damit rechnen, dass das ein oder andere Depot im Ernstfall entdeckt und geplündert wird. Das gilt besonders, wenn du zu Beginn der Krise in deinen vier Wänden ausharrst und dich erst nach einer längeren Zeit auf den Weg zu deinen Depots machst. Mehrere Depots sind darum zu empfehlen.
Auch solltest du dir kleine Depots für unterwegs anlegen, damit du längere Strecken sicher zurücklegen kannst. Vergiss nicht, all diese Depots auf einer Karte oder in einem GPS-Gerät zu markieren, damit du sie wiederfinden kannst. Auch diese Depots musst du regelmäßig kontrollieren und einzelne Bestandteile austauschen. Andernfalls sind sie im Krisenfall nicht viel wert.
Deine Depots müssen selbstverständlich gegen Licht, Nässe und Wärme geschützt sein. Größere Lagerräume, welche du anmietest, solltest du ebenfalls entsprechend vor Eindringlingen schützen. Ob du bei kleinen Depots im Wald ein Schloss anbringst oder nicht, bleibt dir überlassen. Bedenke aber, dass auch du möglicherweise einen Schlüssel verlieren könntest und dann selbst nicht oder nur noch unter erschwerten Bedingungen an deine deponierten Gegenstände herankommst.

Sicherer Ort

Um auf der absolut sicheren Seite zu sein, kannst du dir einen sicheren Ort anlegen. Das kann ein Bunker im Garten sein, du kannst aber auch fernab deiner Heimat ein Haus kaufen. Eine sichere Unterkunft in Australien, Kanada oder einem Nachbarland kann sich auszahlen. Die Schwierigkeit liegt hier natürlich in erster Linie in der Finanzierung und Unterhaltung. Musst du aufgrund einer Krise fliehen, willst du deinen Zweitwohnsitz nicht erst noch renovieren oder möblieren müssen. Du musst darum entweder die Möglichkeit haben, das Haus selbst instand zu halten, was bedeutet, dass es sich in der Nähe befindet, oder du bezahlst jemanden, der dies für dich erledigt. Bei einem großflächigen Stromausfall, nach einem atomaren Unglück oder ähnlichen größeren Katastrophen wird dir ein sicherer Ort in der Nähe deines jetzigen Wohnsitzes nichts bringen. Sinnvoller ist es darum tatsächlich, einen Ort in einem anderen Land, wenn nicht gar auf einem anderen Kontinent, zu wählen. Dies wiederum birgt die Gefahr, dass du in einer Krise dort nur sehr schwer hinkommen kannst. Im Falle eines großflächigen und langanhaltenden Stromausfalls fliegen natürlich auch keine Flugzeuge mehr, die Passagiere transportieren. Ein Nachbarland kann wiederum ebenfalls betroffen sein. Entsprechend ist es notwendig, dass du bei der Wahl des Standortes deines sicheren Ortes auch an das Transportmittel denkst, welches dich dorthin bringen kann.

Was ist die Prepper Szene?

Willst du gut auf das vorbereitet sein, was kommen könnte und in einer Krise dann bestmöglich zurecht kommen, solltest du dich mit anderen Preppern zusammentun. Du kannst von ihnen lernen, dich mit ihnen austauschen und ihnen selbst etwas beibringen. Vor allem aber kannst du auf diese Weise Kontakte knüpfen, auf die du auch in einer Krise zurückgreifen kannst. Du kannst dich mit einigen Preppern zusammenschließen und eine Krise gemeinsam durchstehen. Vielleicht wohnt einer von ihnen in einem perfekt geschützten großen Haus, in welchem auch du während einer Krise unterkommen kannst. Oder du planst deine Flucht gemeinsam mit anderen, um eine starke Gruppe zu bilden und nicht alleine zu sein. Dadurch minimierst du das Risiko, angegriffen zu werden extrem.
Reini Rossmann hat eine Vernetzungsmöglichkeit via Facebook eingerichtet, über welche sich Prepper austauschen und zusammentun können. Natürlich kannst du auch selbst ein Netzwerk zusammenstellen. Während einer Krise kann es aber durchaus von Vorteil sein, mit Preppern in Kontakt zu bleiben, die sich weit entfernt aufhalten und vielleicht selbst von der Krise nicht betroffen sind. So können sie dir beratend zur Seite stehen, du kannst sie über deine Situation auf dem Laufenden halten und erfährst von ihnen, wie die Lage andernorts ist und ob du dorthin fliehen kannst.

Lerne Neues

Jeder Tag ohne Krise ist ein Tag, an welchem du etwas lernen kannst, was du in einer Krise brauchen könntest. Von der richtigen Knotentechnik, über den Bau eines Unterschlupfes bis hin zum waffenlosen Kampf gibt es sicherlich noch viele Kenntnisse, welche du nicht hast. In einer Krise können sie über Leben und Tod entscheiden. Nutze darum krisenfreie Zeiten, um dazuzulernen, dir neue Fähigkeiten anzueignen und immer wieder zu üben. Plane regelmäßige Trainingstage ein, in welchen du gemeinsam mit deiner Familie ein Szenario probst und das richtige Verhalten übst. Schule auch deine Kinder in den Bereichen, die sie selbstständig ausführen können. So sind sie nicht nur der ganzen Familie eine große Hilfe, sie sind auch mit Fähigkeiten ausgestattet, die ihnen selbst helfen können, sollten sie auf sich alleine gestellt sein.

Was du heute noch tun kannst

Sieh dir deine aktuelle Bevorratung an und bringe Ordnung hinein.
Schreibe dir eine Liste mit haltbaren Lebensmitteln, die du einkaufen musst. Achte dabei auf Angebote und Aktionen der Supermärkte vor Ort, um Geld zu sparen.
Überlege dir, wo du einige Depots verstecken könntest und in welchen Behältnissen du die ausgewählte Ausrüstung dort bestmöglich unterbringen kannst.
Versuche einen sicheren Ort zu finden, an welchen du fliehen kannst.
Trete in Kontakt mit anderen Preppern.
Trainiere das richtige Verhalten in einer spontan auftretenden (kleinen) Krise.

Krisenvorsorge während der Krise

Das Aussitzen

Im Falle einer Krise hast du nur zwei Möglichkeiten. Entweder du bleibst wo du bist oder du fliehst. Eine Flucht sollte immer deine letzte Option darstellen. Die eigenen vier Wände bieten dir nicht nur maximalen Komfort und jede Menge Vorräte, sie stellen vor allem eine Sicherheit dar, die du keineswegs unterschätzen solltest. Selbst wenn du keinerlei Sicherheitsvorkehrungen gegenüber Plünderern getroffen hast, bietet dir dein Zuhause zumindest einen guten Schutz vor der Witterung. Du kannst es heizen, es hält dich trocken und du kannst dort deine gesamte Familie unterbringen. Ein großer Vorteil, den du in einer Krise keinesfalls unterschätzen solltest.
Du kannst dein Zuhause jedoch auch modifizieren und krisentauglich machen, um dort möglichst lange ausharren zu können, wenn die Krise gekommen ist. Den folgenden Punkten kannst du dich nach und nach widmen. Jede Vorbereitung auf eine Krise, so klein sie auch sein mag, ist besser als gar keine.

Schutz

Deine Wohnung oder dein Haus an sich bietet dir bereits einen guten Schutz. Eine verschlossene Tür stellt für Eindringlinge ein Hindernis dar. Sie müssen Kraft aufbringen, um dieses Hindernis zu überwinden. Manch einer schreckt angesichts dieser Tatsache bereits zurück. Für andere ist eine verschlossene Tür kein Hindernis. Um dich, deine Familie und deine Vorräte zu schützen, bleibt dir darum nur die Möglichkeit, dich zu verbarrikadieren. Sichere deine Türen mit stabilen Schlössern und stütze sie, falls notwendig, von innen mit Balken ab oder stelle schwere Möbelstücke davor. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass es dir dennoch möglich ist, im schlimmsten Fall schnell das Haus verlassen zu können.
Auch deine Fenster solltest du sichern. Abschließbare Türgriffe und besonders bruchsichere Fenster sind eine Möglichkeit. Während einer Krise wirst du allerdings auch mit Holzbrettern arbeiten müssen, um Eindringlinge daran zu hindern, in das Haus zu kommen. Dies gilt nicht nur für das Erdgeschoss, sondern für alle möglichen Eingänge, die dein Haus bietet.
Weiterhin kannst du mit einem blickdichten Zaun oder einer hohen Mauer dein Grundstück von vornherein abschirmen, sodass es niemandem auffällt, dass bei dir noch etwas zu holen sein könnte. Außerdem wird so der Zugang zum Gelände erschwert.
Auch eine Überwachungsanlage kann dir helfen, Plünderer rechtzeitig aufzuspüren und zu vertreiben. Bedenke aber, dass du für derartige Anlagen meistens Strom benötigst und dass diese den Anschein erwecken, es gäbe bei dir etwas, das sich zu schützen lohnt. Deine Überwachung sollte darum möglichst unauffällig sein.

Medizin und Gesundheit

Eine Krise ist an sich bereits schlimm genug. Für deine Sicherheit und die Sicherheit deiner Familie ist es darum besonders wichtig, fit und gesund zu sein. Du solltest deswegen alle persönlichen Medikamente, die der Arzt verschrieben hat, in ausreichender Menge zu Hause haben. Zusätzlich sind Schmerzmittel sowie Mittel gegen Durchfall und Erkältungen sinnvoll. Auch oder gerade während einer Krise kannst du dich verletzen oder erkranken. Dann ist es jedoch umso wichtiger, schnell wieder fit zu sein.
Weiterhin benötigst du ausreichend Material, um kleinere und größere Wunden zu verarzten. Ob du während einer Krise noch Zugang zu Ärzten, Krankenschwestern oder dem Rettungsdienst hast, ist ungewiss. Entsprechend solltest du selbst über ausreichende Kenntnisse der Medizin verfügen, um zumindest kleinere bis mittlere Verletzungen zu versorgen. Hierfür benötigst du Handschuhe, um dich selbst vor einer möglichen Infektion zu schützen, ausreichend Desinfektionsmittel (sowohl für die Hände, als auch für Wunden), Pflaster, verschiedene Verbände, Material, um Knochenbrüche zu schienen, eine Schere und eine Pinzette. Sofern du über gute Kenntnisse verfügst, kannst du hier auch Spritzen, Skalpelle und Nadel und Faden hinzufügen, um im Notfall selbst kleinere operative Eingriffe vorzunehmen. Hierfür solltest du jedoch spezielle Kurse absolvieren. Das regelmäßige Üben und Auffrischen deiner Erste-Hilfe-Kenntnisse gehört natürlich in jedem Fall zu einer guten Krisenvorsorge dazu und hilft dir, auch ohne Krise medizinische Notfälle als Ersthelfer sicher zu meistern.

Krisenvorsorge und Trinkwasseraufbereitung für Prepper

Wasser solltest du ohnehin zu Hause in ausreichender Menge aufbewahren. Im Falle einer Krise kannst und solltest du sofort alle Badewannen und Waschbecken mit frischem Wasser volllaufen lassen und dieses konservieren. Dadurch erhältst du etliche Liter Wasser zusätzlich zu deinem Vorrat.
Regenwasser kannst du in Regentonnen oder gar in einem unterirdischen Tank auffangen und zu Trinkwasser aufbereiten. Hierfür benötigst du Wasserfilter, die idealerweise für große Mengen Wasser ausgelegt sind. Bedenke, dass einige dieser Filter ohne Strom nicht funktionieren und dass das Wasser aus einem unterirdischen Tank ohne Strom nicht nach oben befördert werden kann. Deswegen benötigst du in einem solchen Fall unbedingt einen Plan B.
Wasser solltest du immer in ausreichender Menge bevorraten und dabei nicht nur die Menge berücksichtigen, die du trinkst, sondern zusätzlich auch zum Kochen und zur Hygiene benötigst. Versuche dabei immer, das Wasser sparsam zu verwenden und möglichst zu recyceln. Das Wasser, mit welchem du die Nudeln gekocht hast, kannst du beispielsweise für die Toilettenspülung benutzen oder deinen Selbstversorgergarten damit bewässern.

Wärme

Sofern sich eine Krise nicht im Sommer ereignet, kann Wärme eine so große Herausforderung sein, dass sie einen tödlichen Faktor darstellt. Normale Heizkörper funktionieren zwar durch das Hindurchleiten warmen Wassers, doch die meisten Heizkessel funktionieren ohne Strom nicht mehr. Eine bis heute beliebte Alternative stellt ein offener Kamin oder ein Kachelofen dar. Mit Holz befeuert wärmt er in kürzester Zeit selbst größere Räume. Bei einem durchdachten Heizsystem im Haus kann so tatsächlich das gesamte Haus geheizt werden. In einer Krise ist es jedoch ohnehin von Vorteil, wenn alle Personen gemeinsam in einem Raum schlafen, weshalb ein solches System gar nicht unbedingt notwendig ist. Viel wichtiger ist, dass du ausreichend Holz zum Befeuern des Ofens lagerst und trocken hältst.
Hast du keine Möglichkeit, einen Ofen in deiner Wohnung unterzubringen, so gibt es etliche mobile Heizgeräte, die jedoch in erster Linie mit Strom betrieben werden, dir also bei einem Stromausfall nichts nützen. Für solche Fälle kannst du auf einen Petroleumofen zurückgreifen, für welchen du natürlich ebenfalls ausreichend Petroleum lagern musst, um mindestens einen gesamten Winter durchzustehen. Auch eine Gasheizung, wie sie zum Beispiel beim Camping eingesetzt wird, hält dich ganz ohne Strom lange warm.
Neben dem Erzeugen von Wärme musst du jedoch ebenso dafür sorgen, dass diese nicht zu schnell entweicht. In einer Krise beheizt du meist nur einen Raum, in welchem sich dann die gesamte Familie und alle Personen, die gemeinsam ausharren, aufhalten. Sorge dafür, dass möglichst wenig Wärme durch Fenster und Türen entweichen kann. Zusammengerollte Handtücher oder Kleidungsstücke können undichte Stellen zuverlässig abdecken. Auch die zur Sicherheit angebrachte Verbarrikadierung sorgt für einen Wärmeerhalt im Raum. Mit warmer Kleidung und Decken kannst du zusätzlich dafür sorgen, dass dein Körper nicht zu schnell auskühlt und Brennstoff eingespart werden kann.

Lebensmittel

Wie bereits oben beschrieben ist ein durchdachter Lebensmittelvorrat das A und O. Hier solltest du auf eine gesunde Ernährung und persönliche Vorlieben Rücksicht nehmen und zur Sicherheit auch einige Lebensmittel lagern, die du im Notfall gegen etwas anderes eintauschen kannst. Achte darauf, dass alle Lebensmittel lange haltbar sind und verbrauche sie entsprechend des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Du kannst dir auch einen eigenen Garten anlegen, in welchem du Obst und Gemüse anbaust, um so selbst während einer Krise frische Lebensmittel ernten zu können. Bedenke aber, dass du diese im Falle eines chemischen oder atomaren Unfalles unter Umständen nicht mehr sicher verzehren kannst. Einige Gemüsesorten kannst und solltest du jedoch auch auf der Fensterbank anpflanzen und ernten.

Kommunikation

Gerade wenn du dich zu Hause verschanzt hast, darfst du unter keinen Umständen auf die Kommunikation mit der Außenwelt verzichten. Hierunter ist weniger der regelmäßige Besuch von und bei Freunden und Nachbarn gemeint, als vielmehr das Empfangen von aktuellen Berichten zur Lage. Ein Radio ist unverzichtbar. Andernfalls ist die Krise längst vorbei und du sitzt noch immer mit der ganzen Familie im Wohnzimmer vor dem Ofen.
Aber auch die Kommunikation mit anderen Personen via Funk kann dir helfen, während einer Krise zu erfahren, was vor sich geht. So kannst du rechtzeitig vor marodierenden Truppen gewarnt werden oder andere Prepper warnen und um Hilfe bitten, falls du welche benötigst. Außerdem bleibst du so auf dem Laufenden, was sich in anderen Familien und Gruppen abspielt und kannst ihnen beratend zur Seite stehen – und umgekehrt.

Tarnung

Es ist möglich, dass du weit und breit der Einzige bist, der sich gut auf eine Krise vorbereitet hat. Dann ist es für dich umso wichtiger, möglichst nicht aufzufallen. Denn wenn Menschen erst einmal Hunger bekommen, schrecken sie vor nichts mehr zurück. Sitzt du hingegen zu Hause, hast als Einziger dank deiner Vorsorge noch Strom und kochst Gerichte, deren Geruch bis auf die Straße wahrnehmbar ist, wirst du unvermittelt zum Ziel aller, die diese Annehmlichkeiten selbst nicht mehr haben.
Dein Haus sollte darum im besten Fall von außen gar nicht einsehbar sein. Eine hohe Mauer oder Bepflanzung um dein Haus herum ist eine gute Möglichkeit, um dich vor Blicken zu schützen. Zusätzlich sollte dein Haus aber auch unbewohnt wirken. Du solltest dich nur kurzzeitig und idealerweise im Dunkeln draußen aufhalten und darauf achten, nicht gesehen zu werden. Aus deinem Schornstein sollte kein Rauch aufsteigen und durch die Fenster darf kein Licht nach draußen scheinen. Auch Gerüche und Geräusche musst du auf ein Minimum reduzieren, um niemanden auf dich aufmerksam zu machen.

Verteidigung

Die größte Vorsicht kann dich zwar vielen Gefahrensituationen entziehen, ein Risiko bleibt jedoch immer, dass du dich, deine Familie und dein Hab und Gut verteidigen musst. Hierfür ist es sinnvoll, wenn du neben einigen Sicherheitsvorkehrungen wie Rauchmeldern, Feuerlöschern, Alarmanlagen und dergleichen auch über einige Waffen verfügst, mit denen du dich verteidigen kannst. Es geht hierbei nicht um den Angriff, sondern wirklich um die reine Verteidigung. Hierfür stehen dir eine große Auswahl legaler Hilfsmittel zur Seite. Zunächst kannst du Gegenstände zweckentfremden. Ein Stuhl, ein Regenschirm oder gar ein Buch kann dir bei einer spontanen Verteidigung bereits helfen. Sinnvoll ist es jedoch, wenn du dir gezielt einige Waffen zulegst. Verlasse deine Komfortzone dabei nicht, denn du musst dir darüber im Klaren sein, dass du diese Waffen im Ernstfall auch einsetzen musst, um zu überleben. Ein Messer, ganz gleich ob aus der Küche oder speziell für den Kampf, kann auf einen Gegner bereits bedrohend wirken, ganz ohne dass du es tatsächlich einsetzen musst. Auch Baseballschläger, Schlagstöcke, Pfefferspray oder eine Steinschleuder kannst du gezielt einsetzen, um den Angreifer in erster Linie zu erschrecken und in die Flucht zu jagen. Und schließlich bleibt dir natürlich noch dein eigener Körper, den du in einem Selbstverteidigungskurs richtig einzusetzen lernst.
Wenn dir all dies nicht ausreicht, kannst du auch auf echte Waffen wie Pistolen oder Gewehre zurückgreifen, brauchst hierfür aber einen Waffenschein. Vergiss nicht, dass im Falle eines Angriffs deine Waffe auch in die Hände des Angreifers geraten kann. Wähle darum weise, womit du dich verteidigen willst und lerne nicht nur, damit jemanden in die Flucht zu schlagen, sondern auch, Angriffe mit diesen Waffen abzuwehren.

Was du heute noch tun kannst

Lege dir einen Plan zurecht, wie du während einer Krise dein Heim bestmöglich vor Eindringlingen schützen kannst.
Analysiere die Wärmezufuhr deines Hauses und informiere dich über Alternativen, mit denen du im Notfall dein Zuhause ganz oder teilweise wärmen kannst.
Überprüfe deinen Medizinschrank, entsorge abgelaufene Medikamente und kaufe neue.
Lege dir eine ausreichende Menge sinnvoller Medikamente zu.
Melde dich für einen Erste-Hilfe-Kurs an, um deine Kenntnisse falls nötig aufzufrischen.
Lege dir einen ausreichenden Vorrat an Wasser und Lebensmitteln an.
Überlege dir für jeden Gegenstand, welchen du im Haushalt finden kannst, wozu du ihn (außer für den gedachten Einsatzzweck) noch nutzen kannst.
Denke über Möglichkeiten nach, wie du während einer Krise mit der Außenwelt in Kontakt bleiben kannst.
Besorge dir ein krisensicheres Radio. (batteriebetrieben, mit Solar oder per Handkurbel aufladbar)
Sie dir an, wie gut dein Haus vor Blicken von außen geschützt ist und verbessere diesen Schutz falls möglich in den nächsten Tagen.
Stelle in jeden Raum deines Zuhauses Gegenstände, die du im Ernstfall als Waffe gegen einen Eindringling einsetzen kannst.
Schule deine Familienmitglieder im Umgang mit (improvisierten) Waffen.

Die Flucht als Prepper

Ganz gleich, wohin du gehst, wenn du dein Zuhause tatsächlich verlassen musst, der Weg dorthin wird kein Spaziergang werden. Sobald die Situation derart eskaliert ist, dass du nicht mehr in deinen eigenen vier Wänden bleiben kannst, ist es draußen umso gefährlicher. Darauf musst du dich einstellen und entsprechend vorsorgen. Im Idealfall steht dir ein Transportmittel zu Verfügung, welches dich auch vor Angriffen schützt. Ein Auto ist bereits ein guter Anfang, auch wenn es dich nicht vor besonders aggressiven Angreifern schützen kann. Allein schon die Geschwindigkeit, mit welcher du dich in einem Auto fortbewegen kannst, bietet dir einen großen Vorteil. Vergiss aber nicht, genügend Kraftstoff zu bevorraten und im Auto mitzuführen, denn unterwegs wirst du an der Tankstelle möglicherweise gar nicht erst anhalten können oder solltest es aus Sicherheitsgründen unterlassen. Das gilt selbstverständlich auch bei einer Flucht per Boot oder Schiff oder gar per Flugzeug. Jedes deiner Transportmittel, die dich im Falle einer Flucht sicher an einen anderen Ort bringen sollen, müssen sofort betriebsbereit sein. Außerdem solltest du sie mit einem Mindestmaß an Notfallausrüstung ausstatten. Ein Transportmittel gibt dir die Möglichkeit, bequem schwere Lasten zu transportieren. Nutze diesen Vorteil und nimm mit, was dir deine Flucht erleichtern kann. Besser, du hast alles in mehrfacher Ausführung, als am Ende gar nichts.
Egal wie du fliehst, du solltest einen Plan haben, wohin du fliehen willst. Das können gleich mehrere Ziele sein, wovon du in der Krise das passende auswählst. Vielleicht ist es aber auch nur ein einziges. Erarbeite dir für jedes Ziel mehrere Fluchtrouten, lerne diese auswendig und schreite oder fahre jede von ihnen mindestens ein Mal komplett ab. So kannst du Gefahrenpunkte leichter identifizieren, Alternativrouten ausfindig machen und Orte auskundschaften, an welchen du Depots anlegen kannst.

Die Notfallausrüstung

Bei der Krisenvorsorge gibt es verschiedene Arten von Notfallausrüstungen. Allen gemein ist, dass sie nur das enthalten, was du im Falle einer Flucht wirklich brauchen kannst. Du trägst keine unnötigen Gegenstände mit dir herum, die vor allem Platz wegnehmen und schwer sind. Du musst immer davon ausgehen, dass du kurze, vielleicht aber auch längere Strecken zu Fuß zurücklegen musst. Dann solltest du auch in der Lage sein, diese Ausrüstung zu tragen. Körperliche Fitness ist also unabdingbar und ohnehin grundsätzlich gesund.
Im Folgenden siehst du verschiedene Notfallausrüstungen, die aufeinander aufbauen. Was also im kleinsten aller Vorsorgepakete ist, ist auch im größten enthalten und wird zusätzlich transportiert.

Hab-und-Gut-Päckchen (HUGP)

Um während oder nach einer Krise Beweise zu haben, wer du bist, was dir gehört und was du kannst, ist es wichtig, dass du alle wichtigen Unterlagen sicherst und mit dir führst oder sicher deponierst. Dazu digitalisierst du am besten all diese Unterlagen (Geburtsurkunde, Familienstammbuch, Patientenverfügung, Versicherungsnachweise, Grundbuchauszüge, Nachweise über Berufsausbildungen, Testament, etc.) auf einem USB-Stick, einer CD-Rom oder einer SD-Karte. Bestenfalls nutzt du mehrere Speichermedien, um ganz sicher zu gehen. Verpacke diese kleinen und leichten Datenträger wasserfest und wickle sie idealerweise in mehrere Lagen Aluminiumfolie ein, um sie gegen einen EMP (siehe oben) zu schützen.

Every Day Carry (EDC)

Beim EDC handelt es sich um die Dinge, die du ständig bei dir trägst. Neben deinen Schlüsseln, deinem Geldbeutel und vermutlich auch deinem Handy gehören für den Fall einer Krise jedoch noch eine Menge mehr Dinge hinein. Ein Taschen- und ein Überlebensmesser sollen dir als Werkzeug dienen. Ein Survivalarmband oder ein entsprechender Schlüsselanhänger liefert dir eine reißfeste Schnur, die du in vielen Situationen gut brauchen kannst. Auch eine Taschenlampe, ein Feuerstarter, ein kleines Erste-Hilfe-Set, ein Wasserfilter und einige Energieriegel können dir im Notfall gute Dienste leisten.
Was genau du in dein EDC aufnimmst, hängt ganz davon ab, wie viele Gegenstände du tragen möchtest. In die Handtasche einer Frau passt in der Regel deutlich mehr als in die Hosentaschen eines Mannes. Auch ein Brustbeutel bietet weniger Platz als ein Rucksack. Aber nicht immer möchtest du einen Rucksack mitführen. Entscheide dich zunächst für die Gegenstände, auf die du in deinem EDC auf keinen Fall verzichten möchtest und wähle anschließend die passende Tasche oder Aufbewahrung dafür. Bedenke, dass du das EDC immer mitführst – auch dann, wenn du bereits einen vollen Fluchtrucksack trägst. Das EDC sollte darum alles beinhalten, was dir ermöglicht, ohne die Ausrüstung und Vorzüge deines Fluchtrucksacks zu überleben – wenn auch nicht so komfortabel. Dabei musst du auf die Punkte Wasser, Wärme, Schutz und Nahrung besonderen Wert legen.

Notfallrucksack / Fluchtrucksack / Bug out Bag

Schließlich bringst du im Notfallrucksack alles unter, was dir eine Flucht und das Überleben in der Wildnis erleichtert. Neben den Utensilien deines HUGP und EDC gehört hier nun eine ganze Menge mehr hinein. Wichtig ist, dass du es nicht übertreibst, denn du musst diesen Rucksack je nach Situation viele Stunden und über viele Tage verteilt durch das Gelände tragen. Bedenke dabei aber, dass du jederzeit Ballast und unnötige Gegenstände abwerfen kannst. Packe darum zu Beginn lieber zu viel und entledige dich einigen Ausrüstungsgegenständen, wenn du erkennst, dass du diese doch nicht brauchen kannst.
Achte auch darauf, dass du von besonders wichtigen Utensilien gleich mehrere Ausführungen mit dir führst. Auch hier gilt, lieber zu viel als zu wenig. Streichhölzer oder Feuerzeuge wiegen nicht viel und sind sehr wichtig, um schnell und unkompliziert Wärme zu erzeugen. Ein Wasserfilter liefert dir trinkbares Wasser, ohne welches du lediglich drei Tage überlegen kannst. Eine Alternative, für den Fall, dass dein Wasserfilter kaputt gehen sollte oder du ihn verlierst, solltest du haben. Ob du einen zweiten Filter mitnimmst oder auf die Methode des Abkochens setzt (siehe unten), liegt in deiner Hand. Da Wasserfilter jedoch sehr kompakt und leicht sein können, bietet es sich an, einen zweiten mitzuführen.
Ansonsten sollte sich in deinem Notfallrucksack warme Kleidung, Regenschutz, Zelt oder Tarp, Schlafsack, Isomatte, Wasser, Nahrungsmittel für mindestens eine Woche, Kocher und Brennstoff, Erste-Hilfe-Set, Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, etc.), Taschenlampe, Messer, Geld, Handy, Solarmodul zum Aufladen des Handys und wichtige Unterlagen befinden. Worauf genau du bei der Auswahl deiner Ausrüstung achten musst, erfährst du anhand der folgenden Kriterien, welche für dich überlebenswichtig sind.

Die 3er-Regel

Es gibt eine einfache Regel, die du dir unbedingt bewusst machen musst, um zu verstehen, wie lange du es ohne diese Dinge maximal aushalten kannst. Ein Mensch kann

  • 3 Minuten ohne Atem,
  • 3 Stunden in extremem Wetter,
  • 3 Tage ohne Wasser,
  • 3 Wochen ohne Nahrung und
  • 3 Monate ohne Kontakt zu anderen Personen

überleben.

Zwar sind Einzelfälle bekannt, in denen Menschen es länger ohne diese lebensnotwendigen Dinge ausgehalten haben, in einer Krise, die dich ohnehin schon stark fordert, solltest du es jedoch keineswegs darauf ankommen lassen. Es ist hier deutlich realistischer, dass du es erst gar nicht so lange aushältst, wie angegeben. Sorge darum mit allen Mitteln dafür, dass du diese 3-er-Regel nicht vergisst und rechtzeitig etwas unternimmst, wenn du eines oder mehrere dieser Kategorien im Grenzbereich erleben solltest. Andernfalls ist dein Überleben nicht gesichert, sondern unmöglich.

Atemschutz

Drei Minuten können sich sehr lange anfühlen, aber auch sehr kurz sein. In vielen Situationen, in welchen dir das normale Atmen nicht möglich ist, bleiben dir jedoch mehr als drei Minuten, um dich in Sicherheit zu bringen. Das liegt daran, dass du oftmals beim Atmen noch Sauerstoff in deine Lungen bekommst, es aber weniger ist, als du eigentlich benötigst. Weniger ist immer besser als gar nichts. Umgekehrt kann es vorkommen, dass sich in der Atemluft kein Sauerstoff mehr befindet, sodass du erst gar nicht auf drei Minuten kommen wirst, wenn du normal atmest. Ein Mindestmaß an Atemschutz solltest du darum bereithalten. Eine FFP3-Maske schützt dich vor einem großen Teil an gefährlichen Stoffen, die andernfalls in deine Lunge gelangen können. Dabei ist sie klein und leicht und sollte deswegen in deinem Notfallrucksack auf keinen Fall fehlen. Einen sicheren Schutz vor radioaktiv belasteter Luft bietet sie dir jedoch nicht. Hier bleibt dir nur eine vollständige ABC-Schutzausrüstung, zu welcher neben der Vollmaske auch ein entsprechender Anzug gehört. Für eine Flucht ist diese Ausrüstung nicht geeignet, da sie zu schwer und zu unhandlich ist. Die Maske sowie zugehörige Filter kannst du jedoch in deinen Fluchtrucksack mit aufnehmen, sofern du genügend Platz hast. Alternativ kannst du diese auch in verschiedenen Depots unterbringen, an welchen du ohnehin vorbei läufst, oder dich bereits zu Hause damit ausstatten.

Schutz vor äußeren Einflüssen

Ist deine Atmung sichergestellt, musst du dich um das kümmern, was dir in der Natur ebenfalls schnell zum Verhängnis werden kann: die Witterung. Im Sommer musst du dir häufig sogar nachts keine allzu großen Sorgen machen, denn es ist meistens warm genug, um auch mit wenig Schutz unter freiem Himmel schlafen zu können. Es sei denn, es regnet oder du bist aus anderen Gründen nass. Dann kann dir auch ein mitteleuropäischer Sommer zum Verhängnis werden. Der Schutz vor Nässe und Kälte ist ausgesprochen wichtig. Eine wasserdichte Unterlage, die dir Platz zum Liegen bietet und dabei auch deine Ausrüstung vor Nässe schützt, muss in deinem Fluchtrucksack vorhanden sein. Dazu kommt eine weitere Plane, die dich von oben vor Regen und Schnee schützt und auch seitlichen Wind abhalten kann. Du kannst auf ein Zelt setzen, bei welchem die Planen fest miteinander verbunden sind, oder du wählst ein Tarp. Letzteres ist häufig die leichtere Variante, erfordert dafür etwas mehr Übung in der Anwendung.
Zusätzlich benötigst du einen warmen Schlafsack, der im Winter warm genug, im Sommer aber nicht zu warm ist. Ob du hier auf verschiedene Modelle zurückgreifst oder nach dem Zwiebelprinzip arbeitest, bleibt dir überlassen. Mit der richtigen Kleidung und der Hilfe eines Innenschlafsacks oder Hüttenschlafsacks kannst du auch mit einem Schlafsack, der nicht für den Winter geeignet ist, in der kältesten Jahreszeit draußen schlafen. Dabei solltest du besonders auf den Wärmeerhalt an deinem Kopf und an den Füßen achten, denn hier geht die meiste Wärme verloren.
Eine isolierende Schicht zwischen dem Schlafsack und dem Boden sorgt dafür, dass du die Bodenkälte nicht zu stark spürst und dadurch von unten her auskühlst. Eine gute Isomatte ist deswegen unerlässlich. EVA-Matten sind hierbei besonders robust, allerdings nicht ganz so bequem und brauchen noch dazu viel Platz. Zusätzlich eine aufblasbare Matte dabei zu haben, kann den Komfort merklich erhöhen. Leider erhöht dies aber auch das Gewicht, welches du tragen musst.
Hast du alle nötigen Hilfsmittel bei dir, um ein Feuer zu machen, so kannst du dich damit natürlich ebenfalls vor einer Unterkühlung schützen und deine Ausrüstung trocknen, falls diese nass geworden ist.
Bedenke aber auch, dass zu große Hitze für deinen Körper ebenfalls gefährlich werden kann. Achte darum darauf, dass du dich an besonders heißen Tagen ebenfalls schützen kannst. Dazu solltest du möglichst leichte Kleidung mitführen und große Hitze meiden so gut es geht. Laufe deinem Ziel lieber in den frühen Morgen- und Abendstunden, vielleicht sogar nachts entgegen und halte dich tagsüber im Schatten auf. Schütze in jedem Fall deinen Kopf mit einem Tuch, einem Hut oder einem Sonnen- oder Regenschirm vor der Sonne. Feuchte Kleidung oder Tücher können ebenfalls helfen, deinen Körper zu kühlen. An solchen Tagen ist es auch auf der Flucht besonders wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken. Nur wenn du hydriert bist, bist du auch in der Lage, dich fortzubewegen, Gefahr zu erkennen und dich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Medizin

Um dich besonders auf einer Flucht medizinisch versorgen zu können, benötigst du ein großes Erste-Hilfe-Set sowie sehr gute Kenntnisse, um es richtig anwenden zu können. Zunächst brauchst du dafür persönliche Medikamente, die du einnehmen musst. Aber auch Schmerztabletten, Mittel gegen Durchfall und Erkältungen sind sinnvoll, um auf der Flucht schnell gegen Krankheiten vorgehen zu können. Hinzu kommen Verbände aller Art, Wunddesinfektionsmittel und Einmalhandschuhe, mit denen du dich schützen kannst. In der Natur kommt es schnell zu kleineren Verletzungen, die du sofort behandeln solltest, denn ohne Schutz entzünden sich diese sehr schnell, was dir eine sichere Flucht unter Umständen unmöglich macht.
Vergiss nicht, dass du in solchen Fällen keinen Zugang zu Ärzten, Krankenhäusern oder dem Rettungsdienst haben wirst. Du musst dir selbst helfen und benötigst dafür erweiterte Kenntnisse. In speziellen Kursen für Prepper und Survival-Fans kannst du diese Fähigkeiten erwerben und ausreichend ausprobieren.

Wasser

In Mitteleuropa ist es einfach und schwierig zugleich Wasser zu finden. Flüsse, Seen und Bäche gibt es in Hülle und Fülle, doch nicht jede Wasserquelle ist zum Trinken geeignet. Große Flüsse wie die Donau, die Elbe oder der Rhein liefern selbst mit dem besten Wasserfilter kein trinkbares Wasser. Vielmehr sind es Quellen, Brunnen und kleine Bäche, aus denen du trinkbares Wasser gewinnen kannst. Teilweise kannst du dies sogar direkt trinken. Sicherer ist es jedoch, wenn du das Wasser filterst. Je nachdem, wie stark es verschmutzt ist, gießt du es zunächst durch ein sauberes Tuch und verwendest anschließend einen speziellen Wasserfilter oder kochst das Wasser ab. Solche Wasserquellen sind aber in Mitteleuropa gar nicht so leicht zu finden und liegen nahezu immer mitten in der Natur. Auf der Flucht wird dir dabei vermutlich früher oder später auffallen, dass du diese Wasserstellen nicht immer erreichen kannst oder sie gar nicht erst findest. Dann gilt meist, dass du um das Graben in aussichtsreichen Gebieten nicht herum kommst. Du wirst auf diese Weise auf Wasser stoßen, es kann jedoch eine Weile dauern und ist noch dazu anstrengend. Achte darum immer darauf, genügend Wasser mitzuführen und verwende im Idealfall eine Wanderkarte, auf welcher Bäche und Quellen markiert sind.
Wichtig ist, dass du nur dort Wasser entnimmst, wo das Wasser möglichst nicht verschmutzt ist. Eine Entnahmestelle sollte niemals unterhalb einer Siedlung, eines Industriegebietes oder landwirtschaftlich genutzter Flächen liegen. Viel zu hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dir durch das Wasser Keime einfängst, die deinen Körper angreifen. Erbrechen und Durchfall sind schon unter normalen Bedingungen sehr unangenehm. Bist du auf der Flucht und musst in der Natur überleben, können sie tatsächlich tödlich sein. Ein guter Wasserfilter ist darum unverzichtbar und macht sich auch auf Wanderungen in krisenfreien Zeiten bezahlt.

Nahrung

Neben Wasser ist es auch das Essen, welches dir das Überleben sichert. Zwar kommst du im Ernstfall lange ohne Essen aus, du darfst dabei aber nicht vergessen, dass du Kraft und Konzentration benötigst, um dich fortzubewegen, zu kämpfen und alles zu tun, um eine Krise zu überleben. Du kannst darum nicht zu lange auf Nahrung verzichten, da du vermutlich nicht verhungern wirst, sondern schon vorab anderen Gefahren zum Opfer fällst.
Richte dir neben deinem Vorrat an Lebensmitteln, die du im eigenen Haus aufbewahrst, darum unbedingt einige Depots entlang deiner Fluchtroute ein. So musst du nicht alles tragen und wirst unterwegs trotzdem satt. Du solltest dennoch immer etwas Essbares bei dir tragen. Spezielle gefriergetrocknete Nahrung eignet sich hier besonders gut, da sie nicht nur viele Kalorien hat, sondern auch leicht und platzsparend verpackt werden kann. Du kannst aber auch eine ganze Menge Pflanzen essen. Steckrüben, Disteln, Sauerampfer, Brennnessel und sogar die Rinde einiger Bäume sind essbar. Hinzu kommt, dass du, sofern du geschickt bist, auf die Jagd gehen kannst. Auf der Flucht ist dies jedoch meist die schlechteste Art, Nahrung zu bekommen. Jagen erfordert Geschick und Zeit. Vor allem die Zeit wird es sein, die dir fehlen wird. Lerne darum lieber, welche Pflanzen du essen kannst und wie du sie zubereitest.

Kommunikation

Der Mensch ist ein soziales Tier. Er braucht Kontakt zu anderen Personen. Damit ist nicht zwangsläufig ein gemütlicher Abend gemeint, sondern vielmehr der Austausch von Informationen und die gegenseitige Hilfestellung. Wenn du es irgendwie einrichten kannst, solltest du deine Flucht darum gemeinsam mit anderen planen. Nicht nur, dass ihr euch auf diese Weise Arbeit teilen könnt, ihr könnt euch als Gruppe auch besser verteidigen und die Chancen angegriffen zu werden sind deutlich geringer.
Das reicht jedoch noch nicht, um dir das Überleben zu sichern. Wichtig sind Informationen von außen. Ein Radio sollte in deinem Fluchtrucksack darum nicht fehlen. Du musst wissen, wie sich die Krise entwickelt, ob es Orte gibt, die du nicht aufsuchen solltest und natürlich auch, ob die Krise vorbei ist.
Weiterhin sind Funkgeräte eine ausgezeichnete Möglichkeit, um mit einzelnen Mitgliedern der eigenen oder anderer Gruppen in Verbindung zu bleiben, wenn ihr euch trennen müsst. So könnt ihr auch zu Beginn einer Krise, wenn ihr zu Hause ausharrt, in Kontakt bleiben, selbst wenn der Strom ausgefallen ist. Eine geregelte und zeitgleiche Flucht ist so leichter möglich.

Tarnung

Es ist sehr wichtig, in einer Krise gut getarnt zu sein. Das gilt ganz besonders, wenn du auf der Flucht bist und dich keine Mauern mehr schützen. Hierbei triffst du jedoch auf das Problem, dass du dich auch zu gut tarnen kannst. Du darfst nicht vergessen, dass bei einer Krise, bei welcher du fliehen musst, aller Voraussicht nach etliche Hilfsorganisationen, die Polizei und das Militär zum Einsatz kommen. Wer dann zu gut getarnt ist und dennoch gesehen wird, wird sich zwangsläufig erklären müssen.
Tarnung bedeutet darum, dass du dich unauffällig tarnst. Reini Rossmann empfiehlt in seinem Krisenüberlebenssystem genau das. Du läufst nicht im Flecktarn umher, sondern trägst Kleidung, die dich zwar tarnt, die aber ohnehin die meisten Menschen tragen. Eine dunkle Jacke – sei sie nur schwarz, grau oder grün – bietet dir im Wald und in der Stadt eine gute Tarnung ohne dass du damit im Falle einer Entdeckung besonders auffällst. Das gilt grundsätzlich für alle Kleidungsstücke und natürlich auch deinen Rucksack.
Weiterhin musst du in der Natur besonders darauf achten, dass dein Lager gut geschützt ist. Dazu kann es hilfreich sein, wenn du offenes Feuer in einer Feuersenke entfachst. So ist es aus der Distanz nicht zu sehen. Auffällige rote Zelte oder Tarps sind hier natürlich genauso ungeeignet, wie grelle Kleidung. Dennoch solltest du einige Ausrüstungsgegenstände mit dir führen, mit welchen du sehr wohl auf dich aufmerksam machen kannst. Für die Kommunikation mit anderen Personen oder Gruppen ist dies ebenso hilfreich, wie in Situationen, in denen du Hilfe benötigst.

Verteidigung

Unterwegs bleiben dir zur Verteidigung deiner Ausrüstung und dir selbst nur wenige Möglichkeiten, welche jedoch sehr effektiv sein können. Zunächst solltest du durch entsprechende Vorsicht natürlich gar nicht erst in eine Situation geraten, in welcher du dich verteidigen musst. Lässt sich dies nicht mehr vermeiden, so ist eine Flucht meist die beste Alternative. Deine wichtigsten Ausrüstungsgegenstände trägst du ohnehin am Körper und auf deine restliche Ausrüstung wirst du bei einer Flucht vermutlich verzichten müssen. Hast du genügend Zeit, kannst du diese verstecken, um schneller fliehen zu können und wendiger zu sein. Es kann aber passieren, dass du deine Ausrüstung nicht mehr wiederbekommst, weshalb es umso wichtiger ist, dass du unverzichtbare Gegenstände am Körper trägst.
Weiterhin stellt dein Überlebensmesser eine gute Waffe dar, um auf einen Gegner bereits gefährlich zu wirken. Wirst du angegriffen, kannst du es einsetzen, um dich bestmöglich zu verteidigen und deinen Gegner gezielt auszuschalten. Hierfür solltest du unbedingt einen Kurs belegen, in welchem du den Messerkampf unter realistischen Bedingungen (aber mit falschen Messern) üben kannst. Hierbei lernst du unter anderem, wo die Stellen am Körper sind, auf welche du mit einem Messer als erstes losgehen solltest, um einen Angreifer schnell und sicher auszuschalten. Außerdem ist es wichtig, dass du lernst, wie du einen Angriff mit einem Messer abwehrst. Immerhin kann es passieren, dass dein Gegner dir dein Messer abnimmt und dich damit bedroht.
Auch ohne Messer kannst du deinen Körper einsetzen, um Angriffe abzuwehren und den Angreifer k. o. zu schlagen. Ziele dabei mit den Fingerknöcheln deiner Faust auf dessen Stirn, Kinn oder Schläfe und schlage kräftig zu. Das kannst du auch mit dem Ellbogen ausführen. Auf diese Weise erreichst du eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit deines Gegners und kannst die Zeit nutzen, um zu fliehen. Auch das musst du jedoch unbedingt vorab in einem Kurs oder mit einem geschulten Trainer üben. Andernfalls läufst du Gefahr, dass deine Technik nicht den gewünschten Effekt hat und du dich einem langen Kampf aussetzen musst, den du am Ende vielleicht sogar verlierst.
Das Mitführen weiterer Waffen ist auf der Flucht meist eher unpraktisch. Zwar kannst du eine Steinschleuder oder Pfefferspray bequem am Gürtel führen und auch eine Pistole lässt sich dort unterbringen, für eine Armbrust, Pfeil und Bogen oder gar ein Gewehr wirst du jedoch kaum Platz haben, sodass dich derartige Waffen eher behindern, als dir einen Vorteil zu verschaffen. Auch hier gilt natürlich, dass du wissen solltest, wie du Angriffe mit deinen Waffen abwehren kannst, falls sie in die Hände des Gegners geraten.

Was du heute noch tun kannst

Lege dir ein HUGP an.
Stelle dir ein EDC zusammen.
Packe einen Rucksack oder eine Tasche mit allen Gegenständen, die du bereits jetzt besitzt und in deine Notfallausrüstung aufnehmen möchtest.
Verinnerliche die 3er-Regel.
Besorge dir einige FFP3-Masken oder einen anderen Atemschutz.
Sieh nach, welche wasserdichten Kleidungsstücke, Planen oder Gegenstände du im Notfall als Schutz gegen die Witterung einsetzen könntest.
Kaufe warme Winterkleidung sofern du keine besitzt.
Stelle ein Erste-Hilfe-Set zusammen, in welchem sich genügend Medikamente und Verbandsmaterial befinden.
Suche nach einem speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Prepper oder Outdoor-Begeisterte in deiner Nähe und melde dich an.
Sieh dir auf einer topografischen Karte oder auf einem Spaziergang an, wo du in freier Natur sichere Wasserquellen finden kannst.
Kaufe dir einen Wasserfilter und übe das Filtern verunreinigten Wassers mit einfachen Hilfsmitteln.
Lerne, welche Pflanzen aus der Natur essbar sind und wie sie zubereitet werden.
Packe einige Lebensmittel, die einfach zubereitet und verzehrt werden können, in deine Notfallausrüstung.
Plane, wie du mit anderen Personen in Kontakt bleiben kannst.
Besorge dir unauffällige Kleidung, die dich in der Natur und in der Stadt gut tarnt.
Melde dich für einen Selbstverteidigungskurs an.
Denke darüber nach, mit welchen Ausrüstungsgegenständen du dich im Notfall verteidigen kannst.

Krisenvorsorge nach der Krise

Ist die Krise vorbei, gilt es, zurück zu einem normalen Leben zu kehren. Das kann ganz einfach sein, wenn es sich bei der Krise lediglich um eine kurze handelte, bei welcher nur zwei oder drei Tage in deiner Region der Strom ausgefallen ist. Dann ist vermutlich bloß ein wenig Arbeit liegen geblieben, die du nachholen musst.
Bei größeren Krisen hast du entsprechend mehr zu tun. Häufig ist es sogar so, dass die Folgen einer Krise länger zu spüren sind, als die Krise angedauert hat. Für dich bedeutet dies, dass du auch dann noch auf Schwierigkeiten stoßen kannst, wenn eigentlich alles wieder normal sein sollte. Doch auch darauf kannst du dich vorbereiten.

Krisenwährungen und Tauschegegenstände

Es kann passieren, dass bei einem Zusammenbruch der Währung dein altes Geld nicht mehr akzeptiert wird. Nichtsdestotrotz benötigst du vielleicht einige Dinge, die du nicht umsonst bekommst. Hier sind Tauschgegenstände, die du auch während der Krise einsetzen kannst, ausgesprochen hilfreich. Dazu gehören in erster Linie Lebensmittel und Hygieneartikel. Honig, Zucker, Kaffee und Salz sind nicht nur lange haltbar, sie sind auch sehr begehrt. Gleiches gilt für Toilettenpapier, Taschentücher, Verbände und Pflanzensamen. Im extremsten Fall einer Krise musst du nach deren Beendigung selbst dafür sorgen, dass du Gemüse und Obst anbauen kannst. Hierfür sind Samen wichtig, die du ziehen oder gegen andere Dinge eintauschen kannst. Achte darauf, dass die Auswahl an Samen vielfältig ist und verwende nur samenfeste Sorten, keine Hybride, die auch F1 genannt werden. Hierbei handelt es sich um neue Kreuzungen, welche noch nicht langfristig erprobt sind und darum nicht zwangsläufig für gute Erträge sorgen.

Alternative Währungen

Gerade nach einer Krise kann es passieren, dass du vergleichsweise günstig Dinge kaufen kannst, die andernfalls teuer wären. Menschen brauchen in erster Linie Nahrung und verzichten gerne auf Autos, Ackerflächen oder gar Häuser. Andere wiederum akzeptieren nur noch erprobte Währungen wie Gold oder Silber. Sei darauf vorbereitet und lege dir ein Münzdepot an, um einen Teil deines Vermögens krisensicher zu machen. Hierbei solltest du auf Flexibilität achten, denn Gold und Silber lässt sich nur schlecht auseinander brechen, sodass es vorkommen kann, dass du am Ende viel zu viel bezahlst, bloß weil du nur große Münzen hast und dein Geschäftspartner dir nichts herausgeben kann. Außerdem solltest du nicht nur in Gold investieren, da es selbst in jüngster Vergangenheit immer wieder zu staatlich verordneten Goldverboten kam.
Eine Investition in Kryptowährungen kann sich ebenfalls lohnen. Egal ob Bitcoin, Ripple, Ethereum oder andere Kryptowährungen, als digitale Zahlungsmöglichkeit sind sie vergleichsweise sicher. Akzeptiert niemand mehr den Euro, so bleibt die digitale Währung davon unberührt.

Wissen und Fähigkeiten

Nach der Krise kommt es vor allem auf das an, was du kannst, weniger darauf, was du hast. Wer viel weiß und dieses Wissen auch einsetzen kann, ist gefragt. Gute medizinische Kenntnisse, Talent zum Erklären, einen grünen Daumen oder handwerkliches Geschick sind dann weitaus mehr Wert als jedes Abiturzeugnis oder BWL-Studium. Entsprechend ist es für dich wichtig, möglichst viele Fähigkeiten zu erwerben, die dir während und nach einer Krise von Vorteil sein können. Dazu gehört die Praxis ebenso wie das theoretische Wissen. Du solltest hier aus jedem Bereich ein Grundwissen und ein Mindestmaß an Fertigkeiten mitbringen um dir selbst zu helfen. Einige Bereiche solltest du außerdem vertiefen, um nach einer Krise eine wichtige Anlaufstelle zu sein und bestmöglich dabei helfen zu können, wieder zurück zu einem normalen Leben zu gelangen. Ob du hierfür an der Volkshochschule einige Kurse belegst, dir ein neues Hobby suchst oder gleich einen neuen Beruf lernst, bleibt dir überlassen. Auf keinen Fall solltest du jedoch darauf verzichten, dir dieses Wissen und die passenden Fähigkeiten anzueignen. Musst du dein altes Leben wieder neu aufbauen oder dir gar ein völlig neues Leben einrichten, wirst du an diesen Kenntnissen nicht vorbeikommen. Du kommst schneller an dein Ziel, wenn du dir selbst helfen kannst.

Was du heute noch tun kannst

Stelle einige Nahrungsmittel und Gegenstände in größerer Menge als Tauschgegenstände zusammen.
Überlege dir, wie viel deines Vermögens du in Gold und Silber anlegen möchtest.
Mach dich mit der Funktionsweise von Kryptowährungen vertraut.
Sieh dir an, welche Fähigkeiten und welches Wissen du bereits besitzt, das während oder nach einer Krise wichtig sein könnte.
Erweitere deinen Kenntnisstand auf den entsprechenden Gebieten.

Der praktische Teil als Prepper

Bis hierhin hat man nun viele Tipps bekommen, wie man sich bestmöglich auf eine Krise vorbereiten kann. Wie aber sieht dieser Plan konkret aus? Womit legt man ein Depot an? Was benötigt man um Wasser zu filtern? Worauf muss man beim Packen eines Fluchtrucksacks achten? In diesem Teil wirst du hierzu Hinweise finden, die die häufigsten Fragen klären sollten.

Lebensmittelvorrat & Notfallnahrung

Als Anfänger stellst du dir möglicherweise die Frage, wie groß dein Vorrat an Lebensmitteln sein sollte. Darauf gibt es keine einfache Antwort, denn das hängt ganz davon ab, worauf du dich vorbereiten willst. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt jedem Bürger in Deutschland Wasser und Lebensmittel für zwei Wochen zu bevorraten. Die meisten Prepper gehen über diese zwei Wochen weit hinaus und sprechen von Vorräten, die mindestens ein halbes Jahr ausreichen sollten. Je mehr du hast, desto länger kannst du davon leben, das ist sicher. Du musst selbst entscheiden, für wie lange dein Vorrat an Lebensmitteln ausreichen soll. Du bist es auch, der weiß, wie viel Platz in deiner Wohnung zur Verfügung steht. In einer kleinen Einzimmerwohnung kannst du logischerweise längst nicht so viele Dinge unterbringen wie im leeren Keller eines Hauses. Dafür lebst du aber auch nicht mit deiner ganzen Familie in einer so kleinen Wohnung. Bedenke beim Anlegen eines Vorrats immer, dass alle Bewohner des Hauses davon satt werden müssen. Hier gilt die Empfehlung, dass jeder Erwachsene pro Tag etwa 2.200 kcal zu sich nehmen sollte. Außerdem sollten mindestens drei Liter Trinkwasser zur Verfügung stehen und weiteres Wasser für die Zubereitung von Speisen und für die Hygiene. Insgesamt sind so etwa zehn Liter pro Tag und Person zu veranschlagen. Wenn du das auf zwei Wochen hochrechnest, ist das vor allem eine ganze Menge Wasser. Je mehr Personen in deinem Haushalt leben, desto mehr Platz brauchst du darum, um all deine Vorräte sicher lagern zu können. Bei falscher Lagerung kann selbst Wasser verderben und eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.
Es empfiehlt sich, wenn du Trinkwasser nicht in gewöhnlichen PET-Flaschen lagerst oder diese vor Erreichen des Haltbarkeitsdatums austauschst. Das Plastik selbst kann sich nämlich mit der Zeit verändern und das Wasser verunreinigen. Du kannst das Wasser aber auch in große Kanister umfüllen. In diesem Fall musst du jedoch darauf achten, dass es für einen längeren Zeitraum haltbar gemacht wird. Hierfür gibt es spezielle Präparate, die mithilfe von Silberionen deinen Wasservorrat auf eine längere Lagerzeit vorbereiten.
Beachte bei der Lagerung von Lebensmitteln immer die empfohlene Art der Lagerung. Kühle, trockene und dunkle Lagerung sorgt nicht nur dafür, dass die Lebensmittel überhaupt bis zum genannten Mindesthaltbarkeitsdatum genießbar bleiben, sondern zögert dieses sogar hinaus. Während einer Krise kannst du auf diese Weise sicherstellen, dass du Lebensmittel auch dann noch essen kannst, wenn sie andernfalls längst verdorben wären.

Vorrat und Depots anlegen

Das Anlegen eines oder mehrerer Depots folgt einem einfachen Schema. Das Depot muss vor äußeren Einflüssen vollständig geschützt sein und darf nicht von dritten Personen entdeckt werden. Du hingegen musst es schnell und sicher finden können. Solche Orte kannst du nahezu überall finden. Ob in der Garage hinter deinem Stapel Winterreifen, im Wald unter der großen Eiche oder in einer Ruine unter einer losen Fliese spielt dabei keine Rolle. Die Wahl der richtigen Verstecke sollte jedoch in jedem Fall die Erreichbarkeit während einer Krise in Betracht ziehen. Heute mag dein Versteck noch gut erreichbar sein, doch ist es das auch, wenn die Krise eingetreten ist? Ein Depot hilft dir nur dann, wenn du es erreichen kannst.
Das gilt auch, wenn du einen Raum in einem anderen Ort gemietet hast, an welchem du einen großen Vorrat angelegt hast. Auch dieser muss für dich erreichbar sein und du musst ihn aus der Ferne sichern können. Andernfalls läufst du Gefahr, während einer Krise mit viel Anstrengung an einem leeren Depot anzukommen.
Du kannst dir Depots in allen erdenklichen Behältnissen anlegen, solange diese wasser- und im besten Fall auch staubdicht sind. Zur Sicherheit solltest du die einzelnen Inhalte jedoch zusätzlich wasserdicht verpacken. Große Tonnen, wie Regentonnen, sind gut geeignet, um vielen Gegenständen Platz zu bieten. Sie sind dafür nicht so leicht zu verstecken. Kleinere Depots kannst du in kleineren Tonnen anlegen oder dir sogenannte Rohrbomben basteln. Dabei wählst du im Baumarkt Rohrstücke in einer geeigneten Größe sowie Endstücke und Verbindungselemente aus und verbindest alles zu einem Behälter in der von dir gewünschten Größe. Du kannst ihn füllen, verschließen und verstecken. Die Dichtungen, welche du unbedingt einfetten solltest, halten den Inhalt sauber und trocken.
Einzelne Ausrüstungsgegenstände kannst du mithilfe eines Vakuumiergerätes wasser- und staubdicht verpacken. Du kannst dir außerdem weitere kleine Behältnisse besorgen, in welchen du einige Ausrüstungsgegenstände in einer angebrachten Menge unterbringst. Du brauchst nicht 100 Feuerzeuge in einem Depot und verzichtest dafür in den anderen Depots darauf. Sinnvoller ist es, wenn du diese Feuerzeuge gerecht auf alle Depots verteilst.
Möchtest du dir einige Miniaturvorräte anlegen, die du beispielsweise in deinem EDC bei dir trägst, so kannst du kleine verschließbare Tütchen wählen, oder dicke Strohhalme verwenden. Schneide diese auf die gewünschte Größe zu und verschweiße ein Ende mithilfe eines Feuerzeugs. Anschließend kannst du den Strohhalm füllen und das andere Ende ebenfalls verschweißen. Beschrifte den Strohhalm oder markiere ihn sicherheitshalber, um später genau zu wissen, was sich darin befindet. Auf diese Weise kannst du Kaffee, Zucker, Gewürze, Streichhölzer und sogar Angelzubehör auf kleinstem Raum sicher aufbewahren.

Die Auswahl eines sicheren Ortes

Hast du die Möglichkeit, dir einen sicheren Ort anzulegen, so solltest du diesen mit größter Sorgfalt wählen. Zunächst musst du die finanziellen Mittel aufbringen, um dir das Anwesen selbst leisten zu können. Weiterhin brauchst du jedoch auch Hilfe, um dieses Anwesen zu sichern, wenn du dich dort nicht aufhältst. Immerhin willst du bei einer Krise nicht dorthin fliehen und zunächst das Dach reparieren und die Heizung austauschen müssen. Auch Lebensmittel kannst du nach deiner Ankunft vielleicht nicht sofort einkaufen und musst einige davon vor Ort lagern. Entsprechend kann es schnell teuer werden, wenn du dir einen sicheren Ort anlegen willst. Stellt dies für dich kein Problem dar, gilt es, den richtigen Ort zu finden. Dabei solltest du dir zunächst bewusst machen, in welcher Gegend du sicher wärst, wenn die Krise eintritt auf welche du dich vorbereitest. Das kann schon im nächsten Landkreis sein, es kann sich aber auch um einen Ort auf einem anderen Kontinent handeln. Ist Letzteres der Fall, solltest du viel Wert darauf legen, die Landessprache gut zu beherrschen und die dortigen Gepflogenheiten kennenzulernen. Andernfalls läufst du Gefahr, dort keineswegs sicher zu sein und vielleicht sogar schon beim Kauf deines Hauses übers Ohr gehauen zu werden. Mache dich unbedingt mit der Lage vor Ort vertraut und sieh dir an, ob es nicht auch dort ein Risiko auf eine Krise gibt, vor welcher du eigentlich fliehen willst.
Weiterhin musst du von Anfang an einen Plan haben, wie du im Falle einer Krise deinen sicheren Ort erreichen kannst. In den nächsten Landkreis kannst du zu Fuß flüchten. Für einen anderen Kontinent brauchst du vermutlich ein Schiff oder ein Flugzeug und ausreichend Treibstoff dafür und du musst in der Lage sein, den Hafen oder den Flugplatz zu erreichen. Während einer Krise besteht unter Umständen die Gefahr, dass zivile Flugzeuge gar nicht erst starten dürfen und dass Schiffe auf offener See größeren Gefahren ausgesetzt sind als üblich. Da eine Schiffsreise grundsätzlich länger dauert, benötigst du außerdem einen ausreichenden Lebensmittelvorrat an Bord. Flugzeuge wiederum erhalten nicht immer eine Landeerlaubnis – besonders nicht in Krisenzeiten, wenn sie aus Ländern kommen, welche von der Krise betroffen sind. All diese Punkte solltest du dir verdeutlichen, um auf mögliche Komplikationen bestmöglich vorbereitet zu sein und einen Plan B zu haben, um deinen sicheren Ort zu erreichen.

Austausch mit anderen Preppern

Es ist für dich immer von Vorteil, wenn du während einer Krise nicht alleine bist. Auch davor oder danach bist du in der Gruppe stärker und profitierst von vielen helfenden Händen und den verschiedenen Fähigkeiten, die einzelne Mitglieder einer Gruppe mit sich bringen. Nichtsdestotrotz musst du sehr vorsichtig sein, mit wem du dein Wissen teilst und vor allem was du ihm erzählst. Auch wenn die Mentalität einzelner Prepper sich sehr ähnelt, so kann aus dem besten Freund in der Krise dein größter Feind werden. Wenn es ums Überleben geht, spielt nur das Hier und Jetzt eine Rolle, nicht mehr das, was war. Wer also weiß, dass du vorgesorgt hast, der wird im Notfall auf dich zurückkommen und stellt für dich eine potenzielle Gefahr dar. Das gilt auch bei Personen, die ursprünglich ebenfalls gut vorbereitet waren. Vielleicht haben sie nicht mehr genügend Vorräte, wurden überfallen oder waren auf eine andere Krise vorbereitet. Wissen sie von deinen Vorbereitungen, kann dich das das Leben kosten. Sei darum vorsichtig, wenn du mit anderen über deine konkreten Schritte sprichst und teile dein Wissen als grundsätzliche Information, nicht als das, was du persönlich tust.
Umgekehrt solltest du das Wissen anderer immer auch selbst ausprobieren. Nicht etwa, weil diese dich anlügen könnten, sondern um dein neu erworbenes Wissen direkt praktisch auszuprobieren, daraus zu lernen und zu erkennen, ob sich diese Fähigkeiten für dich als hilfreich erweisen oder nicht.
Hilfreich ist der Austausch mit anderen Preppern in jedem Fall, sofern du Vorsicht walten lässt und nicht zu voreilig persönliche Informationen preisgibst. Bist du dir bei anderen Preppern sicher, dass sie dich auch in einer Krise bestmöglich unterstützen werden, kannst du genauer auf deine Vorbereitungen eingehen und dich mit ihnen zu einer Gruppe zusammenschließen, die sich nicht nur regelmäßig trifft, sondern auch während einer Krise Kontakt hält, gemeinsam flieht oder sich einen gemeinsamen sicheren Ort einrichtet.

Unauffällig in einem Haus wohnen

Sitzt du eine Krise aus, kannst du deine Sicherheit enorm erhöhen, wenn niemandem auffällt, dass du noch da bist. Gleichzeitig musst du dafür sorgen, dass es im Haus trotzdem gemütlich ist. Gewohnheiten können hierfür hilfreich sein. Üblicherweise wirst du abends das Licht einschalten. In einer Krise kannst du dies nur tun, wenn der Lichtschein nicht nach draußen dringt. Heruntergelassene Rollläden sind hierfür bereits gut geeignet. Diese musst du jedoch den ganzen Tag geschlossen halten, sodass du auch tagsüber eine Lichtquelle benötigst. Dachfenster stellen eine gute Möglichkeit dar, um unbemerkt Tageslicht hineinzulassen und zu lüften. Vorausgesetzt natürlich, niemand kann direkt auf diese Fenster sehen. Fenster, die du nicht schützen kannst, sollten in der Dunkelheit keinesfalls beleuchtet werden.
Gerade im Winter ist es wichtig, dass kein Rauch aus dem Schornstein steigt und auch keine Gerüche nach draußen dringen. Verfeuere darum nur trockenes Holz oder verzichte ganz darauf, mit Holz zu heizen.
Halte deinen Garten auf keinen Fall in Ordnung und bewege dich auf verschiedenen Wegen im Freien, um keinen Trampelpfad durch hohes Gras anzulegen. Du solltest dich nicht zu oft im Freien aufhalten, um nicht gesehen zu werden. Achte dabei außerdem auf Unregelmäßigkeit, damit du geplanten Überfällen zuvorkommen kannst.
Veranstalte keinen Lärm. Besonders bei Kindern kann dies schwierig sein, weshalb du mit ihnen unbedingt vorab üben solltest, geräuscharm zu spielen. Ist es für dich oder deine Kinder nicht möglich, über längere Zeit leise zu sein, solltest du einen schallgeschützten Raum einrichten, in welchem es auch mal lauter werden darf.
Wird an deinem Haus etwas beschädigt und deine Sicherheit ist dadurch nicht gefährdet, so repariere den Schaden nicht. Ein eingeworfenes Fenster in der Garage beeinflusst deine Sicherheit nicht, wirkt nach außen jedoch, als würde sich niemand darum kümmern, weil keiner da ist. Sollte es sich beim zerbrochenen Fenster um eines zu deinem geschützten Bereich handeln, so kannst du dieses unter Umständen ebenfalls so lassen und deinen geschützten Bereich verlagern. Wer es dann ins Haus schafft, kommt trotzdem nicht an dich und deine Vorräte heran. Alternativ kannst du das Fenster aber auch mit Holz verbarrikadieren. Bedenke aber, dass es einem potenziellen Eindringling auffallen könnte, dass das eingeworfene Fenster repariert oder verbarrikadiert wurde. Damit wäre deine Tarnung aufgeflogen.

Survival Ausrüstung & Werkzeuge

Es ist von großer Bedeutung, dass du die richtigen Ausrüstungsgegenstände bereit hältst. Dazu gehört auch gutes Werkzeug sowie Verbrauchsmaterial wie Sägeblätter, Nägel und Schrauben. Ein gut ausgestatteter Werkzeugkasten kann dir in vielen Situationen gute Dienste leisten und ist nicht nur während oder nach einer Krise von Vorteil, sondern hilft dir bereits jetzt im Alltag. Hierbei solltest du darauf achten, dass du nicht nur genau weißt, wie die einzelnen Werkzeuge verwendet werden sollen, sondern auch Alternativen zur Verfügung hast, sollte der Akkuschrauber oder die Stichsäge keinen Strom mehr haben. Handbohrer und Bügelsägen benötigen zwar deutlich mehr Muskelkraft, erfüllen ihren Zweck jedoch auch ohne Strom zuverlässig und noch dazu leise und unauffällig.

Wasser richtig filtern

Ein Wasserfilter ist eine sinnvolle Investition, auf die du nicht verzichten solltest. Dabei hast du die Wahl zwischen einem chemischen Wasserfilter, bei welchem meist durch dein Einsatz von Chlor verschmutztes Wasser gereinigt wird, einem mechanischen Wasserfilter, welcher das Wasser durch einen Filter presst, und einem UV-Filter, durch den Bakterien und Viren mithilfe von ultraviolettem Licht getötet werden. Am erfolgreichsten filterst du Wasser, wenn du zwei dieser Methoden kombinierst. Eine ist jedoch bereits ausreichend.
Hast du keinen Wasserfilter zur Verfügung, so kannst du mit ganz einfachen Mitteln einen eigenen Filter bauen. Dieser wird nicht so mobil sein und vielleicht auch mehr Zeit zum Filtern des Wassers in Anspruch nehmen, doch er wirkt. Auch hier hast du nun zwei Methoden, die du einzeln, besser jedoch nacheinander anwendest, sofern dir dies möglich ist.
Schneide den Boden einer Plastikflasche oder eines Kanisters weg oder wähle ein anderes Behältnis, welches du für einen improvisierten Filter nutzen kannst. Fülle die umgedrehte Flasche zunächst mit etwas Moos oder binde ein sauberes Tuch um den Verschluss. Gib anschließend eine Lage Holzkohle darauf. Nun fügst du eine Schicht gewaschenen Sand und eine Schicht Kies hinzu und wiederholst diese beiden Schichten, sodass du zwei Schichten gewaschenen Sand und zwei Schichten Kies im Wechsel hast. Darauf kommt erneut Moos oder ein Tuch und dein Filter ist fertig. Öffnest du den Verschluss der Flasche, kannst du am Boden der Flasche schmutziges Wasser einfüllen und nach und nach tropft sauberes Wasser am unteren Ende in ein zweites Gefäß. Auf diese Weise werden vor allem Schwebepartikel aus dem Wasser gefiltert, an welchen sich häufig Bakterien und Viren befinden. Doch diese klammern sich nicht immer an solche Partikel, sondern treiben mitunter auch alleine im Wasser. Um wirklich alle Krankheitserreger abzutöten bleibt dir nur das Abkochen des Wassers. Diese Methode kannst du zum Filtern von Wasser aus der Natur als eigenständige Möglichkeit nutzen, es ist jedoch sinnvoller, wenn du sie ergänzend anwendest. In jedem Fall solltest du das zu filternde Wasser durch ein Tuch in deinen Kochtopf gießen, um größere Schwebeteilchen herauszufiltern. Ein bisschen Dreck mag nicht schaden, zu viel davon ist aber nicht gesund. Zum Abkochen des Wassers musst du dieses tatsächlich lediglich drei Minuten auf dem Herd oder über dem Feuer kochen lassen. Hierbei gilt jedoch, dass diese Zeit sich pro 150 Höhenmeter um eine Minute verlängert. Wenn du dich in den Bergen aufhältst, kannst du hier schnell auf 15 Minuten kommen. Das kann bei Gas- oder Benzinkochern einiges an Brennstoff erfordern.

Wärmeerhalt

Es gibt einige einfache Tipps, um mit möglichst wenig Aufwand möglichst effektiv Wärme zu speichern. Hierzu gehört in einem Haus, alle Schwachstellen wie Türspalten und undichte Fenster abzudichten. Hast du genügend Zeit, so kannst du dies nach Möglichkeit mit professionellen Mitteln erreichen. Alternativ reicht aber ein zusammengerolltes Handtuch oder einige Kleidungsstücke. Bei einfach verglasten Fenstern ist es sinnvoll, diese von innen mit Holz oder schwerem Stoff zu verdecken, um das Eindringen von Kälte und das Entweichen von Wärme zu verhindern. Hierbei geht allerdings leider auch eine Lichtquelle verloren.
Weiterhin kannst du deinen Körper sehr gut unterstützen, indem du deine Blase entleerst, etwas Warmes isst oder trinkst und dich bewegst. Bist du nicht alleine, so hilft es, eng beieinander zu sitzen oder zu liegen, um von der Körperwärme der anderen Personen zu profitieren. Hast du ein Feuer gemacht, kannst du etwas Wasser erhitzen und in Flaschen füllen, um eine improvisierte Wärmflasche zu erhalten. Auch Steine kannst du nahe ans Feuer legen, sodass diese dich wärmen können. Kleide dich im Zwiebelprinzip, um einen möglichst guten Feuchtigkeitstransport sowie eine ordentliche Isolierung deines Körpers zu gewährleisten. Achte darauf, dass deine Füße und dein Kopf geschützt sind und warm bleiben und trage keine nasse Kleidung. Halte immer einige Rettungsdecken bereit, welche hervorragenden Schutz gegen äußere Einflüsse bieten und deine eigene Körperwärme reflektieren. In Kombination mit einer normalen Decke oder einem Schlafsack wärmt dich die Rettungsdecke schnell und zuverlässig. Musst du im Freien ausharren, so achte unbedingt auf eine gute Isolierung gegen die Bodenkälte. Eine dicke Schicht trockenen Laubs oder trockener Tannenzweige kann eine EVA-Matte ersetzen.

Kommunikation

Mit anderen Personen in Kontakt zu bleiben, ist nicht nur aufgrund der 3er-Regel wichtig. Gerade während einer Krise kannst du so Hilfe anfordern, anderen helfen und rechtzeitig vor drohenden Gefahren gewarnt werden oder selbst warnen. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, diese Kommunikation auch während einer Krise zu gewährleisten. Bei einem Stromausfall fällt das Telefon und auch das Mobilfunknetz als Kommunikationsweg aus. Handelt es sich bei der Person, die du kontaktieren willst nicht um jemanden, aus der unmittelbaren Nachbarschaft, wirst du unter Umständen große Schwierigkeiten haben, dorthin zu gelangen, um deine Nachricht mitzuteilen. Ein Funkgerät kann dir hier ausgezeichnete Dienste erweisen. Funkwellen existieren auch ohne vorhandenes Stromnetz. Du benötigst aber eine Möglichkeit, dein Funkgerät zu betreiben, weshalb du einen Stromgenerator oder zusätzliche Akkus brauchst.
Weiterhin kannst du dich auf offener Flur auch über Handzeichen mit Personen verständigen, die sich in Sichtweite aufhalten. Smalltalk ist hierbei zwar nicht möglich, Warnungen und Klarstellungen hingegen schon. Auch mit Taschenlampen und Spiegeln, welche die Sonne reflektieren, kannst du mit einfachen Mitteln kommunizieren. Hierfür ist es sinnvoll, wenn du und alle deine Kommunikationspartner auf das gute alte Morsealphabet setzen. Kurze und lange Signale im Wechsel machen eine Kommunikation möglich, ohne dass eine gute Sicht oder eine deutliche Sprache nötig wäre.
Innerhalb deiner Gruppe kannst du außerdem selbst einige Zeichen festlegen, welche für bestimmte Handlungen und Situationen stehen können. Droht Gefahr, kannst du natürlich einfach laut “Gefahr!” rufen. Dabei machst du jedoch auf deinen Standort aufmerksam. Ein unauffälliges Handzeichen oder die Nachahmung eines Tierlauts fällt hierbei unter Umständen weniger auf und warnt deine Gruppe dennoch zuverlässig, sofern sie gelernt hat, darauf zu achten.
Ganz gleich ob du dich auch mit anderen Personen verständigen möchtest, auf ein Radio solltest du in keinem Fall verzichten. Unabhängig von deiner Position kannst du so auf dem aktuellsten Stand bleiben und wirst informiert, wenn sich die Lage ändert, die Krise vorbei ist oder du ein Gebiet nicht mehr betreten darfst. In einer Krise kann dir dieses Wissen das Leben retten.

Energie gewinnen

Noch vor wenigen Jahrzehnten war es überhaupt kein Problem, ohne Strom zu leben. Heute ist das für viele Menschen nahezu undenkbar. Keine Frage, das Überleben funktioniert auch ganz ohne Strom. Mit ist es aber bequemer. Mache darum auf keinen Fall den Fehler und verlasse dich auf elektrische Geräte. Im Ernstfall stehen sie dir vielleicht nicht mehr zur Verfügung. Dennoch kannst du einige Dinge unternehmen, um deine Elektronik auch bei einem Zusammenbruch der öffentlichen Stromversorgung zu nutzen. Wie auch Krankenhäuser, Regierungsgebäude und viele weitere Organisationen und Institutionen kannst du dir einen Notstromgenerator zulegen, welchen du im Falle eines Stromausfalls einschaltest. Solche Generatoren benötigen meist Diesel oder Benzin, welches du selbstverständlich in ausreichender Menge lagern musst, andernfalls nützt dir der Generator nichts.
In der heutigen Zeit kannst du jedoch auch wesentlich umweltfreundlicher Strom gewinnen. Eine kleine oder große Photovoltaikanlage kann bei gutem Wetter genügend Strom für alle wichtigen Elektrogeräte generieren und diesen auch in einem oder mehreren Akkus speichern. Selbst bei schlechtem Wetter steht dir so Strom zur Verfügung. Sogar auf der Flucht kannst du dich kompakter Photovoltaikanlagen bedienen, um beispielsweise dein (Mobil-)Funkgerät aufzuladen oder grundsätzlich flexibel einsetzbare Akkus mit Strom zu versorgen.
Es gibt auch die Möglichkeit, die Wasserkraft zu nutzen. Zu Hause kannst du dies nur, wenn du in unmittelbarer Nähe zu einem Fluss, Bach oder Kanal wohnst. Unterwegs hast du die Möglichkeit, mit einer tragbaren Turbine selbst in kleinen Bächen Strom zu erzeugen.
Und auch die Windkraft solltest du nicht unterschätzen. Besonders als stationäre Anlage kannst du so in windigen Gegenden einen Teil deines Stromverbrauchs abdecken. Für den Fall einer Flucht ist diese Art der Stromgewinnung leider nicht geeignet.
Welche Art der Stromgewinnung du wählst, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Wo es das ganze Jahr über sehr windstill ist, eignet sich eine Windturbine nicht. Scheint jedoch fast jeden Tag die Sonne, ist eine Photovoltaikanlage eine gute Investition. Meist erreichst du die besten Ergebnisse, wenn du verschiedene Möglichkeiten kombinierst.
Egal ob unterwegs oder zu Hause, du solltest auf jeden Fall einige Alternativen bereithalten, falls du wirklich ganz ohne Strom ausharren musst. Für Taschenlampen und Radios oder andere Geräte, auf die du nicht verzichten kannst, solltest du immer ausreichend Akkus oder Batterien bereithalten und wissen, wie du notfalls auch ohne sie zurechtkommen kannst.

Bug out Bag richtig packen

Es mag dich erstaunen, aber ein falsch gepackter Rucksack kann sich bis zu zehn Kilo schwerer anfühlen. Ein Fluchtrucksack wiegt in der Regel ohnehin zwischen 20 und 30 kg, da möchtest du sicherlich nicht auch noch, dass er sich schwerer anfühlt. Zumal du damit vielleicht weite Strecken zurücklegen und möglicherweise sogar rennen musst. Es ist also wichtig, dass du deinen Rucksack richtig packst.
Hierbei gibt es einige Grundregeln zu beachten. Dein Rucksack sollte nicht mehr als ein Drittel deines eigenen Körpergewichts wiegen. Bei Frauen und kleinen Männern kann dies mitunter schwierig sein, denn auch wenn der Schlafsack und die Ersatzkleidung natürlich kleiner und damit leichter ausfallen, so wiegt Wasser, ein Gaskocher oder ein Tarp natürlich immer gleich viel. Um dieses Gewicht bestmöglich auf einer Flucht tragen zu können, ist körperliche Fitness sowie das regelmäßige Üben mit voller Last unverzichtbar. Die richtige Packweise erleichtert dir das Gehen zusätzlich.
Schwere Ausrüstungsgegenstände packst du idealerweise nahe an deinen Rücken und auf Höhe deines oberen Rückens. Ganz oben und ganz unten im Rucksack sowie an der dem Rücken abgewandten Seite sollten sich leichte Gegenstände wie ein Schlafsack oder eine Isomatte befinden. In der Mitte des Rucksacks, unterhalb der schweren Last befindet sich mittelschwere Ausrüstung wie beispielsweise Ersatzkleidung oder das Kochgeschirr.
Die einzelnen Gegenstände packst du so, dass du auf Wasser, Nahrung, Schutz und Erste-Hilfe-Set schnellen Zugriff hast. Deine Regenkleidung liegt also oben auf und steckt nicht ganz unten im Rucksack. Wie du dein Gepäck weiterhin aufteilst, liegt in deinem Ermessen. Hier bietet es sich an, auf einigen Übungswanderungen selbst zu testen, welche Packweise sich für deine Zwecke am besten eignet.
Verzichte auch nicht auf das wasserdichte Verpacken deiner Ausrüstung im Rucksack. Zwar solltest du immer eine Regenhülle mitführen, um deine Ausrüstung zu schützen und zu verhindern, dass sich der Rucksack selbst mit Wasser vollsaugt, doch auch im Rucksack ist Vorsorge sinnvoll. Wasserdichte Packsäcke sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich und erleichtern dir das Packen und Organisieren. Und selbstverständlich halten sie deine Ausrüstung trocken.
Manche Rucksäcke bieten dir die Möglichkeit, zusätzliche Taschen außen am Rucksack anzubringen. So erhältst du eine bessere Aufteilung und kannst die Taschen bei Bedarf abnehmen und einzeln tragen. Bedenke, dass jede dieser zusätzlichen Taschen nicht nur ein Eigengewicht mit sich bringt, sondern dich auch dazu verleitet, mehr einzupacken, als eigentlich notwendig wäre. Dadurch erhöht sich das Gewicht deines Rucksackes, was die Fortbewegung erschwert. Sofern du auf solche Taschen verzichten kannst, solltest du dies tun. Bist du gut in Form und störst dich am höheren Gewicht nicht, können sie dich jedoch bei der Organisation und Ordnung deiner Ausrüstung unterstützen und damit eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Was du für die Krisenvorsorge sonst noch wissen solltest

Dieses Buch hat dir nun sicherlich einen guten Überblick über die wichtigsten Bereiche beim Preppen geliefert und dient dir als ausgezeichnetes Handbuch, um dein Wissen zu erweitern. Es kann dir aber unter keinen Umständen die Umsetzung und Übung deiner Fähigkeiten abnehmen. Hierzu solltest du in verschiedenen Kursen das erlernen, was du dringend benötigst aber noch nicht beherrschst. Die meisten Dinge, die du als Prepper können solltest, kannst du als einzelne Lektion lernen, ohne dich als Prepper outen zu müssen. Erste-Hilfe-Kenntnisse, Survival Fähigkeiten oder Pflanzenkenntnisse wollen heutzutage viele Menschen haben. Manche davon sind Prepper, die meisten von ihnen einfach nur neugierig und wollen etwas Neues kennen lernen. Sorge dafür, dass dein Wissen frei von Fehlern und Lücken ist und du deine Fähigkeiten wirklich beherrschst. Ein Kurs kann dir dabei immer behilflich sein und das nötige Equipment wird dir meist geliehen, sodass sich die Kosten zu Beginn in einem zumutbaren Rahmen bewegen.
Baue deinen Vorrat und deine Ausrüstung nach und nach aus und führe dir immer wieder dein persönliches Krisenszenario vor Augen, damit du weißt, was du wirklich brauchst, um es zu überstehen.
Übe das Verbarrikadieren, das Leben ohne Strom oder die Flucht regelmäßig, sodass dich im Ernstfall nichts überraschen oder überfordern kann. Ein Prepper ist nur dann gut vorbereitet, wenn er mit allem rechnet und ihn auch das nicht erschreckt, was er doch nicht erwartet hat.

Fazit: Dein Start in die Krisenvorsorge

In diesem Buch ist nun schon mehrfach der Name Reini Rossmann gefallen. Doch wer ist das? Reini Rossmann gehört zu den aktiven Preppern, die ihr Wissen gerne an andere weitergeben. Er hat selbst eine fundierte Survival Ausbildung bei zahlreichen Trainern absolviert und gibt mittlerweile eigene Kurse, um anderen die Fähigkeiten beizubringen, die für das Überleben in der Wildnis unerlässlich sind.
Einen seiner Kurse hat er so gestaltet, dass du online daran teilnehmen kannst. Das Krisenüberlebenssystem von Reini Rossmann zielt dabei darauf ab, dir vor allem die theoretischen Kenntnisse zur richtigen Krisenvorsorge zu vermitteln und dir dennoch gleichzeitig eine Menge Anreize zu geben, wie du es praktisch umsetzt. Dabei lernst du etliche Themenbereiche kennen, die du im Anschluss an die theoretische Ausbildung auch in praktischen Kursen vertiefen kannst.
Das Krisenüberlebenssystem setzt sich aus Videos, Checklisten und dem Zugang zu einem großen Netzwerk aus Preppern zusammen und stellt einen ausgezeichneten Schnellkurs dar, um mit der Krisenvorsorge beginnen zu können.
Sie es dir unter http://bit.ly/krisenvorsorge-starten einmal an. Gefällt es dir nicht, kannst du in den ersten 60 Tagen nach dem Kauf dein Geld zurückverlangen.

Klappentext

Was heute noch reibungslos funktioniert kann morgen schon für Chaos sorgen. Prepper gehören zu den Menschen, die dann einen Plan B haben, um das Chaos schnell, sicher und zuverlässig zu meistern. Sie sorgen für den Krisenfall vor, ganz gleich, wie dieser auch aussehen mag.
Dieses Buch steht Anfängern beim Einstieg in die Krisenvorsorge beratend zur Seite und klärt dich unter anderem darüber auf, wie du einen sinnvollen Vorrat anlegst, welche Ausrüstung dich und deine Familie schützt und wie eine Flucht am besten vorbereitet wird.
Du sollst nicht unvorbereitet sein, wenn es zur Katastrophe kommt. Doch den Einstieg in dieses Thema zu finden, kann dich schnell verwirren. Dieses Buch bleibt realistisch und sachlich und fordert von dir keine Vorkenntnisse. Alles was du wirklich wissen musst, ist enthalten.

Werbetext

Immer mehr Menschen möchten unabhängiger sein. Photovoltaik auf dem Dach, eigene Gemüsegärten und alternative Transportmittel sind hochbegehrt. Doch es ist nicht nur ein Trend, der sich entwickelt. Immer häufiger ist zu sehen, dass ein Mindestmaß an Unabhängigkeit sinnvoll ist. Wenn wieder einmal eine Bank pleite geht, erneut ein Terroranschlag verübt wird oder neu eingeführte Steuern es unmöglich machen, an bestimmte Dinge heranzukommen ist Unabhängigkeit Gold wert.
Diese und noch viele weitere Szenarien kann man als “Krisen” betiteln. Sie mögen nicht immer sehr groß sein, doch sie haben nachhaltige Auswirkungen auf unser Leben. Manch einen kosten sie Haus und Hof, andere sogar das Leben.
Damit es dir anders ergeht, gibt dir das Buch “Krisenvorsorge für Einsteiger” einen Einblick in die richtige Vorbereitung zur Unabhängigkeit, sollte es auch für dich zu einer Krise kommen. Dabei geht es nicht um Zombies, sondern einfach nur um das, was kommen könnte. Du bekommst zahlreiche Tipps, wie du dich auf einen Stromausfall, Hochwasser oder einen elektromagnetischen Impuls vorbereiten kannst und erfährst, worauf du in deinem Zuhause und in der Natur achten musst. So bist du bestens vorbereitet, wenn eine Krise – ganz gleich welcher Art – eintrifft.

Wie werde ich Selbstversorger & Wie kann man autark leben??

Selbstversorgung klingt nach Unabhängigkeit und genau darum geht es auch. Gleichzeitig bist du jedoch zunächst abhängig von dem, was du bis zur völligen Selbstversorgung nicht alleine bewerkstelligen kannst.

Was ist ein Selbstversorger?

Vorfahren waren deutlich selbstständiger, als wir es heute sind und sicher gibt es einige Situationen, in denen auch du weißt, dass du selbstständiger sein könntest. Dieser Beitrag geht einen Schritt weiter und will dir zeigen, was es tatsächlich heißt, völlig unabhängig und dennoch mit denselben Lebensstandards zu leben wie heute – wenn nicht sogar mit höheren.

Das Thema der Selbstversorgung ist sehr vielfältig und diese Seite kann dir keinen tiefen Einblick in jeden Bereich geben. Vielmehr ist es als Ratgeber für diejenigen gedacht, die sich gerade erst mit dem Thema der Selbstversorgung beschäftigen und einen ersten Überblick darüber haben möchten. Du solltest die einzelnen Bereiche, die die Selbstversorgung umfasst, in jedem Fall auch mit weiteren Hilfestellungen vertiefen.

Dieser Beitrag bietet dir dennoch viele hilfreiche Informationen und Tipps, die du sofort umsetzen kannst, um noch heute ein kleines bisschen unabhängiger zu werden – ganz ohne großen Aufwand.Was bedeutet es, sich selbst zu versorgen?

Was bedeutet autark leben als Selbstversorger?

Gemüseanbau als Selbstversorger

Heute sind wir es gewohnt, sechs Tage die Woche einkaufen gehen zu können. Wir können Lebensmittel aus aller Welt genießen und müssen dennoch nicht weit reisen.

Sofern du nicht in der Lebensmittelindustrie arbeitest, wirst du dir vermutlich auch gar keine Gedanken darüber machen, dass es Bananen, Melonen oder Reis hier bei uns zu kaufen gibt. Dein Speiseplan wird dadurch abwechslungsreicher und durch die langen Öffnungszeiten der Supermärkte bleibst du spontan.

Nun ist es jedoch genau diese Auswahl und Spontanität, die ein Selbstversorger nicht gebrauchen kann. Kümmerst du dich darum, dass dein Essen in deinem Garten wächst, kannst du im Winter keine frischen Tomaten ernten oder eine Kokosnuss vom Baum pflücken.

Hier hat alles seinen festgelegten Zeitplan und natürlich wachsen nicht alle Pflanzen in allen Breitengraden. Möchtest du zum Selbstversorger werden, so gilt es zunächst, die Gedanken auf ein strukturiertes, teilweise auch etwas langweiliges Leben zu fokussieren.

Du musst dich als erstes von deinem jetzigen Lebensstil verabschieden, denn als Selbstversorger hast du zu Hause viel zu tun und musst die schwierige Zeit der Umstellung erfolgreich hinter dich bringen, um ein erfolgreiches Leben als Selbstversorger führen zu können.

Das soll dich jedoch keineswegs abschrecken. Im Gegenteil. Es geht nicht darum, von jetzt auf gleich dein gesamtes Leben umzukrempeln, sondern in kleinen Schritten immer näher an die Selbstversorgung heranzurücken.

Du wirst in diesem Buch noch viele Beispiele finden, wie du mit dieser Umstellung sofort beginnen kannst. Dazu braucht es keinen großen Aufwand, sondern lediglich Willen und Durchhaltevermögen. Die wirklich großen Veränderungen kommen erst viel später.

Als ersten Schritt zum Selbstversorger solltest du dir darum bewusst machen, was die Selbstversorgung umfasst. Dazu gehört der Anbau von Lebensmitteln, das Haltbarmachen und Bevorraten ebendieser, die Haltung von Nutztieren, die Verwertung von Lebensmitteln aus der Natur, die einfache medizinische Versorgung, die Wasser- und Energieversorgung und das Erlernen, Anwenden und Weiterentwickeln der eigenen Fähigkeiten.

Kennst du dich bereits mit dem ein oder anderen Thema aus, so kannst du dir sofort überlegen, wie du mehr daraus machen kannst. Bist du hingegen völliger Einsteiger, solltest du dir an dieser Stelle einige Fragen stellen.

Was du heute noch tun kannst

  • Welches Obst und Gemüse möchte ich selbst anbauen?
  • Kann ich mir vorstellen, Tiere zu schlachten?
  • Wie weit ist es bis zum nächstgelegenen Waldstück?
  • Sind meine Erste-Hilfe-Kenntnisse ausreichend?
  • Welche Fähigkeiten besitze ich, die mir in der Selbstversorgung helfen könnten?
  • Wie kann ich Wasser- und Strom sparen?

Was zur Selbstversorgung anbauen?

Autark lebender Selbstversorger bei der Gartenarbeit

Das empfindlichste und für die Selbstversorgung wichtigste Thema kommt an erster Stelle: die Ernährung. Wir sind es heutzutage gewohnt, uns bekochen zu lassen oder uns das Kochen zumindest einfacher zu machen, indem wir auf verarbeitete Lebensmittel zurückgreifen.

Wurst, Kekse, Brot, Getränke, Getreide, Nudeln, Pizza und vieles mehr wächst so nicht auf Bäumen oder an Sträuchern.

Es ist völlig in Ordnung, sich diesen Leckereien hinzugeben und sie zu genießen. Ein Selbstversorger kann dies jedoch nicht so einfach. Wenn du ein Selbstversorger sein willst, so musst du alles selber machen, auch die Kekse, die Nudeln und selbstverständlich die Pizza.

Und zwar nicht mit einer Backmischung (auch wenn das ein guter Anfang ist), sondern komplett selbst. Die Zutaten für dein Essen dürfen nicht bereits verarbeitet sein.

Keine Frage, das ist zu Beginn ein schwieriges Unterfangen. Vor allem dann, wenn du eher selten frisch kochst. Es ist jedoch keineswegs schwierig zu meistern. Lediglich die Zeit der Umstellung ist es, die die Sache schwierig macht.

Um das Projekt Selbstversorgung zu starten, solltest du immer häufiger mit frischen Zutaten selbst kochen und die verarbeiteten Lebensmittel im Regal stehen lassen. Mach es dir aber nicht zu schwer.

Deinen Lieblingsjoghurt darfst du natürlich trotzdem kaufen und auf die Leberwurst musst du auch nicht verzichten. Es geht vielmehr darum, dass du dich an das Selbermachen gewöhnst und viele verschiedene Rezepte ausprobierst.

Idealerweise isst du natürlich in diesem Fall nur das, was auch in deiner Region angebaut werden kann.

Hierzu bietet es sich an, wenn du statt der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt, den nächstgelegenen Wochenmarkt besuchst. Dort verkaufen die Landwirte der Region ihre Lebensmittel.

Das ist nicht nur ein guter erster Anhaltspunkt, um zu sehen, welche Lebensmittel in deiner Umgebung angebaut werden können, sondern sorgt auch dafür, dass du die Menschen in deiner Region unterstützt. Sie helfen dir immer gerne weiter, wenn du einmal nicht weißt, was du mit einer Zutat kochen kannst oder nach neuen Rezeptideen suchst.

Du kannst auf Wochenmärkten ebenfalls einige verarbeitete Lebensmittel erstehen. Nudeln, Honig, Käse oder Fleisch gibt es auch dort zu kaufen. Du musst nicht darauf verzichten. Greif ruhig zu. Sorge aber trotzdem dafür, dass du zumindest ein Mal täglich selbst und frisch kochst.

Wenn dir dazu die Zeit fehlt, kannst du auch ein Mal in der Woche eine große Portion zubereiten und diese portionsweise im Kühlschrank oder im Gefrierfach aufbewahren. Es wird dir selbst aufgewärmt noch schmecken und zählt natürlich nicht zu den Fertiggerichten, wenn du es selbst zubereitet hast.

Du musst kein besonderes Kochtalent besitzen, um ein leckeres Gericht zu zaubern. Lege dir einige Kochbücher zu oder nutze das Internet, um mit einfachen und schnellen Gerichten zu beginnen und dich langsam an immer schwierigere zu wagen.

Obst und Gemüse sollten dabei natürlich ganz oben auf der Zutatenliste stehen, denn wichtiger als eine gute Selbstversorgung ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Kochst du mit frischen Zutaten, so ist dies bereits die halbe Miete.

Nimm dir einmal die Zeit, und lies dir durch, welche Zutaten die Lebensmittel beinhalten, die du üblicherweise kaufst. Je mehr es sind, desto schlechter ist dies grundsätzlich. Das gilt besonders, wenn es sich um künstliche Zusatzstoffe handelt.

Dass ein Apfel gesünder ist als eine Tafel Schokolade, ist keine Überraschung. Der Grund hierfür sind die Zutaten. Ein Apfel besteht bloß aus einem Apfel, eine Tafel Schokolade unter anderem aus Kakaobutter, Kakaomasse, Zucker, Milch, Sahne und Emulgatoren. Einige dieser Zutaten sind für den Körper nicht so gesund wie andere.

Sicherlich gibt es auch in deinem Ernährungsplan Dinge, die zwar lecker schmecken, jedoch nicht sonderlich gut für dich sind. Besonders Zucker, Koffein, Alkohol und Tabak gehören dazu. Es kommt zwar grundsätzlich auf die Menge an, die du zu dir nimmst, dennoch kannst du versuchen, weniger davon zu konsumieren.

Das ist meist leichter gesagt als getan, denn gerade auf Suchtmittel wie beispielsweise Koffein oder Tabak wirst du anfangs nur schwer verzichten können. Es gibt mitunter jedoch Alternativen zu diesen ungesunden Lebensmitteln, die dir nicht nur dabei helfen können, gesünder zu leben, sondern auch dabei, von den Suchtmitteln loszukommen.

Manche dieser Alternativen schmecken sogar deutlich besser. Du kannst den klassischen Zucker aus Zuckerrohr oder Zuckerrübe je nach Gericht beispielsweise durch Stevia, Kokosblütenzucker, Honig oder Dattelzucker ersetzen.

Sprich mit deinen Eltern oder Großeltern darüber, was sie damals gegessen und getrunken haben und probiere einige ihrer Vorschläge selbst aus. Du wirst mit Sicherheit etwas finden, was dir gut schmeckt, vielleicht sogar etwas, womit du ungesunde Gewohnheiten ganz oder teilweise ersetzen kannst.

Sorge so nach und nach dafür, dass immer weniger ungesunde Gerichte auf deinem Tisch landen und du dafür umso häufiger selbst kochst und gesund isst. Dafür musst du keineswegs dein Lieblingsrestaurant meiden. Es reicht, wenn du deine Besuche dort reduzierst. Veränderungen fallen leichter, wenn du sie in kleinen Schritten anpackst.

Was du heute noch tun kannst

  • Sieh dir die Zutatenliste deiner Lieblingsgerichte an und suche nach einem Rezept, damit du es selbst zubereiten kannst.
  • Suche nach Alternativen, mit denen du ungesunde Essgewohnheiten in gesunde umwandeln kannst.
  • Versuche den Konsum von ungesunden Lebensmitteln einzuschränken.
  • Sprich mit deinen Vorfahren über deren Speiseplan vor 50 Jahren und probiere einige Gerichte aus.
  • Gehe auf den nächsten Wochenmarkt und kaufe deine Lebensmittel soweit wie möglich dort ein.
  • Nimm dir mindestens ein Mal in der Woche Zeit, um selbst zu kochen und lade dazu Freunde ein, denn das macht mehr Spaß.

Wie viel Land braucht man zur Selbstversorgung?

Autark leben auf dem eigenen Landstück
Autark leben auf dem eigenen Landstück

Das selbstständige Zubereiten von frischen Lebensmitteln ist ein erster wichtiger Schritt in die Selbstversorgung. Doch richtig selbstversorgt bist du natürlich nur, wenn du diese frischen Lebensmittel nicht kaufen musst, sondern in deinem eigenen Garten ernten kannst.

Willst du diesbezüglich auf lange Sicht wirklich unabhängig sein, wirst du um einen mittelgroßen bis großen Garten nicht herumkommen. Für den Anfang reicht jedoch der Balkon oder sogar die Fensterbank.

Ja, es gibt tatsächlich einige essbare Pflanzen, die du drinnen züchten kannst. Dazu gehören in erster Linie Kräuter. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Minze, Oregano, Schnittlauch und Co. liefern dir bei richtiger Pflege das ganze Jahr über frische Zutaten für deine Gerichte.

Zwar sind sie in einem Beet ergiebiger, du kannst aber auch ganz ohne Garten viel Freude an ihnen haben. Doch das ist noch längst nicht alles! Auch Radieschen, Tomaten, Gurken, Zucchini, Erbsen, Bohnen, Ingwer und sogar Zwiebeln, Knoblauch und Feldsalat kannst du in der Wohnung anbauen und so das ganze Jahr über ernten.

Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass du sie richtig pflegst. Ein sonniger Standort, regelmäßiges Gießen und Düngen sowie das Schütteln von Pflanzen wie Tomaten und Zucchinis zur gegenseitigen Bestäubung sind unerlässlich. Hältst du diese Pflegegrundsätze ein, kannst du problemlos auch ganz ohne Garten oder Balkon eine eigene kleine Gemüsefabrik anlegen.

Dem Raumklima und der Optik der Wohnung tun diese Pflanzen übrigens ebenfalls gut. Vom Duft, den sie verbreiten, ganz zu schweigen.

Radieschen, Karotten und Kräuter kommen übrigens problemlos in Fensterkästen unter, die du von Frühjahr bis Herbst auch auf den Fenstervorsprung im Freien stellen kannst, um den Pflanzen mehr frische Luft zu bieten. Pass aber auf, dass nichts herunterfällt.

Hast du einen Balkon oder eine (Dach-)Terrasse, so kannst du dich weiter austoben. Alle bereits genannten Pflanzen kannst du dann auch draußen züchten, was grundsätzlich bessere Erträge liefert.

Hast du genügend Platz, dann kannst du dir ein Hochbeet anlegen, in welchem du verschiedene Gemüsesorten anbaust. Welche das sind, hängt in erster Linie vom Platz ab, den du zur Verfügung hast, aber natürlich auch von deinen Essgewohnheiten und Vorlieben.

Kohl, Bohnen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Zucchini, Kürbis, Rüben, Paprika und Salat können auf jedem Balkon angebaut werden. Je größer dieser ist, desto mehr davon kannst du pflanzen.

Bist du völliger Anfänger, so solltest du mit einigen wenigen Sorten beginnen und dich langsam an das Gärtnern gewöhnen. Ein kleiner Garten macht zwar weniger Arbeit als ein großer, du solltest diese jedoch keineswegs unterschätzen.

Im Winter hast du kaum etwas zu tun, im Sommer musst du je nach Wetter jedoch zwei Mal täglich gießen und ständig reife Früchte ernten. Das braucht Zeit und Geduld.

Hast du mehr Platz, vielleicht sogar einen eigenen Garten, kannst du dich natürlich noch mehr austoben und zusätzlich zu den oben genannten Gemüsepflanzen auch Obst anbauen und ernten.

Obstbäume brauchen allerdings einige Jahre, bis sie erste Früchte tragen, du musst darum viel Geduld mitbringen. Alternativ kannst du aber auch auf Säulenobst zurückgreifen.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Züchtung verschiedener Obstsorten, die im Topf gehalten wird und lediglich nach oben wächst. Säulenobst (auch Spalierobst genannt) bildet in der Regel nur wenige Seitentriebe und ist darum auch für Balkone geeignet.

Kirschen, Pflaumen, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Nektarinen und sogar Kiwi kannst du so ganz ohne langes Warten ernten.

Im Gegensatz zu deinen Gemüsepflanzen ist Säulenobst jedoch mehrjährig und muss zurückgeschnitten werden, damit es im nächsten Jahr neue Triebe bilden kann und die Ernte damit ergiebiger ausfällt.

Damit du eine Vorstellung davon bekommst, welche Pflanzen du bei welchem Platzangebot anpflanzen solltest, findest du hier nun eine Übersicht über verschiedene klassische Gemüse- und Obstsorten für unterschiedlich große Gärten.

Kein Garten und nur wenig Platz

Kräuter

Kräuter autark anbauen

Ganz nach deinen eigenen Vorlieben solltest du auf keinen Fall auf leckere Kräuter verzichten. Diese sind zwar für das reine Selbstversorger Leben nicht so wichtig wie Gemüsepflanzen oder Obst, sie verfeinern jedoch deine Mahlzeiten und sind sehr pflegeleicht. Du kannst sie in der Wohnung züchten und manche von ihnen haben sogar eine heilende Wirkung.

Radieschen

Radieschen aus eigenem Gemüseanbau
Radieschen aus eigenem Gemüseanbau

Radieschen sind völlig unproblematisch in der Aufzucht und können bereits nach vier Wochen geerntet werden. Ein Blumenkasten auf der Fensterbank versorgt dich regelmäßig das ganze Jahr mit neuen Früchten. Tägliches Gießen lässt die Radieschen saftig und mild werden, zu viel Nässe mögen sie aber nicht.

Feldsalat und Rucola

Rucola aus eigenem Gemüseanbau (autark)
Rucola aus eigenem Gemüseanbau (autark)

Wie auch Radieschen, so kannst du Feldsalat und Rucola in einem normalen Blumenkasten sowohl drinnen als auch draußen ziehen.

Tomaten

Organische Bio-Tomaten aus Selbstversorger Gemüseanbau
Organische Bio-Tomaten aus Selbstversorger Gemüseanbau

Tomaten schmecken das ganze Jahr über, ganz gleich ob frisch gepflückt, als Salat oder in einer leckeren Tomatensauce. Verschiedene Sorten sind für verschiedene Gerichte unterschiedlich gut geeignet.

Cocktailtomaten lassen sich drinnen wie draußen in kleinen Kästen anpflanzen und du kannst sie zwischendurch naschen. Fleischtomaten brauchen jeweils einen eigenen großen Topf oder Kübel sowie einige stabile Stäbe als Rankhilfe und sind für Saucen und Suppen besonders geeignet.

Schüttle die Tomatenpflanzen vorsichtig während der Blüte, damit eine Befruchtung stattfinden kann oder nutze einen Pinsel, um die Befruchtung manuell durchzuführen.

Gurken und Zucchinis

Gurken und Zucchinis
Gurken und Zucchinis

Auch Gurken und Zucchinis kannst du in großen Töpfen mit einem Stab als Stütze anpflanzen und sowohl in der Wohnung als auch auf dem Balkon ziehen. Auch sie musst du ab und an schütteln, wenn du sie nur in der Wohnung ziehst, damit eine Befruchtung stattfindet.

Selbstversorger Tipp: Ernte die Früchte rechtzeitig, wenn sie noch nicht zu groß sind. So unterstützt du das Wachstum neuer Gurken und Zucchinis und die Früchte haben einen intensiveren Geschmack.

Karotten

Selbstversorger Karotten
Selbstversorger Karotten

Es gibt Karottensorten, die besonders kurz sind. Diese kannst du im Frühjahr und Sommer in Blumenkästen pflanzen, welche du an das Balkongeländer oder vor dein Fenster stellst. In größeren Kästen kannst du entsprechend größere Karotten ziehen.

Bohnen und Erbsen

8 verschiedene Bohnensorten für einen autarken Gemüseanbau
8 verschiedene Bohnensorten für einen autarken Gemüseanbau

Bohnen und Erbsen gehören zu den Gemüsesorten, die eine Rankhilfe benötigen, da sie andernfalls nicht richtig wachsen können.

Dazu kannst du Haken mit Saugnäpfen direkt an einem Fenster befestigen und einige Schnüre spannen, an welchen sich die Pflanzen nach oben arbeiten können. So erhalten sie genügend Licht und fungieren gleichzeitig als Sichtschutz.

Bedenke, dass du natürlich all diese Pflanzen auch im Freien auf einem Balkon anpflanzen kannst und dies immer besser für das Gemüse ist. Im Winter wirst du auf diese Weise jedoch keine Ernte einholen können.

Im Sommer und Herbst ist sie dafür umso ertragreicher, wenn du deine Pflanzen nach draußen stellst. Außerdem musst du Pflanzen, die ausschließlich drinnen wachsen, unbedingt düngen.

Hierfür kannst du den passenden Pflanzendünger für Gemüsepflanzen verwenden, da du ohne eigenen Garten vermutlich keinen Zugang zu einem Kompost haben wirst.

Welche und wie viele der genannten Gemüsepflanzen du drinnen oder draußen anbauen möchtest, hängt ganz davon ab, was du gerne isst und wie viel Platz du zur Verfügung hast. Kleine Blumenkästen nehmen wenig Platz weg, Gurken, Zucchinis, Tomaten, Erbsen und Bohnen brauchen mehr davon.

Als völliger Anfänger solltest du mit einfachen Pflanzen wie Rucola, Radieschen oder Kräutern beginnen. Diese sind sehr pflegeleicht und müssen nach dem aussäen nur noch gegossen und geerntet werden.

Kleiner Selbstversorger Garten oder Terrasse

Keiner Selbstversorger Balkon
Keiner Selbstversorger Balkon

In einem kleinen Garten kannst du alles anpflanzen, was du auch ohne Garten pflanzen kannst. Selbstverständlich brauchst du dafür dann keine Pflanzgefäße mehr, sondern kannst dir ein Beet oder Hochbeet anlegen.

Statt einer einzigen Tomatenpflanze finden so möglicherweise gleich mehrere Platz. Zusätzlich gibt es aber auch weitere Gemüse- und Obstsorten, die du als Selbstversorger ziehen kannst.

Blattsalate

Blattsalate aus dem Selbstversorger Garten
Blattsalate aus dem Selbstversorger Garten

In einem Frühbeet, einem Hochbeet mit kleinem Gewächshausaufsatz, kannst du im Winter viele verschiedene Blattsalate ernten. Hast du wenig Platz in deinem Hochbeet, kannst du das Beet auf diese Weise nach der Ernte anderer Gemüsesorten im Sommer und Herbst, erneut mit Salaten bepflanzen und diese im Winter ernten.

Säulenobst

Säulenobst im Anbau autark und selbstversorgt
Säulenobst im Anbau autark und selbstversorgt

Auch bei einem geringen Platzangebot kannst du mit Säulen- oder Spalierobst einige Obstsorten anbauen. Schneide die unerwünschten Triebe rechtzeitig zurück und schütze die Pflanze vor einem zu kalten Winter. So kannst du viele Jahre die Früchte genießen.

Großer Garten und viel Platz

Selbstversorger Hütte mit großem Garten
Selbstversorger Hütte mit großem Garten

Ideal ist es natürlich, wenn du einen großen Garten hast, in welchem du einige Beete, Hochbeete und ein Gewächshaus anlegen kannst. Dann steht dir die gesamte Bandbreite an Gemüse und Obst zur Verfügung und du kannst das ganze Jahr über gärtnern.

Der ein oder andere Obst- oder Nussbaum versorgt dich nicht nur mit leckeren Früchten, sondern spendet zusätzlichen Schatten. Ein Komposter macht es dir einfach, Gartenabfälle sofort zu entsorgen und stellt für dich wertvollen Dünger für deine Pflanzen her.

Zusätzlich zu den bereits genannten Gemüse- und Obstpflanzen kannst du dann noch einige weitere Sorten anbauen.

Paprika

Paprika aus Selbstversorger Anbaugebiet
Paprika aus Selbstversorger Anbaugebiet

Paprika ist lecker und du kannst sie in vielen Gerichten unterbringen. Sie benötigen allerdings ein Gewächshaus oder einen großen Folientunnel, weshalb sie in kleinen Gärten nicht richtig wachsen können.

Kartoffeln

Kartoffeln aus Eigenanbau
Kartoffeln aus Eigenanbau

Kartoffeln kannst du zwar auch auf einem Balkon in Säcken oder Kübeln anpflanzen, sie brauchen allerdings etwas mehr Platz und Zeit, weshalb sie sich nur bedingt für den Balkon eignen.

In einem großen Garten hingegen kannst du sie idealerweise direkt in ein Beet pflanzen. Zu Beginn ihres Wachstums musst du die Erde um sie herum regelmäßig aufhäufen.Im Sommer oder Herbst kannst du dann leckere Kartoffeln ernten.

Kartoffeln sind pflegeleicht und brauchen nicht viel Wasser, wachsen in einem Beet aber besser und ergiebiger als in einem Kübel.

Im Sommer oder Herbst kannst du dann leckere Kartoffeln ernten. Kartoffeln sind pflegeleicht und brauchen nicht viel Wasser, wachsen in einem Beet aber besser und ergiebiger als in einem Kübel.

Kohl

 Frisches und robustes Kohlgemüse
Frisches und robustes Kohlgemüse

Brokkoli, Blumen,- Grün- und Rotkohl sind hervorragende Gemüsesorten für den Winter, die allerdings viel Platz und Zeit brauchen. Sie werden im Frühjahr vorgezogen, im Sommer ins Freie gepflanzt und können erst im Winter geerntet werden.

Selbstversorger Tipp: Du musst die Pflanzen gut vor Vögeln schützen, da diese gerne an den Sämlingen knabbern. CDs und die Schraubverschlüsse von Plastikflaschen kannst du an einer Schnur befestigen und über den Pflanzen aufhängen, um sie effektiv vor Vögeln zu schützen.

Mais

Mais Anbau als Selbstversorger
Mais Anbau als Selbstversorger

Ob als Popcorn, gekocht oder vom Grill, Mais ist vielseitig und lecker, braucht jedoch Platz und mag keinen Wind.

In einem großen Garten kannst du ihn dennoch in einem Beet anpflanzen, musst die reifen Kolben allerdings sofort weiterverarbeiten oder essen, da sich der enthaltene Zucker andernfalls in Stärke umwandelt.

Steckrüben

Steckrüben aus Eigenanbau
Steckrüben aus Eigenanbau

Steckrüben kannst du roh essen oder kochen und auch die Blätter sind essbar. Das Gemüse ist pflegeleicht, braucht aber viel Wasser und Platz nach unten, weshalb du sie in einem Beet anpflanzen musst.

Kürbis

Selbstversorger Kürbis
Selbstversorger Kürbis

Nicht nur mit einer Kerze im Mund ist ein Kürbis interessant. Kürbissuppe ist äußerst beliebt und die vielen verschiedenen Sorten kommen dabei in ganz vielseitigen Geschmacksrichtungen daher.

Allerdings brauchen Kürbisse sehr viel Platz. Komposthaufen sind dabei typische Böden, in welchen sich Kürbispflanzen wohlfühlen.

Spargel

Frischer Bio-Spargel aus autark angebaut
Frischer Bio-Spargel aus autark angebaut

Ein beliebtes Winter- und Frühjahrsgemüse ist der Spargel. Er ist allerdings einer der langsamsten Gemüsesorten und kann erst zwei Jahre nach dem ersten Säen geerntet werden, danach jedoch jährlich. Wenn du Zeit und Geduld hast, kannst du mit eigenem Spargel viele leckere Gerichte zaubern.

Beeren

Frische Beeren am Strauch
Frische Beeren am Strauch

Unheimlich lecker sind auch Beeren, die in der Regel an Büschen wachsen. Diese eignen sich besonders gut als Abgrenzung einzelner Gartenbereiche oder als Hecke zum Nachbarn.

Viele von ihnen schützen sich durch Dornen, sodass du vorsichtig mit ihnen umgehen musst. Ansonsten sind diese Sträucher pflegeleicht, brauchen nicht viel Wasser und tragen viele Jahre Früchte.

Es gibt selbstverständlich noch viele weitere Obst- und Gemüsesorten, die du in deinem kleinen oder großen Garten anbauen kannst. Sie alle aufzuzählen, würde hier zu weit führen. Für einen ersten Anlauf sollten dir die obigen Beispiele jedoch ausreichen.

Bedenke, dass ein großer Garten deutlich mehr Arbeit macht als ein kleiner. Zwar hast du im Winter meist wenig zu tun, da die meisten Pflanzen in dieser Zeit nicht gedeihen, im Sommer und Herbst hingegen kann ein großer Garten allerdings bis zu drei Stunden Arbeit am Tag beanspruchen.

Selbstversorger Tipp: Hast du wenig Zeit, so kann ein großer Selbstversorger Garten schnell zu einer Belastung werden. Fange darum klein an und mache dich mit dem Gärtnern zunächst vertraut, bevor du deinen Garten ausbaust, mehr Zeit investierst und natürlich auch höhere Erträge erzielst.

Was du sonst noch zum Gärtnern brauchst

Selbstversorger Gartenwerkzeug für den Ost- und Gemüseanbau
Selbstversorger Gartenwerkzeug für den Ost- und Gemüseanbau

Neben den richtigen Samen und jeder Menge Blumenerde, brauchst du für deinen kleinen oder großen Selbstversorger Garten natürlich noch einige Hilfsmittel.

Kleine Gartengeräte wie eine Schaufel oder eine Hacke erleichtern dir die Arbeit ungemein. Handschuhe schützen deine Hände und halten sie sauber.

Blumenkästen und -kübel kannst du in jedem Baumarkt kaufen, oftmals eignen sich dafür aber auch ausrangierte Kisten oder Eimer. Bohre ein paar Löcher in den Boden und bedecke diesen mit einigen größeren und kleineren Steinen. Darauf gibst du Erde.

Dies sorgt dafür, dass das Wasser nach unten ablaufen kann und sich keine Staunässe bildet, was die Pflanzen nicht mögen.

Auch ein Kompost kann dich bei deiner Selbstversorger Gartenarbeit unterstützen. Selbst für Balkone gibt es kompakte Versionen, wie beispielsweise einen Bokashi oder einen Wurmkomposter.

Du kannst dir aber auch selbst in einem großen Eimer einen Kompost anlegen. Dazu besorgst du dir einen Eimer mit Deckel, der zwischen 75 und 100 l Fassungsvermögen hat. Bohre auch hier einige Löcher in den Boden und sorge dafür, dass der Eimer nicht direkt auf dem Boden steht.

Der Kompost braucht Luft von unten, um gut arbeiten zu können. Als unterste Schicht legst du nun etliche Zweige und Äste oder Mulch in den Eimer. Darauf gibst du einige Gartenabfälle wie Laub oder abgetrennte Triebe deiner Gemüsepflanzen.

Notfalls kannst du im nahegelegenen Park oder Wald auch Entsprechendes sammeln. Darauf gibst du nun noch ein wenig Erde und hast so die Grundvoraussetzung für deinen Kompost geschaffen.

Sobald in deiner Küche rohe Abfälle anfallen, also beispielsweise Eierschalen, Kerngehäuse von Äpfeln, Birnen und Co. oder die Schalen von Karotten, Kartoffeln oder anderem Gemüse, kannst du dies in deinen Eimer werfen.

Selbstversorger Tipp: Fleisch solltest du zum Kompost nicht dazugeben, da dies sehr schnell unbeliebte Gäste anlocken kann!

Es schadet auch nicht, einige Schaufeln Kompost von einem anderen Haufen hinzuzugeben oder beim nächsten Regenguss ein paar Regenwürmer aufzusammeln und in den Komposteimer zu geben. Der Kompost darf weder zu nass noch zu trocken sein.

Es kann gerade im Sommer darum nötig werden, dass du ihn ab und zu ein bisschen besprühst oder gießt. Regelmäßiges Wenden des Komposts, sodass die Bestandteile vermischt werden, sorgt dafür, dass der Kompost schneller gebrauchsfertig ist. Ein Jahr musst du jedoch im Normalfall warten, bis du ihn als Dünger verwenden kannst.

Kommt ein Kompost für dich nicht in Frage, so benötigst du besonders für Pflanzen, die keinen direkten Bodenkontakt haben, den passenden Dünger. Hier gibt es spezielle Düngersorten für unterschiedliche Pflanzen.

Meistens ist normaler Dünger für Gemüsepflanzen ausreichend. Achte in jedem Fall darauf, dass du ihn für Pflanzen, die gegessen werden sollen, verwenden kannst. Je organischer der Dünger ist, desto gefahrloser kannst du ihn einsetzen.

Für Gärten in freier Natur sind außerdem einige Mittel zur Abwehr von Schädlingen sinnvoll. Neben Vögeln sind es vor allem Schnecken und Raupen, die deine gesamte Ernte zerstören können. Viele Gemüsepflanzen haben außerdem ihre ganz eigenen Feinde. Bei einigen hilft es, wenn du zwei unterschiedliche Pflanzen direkt nebeneinander pflanzt.

So kannst du beispielsweise Karotten vor der Möhrenfliege schützen wenn du sie direkt neben Zwiebeln anbaust. Dabei schützt du gleichzeitig die Zwiebeln vor der Zwiebelfliege.

Als Anfänger solltest du dir darüber aber nicht allzu viele Gedanken machen. Du wirst mit einigen wenigen Pflanzen beginnen, was den Schädlingsbefall meist auch stark verringert.

Säen, pflegen und ernten

Neue Pflanzen setzen für den autarken Selbstversorger Garten
Neue Pflanzen setzen für den autarken Selbstversorger Garten

Wir könnten dir nun zu jeder einzelnen Pflanze eine genaue Beschreibung des richtigen Umgangs geben. Wenn du die Samen kaufst, wirst du auf der Verpackung allerdings bereits alle nötigen Informationen vorfinden, darum sparen wir uns diese Hilfestellung.

Grundsätzlich gilt, dass du dich an die Angaben auf der Verpackung halten solltest, kleine Abweichungen aber nicht schaden. Das gilt besonders, wenn du dein Gemüse drinnen anbaust und nicht auf das passende Wetter angewiesen bist.

Beginnst du deine Aufzucht mit Samen, so säst du diese einzeln in ein kleines Loch oder eine Furche in der Erde und bedeckst die Samen anschließend mit Erde.

Nun musst du sie nur noch angießen, feucht und warm halten und sie entwickeln sich zu Sprößlingen.

Diese wiederum kannst du auch schon fertig kaufen und pflanzt sie in größere Behältnisse um oder setzt sie in dein Beet, sobald das Wetter es zulässt. Ausgepflanzt werden die meisten Gemüsepflanzen erst im Frühjahr zwischen März und Mai, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist.

Für den Anfang kann es sich übrigens lohnen, wenn du bereits vorgezogene Pflanzen kaufst, die vielleicht sogar schon Früchte tragen. So musst du diese meist nur noch in einen größeren Topf umpflanzen und regelmäßig gießen.

Als angehender Selbstversorger wirst du aber vermutlich bei Null anfangen wollen und die Samen aussäen. Das macht auch deutlich mehr Spaß und zeigt dir, wie lange es tatsächlich dauert, bis du dein Gemüse genießen kannst.

Sobald die Pflanze Früchte trägt musst du dafür sorgen, dass sie nicht zu viele Triebe entwickelt, die sich gegenseitig verdecken. Andernfalls werden die einzelnen Früchte zu klein.

Auch die Ernte solltest du vornehmen, sobald die Früchte reif sind. Zwar macht es vielen Pflanzen nichts aus, wenn sie ihre Früchte etwas länger tragen, als eigentlich gedacht, die Früchte verändern jedoch ihren Geschmack.

Eine große Zucchini hat beispielsweise einen weitaus geringeren Geschmack als eine kleine. Hinzu kommt, dass die Pflanze viel Energie in reife Früchte investieren muss, die sie besser an heranreifende Früchte abgeben sollte.

Ernte darum rechtzeitig, im Sommer in der Regel täglich.
Fällt die Ernte zu groß aus, kannst du einige Früchte an Freunde und Familienmitglieder verschenken oder haltbar machen. Wie das geht, erfährst du im nächsten Kapitel.

Was du heute noch tun kannst

  • Überlege dir, welche Pflanzen du selbst anbauen möchtest und kaufe dir die nötigen Samen oder Setzlinge dafür.
  • Plane, wo du welche Pflanzen anbauen willst.
  • Suche dir Behältnisse, die dir als Pflanzkisten oder -kübel dienen können und bohre einige Löcher in den Boden.
  • Pflanze deine Samen oder Setzlinge in ausreichend großen Töpfen oder Beeten an, gieße sie regelmäßig und warte darauf, dass sie erste Früchte tragen.

Lebensmittel Vorrat anlegen und haltbar machen

Eingemachte Selbstversorger Lebensmittel im Glas
Eingemachte Selbstversorger Lebensmittel im Glas

Wenn du als Selbstversorger dein eigenes Obst und Gemüse anbaust, wird dir schnell auffallen, dass du mehr erntest, als du essen kannst.

Das ist gut, denn eine ertragreiche Ernte zeigt dir, dass du viele Dinge richtig gemacht hast, und versorgt dich mit wichtigen Nährstoffen.

Allerdings kannst du unmöglich alles frisch zubereiten. Nicht nur, dass du so viel gar nicht essen kannst, sondern auch, dass dir bei den immer selben Gerichten schnell die Freude am Essen vergeht.

Die Kunst liegt darin, deine Lebensmittel zu bevorraten und haltbar zu machen.

Vorratshaltung

Um die Vorratshaltung kannst du dich als angehender Selbstversorger bereits heute kümmern. Du bist es sicher gewohnt, nahezu jeden Tag von morgens bis abends einkaufen gehen zu können

Die Supermärkte haben meist schon um sieben Uhr geöffnet und schließen erst um zehn Uhr wieder.

Das sorgt dafür, dass du kurzfristig einkaufen gehen kannst und so flexibel bleibst. Du bist aber auf diese Weise nicht auf eine Situation vorbereitet, die dir das spontane Einkaufen unmöglich macht.

Eine Erkältung erwischt uns alle mal und meist haben wir dann keine Lust, erst noch einkaufen zu gehen.

Ein sinnvoller Vorrat an einigen Lebensmitteln macht es dir möglich, solche Situationen problemlos zu überstehen.

Als Selbstversorger brauchst du aber mehr als bloß einen kleinen Vorrat. Haltbare Lebensmittel solltest du immer für einige Wochen zu Hause haben.

Nudeln, Mehl, Zucker, Reis, Haferflocken etc. kannst du über lange Zeit lagern. Nutze diese Eigenschaften der Lebensmittel und richte dir einen kleinen Vorrat ein.

So bleibst du wirklich flexibel. Wenn du dann spontan Lust hast, etwas anderes zu kochen, kannst du natürlich trotzdem in den Supermarkt gehen. Stehst du dort vor verschlossenen Türen, hast du zu Hause genügend Reserven, um trotzdem satt zu werden.

Achte bei deinem Vorrat auf das Haltbarkeitsdatum. Die meisten Lebensmittel sind nicht automatisch schlecht, bloß weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde.

Im Gegenteil. Es handelt sich dabei um eine rechtliche Absicherung der Hersteller, keineswegs um ein verbindliches Datum, an welchem die Lebensmittel automatisch ungenießbar werden. Dennoch solltest du darauf achten, dass du immer die Vorräte zuerst isst, die am ehesten ablaufen.

Neu gekaufte Lebensmittel kommen darum hinten ins Regal – wie im Supermarkt. Bist du dir einmal nicht sicher, ob du etwas noch essen kannst, verlasse dich auf deine Erfahrungen.

  • Sieht das Lebensmittel noch so aus, wie es aussehen sollte?
  • Riecht es so, wie es riechen sollte?
  • Gehört es zu den schnell verderblichen Lebensmitteln? (Fleisch, Milchprodukte, frisches Obst und Gemüse)
  • Probiere ein kleines Stückchen davon. Schmeckt es so, wie es schmecken sollte?

Selbstversorger Tipp: Wenn du Zweifel hast, lass es besser sein und wirf es weg. Manche Lebensmittel kannst du zwar trotzdem essen, wenn du die verschimmelten Stellen entfernst, im Zweifel ist es für deine Gesundheit aber besser, wenn du gänzlich darauf verzichtest und es beim nächsten Mal gleich isst, noch bevor es schlecht wird.

Lebensmittel haltbar machen

Lebensmittel haltbar machen und Vorrat anlegen
Lebensmittel haltbar machen und Vorrat anlegen

Ganz gleich, ob du Lebensmittel selbst produzierst, oder sie im Supermarkt kaufst, es gibt die Möglichkeit, diese haltbar zu machen.

Marmelade musst du nicht immer kaufen, du kannst sie auch selbst herstellen. Hast du nur einen kleinen Garten mit wenig Ertrag, kannst du dir auf diese Weise die Angebote in Supermärkten zu Nutze machen, günstig einkaufen und selbst herstellen, was du andernfalls teuer einkaufen müsstest.

In der Regel sind die Lebensmittel, die du selbst haltbar machst, um einiges gesünder, da sie viel weniger künstliche Zusätze enthalten. Allerdings gehört es heute nicht mehr zum Standardwissen, wie man Lebensmittel richtig haltbar macht.

Grundsätzlich gilt, dass du nur einwandfreies Obst und Gemüse einlagern solltest. Haben einige Früchte bereits faule Stellen, verarbeite sie lieber gleich oder entsorge sie auf dem Kompost.

Eine einzige schlechte Frucht kann deine gesamte Ernte ruinieren. Außerdem musst du die Früchte, die du einlagern willst, vorher säubern. Das bedeutet nicht, dass du sie klinisch rein wäschst, sondern lediglich, dass du sie von grobem Dreck befreist. Eine Bürste reicht aus.

Selbstversorger Tipp: Auf das Abwaschen solltest du verzichten, da die Früchte dadurch anfälliger für Schimmel werden. Je nach Pflanze hast du ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie du sie lagern oder haltbar machen kannst.

Lagern

Frische Äpfel als Vorrat in einer Holzkiste
Frische Äpfel als Vorrat in einer Holzkiste

Selbstversorger Tipp: Äpfel und Birnen kannst du an einem kühlen dunklen Ort aufbewahren. Achte dabei darauf, dass die Früchte nicht aufeinander liegen, da so schnell Druckstellen entstehen können und die Früchte unter Umständen nicht genügend Sauerstoff abbekommen. Lege sie lieber nebeneinander und lasse dazwischen etwas Platz.

In Sand einlagern

Sand zum Einlagern für Selbstversorger Vorrat
Sand zum Einlagern für Selbstversorger Vorrat

Wurzelgemüse wie Karotten, Rote Beete, Topinambur oder Radieschen solltest du in einer Kiste mit Sand lagern. Dazu kannst du Blumenkästen verwenden, die du für die Zeit der Einlagerung ohnehin nicht brauchen kannst. Fülle zunächst eine Schicht sauberen Sand ein.

Lege dann das zu lagernde Gemüse darauf und lass zwischen den einzelnen Früchten etwas Platz. Dann erneut eine Schicht Sand und wieder die Früchte.

Das kannst du so lange wiederholen, bis deine Kiste voll ist. Oben sollte sich dann eine letzte Schicht Sand befinden. Du kannst den Sand auch durch Sägemehl oder gar eine Mischung aus Sand und Sägemehl ersetzen.

Mieten anlegen

Kartoffeln kannst du ohne direkten Bodenkontakt in einem kühlen, trockenen und dunklen Raum lagern. Ein Keller ist dafür bestens geeignet. Fehlt dir diese Möglichkeit, so kannst du im Freien auch eine sogenannte Miete anlegen.

Dazu lässt du die Kartoffeln nach der Ernte einige Stunden trocknen, bettest sie dann auf Stroh oder Reisig und bedeckst sie auch damit. Darüber häufst du eine Erdschicht, die etwa 15 bis 20 cm dick sein sollte.

Lasse einige der Reisig- oder Strohhalme herausragen, damit Luft an die Kartoffeln kommt. Mit einem Spaten klopfst du die Erde fest. Diese Art der Einlagerung ist jedoch nicht frostsicher.

Du musst die Kartoffeln entsprechend rechtzeitig verarbeiten. Auch Wurzelgemüse, welches du in Sand lagern kannst, kannst du auf diese Weise einlagern.

Trocknen

Eine weitere vergleichsweise bequeme Methode des Haltbarmachens ist das Trocknen. Hierfür eignen sich vor allem Kräuter und Samen, aber auch Tomaten oder Äpfel kannst du auf diese Weise zu einem Gaumenschmaus werden lassen.

Das Trocknen kannst du an einem dunklen, trockenen und luftigen Ort durchführen. Kräuter hängst du hier einfach kopfüber auf und wartest je nach Wetter ein bis zwei Wochen. Dann sind sie ausreichend getrocknet. Auch Chilis oder Knoblauch kannst du so haltbar machen.

Äpfel, Tomaten und Co. kannst du in einem Dörrautomat, dem Backofen oder gar einem Solarschrank trocknen. Als Anfänger ist der Backofen am besten geeignet, braucht jedoch viel Strom und ist darum nicht allzu effektiv. Dennoch ist es möglich.

Die Temperatur sollte zwischen 45 und 55°C betragen und die Backofentür muss einen Spalt offen stehen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Du kannst einfach einen Kochlöffel in die Tür klemmen. Je nach Trockengut, welches du unbedingt auf einen Gitterrost betten solltest, dauert es dann zwischen 2 und 24 Stunden, bis alles getrocknet ist.

Einfrieren

Selbstverständlich kannst du deine Ernte auch einfrieren. Hierbei musst du einige Früchte jedoch vorab blanchieren, damit Krankheitserreger sich nicht ausbreiten können. Vor allem Gemüse eignet sich zum Einfrieren besonders gut.

Beeren lassen sich auf diese Weise ebenfalls haltbar machen und sind eine leckere Ergänzung zum Dessert. Frierst du diese zunächst für eine Stunde flach lagernd auf einem Backblech oder Tablett ein und gibst sie anschließend in einen Gefrierbeutel, kannst du verhindern, dass sie aneinander festfrieren.

Du solltest die Lebensmittel vorab in Portionen aufteilen und größere Früchte wie Gurken, Zucchinis oder Paprika klein schneiden. Nach dem Blanchieren – sofern nötig – gibst du die Portionen in einen Gefrierbeutel, beschriftest ihn mit einer Kennzeichnung des Inhalts und dem Einfrierdatum und verschließt ihn. So kannst du beim Entnehmen genau erkennen, wie alt der Vorrat ist und was sich darin befindet.

Einkochen

Das Einkochen eignet sich hervorragend zum Haltbarmachen von Obst. Für Gemüse ist es nur bedingt geeignet, da dieses einen geringeren Säureanteil hat und sich dadurch Bakterien leichter vermehren können.

Beim Einkochen ist auf absolute Sauberkeit zu achten. Die Gläser müssen steril sein, wozu sie etwa fünf bis zehn Minuten in kochendes Wasser gelegt werden. Auch die Gummiringe, mit welchen die Gläser verschlossen werden, müssen absolut sauber und ohne Risse sein.

Der eigentliche Einkochvorgang ist hingegen ziemlich einfach. Du kannst dafür einen speziellen Apparat benutzen, es geht aber auch in einem großen Kochtopf. Auf den Boden legst du ein (Kuchen-)Gitter, stellst die Gläser darauf und füllst das Obst ein.

Die Gummiringe werden mit kochendem Wasser befeuchtet, auf die Gläser aufgelegt und die Deckel locker aufgesetzt.

Anschließend gießt du heißes Wasser in den Topf. Bei Beerenfrüchten muss das Wasser nun innerhalb einer Stunde langsam eine Temperatur von 60°C erreichen und anschließend noch 10 Minuten auf 80°C gehalten werden.

Steinfrüchte werden zunächst gleich eingekocht, müssen nach einer Stunde jedoch für weitere 15 Minuten auf 85°C eingekocht werden.

Durch die Hitze und das anschließende Abkühlen der Gläser und ihres Inhalts entsteht ein Vakuum im Glas, welches den Deckel fest andrückt. Dies musst du überprüfen und jedes Glas aussortieren, bei welchem der Deckel locker aufsitzt.

Die korrekt eingekochten Gläser verschließt du anschließend und lagerst sie kühl und dunkel, am besten in einem Vorratsraum.

Unter keinen Umständen solltest du auf diese Weise eingekochtes Obst essen, wenn der Deckel nicht fest sitzt oder sich der Deckel oder der Boden nach außen wölbt. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Inhalt verdorben ist.

Pökeln

Fisch und Fleisch kannst du durch Pökeln haltbar machen. Dazu legst du es portionsweise auf ein Salzbett und bedeckst es mit reichlich Salz.

Nach etwa 2 Tagen holst du den Fisch oder das Fleisch aus dem Salzbett und hängst das Gut zum Trocknen für weitere ein bis zwei Tage auf.

Das Salz hat bis zu diesem Zeitpunkt bereits einen Großteil der enthaltenen Flüssigkeit entzogen. Der Rest verschwindet beim Trocknen, was den Fisch oder das Fleisch haltbar macht.

Zu Beginn solltest du diese Methode mit kleinen Fischen ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es funktioniert.

Was du heute noch tun kannst

Richte dir einen Vorratsraum ein, an welchem es kühl und dunkel ist.
Sorge dafür, dass dein Vorratsraum mit haltbaren Lebensmitteln gefüllt ist.
Kaufe frisches Obst und Gemüse und mache es selbst haltbar.

Erstelle dir einen Vorratsplan, auf welchem du sehen kannst, welche Lebensmittel in welcher Menge vorhanden sind und bis wann du sie aufbrauchen solltest.

Nutztierhaltung als Selbstversorger

Zwar kannst du viele Gemüsepflanzen in der Wohnung züchten, doch als Selbstversorger sind es auch Nutztiere, die dich unabhängig machen. Diese wiederum kannst du nur halten, wenn du einen großen Garten hast.

Je größer der Garten, desto mehr kannst du dich austoben. Das Halten von Nutztieren setzt viel Wissen über die einzelnen Arten voraus. Hier findest du eine Übersicht über die gängigsten Arten von Nutztieren, auf die du als fortgeschrittener Selbstversorger zurückgreifen kannst.

Zum Schutz der Tiere und dir selbst solltest du dich darum nicht leichtfertig für die Haltung von Nutztieren entscheiden.

Bienen

Selbstversorger Imker mit Bienen
Selbstversorger Imker mit Bienen

Für Hobbygärtner und Selbstversorger werden Bienen immer beliebter. In Bienenstöcken gehalten nehmen sie wenig Platz weg und sind pflegeleicht.

Das Imkern ist keine sonderlich aufwändige oder komplizierte Beschäftigung und doch versorgen dich Bienen mit einem ausgesprochen leckeren Süßungsmittel, welches du nicht nur selbst genießen kannst, sondern es auch verkaufen oder tauschen kannst, sodass du durch die Produktion von Honig und die Herstellung von Produkten mit Bienenwachs, etwas Geld einnehmen kannst.

Im Gegensatz zur Industrie, bei welcher oftmals ein Bienenvolk nur für ein Produktionsjahr gehalten wird, wirst du dir ein solches Volk für einen längeren Zeitraum zulegen wollen, denn die Überwinterung ist für dich keine große Herausforderung und ein neues Bienenvolk kostet vergleichsweise viel, was sich für eine kleine Imkerei nicht lohnt.

Für dich bedeutet dies, dass du den Bienen nicht ihren gesamten Honigvorrat wegnehmen darfst, da sie diesen zum Überwintern benötigen. Andernfalls musst du aktiv dafür sorgen, dass deine Bienen den Winter überleben, was dich Zeit und Geld kostet.

Die Kunst des Imkerns kannst du in unzähligen Vereinen vor Ort erlernen. Nimm ein solches Angebot wahr, da du hier wertvolle Kontakte knüpfen kannst, mit denen du dir einige Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise eine Honigschleuder, teilen kannst.

Andernfalls musst du sehr viel Geld ausgeben. Um auf Dauer autark zu leben, gehört aber natürlich die Investition in solche teuren Objekte ebenfalls dazu.

Hühner

Hühner vor einer Selbstversorger Hütte
Hühner vor einer Selbstversorger Hütte

Auf dem Land findest du auch heute noch viele Gärten, in denen Hühner umherlaufen. Die Pflege von Hühnern ist denkbar einfach. Sie brauchen einen Stall, in welchem sie Schutz vor Feinden wie Füchsen, Hunden und Vögeln finden und ihre Eier ablegen können, sowie einen geschützten Freilauf.

Kannst du ihnen dies bieten, musst du sie im Grunde bloß noch täglich füttern und je nach Rasse regelmäßig die Flugfedern schneiden, damit sie nicht davon fliegen. Schon versorgen sie dich mit Eiern und bei Bedarf auch mit Fleisch.

Du solltest jedoch bedenken, dass Hühner viel Dreck machen, welcher sehr stark stinken kann. In kleinen Gärten oder dicht besiedelten Gebieten kannst du durchaus die Freundschaft mit den Nachbarn gefährden, wenn du Hühner hältst.

Das gilt besonders, wenn du auch noch einen Hahn mit dazu nimmst. Dieser ist zwar für die Hühner ein wichtiger Partner, macht jedoch viel Lärm – und das nicht nur früh am Morgen, wenn die Sonne aufgeht.

Nichtsdestotrotz gehören neben den Bienen auch Hühner zu den pflegeleichten Tieren, die du dir als Selbstversorger zulegen kannst, um für dich weitere Nahrungsmittel produzieren zu lassen oder die Tiere selbst zu essen.

Gänse

Glückliche Selbstversorgerin mit einer Gans
Glückliche Selbstversorgerin mit einer Gans

Gänse schmecken köstlich, setzen der Lärmbelästigung der Hühner jedoch noch eins drauf, denn Gänse sind unheimlich laut.

Nicht umsonst werden sie auf Bauernhöfen gerne als Alarmanlage eingesetzt, denn sie geben lautstark Bescheid, wenn sich jemand nähert.

Außerdem brauchen sie viel Auslauf, weshalb du einen sehr großen Garten brauchst, wenn du Gänse halten möchtest.

Wirklich lohnen wird sich dies ohnehin erst, wenn die Gänse groß genug sind, um geschlachtet zu werden. Bis dahin musst du sie vor allem mästen. Viele verzehrfähige Eier legen sie nicht, halten aber dafür das Gras kurz.

Enten

Enten auf einer Wiese
Enten auf einer Wiese

Etwas anders ist dies bei Enten. Auch sie brauchen viel Auslauf und unbedingt einen großen Teich, auf dem sie schwimmen können.

Ihre Eier sind für dich ebenfalls uninteressant, das Fleisch hingegen schmeckt sehr gut.

Vor allem aber können dich Enten bei deinem Leben als Selbstversorger bei der Schädlingsbekämpfung unterstützen: Enten fressen unter anderem Schnecken, die deine Gemüsepflanzen befallen können.

Bis zur Schlachtung können sie für dich darum eine tolle Hilfe im Garten sein.

Schafe

Schafe auf einem Selbstversorger Hof
Schafe auf einem Selbstversorger Hof

Stehen dir Weideflächen zur Verfügung, kannst du selbstverständlich auch über die Haltung größerer Tiere wie einiger Schafe nachdenken.

Schafe halten zuverlässig das Gras kurz und versorgen sich dabei gleichzeitig selbst.

Frisches Wasser benötigen sie aber dennoch. Je nach Rasse kannst du auf ihre Wolle zurückgreifen und daraus verschiedene Textilien fertigen. Und wie nahezu alle anderen Nutztiere, kannst du sie natürlich ebenfalls essen.

Schweine

Schweine auf einem Selbstversorger Hof
Schweine auf einem Selbstversorger Hof

Ebenso unkompliziert wie Schafe sind Schweine. Diese brauchen keine Weidefläche, beanspruchen aber dennoch Platz für sich. Sie fressen alles, du kannst sie also mit deinen Essensresten füttern.

Darüber hinaus graben sie mit Vorliebe den Garten um, sodass du sie dafür nutzen kannst, brach liegendes Land urbar zu machen.

Ihr Fleisch ist zwar nicht das gesündeste, bei artgerechter Haltung einiger weniger Schweine ist es aber dennoch gesünder als Schweinefleisch aus dem Supermarkt.

Rinder

Vater und Sohn autark leben mit Rindern
Vater und Sohn autark leben mit Rindern

Hast du wirklich viel Platz, so können Rinder die richtige Wahl für dich sein. Auch sie fressen mit Vorliebe Gras und brauchen darum lediglich frisches Wasser.

Sofern die Herde Kälber großzieht, kannst du außerdem auf die Milch zurückgreifen, wobei du dem Kalb genügend davon übrig lassen solltest.

Nach der Schlachtung kannst du das Fell und die Haut der Rinder ebenfalls weiterverarbeiten, was jedoch einiges Wissen voraussetzt.

Der Haltung von Nutztieren solltest du dich nur dann annehmen, wenn du bereits Erfahrung damit hast. Andernfalls läufst du Gefahr, die Tiere, im schlimmsten Fall sogar dich selbst, in Gefahr zu bringen.

Für den Anfang eigenen sich darum Hühner und Bienen besonders gut, um einige Tiere für die Selbstversorgung zu halten. Sobald du dich an größere Tiere wagst, wird sich auch die Zeit, die du investieren musst, erhöhen.

Gerade, wenn du viele Tiere hältst, wird diese Aufgabe dir einen Vollzeitjob kaum noch ermöglichen, da du zusätzlich zu den Tieren auch noch einen eigenen Garten zu bewirtschaften hast, welcher immer die höhere Priorität haben sollte, da er einfacher anzulegen, zu pflegen und zu erhalten ist und dich noch dazu mit wichtigeren Nährstoffen und Vitaminen versorgt.

Erst wenn du damit deinen Bedarf an Gemüse und Obst decken kannst, solltest du über die Anschaffung einiger Nutztiere nachdenken und dich ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen.

Was du heute noch tun kannst

  • Überlege dir, ob du Nutztieren ein artgerechtes Zuhause bieten kannst.
  • Informiere dich gründlich über die Tierart, die du halten möchtest und überstürze deine Entscheidung zur Anschaffung nicht.
  • Denke darüber nach, wer sich um die Tiere kümmern kann, wenn du nicht da bist.
  • Mache dich mit den gesetzlichen Bestimmungen zur Haltung von Nutztieren in deiner Region vertraut.
  • Triff dich mit jemandem, der bereits Nutztiere hält und lass dir von ihm alles zeigen, was für die Haltung und Pflege wichtig ist.

Frische Lebensmittel aus der Natur

Heute haben die meisten Menschen vergessen, welche essbaren Pflanzen man in der Natur finden kann. Pilze und Bärlauch kennen viele, doch selbst sammeln, das trauen sich nur die Wenigsten. Zu gering ist das Wissen darüber und zu groß die Angst, das falsche Pflänzchen zu sammeln.

Diese Angst ist bei mangelndem Wissen auch absolut berechtigt, denn besonders bei Pilzen gibt es häufig eine große Verwechslungsgefahr, die mitunter tödlich sein kann.

Diese Gefahr besteht auch bei anderen Pflanzen weshalb du keinesfalls etwas essen solltest, wovon du nicht sicher weißt, dass es essbar ist.

Du solltest aus diesem Grund auf jeden Fall mit einem Fachmann sprechen und in einem Kurs oder gemeinsam mit erfahrenen Sammlern, das Erkennen verschiedenster Pflanzenarten in der Natur erlernen. Denn Bilder und Beschreibungen können täuschen und Pflanzen in der Natur letztlich doch anders aussehen.

Nichtsdestotrotz, kann dir dieses Buch dabei helfen, zu erfahren, welche Pflanzen es sind, die du in der Natur finden kannst und die ausgesprochen nahrhaft sind. Wundere dich aber nicht über den Geschmack.

Dieser ist häufig bitter und ungewohnt, da die Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen können, auf unsere Geschmacksvorlieben angepasst wurden.

Darum enthalten auch so viele verarbeitete Lebensmittel Zucker oder Salz – weil wir es mögen, nicht, weil es wichtig für die Konservierung ist.

Beim Sammeln von Pflanzen aus der Natur gelten einige grundsätzliche Regeln:

  • Sammle nur einwandfreie Pflanzen, ohne Schädlingsbefall, angefressene Blätter oder abgestorbene Triebe.
  • Sammle Pflanzen im Wald oder auf Wiesen, nicht an der Straße oder neben Wegen.
  • Wasche alle Pflanzen vor der Weiterverarbeitung gründlich ab.
  • Sammle die Pflanzen vormittags, da sie dann besonders saftig sind.
  • Sammle immer nur einige Pflanzen an derselben Stelle, um den Bestand nicht zu gefährden und beim nächsten Mal wieder genügend Pflanzen vorzufinden.

Wildkräuter

Wilde Bergkräuter auf einer Wiese

In ländlichen Gegenden ist die Zubereitung einiger Wildkräuter nach wie vor eine Normalität. Kennst du dich damit nicht aus, wirst du vermutlich staunen, was man alles essen kann und wie viel nahrhafter die wilden Pflanzen sind.

Tatsächlich sind diese meist um einiges gesünder als das, was du im Supermarkt kaufen kannst. Der äußerst gesunde Spinat hat beispielsweise nur 52 mg Vitamin C pro 100 g Spinat.

Die Brennnessel hingegen hat ganze 333 mg Vitamin C pro 100 g Pflanze. Brennnessel kannst du dabei tatsächlich auch wie Spinat zubereiten, einen Tee aufgießen oder als Suppe verarbeiten.

Und sie ist längst nicht die einzige Pflanze, die du essen oder als Heilpflanze verwenden kannst.

Brennnessel

Zubereitung von frischen Brennnessel
Zubereitung von frischen Brennnessel

Brennnesseln kannst du wie Spinat zubereiten oder zu einer Suppe oder einem Tee aufgießen. Für die Ernte solltest du wegen der Brennhaare Handschuhe tragen.

Bei der Verarbeitung mindert das gründliche Abspülen die Brennwirkung. Presst du die Blätter anschließend noch mit einem Nudelholz platt, musst du dir über die Brennhaare keine Gedanken mehr machen.

Fleisch und Fisch kannst du in die Blätter der Brennnessel wickeln, um ihnen ein besonderes Aroma zu verleihen und sie länger frisch zu halten.
Die Samen der Brennnessel kannst du ebenfalls essen. Geröstet schmecken diese besonders gut.

Gänseblümchen

Schmackhafter Tee aus Gänseblümchen
Schmackhafter Tee aus Gänseblümchen

Die Blüten des Gänseblümchens können deine Selbstversorger Salate verzieren, schmecken aber auch als Zugabe zu Suppen sehr gut. Du kannst sie roh essen oder frittieren. Je nachdem, ob die Blüten bereits geöffnet oder noch geschlossen sind, schmecken sie bitter oder nussig.

Gänseblümchenblüten kannst du trocknen und als Tee aufgießen, was den Stoffwechsel anregt, die Verdauung fördert und den Hustenreiz lindern kann. Du kannst den Tee aber auch auf die Haut auftragen, um Ausschlägen entgegenzuwirken oder Wunden zu heilen.

Besonders bei Mückenstichen hilft der ausgepresste Saft des Gänseblümchens schnell, den Juckreiz zu stoppen. Selbst gegen Herpes kann dieser Saft eingesetzt werden.

Selbstversorger Tipp: Schließlich kann man die aufgegossenen Blüten auch für Umschläge verwenden, um Zerrungen, Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen, Verspannungen und sogar Blutergüsse zu heilen.

Guter Heinrich

Guter Heinrich
Guter Heinrich

Das ganze Jahr über kannst du als Selbstversorger den Guten Heinrich ernten, der so anspruchslos ist, dass du ihn nahezu überall in Parks, Wäldern und auf Wiesen, sogar in Gärten finden kannst – dann allerdings als Unkraut.

Du solltest den Guten Heinrich immer nur frisch zubereiten und nicht trocknen. Die Blätter sind lediglich vor der Blüte essbar und können wie Spinat zubereitet werden.

Als Ersatz für Brokkoli kannst du die noch nicht vollständig geöffneten Blütenstände verwenden, die du in etwas Fett andünstest. Die Früchte kochst du in Salzwasser und die Stängel bereitest du wie Spargel zu. Sogar die Wurzel ist essbar.

Selbstversorger Tipp: Ein Aufguss der Pflanze kann für einen Umschlag genutzt werden, welcher Hautverletzungen und Entzündungen heilen kann.

Kratzdistel

Kratzdistel mit Blüte auf einer Bergwiese

Trotz ihrer Stacheln ist die Kratzdistel nahezu vollständig essbar. Die Stacheln kannst du mit einem Tuch abstreifen und den Pflanzenstiel anschließend schälen und roh essen oder wie Spargel zubereiten.

Die Blätter kannst du wie Spinat zubereiten. Die Wurzeln und sogar die Knospen, welche noch nicht geblüht haben, kannst du kochen und essen.

Rohrkolben

Wildwachsender Rohrkolben in einem Sumpfgebiet
Wildwachsender Rohrkolben in einem Sumpfgebiet

Eine weitere Pflanze, die vollständig essbar ist, ist der Rohrkolben, den du in feuchten und sumpfigen Gebieten finden kannst.

Du kannst alle Pflanzenteile, roh, gekocht oder geröstet essen.

Selbstversorger Tipp: Rohrkolben hilft bei Durchfall und Nierensteinen und wirkt harntreibend, blutstillend, beruhigend und menstruationsfördernd.

Schwarzwurzel

Frische Schwarzwurzel
Frische Schwarzwurzel

Schwarzwurzeln kannst du wie Spargel zubereiten, solltest ihn jedoch nicht unbehandelt schälen, da er dabei einen Saft abgibt, der nur schwer von der Haut und aus Textilien zu entfernen ist.

Bürste die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser ab und weiche sie danach ein, bevor du die Schale entfernst.

Damit sich die Wurzeln nicht verfärben, solltest du sie nach dem Schälen in Essigwasser legen, bevor du sie kochst. Du kannst die Schale aber auch in Salzwasser mitkochen und die Schwarzwurzeln erst danach schälen

Selbstversorger Tipp: Die Schwarzwurzel trägt zur Entgiftung der Leber bei, hilft gegen Osteoporose und regt die Bildung roter Blutkörperchen an.

Spitzwegerich

Spitzwegerich als ist herzhafter Tee ebenfalls sehr beliebt
Spitzwegerich als ist herzhafter Tee ebenfalls sehr beliebt

Die Blätter und Blütenknospen des Spitzwegerichs sind essbar. Besonders als Salat war er früher beliebt, wobei die Blätter besser schmecken, wenn man sie noch vor der Blüte sammelt.

Die Pflanze wirkt antibakteriell und gilt darum auch als natürliches Antibiotika. Sie hilft gegen Erkältungen, Entzündungen und Harnwegsinfektionen und lindert Schmerzen.

Wir haben hier bewusst nur wilde Pflanzen vorgestellt, die du nicht so leicht mit anderen verwechseln kannst.

Es gibt noch viele weitere essbare Pflanzen, bei denen die Verwechslungsgefahr jedoch groß ist oder es sich schlichtweg nicht lohnt, diese zum Essen zu sammeln, da der Nutzen in keinem Verhältnis zum Aufwand steht.

Bäume

Du weißt natürlich längst, dass du die Früchte einiger Bäume und Büsche essen kannst. Beeren, Pflaumen, Birnen, Kirschen, Äpfel, Nüsse und viele weitere Leckereien musst du bloß pflücken oder vom Boden aufsammeln und kannst sie genießen.

Etliche Bäume haben jedoch noch weitere essbare Pflanzenteile. So sind beispielsweise die Blätter von Ahorn, Haselnuss, Kirsche, Eiche und Stachelbeere essbar.

Beispielbild essbare Eichenrinde
Beispielbild essbare Eichenrinde

Das gilt auch für die Blüten, die du zum Beispiel von der Linde, der Brombeere oder der Erdbeere essen kannst. Selbst die Samen und die Rinde einiger Bäume sind zum Verzehr geeignet, heute aber weitestgehend in Vergessenheit geraten.

Und das, obwohl sie in einigen Gourmetrestaurants zu horrenden Preisen wieder aufgetischt werden.

Viel bezahlen musst du für dein eigenes Gourmetmahl nicht, wenn du bloß selbst sammelst, was essbar ist.

Pilze

Verschiedene Pilzarten
Verschiedene Pilzarten

Immer mehr Menschen vergnügen sich im Herbst damit, im Wald Pilze zu sammeln. Das macht Spaß und schmeckt lecker. Allerdings ist dies das heikelste Thema der Selbstversorgung.

Pilze sind teilweise wirklich sehr schwierig zu unterscheiden und wer keine oder nur wenig Ahnung hat, kann sich mit der Wahl des falschen Pilzes schnell selbst vergiften.

Gehe hier kein Risiko ein und sammle wirklich nur, was du eindeutig identifizieren kannst. In unseren Breitengraden sind es vor allem der Pfifferling, der Birken-, Stein- und Schirmpilz und der Maronenröhrling, die leicht zu erkennen und essbar sind.

Pilze kannst du aber auch selbst züchten und einen alten Baumstumpf mit einer Pilzbrut impfen, damit du so bei der Ernte nicht nur mehr Auswahl hast, sondern auch sicher sein kannst, um welchen Pilz es sich handelt.

Allerdings solltest du hier einen schattigen feuchten Platz im Freien besitzen, um den Pilzen die besten Wachstumsvoraussetzungen zu bieten. Ein Waldstück ist ideal.

Solltest du keines haben, kannst du häufig einige Waldbesitzer für die Idee begeistern, altes Holz zu impfen, damit sowohl du als auch der Waldbesitzer selbst Pilze sammeln können.

Was du heute noch tun kannst

Informiere dich über essbare Pflanzen, die du in der Natur finden kannst.
Präge dir ein bis zwei gängige und leicht erkennbare Pflanzen und ihre Eigenschaften ein.

Suche bei deiner Recherche gezielt nach Pflanzen, deren Wirkung oder Geschmack dich besonders interessieren.

Sammle ein oder zwei Pflanzenarten, bei denen du dir absolut sicher bist, dass du sie identifizieren kannst, und bereite sie zu.

Energie- und Wassergewinnung für Selbstversorger

Sieh dich einmal um. Du wirst selbst im tiefsten Wald oder bei völliger Dunkelheit noch mindestens ein technisches Gerät sehen, welches Strom braucht, um zu funktionieren. Das Gerät, auf welchem du dieses eBook liest, ist eines davon. Trägst du eine Armbanduhr? Auch sie braucht Strom.

Kühlschrank, Herd, Backofen, Computer, Fernseher, Auto, Licht, Heizung, Wasserkocher, Radio und viele andere Geräte kommen ohne Strom nicht aus. Nun steht es nicht zur Debatte, dass wir auch ohne diese Geräte überleben können.

Den Luxus, den sie uns bieten, möchten wir jedoch nicht mehr missen. Für dich als angehender Selbstversorger bedeutet dies eine große Herausforderung.

Denn selbstverständlich gehört auch die Energiegewinnung zu den Dingen, die du als Selbstversorger eben selbst in die Hand nehmen musst. Dieser Punkt ist grundsätzlich gar nicht so kompliziert. Viele Menschen gehen ihn jedoch aus dem falschen Blickwinkel an.

Du als Selbstversorger in Spe solltest dir zunächst vor Augen führen, dass du nur dann wirklich zu einem vollkommen unabhängigen Selbstversorger werden kannst, wenn du die Möglichkeiten hast, dein gesamtes Obst und Gemüse sowie deinen Bedarf an Fisch und Fleisch selbst zu decken.

Du brauchst also ein großes Grundstück und wirst täglich viele Stunden damit beschäftigt sein, dieses zu pflegen. Das mag auf dich jetzt noch abschreckend und weit entfernt wirken, es sollte dir aber bewusst sein. Diese Voraussetzungen zeigen dir außerdem sofort, ob du bereits ein solches Grundstück bewohnst oder ob du bis zum Erreichen der vollständigen Selbstversorgung umziehen musst.

Und das wiederum sollte dir vor Augen führen, wie sinnvoll es ist, deine eigene Energiegewinnung in die Hand zu nehmen.

Ein Dach voller Sonnenkollektoren kann auch in der Stadt deine Stromkosten senken. Völlig unabhängig kannst du dort aber kaum leben. Zwar ist es möglich, mit der fertigen Solaranlage umzuziehen, die Frage ist bloß, ob es bis dorthin nicht bereits bessere Systeme auf dem Merkt gibt.

Kurz gesagt, die Stromversorgung ist in den ersten Jahren für dich kein besonders wichtiges Thema.

Dennoch gibt es einige Punkte, an denen du bereits jetzt arbeiten kannst, um deinen Umgang mit elektrischer Energie zu verbessern und dir bewusst zu machen, welche Schritte du gehen musst, um in naher oder ferner Zukunft wirklich unabhängig zu sein.

Strom sparen

Es mag verrückt klingen, denn schließlich geht es darum, den vorhandenen Luxus beizubehalten, doch wirklich sinnvoll ist eine eigene Stromversorgung nur dann, wenn du lernst, wie du Strom sparen

kannst.Das ist nicht nur für die Zukunft praktisch und macht dir das bequeme Leben auch dann möglich, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht, es schont auch schon jetzt deinen Geldbeutel.
Strom sparen ist dabei gar nicht schwierig.

Du solltest dir zunächst anschauen, welche Eigenheiten du vielleicht hast, bei denen du viel Strom verbrauchst.

  • Lässt du zum Beispiel in der Küche das Licht an, obwohl du dich gar nicht darin aufhältst?
  • Schaltest du auch dann das Licht an, wenn du es eigentlich nicht brauchst? Nutzt du noch alte Glühbirnen?
  • Kaufst du regelmäßig neue Batterien oder nutzt du wiederaufladbare Akkus?
  • Du kannst durch den Austausch alter Glühbirnen durch neue Energiesparlampen und LEDs bereits viel Strom sparen.

Auch das Ausschalten von Lichtern, die du gar nicht brauchst und das Ersetzen alter Geräte durch neue, die weniger Strom benötigen, schont auf Dauer deiner Geldbeutel.

Du solltest jedoch keine völlig funktionstüchtigen Geräte ersetzen, bloß weil sie mehr Strom verbrauchen. Das ist in der Regel eine falsche Investition und sorgt lediglich für hohe Kosten.

Vielmehr geht es darum, defekte Geräte durch solche mit einer möglichst hohen Energieeffizienz zu ersetzen. Hierfür gibt es in der Europäischen Union die Energieverbrauchskennzeichnung.

Je nach Gerätetyp reicht diese Kennzeichnung von A+++ bis G, wobei A+++ die höchste und G die niedrigste Energieeffizienz aufweist. Das macht sich auch im Anschaffungspreis bemerkbar, denn energiesparende Geräte sind in der Anschaffung meist teurer.

Allerdings hält sich dieser Unterschied oftmals in Grenzen und kann durch die höheren Stromkosten weniger effizienter Geräte bereits in den ersten drei Jahren wieder ausgeglichen werden.

Weiterhin kannst du deinen Stromverbrauch aber auch dadurch minimieren, dass du unnötige Geräte verkaufst oder verschenkst, sofern sie noch funktionstüchtig sind. In vielen Haushalten finden sich beispielsweise Stereoanlagen, die selten genutzt werden.

Auch Fernseher zählen vermehrt dazu. Drei Computer brauchst du vermutlich auch nicht, denn du kannst immer nur an einem arbeiten.

Hier gilt aber natürlich, dass du nicht radikal aussortieren sollst, sondern ein Bewusstsein dafür entwickelst, was du wirklich brauchst und was nicht.

Mit der Zeit wird es dir leichter fallen, Geräte und Gegenstände wegzugeben, die du selten oder nie nutzt.

Die Geräte, die du regelmäßig nutzt, solltest du bei Nichtgebrauch komplett ausschalten. Auch der Standby-Modus verbraucht Strom und das mitunter nicht zu knapp.

Steckdosenleisten mit einem Schalter können dir dabei helfen, Geräte, komplett auszuschalten, ohne dabei jedes Mal hinter den Schrank kriechen zu müssen, um die Geräte einzeln auszuschalten.

Keine Sorge, die gespeicherten Einstellungen an Computer, Fernseher und Co. bleiben erhalten.

Du kannst aber auch bei der Hausarbeit Strom sparen. Wenn du gerne backst, musst du nicht immer einen Mixer nehmen, um den Kuchenteig zu rühren.

Das geht auch mit einem Löffel oder Schneebesen. Es ist anstrengender, spart aber Strom und trainiert ganz nebenbei deinen Oberkörper.

Wäsche musst du nicht im Trockner trocknen. Platzsparende Wäscheständer gibt es auch für die kleinsten Wohnungen und die Wäsche wird dort ebenfalls vollkommen trocknen.

Du hast eine große Auswahl an Möglichkeiten, um deinen Stromverbrauch zu reduzieren.

Ist dir erst mal bewusst, wo du überall Strom verbrauchst, kannst du daran arbeiten, den unnötigen Verbrauch zu senken, ohne auf deinen Lebensstandard verzichten zu müssen. Du kannst aber auch einen Schritt weiter gehen.

Experimentiere mit Alternativen

Es gibt vergleichsweise günstige Alternativen für nahezu alle elektronischen Geräte. Vielleicht möchtest du mit der ein oder anderen experimentieren.

Solarladegeräte für Smartphones können dir nicht nur helfen, dein Gerät auch unterwegs aufzuladen, sie machen dich auch unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz.

Solarradios haben einen hervorragenden Klang und brauchen bloß Sonnenschein, um zu funktionieren und auf einem Grill kannst du längst nicht nur Fleisch, Fisch und Gemüse zubereiten.

Hast du Kinder, so kannst du sie und dich selbst in einem Rollenspiel für das einfache Leben begeistern, als es noch keinen Strom gab.

Stelle diesen für einen Tag einfach mal ab und achte darauf, wie unkompliziert es für die Kleinen ist, sich den ganzen Tag zu beschäftigen.

Erst wenn es dunkel wird, wird der fehlende Strom tatsächlich ins Gewicht fallen. Dann ist es aber umso spannender, bei Kerzenschein einer spannenden Geschichte zu lauschen, bevor es ins Bett geht.

Ohne Strom zu leben, ist überhaupt nicht schwierig, wenn du bereit bist, auf einige Annehmlichkeiten zu verzichten.

Doch das musst du nicht, denn es gibt viele Alternativen, mit denen du dich selbst darum kümmern kannst, genügend Strom zu gewinnen.

Kleine Hilfsmittel wie mobile Solarladegeräte können dir diese Einfachheit bereits verdeutlichen.

Reicht dir das nicht, so kannst du natürlich den letzten Schritt in die völlige Unabhängigkeit gehen.

Autarke Stromversorgung

Grundsätzlich gibt es in diesen Breitengraden drei sinnvolle Arten, um Strom zu gewinnen. Für private Haushalte ist vor allem die Stromgewinnung durch die Sonne interessant, da Solarpanels einfach auf dem Dach montiert werden können.

Der Schein trügt allerdings, denn selbst wenn dein Dach voller Panels ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass damit dein gesamter Stromverbrauch gedeckt ist. Häufig müssen Hausbesitzer dennoch Strom der Energielieferanten kaufen.

Das kann an der falschen Wahl der Ausrichtung, zu wenigen Panels oder der falschen Energienutzung liegen. Meistens trifft alles davon zu. Solarpanels können nur dann die volle Leistung bringen, wenn sie in der richtigen Neigung zur Sonne stehen – und das idealerweise den ganzen Tag und das ganze Jahr über.

Vollkommen effizient sind darum nur Systeme, die sich über den Tag hinweg bewegen und so immer im richtigen Winkel zur Sonne stehen. Solche Systeme sind teurer als fest installierte, dafür aber auch effektiver. Nichtsdestotrotz liefern auch nicht perfekt installierte Photovoltaikanlagen Ergebnisse, die deine Stromrechnung senken können.

Diese Systeme kannst du grundsätzlich selbst installieren, es ist jedoch ratsam, wenn du dies durch einen Fachmann machen lässt. Ein Unternehmen berät dich zuverlässig und kann auf deine Wünsche am besten eingehen.

Einige grundlegende Dinge solltest du aber vorab wissen, um rechtzeitig zu erkennen, ob das von dir ausgewählte Unternehmen dich über den Tisch ziehen will.

Der Sonnenstand unterscheidet sich im Jahresverlauf. Im Sommer steht die Sonne deutlich höher als im Winter. Allerdings scheint die Sonne im Sommer auch länger und häufiger als im Winter.

Bei der festen Installation einer Photovoltaikanlage wird für den Standort deines Hauses eine individuelle Berechnung des perfekten Winkels der Panels ausgerechnet. Dieser sollte etwa 30° betragen.

Sind die Panels dann nach Süden ausgerichtet, erhältst du so das ganze Jahr über die beste Stromausbeute. Ist dein Dach nicht nach Süden ausgerichtet, kannst du auf der West- und Ostseite dennoch Energie gewinnen.

Selbst ein an der Hauswand montiertes Panel, welches nach Westen ausgerichtet ist, kann noch bis zu 50 % Leistung bringen.

Skeptisch solltest du werden, wenn ein Unternehmen die Panels nach Norden ausrichten möchte oder die nähere Umgebung nicht in Betracht zieht. Fällt durch Nachbarhäuser Schatten auf die Panels, verringert sich dadurch die Energiegewinnung enorm.

Im schlimmsten Fall nützen dir einzelne Panels dann gar nichts. Du selbst und die von dir auserwählte Firma sollten darum auf jeden Fall in Betracht ziehen, was um dein Grundstück herum passiert.

Gibt es freie Bauplätze, die in einigen Jahren bebaut sein könnten und dann einen Schatten auf deine Solaranlage werfen? Wie groß wird der Baum in deinem Garten? Sind bereits Schattenspender vorhanden, die einige Bereiche deines Dachs als günstige Position für einzelne Solarpanels ausschließen?

Eine gute Photovoltaikanlage ist ein kostspieliges Unterfangen, mit dem du nicht leichtfertig umgehen solltest. Den besten Nutzen wirst du nur haben, wenn die Anlage sinnvoll installiert wird.

Neben der Sonne kann dir der Wind zu einer autarken Stromversorgung verhelfen. Auch hier sind manche Regionen wieder besser geeignet als andere. Wo es das ganze Jahr eher windstill ist, bietet es sich nicht an, eine eigene Windkraftanlage zu errichten.

Dennoch weht fast überall genügend Wind, um zumindest eine energiesparende Außenbeleuchtung das ganze Jahr über mit Strom zu versorgen.

Hierfür benötigst du eine Windturbine, eine Befestigung für jene und einen oder mehrere Akkus, die du damit auflädst und mit welcher die Geräte verbunden sind, die von diesem selbst produzierten Strom profitieren sollen.

Für eine effektive Nutzung des Windes ist es wichtig, dass du einen Standort findest, an welchem der Wind gleichmäßig weht. Weht er einmal sehr stark und einmal gar nicht, wirkt sich dies negativ auf die Turbine aus, welche so deutlich schneller verschleißt.

Hausdächer sind darum nicht immer gut geeignet, auch wenn sie sich meist als besseren Standpunkt entpuppen, als der Garten. Je schneller und gleichmäßiger der Wind weht, desto höher ist der Ertrag, den du mit deiner Windturbine erzielst.

In besonders windigen Gegenden kannst du mit einer größeren Windturbine jedoch ebenfalls Strom ins Netz einspeisen und damit deine Stromrechnung senken. Dies ist aber wirklich nur dort sinnvoll, wo es das ganze Jahr über viel Wind hat und du eine große Turbine aufstellen kannst.

Auch bei Windturbinen solltest du dich von einem Fachmann beraten lassen, der mittels einiger Messungen genau errechnen kann, ob sich eine Windturbine für dich lohnen kann und wo diese am besten errichtet werden sollte.

Die Turbine selbst kannst du schließlich auch ohne Fachmann aufstellen und verkabeln – das nötige technische Wissen vorausgesetzt. Es gibt mittlerweile einige Bausätze, die mit genauer Anleitung daher kommen und für die du wenig Wissen und Talent benötigst.

Besitzt du hingegen eine gehörige Portion Fachwissen, so ist der Bau einer kleinen Windkraftanlage keine große Herausforderung. Rotorblätter, Heckflügel, Generatoren, Wechselrichter, Trapezwandler, Laderegler, Umschalter und Akkus kannst du in diesem Fall einzeln kaufen und die Teile miteinander verbinden. Welchen Weg du wählst, bleibt dir überlassen. Wichtig ist vor allem, dass du den perfekten Standort auswählst.

Schließlich gibt es noch die Wasserkraft, die du gewinnbringend für dich nutzen kannst. Vorausgesetzt natürlich, es gibt in unmittelbarer Nähe zu deinem Haus einen Fluss, einen Bach oder einen Kanal.

Unter Umständen kannst du das Fließgewässer auch umleiten, sodass es über dein Grundstück fließt. Für alle Installationen brauchst du jedoch eine Genehmigung. Je nach Fließgeschwindigkeit, des Wassers, eignen sich Wasserräder oder Turbinen unterschiedlich gut.

Auch hier solltest du dich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen, da du mit der Wahl der falschen Turbine schnell negative Erfahrungen machen kannst. Eine zu große Turbine in einem zu kleinen Bach bringt nicht mehr Leistung, als eine kleine Turbine, sondern eher weniger.

Die Turbine oder das Wasserrad müssen den Gegebenheiten angepasst werden, damit du den idealen Nutzen daraus ziehen kannst. Hierfür sind jedoch eine Menge individueller Aspekte zu beachten, wie beispielsweise die örtlichen Vorschriften, die Entfernung zum Haus, das Gefälle des Gewässers, der jährliche Wasserpegel und die Verbindung zum Haus selbst, dass wir hierzu kaum hilfreiche Aussagen treffen können, die für jede Situation gelten.

Strom und Wärme selbst erzeugen

Neben Solarpanels zur Stromgewinnung findest du auf dem ein oder anderen Dach auch Solarthermieanlagen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um schwarze Panels, in welchen jedoch Rohre stecken.

Diese sind, je nach Verwendung, entweder mit Luft (Heizung) oder mit Wasser (Warmwasser) gefüllt. Die Sonne heizt die Rohre auf und der Inhalt darin wird gleichmäßig erwärmt.

Auf diese Weise kannst du dein Haus im Winter heizen oder das ganze Jahr über für den Warmwasserkreislauf sorgen.

Wie auch Photovoltaikanlagen, so sollten Solarthermieanlagen im besten Winkel zur Sonne ausgerichtet sein, um gute Leistungen zu erzielen. Idealerweise werden auch sie auf dem Dach installiert, um nahe am Haus und doch nicht im Weg zu sein. 

Solche Anlagen kannst du im Grunde selber bauen, was nicht allzu schwierig ist. Bei derartigen Projekten wirst du jedoch nicht an dieselbe Leistung teurer Produkte mit Rohren, die ein Vakuum enthalten und mit einer guten Isolierung ausgestattet sind, herankommen, weshalb wir dir auch hier empfehlen, solche Investitionen in professionelle Hände abzugeben.

Energie sparen Wärme

Selbst beim Thema Wärme kannst du sparen. Moderne Heizanlagen verfügen über einen eingebauten Thermostat, welcher die Temperatur automatisch regelt, sodass die Zimmertemperatur konstant bleibt.

Stelle ihn so ein, dass die Temperatur im Raum der Jahreszeit angemessen ist. Du musst im Winter nicht im T-Shirt und barfuß durch die Wohnung laufen.

Ein Pullover hilft dir dabei, nicht zu frieren, während die Heizung auf diese Weise nicht zu stark heizen mussB-den ganzen Tag eine konstante Temperatur hält. Drehe sie herunter, bevor du gehst. Kommst du nach Hause, kannst du sie wieder hochdrehen oder lässt eine Zeitschaltuhr dies rechtzeitig vor deiner Rückkehr für dich übernehmen.

Nachts gilt dasselbe. Liegst du im Bett, so müssen weder die Küche noch das Wohnzimmer noch das Badezimmer stark geheizt werden.

Bist du in der Küche beschäftigt, kochst und backst, kannst du dort ebenfalls die Heizung herunterdrehen, da durch den Herd und den Backofen genügend Hitze freigegeben wird, die den Raum aufheizt.

Was ist autarke Wasserversorgung?

Auch die Wasserversorgung ist von großer Wichtigkeit. Hier kannst du ebenfalls einige Dinge unternehmen, um deine Wasserrechnung zu senken. Zunächst solltest du hierfür einige Regenwassertonnen oder einen Regenwassertank (IBC Container) installieren, in welchen das Regenwasser, das auf dein Dach tropft, aufgefangen wird.

Dieses Wasser kannst du zur Bewässerung deines Gartens nutzen und es zum Beispiel für die Toilettenspülung oder zum Duschen verwenden. Als Trinkwasser ist es in der Regel nicht ohne vorherige Aufbereitung geeignet. Gerade bei einem großen Garten, ist ein solches System nahezu unumgänglich, da das regelmäßige Bewässern der Pflanzen notwendig ist und du dabei schnell viel Wasser verbrauchst.

Außerdem ist Regenwasser für die meisten Pflanzen tatsächlich besser geeignet als aufbereitetes Trinkwasser.

Hast du einen großen Tank zur Verfügung, so kannst du auch eine Wasseraufbereitungsanlage nutzen, um das aufgefangene Regenwasser auch als Trinkwasser zu nutzen.

Dies bietet sich aber nur an, wenn es in deiner Region ausreichende Niederschläge gibt und du genügend Platz für mehrere große Tanks hast.
Weiterhin hast du unter Umständen die Möglichkeit, ein Gewässer in deiner Nähe für deine Wasserversorgung zu benutzen.

Auch dies ist in der Regel lediglich für die Bewässerung deiner Pflanzen oder die Toilettenspülung sinnvoll und eignet sich nicht zur Trinkwassergewinnung. Wie bereits oben erwähnt, kannst du bei Gewässern in unmittelbarer Nähe zu deinem Grundstück möglicherweise die Energie des Wassers nutzen und auf diese Weise Strom gewinnen.

Oder aber du nutzt die Lage des Gewässers aus, um tatsächlich das Wasser selbst für dich zu nutzen. Je nachdem, brauchst du hierfür eine Genehmigung oder darfst das Wasser nur unter bestimmten Voraussetzungen nutzen.

Letztlich hast du aber auch die Option, einen Trinkwasserbrunnen zu installieren, sofern dies bei dir möglich ist. Dabei kann es sich um einen traditionellen Brunnen handeln, mit einem Eimer an einem Seilzug, oder einfach bloß um eine Pumpe, die das Grundwasser nach oben befördert.

Ob dies möglich ist, hängt wiederum ganz davon ob, welche Gegebenheiten vor Ort herrschen. In jedem Fall benötigst du für die Installation eine Genehmigung und wirst unter Umständen um des Engagieren einer Firma nicht herumkommen, sofern die Installation sich als schwierig erweist.

Da es sich in einem solchen Fall um eine Trinkwasserquelle handelt, solltest du auf die korrekte Ausführung besonderen Wert legen und die Installation entsprechend von ausgebildeten Personen vornehmen lassen.

Wie kann man Wasser sparen?

Doch auch beim Wasser gilt, dass du vor allem sparen solltest. Nutze das Badewasser nicht allein. Sofern du eine Familie hast, kann jeder dasselbe Wasser zum Baden benutzen. Wird es mit der Zeit zu kalt, kannst du noch ein wenig heißes Wasser nachfüllen, damit sich jeder darin wohl fühlt. Duschen ist jedoch weitaus sparsamer. Duschköpfe mit Wassersparfunktion lassen dich sogar beim Duschen noch Wasser sparen. Das tägliche Duschen ist übrigens nicht notwendig. Dein Körper kommt auch wunderbar ein oder zwei Tage ohne eine gründliche Säuberung aus. Wenn dir die tägliche Dusche jedoch wichtig ist, solltest du sie schnell hinter dich bringen und während des Einseifens das Wasser abstellen. Das gilt auch beim Zähneputzen. In den drei Minuten, in denen du deine Zähne putzt, musst du das Wasser nicht laufen lassen. Brauchst du warmes Wasser und musst darauf warten, bis es aus der Leitung kommt, fange das kalte Wasser auf und nutze es für den nächsten Toilettengang, zum Gießen der Pflanzen oder um dein Mittagessen zuzubereiten. Wasser wird nicht schlecht, bloß weil es eine halbe Stunde im Topf auf seinen Einsatz wartet. Verwende auch eine Toilettenspülung mit Sparfunktion oder stelle einen leeren Becher oder eine aufgeschnittene Plastikflasche in den Spülkasten. Dieser füllt sich, beim Spülen wird jedoch nicht das gesamte Wasser aus dem Spülkasten verbraucht. Das ist im Normalfall auch gar nicht nötig, um deine Hinterlassenschaften in die Kanalisation zu leiten. 

Das Thema der Energie- und Wassergewinnung ist komplex und du solltest dich mit den einzelnen Bereichen ausgesprochen gut auskennen, bevor du es wagst, selbst etwas zu installieren. Andernfalls läufst du Gefahr, dass die von dir vorgenommenen Änderungen an deinem Strom- oder Wasserkreislauf sich sogar negativ auswirken und damit genau das Gegenteil von dem erreichen, was du eigentlich haben wolltest: Unabhängigkeit. Insofern kann es tatsächlich notwendig sein, wenn du zunächst abhängig bist von jemandem, der dir dabei hilft, langfristig unabhängig zu sein.

Was du heute noch tun kannst

  • Fange klein an und investiere in einige mobile Systeme, um einzelne Geräte mit Strom zu versorgen.
  • Spare Energie, Wärme und Wasser, wo es dir möglich ist.
  • Sieh dir an, welche Möglichkeiten der Energie- und Wassergewinnung deine Nachbarn nutzen.
  • Informiere dich genauer über die verschiedenen Methoden, um Strom zu generieren oder Wasser zu gewinnen.
  • Frage nach, welche Bestimmungen in deiner Gemeinde gelten, um die Anlagen, die für dich infrage kommen, zu installieren.
  • Hole dir von verschiedenen Unternehmen unverbindliche Kostenvoranschläge ein.

Wie man sich selbst versorgt: Wissen und Fähigkeiten

Selbst versorgt zu sein bedeutet, dass du in nahezu allen Lebenslagen weißt, wie du sie ohne die Hilfe anderer meistern kannst. Selbstverständlich gibt es Grenzen. Willst du einen Schrank aufbauen, brauchst du meistens jemanden, der dir hilft, das Möbelstück aufzustellen.

Selbstversorgung bedeutet auch nicht, dass du alles ganz alleine machst, sondern vielmehr, dass du weißt, wie du Situationen und Probleme lösen kannst, ohne einen Fachmann zu Rate ziehen zu müssen.

Für dich bedeutet das, möglichst viel Wissen über die Dinge zu erlangen, die für dich wichtig sind. Strom, Wasser, Heizung, Garten, Reparaturen, Kochen, Nähen, Medizin, Fahrzeuge – all das sind Dinge, die grundsätzlich jeder selbst erledigen kann, sofern er über das nötige Wissen verfügt.

Dieses Wissen und die notwendigen Fähigkeiten kannst du dir selbst aneignen oder in Kursen mit anderen gemeinsam von Profis lernen. Dank des Internets hast du heute viele Möglichkeiten, du solltest dich jedoch nicht darauf verlassen, dass das Internet dir jederzeit zur Verfügung steht.

Musst du immer erst nachsehen, wie etwas funktioniert, kostet dich das unter Umständen wertvolle Zeit. Kümmere dich darum besser vorab darum, Wissen zu erlangen, sodass du sofort handeln kannst, wenn du dieses Wissen einsetzen musst.

Eine gute Methode, um zu lernen, wie die Dinge funktionieren, ist es, möglichst viele Projekte selbst in die Hand zu nehmen. Kaufe kein fertiges Hochbeet, sondern errichte selbst eines.

Hilf deinen Nachbarn bei ihren Projekten, um auf diese Weise die Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlernen, die du in deinem Haus gerade nicht lernen kannst. Dabei ist es nicht schlimm, wenn es Bereiche gibt, in denen du unsicher bist oder die dich nicht interessieren.

Sofern du nicht alleine lebst, kannst du dir die Arbeit teilen. Dennoch ist es sinnvoll, dass du zumindest in der Theorie die Grundkenntnisse jedes wichtigen Bereiches kennst.

Das kannst du gut üben, denn in der heutigen Zeit gehen viele Gebrauchsgegenstände schnell kaputt und landen auf dem Müll. Wirf nicht gleich alles weg, sondern versuche es zu reparieren.

Es macht nichts, wenn dir das nicht gelingt. Es geht vor allem darum, zu lernen, damit dir die nächste Reparatur leichter von der Hand geht.

Besuche unbedingt auch einen Erste-Hilfe-Kurs. Die meisten Menschen absolvieren davon in ihrem Leben lediglich einen einzigen und frischen ihre Kenntnisse nie wieder auf.

In einer Zeit, in der der Rettungsdienst innerhalb weniger Minuten vor Ort ist, mag das auch gar nicht so sehr ins Gewicht fallen. Als Selbstversorger möchtest oder musst du jedoch auf diesen Service weitestgehend verzichten.

Das mag nicht immer möglich sein, doch eine ordentliche Erste-Hilfe-Ausbildung hilft dir dabei, die Menschen um dich herum zu schützen. Hierzu gehört auch die Kenntnis über einige Hausmittel und Naturheilverfahren.

Bist du dir diesbezüglich unsicher, kannst du jederzeit einen Arzt konsultieren. Sei dir jedoch bewusst, dass dieser zukünftig vielleicht nicht immer zur Verfügung steht und bereite dich entsprechend darauf vor.

Arbeiten als Selbstversorger

Ein echter Selbstversorger muss eigentlich gar nicht arbeiten, denn er kümmert sich um alle lebensnotwendigen Dinge selbst. Und das ist zeitaufwändig. Oftmals bleibt hierbei keine Zeit für eine zusätzliche (bezahlte) Arbeit.

Die Herstellung und der Verkauf einiger überschüssiger Lebensmittel können dabei dafür sorgen, dass dennoch Geld in der eigenen Kasse landet, sodass du die Dinge kaufen kannst, die du nicht selbst herstellen kannst.

Besonders in der Anfangsphase wird sich die Arbeit jedoch noch in Grenzen halten und du möchtest vermutlich eine Absicherung haben. Natürlich kannst du in deinem gelernten Beruf weiterarbeiten. Vielleicht denkst du aber auch über eine Umschulung nach.

Die meisten der heute ausgeübten Berufe sind völlig überflüssig. Programmierer erstellen zwar die tollsten und hilfreichsten Programme, doch wirklich überlebenswichtig ist das nicht, denn Computer kann man nicht essen.

Es gibt jedoch diverse Berufe, die immer gefragt sind. Eine Ausbildung in diesen Bereichen kann sich lohnen, um deinem Umfeld deine Dienste dann anzubieten, wenn es sie braucht. Ärzte und andere Pflegekräfte, Apotheker, Bestatter, Lehrer und Handwerker werden immer gebraucht.

Einige dieser Arbeiten kannst du in deiner Freizeit erledigen und deinen Kindern oder denen der Nachbarn zum Beispiel Nachhilfe geben, beim Bau des neuen Gartenhäuschens helfen oder die verletzte Hand verbinden.

Je mehr du kannst, desto gefragter wirst du sein und desto mehr Geld kannst du mit deinen Kenntnissen und Fähigkeiten auch dann noch verdienen, wenn du eigentlich nur noch für dich und deine Familie arbeitest.

Wo kann man als Selbstversorger leben?

Vielleicht gehörst du zu denen, die diesen Beitrag gelesen haben, weil sie gerne etwas unabhängiger wären, eigenes Gemüse anbauen möchten oder ein neues Hobby suchen.

Vielleicht gehörst du aber auch zu denen, die der Politik und der Wirtschaft nicht mehr trauen und die Selbstversorgung als sichere Investition in eine andere Zukunft sehen.

In diesem Fall benötigst du neben dem Wissen in diesem Beitrag noch eine ganze Menge anderes Wissen. Du musst dich auf eine Krise vorbereiten – und einen wunderschönen Gemüsegarten zu haben, reicht dafür nicht aus.

Ein guter Anlaufpunkt, um mehr über dieses Thema zu lernen ist Pete’s Prepper Guide. Neben zahlreichen praktischen Tipps zum Überleben in einer Krise findest du hier auch Krisenvorsorgelisten, Checklisten zum Packen eines Fluchtrucksacks sowie Informationen, um dein Geld sicher in zukunftsfähige und krisensichere Währungen anzulegen.

Möchtest du noch einen Schritt weiter gehen und ein komplettes Krisenprogramm nutzen, solltest du dir das Krisen-Überlebenssystem des Survivalmentors Reini Rossmann ansehen.

In vielen Videos erklärt er dir alles, was du zu den Themen Prepping, Bushcraft und Survival wissen musst, bietet dir Zugang zu einem komplexen Krisensystem mit Adressen, an die du dich wenden kannst, und Checklisten, nach denen du vorgehen solltest, und steht dir sogar als Mentor in einem Survivalkurs vor Ort zur Verfügung.

Er lehrt dich, wie du einen sinnvollen Vorrat an Lebensmitteln anlegst, Wasser aus der Natur aufbereiten kannst, dich schützt und sogar deine eigenen Überlebensstrategien in der Krise entwickelst.

Weiterhin bietet er dir in einem zweiten Kurs ein Online-Survivaltraining mit zusätzlichen Informationen, wie du ein Lager errichtest, Nahrung in der Wildnis beschaffst, ein Feuer auch ohne Hilfsmittel entfachst und dich in der Natur selbst verarzten kannst.

Solltest du zu denjenigen gehören, die genau aus diesem Grund auf dieses Buch gestoßen sind, so kommst du auf diesen beiden Websites auf deine Kosten.

Letztlich nützt dir aber der beste Kurs und das tollste Buch nicht viel, wenn du das, was du dabei in der Theorie gelernt hast, nicht auch anwendest. Wir empfehlen dir darum, mit kleinen Projekten zu starten und dabei erste praktische Erfahrungen zu sammeln.

Ein eigener kleiner Gemüsegarten – sei er drinnen oder draußen – lehrt dich bereits eine ganze Menge. Nach und nach kannst du dich an komplexere Themen wagen und immer mehr zum Selbstversorger werden.

Wichtig ist, dass du dabei geduldig bist, denn du kannst nicht von jetzt auf gleich völlig unabhängig sein. So wie Pflanzen Zeit zum Wachsen brauchen, so brauchst auch du Zeit, um Erfahrungen zu machen.

Dabei wirst du mit Sicherheit einige falsche Entscheidungen treffen, die dich ärgern werden, vielleicht sogar (viel) Geld kosten. Nutze diese Erfahrungen, um aus ihnen zu lernen, nicht, um dich darüber zu ärgern und alles hinzuschmeißen. Wir haben verlernt, was unsere Vorfahren noch wussten und täglich angewandt haben.

Nun müssen wir es eben von Neuem lernen und werden dabei Fehler machen. Unseren Kindern können wir von unseren Misserfolgen berichten, damit sie nicht dieselben Fehler machen.

Das ist nichts Negatives, sondern etwas, das allen hilft, wieder zurück zu einem natürlicheren und unabhängigeren Leben zu finden. Wir wünschen dir viel Freude und Erfolg in deiner zukünftigen Selbstversorgung.

Hier weiter lesen:

Bug out Bag

Mit dem Bug oug Bag und Notfallrucksack allzeit bereit für den Ernstfall?

Der Bug out Bag ist für deine Versicherung für ein Fluchtszenario und befindet sich unter der Rubrik Survival und ist quasi die prophylaktische einer Krisenvorsorge. Im Internet finden sich daher aktuell ganz unterschiedliche Anbieter, die so einen Fluchtrucksack offiziell zum Kauf anbieten.

In diesem Beitrag findest du verschiedenste Modelle an Fluchtrucksäcken die du hervorragend, als Bug out Bag einsetzen kannst. Ebenfalls klären wir hier auf welche Prepper Ausrüstung es im Falle einer Flucht wirklich ankommt. Sollte also der viel gefürchteten Ernstfall wirklich eintreten bist du auf jeden Fall darauf vorbereitet.

Am Ende ist wichtig, dass deine persönlichen Vorlieben berücksichtigt wurden. Größer heißt in dem Fall nicht immer besser, wenn es um den richtigen Bug out Bag geht. Denke daran, dass ein Fluchtrucksack so groß sein muss, dass sie in einer Überlebenssituation Essensrationen, Wasser und Ausrüstung für genau 3 Tage aufzubewahren rein passen. Ein EDC (every day carry) oder eine kleine Tasche wird keine Platz- oder Organisationsoptionen haben, um die Prepper Ausrüstung zu tragen, die im Notfall dein Leben retten kann. Gleichzeitig kann ein zu großer Fluchtrucksack deine Fähigkeit, leicht und schnell zu reisen, stark beeinträchtigen. Der Bug out Bug muss zudem zu deiner Körpergröße passen, um keine zu große Belastung für dich zu sein.

Damit sollte dein Notfallrucksack gefüllt sein:

  • Essen
  • Wasser
  • Witterungsschutz
  • Feuerzeuge
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Beleuchtung
  • Kommunikationmittel
  • Hygiene Artikel
  • Waffen zur Selbstverteidigung

Hier findest du unsere persönlichen Favoriten an Bug out Bags:

Der Tasmanian Tiger Modular Pack 30 L

Der Tasmanian Tiger  Bug Out Bug ist ein Überlebensrucksack, der dafür entwickelt wurde, um dich auf dem Weg zum Ziel zu unterstützen. Wenn du dich dafür entschieden hast, im Notfall die Option “Bug Out Bug” zu wählen, ist der Bug Out Bag (BOB) ein eigenständiges Kit, mit dem du für mindestens 72 Stunden alles zum überleben dabei haben solltest. Dieses Kit nennt man auch 72-Stunden-Tasche, Ausweg-Tasche (GOOD Bag) oder EVAC-Tasche. Wir können nicht vorhersehen, wann, wo oder wie eine Katastrophe eintritt. Wir können jedoch kontrollieren, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Wenn jede Sekunde zählt, ist ein Plan und die Werkzeuge, mit denen Sie diesen Plan durchzuarbeiten, überlebenswichtig. Der TSK Bug Out Bag ist die erste Ressource in einem gesamten Bug Out Plan und kann eines Tages der Schlüssel zum Überleben für eine Person sein. Ein 72-Stunden-Notfall-Kit mit allen überlebenswichtigen Dingen ist eine unschätzbare Ressource bei Katastrophen, wenn du dein zuhause räumen musst.Dieses Kit enthält zehn Dinge, die für jeden Prepper essentiell sind: Essen, Wasser, Schutz, Feuer, Erste Hilfe, Beleuchtung, Kommunikation, Werkzeuge, Hygieneartikel und persönlicher Schutz.

TSK Medical Ltd Zwei Personen

Ein “Bug Out Bug” ist ein Survival-Kit, der dafür entwickelt wurde, um Sie auf dem Weg zum Ziel zu unterstützen. Der Bug Out Bag (BOB) ein eigenständiges Kit, mit dem Sie für mindestens 72 Stunden alles zum überleben dabei haben. Dieses Kit nennt man auch 72-Stunden-Tasche, Ausweg-Tasche (GOOD Bag) oder EVAC-Tasche. Wir können nicht vorhersehen, wann, wo oder wie eine Katastrophe eintritt. Wir können jedoch kontrollieren, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Wenn jede Sekunde zählt, ist ein Plan und die Werkzeuge, mit denen Sie diesen Plan durchzuarbeiten, überlebenswichtig. Der TSK Bug Out Bag ist die erste Ressource in einem gesamten Bug Out Plan und kann eines Tages der Schlüssel zum Überleben für 2 Personen sein. Ein 72-Stunden-Notfall-Kit mit allen überlebenswichtigen Dingen ist eine unschätzbare Ressource bei Katastrophen, wenn Sie Ihr zuhause räumen müssen.Dieses Kit enthält zehn Dinge: Essen, Wasser, Schutz, Feuer, Erste Hilfe, Beleuchtung, Kommunikation, Werkzeuge, Hygieneartikel und persönlicher Schutz.

Seibertron Falcon Taktischer Militärischer Rucksack

Der Seibertron Falcon Taktischer Militärischer Rucksack besteht aus einem 900D wasserdichten Gewebe, der Reißverschluss jedoch ist nicht wasserdicht. Er hat einen Inhalt von 37 Liter und die Außenabmessungen sind: 19 ” x 11″ x 11 ” und der Hüftgurt ist MAX 55 Zoll lang, der Brustgurt ist MAX. 60 Zoll lang. Dieser Militärrucksack ist mit den Trinksystemen kompatibel und eignet sich sehr gut auch für Trinkblasen als Trinkrucksack oder als Outdoor-Camping-Wanderrucksack. Den taktischen Angriffsrucksack können Sie als Angriffs- und Wanzenrucksack, Range-Bag, Jagd-, Überlebens-, Armee-, Trekking- oder Tagesrucksack im täglichen Gebrauch verwenden.

Überlebensrucksack für 2 Personen

Dieses ist ein 72 Stunden Überlebensrucksack für 2 Personen. Die ersten 72 Stunden, die einer Katastrophe folgen sind am kritischsten. In der Überlebenstasche Comfort 2 haben Sie alles, was man für das komfortable Überleben von 2 Personen braucht. In der Tasche finden Sie eine Nahrungs- und Wasserration, für 2 Personen. Mit der diese 72 Stunden überleben werden. Der Inhalt des Rucksacks enthält 12x Essenrationen, 2 L Wasser, ein Wasser Filtration System und einen tragbaren Ofen. Stromausfälle sind häufigste Folgen einer Naturkatastrophe. Daher enthält das Set 1x Taschenlampe, 1x Ferrocerium-Feueranzünderstab, 4x SnapLight-Lichtstäbe und 1x LED-Lampe. Der Rucksack enthält zudem eine Erste-Hilfe-Tasche in der sich Reinigungstücher, Wärmedecken, Mullbinden sowie Kompressen und eine umfangreiche Anleitung, befinden wie verletzte Personen zu versorgen sind. Sie müssen also nicht mehr alle notwendigen Utensilien in das Survival-Kit einzeln zusammenzustellen. In der Tasche finden Sie alles, was für Ihr Überleben wichtig ist.

Brandit US Cooper L Rucksack

Der Brandit US Cooper Überlebensrucksack ist mit einer Reihe von Raffinessen, einem hohen Tragekomfort, gepolstertem Rücken und ergonomisch geformten, gepolsterten Schultergurten ausgestattet. Er hat mehrere Innenfächer und eine Fronttaschen, eine gute Gepäckfixierung sowie Kompressionsriemen, bei diversen Modellen gibt es Ausnahmepunkte. Die Grundausstattung ist bei jedem Rucksack gleich, dazu gibt es individuelle Attribute der einzelnen Modelle, abhängig von den Anforderungen des Anwenders. Der Cooper ist auf jeden Einsatz abgestimmt, ideal für die Freizeit, Arbeit und den Outdoor- Einsatz. Zur Auswahl stehen hier 4 Modelle in verschiedenen Größen: Das BASIC Modell ist ein kleines Raumwunder mit einem zusätzlichen Bauchgurt und integriertem Klettfach für den Hydropack. Dieses Modell ist erhältlich in zwei Größen: Medium mit den Maßen: 24 cm x 45 cm x 26 cm und dem Volumen von ca. 25 Liter sowie dem Gewicht von ca. 1000 g.

Das Modell Large hat die Maße von ca. 30 cm x 52 cm x 32 cm und ein Volumen von ca. 40 Liter und dem Gewicht von ca. 1250 g. Das Modell LASERCUT hat neben seiner Grundausstattung eine besondere lasergeschnittene Oberfläche, ´die optische Vorteile sowie handliche Vorzüge hat, weil die schnellere Fixierung der Ausrüstung ermöglicht. Auch dieser Rucksack ist erhältlich in zwei Größen: Medium mit den Maßen: 24 cm x 45 cm x 26 cm, dem Volumen von ca. 25 Liter und dem Gewicht von ca. 1100 g. In der Größe Large hat das Modell Lasercut die folgenden Maße: ca. 30 cm x 52 cm x 32 cm und das Volumen von ca. 40 Liter bei einem Gewicht von ca. 1400 g. das dritte Modell ist das Modell PATCH. Es hatauf der Front anstelle einer Vielzahl Molle-Aufnahmepunkte zusätzlich eine große Flausch-Fläche, die sich zum Ankletten von Patches eignet, wie Namenstreifen und vieles mehr.

Dieses Modell hat folgende Maße: ca. 24 cm x 45 cm x 26 cm, das Volumen von ca. 25 Liter bei einem Gewicht von ca. 950 g. Der Cooper 3 DAY BACKPACK hat neben der Grundausrüstung an den Fronttaschen noch weitere zusätzliche Molle- und Klettaufnahmen, seitliche Tragegriffe und Aufhängepunkte für Karabinerhaken und Ausrüstungsgegenstände. Dieses Modell hat die Maße: von ca. 55 cm x 55 cm x 27 cm und ein Volumen von ca. 50 Liter sowie das Gewicht von ca. 2200 g. Das Material ist bei allen Modellen gleich. Sie bestehen aus 100 % Polyester das Polyvinylchlorid beschichtet ist. Dadurch sind diese Rucksäcke wasser- und winddicht.

Eine Person Überlebensrucksack Notgepäck Fluchtrucksack

Der TSK Bug Out Bag ist die erste Ressource im gesamten Bug Out Plan und kann eines Tages der Schlüssel zum Überleben darstellen. Ein Krieg ist nicht die alleinige Bedrohung für uns Menschen. Dämme können platzen, Kraftwerke fallen, und Pipelines explodieren und andere von uns Menschen geschaffene Strukturen oder Einrichtungen können in einer Katastrophe münden. Ausbrüche von Krankheiten könnten eine Evakuierung rechtfertigen. Das 72-Stunden-Notfall-Kit mit allen überlebenswichtigen Dingen ist in dem Fall eine unschätzbare Ressource. In der heute so instabilen, unberechenbaren Weltwirtschaft sind terroristische und militärische Angriffe von ausländischen Kräften im In- oder Ausland sehr wahrscheinlich, die uns dazu zwingen können, unser Heim zu räumen.Dieser Rucksack enthält zehn Teile, die für den Bug Out Bag wichtig sind: Essen, Wasser, Schutz, Feuer, Erste Hilfe, Beleuchtung, Kommunikation, Werkzeuge, Hygiene und persönlichen Schutz.

Katastrophen Überlebensrucksack

Diese Bug-Out-Tasche ist die tragbare Notfallausrüstung für 72 Stunden. Sie nennt man auch 72-Stunden-Kits, Grabbags bzw. Go Bags. In dem Kit ist ein 60-l-Rucksack und eine helle 12-LED-Stirnlampe (Batterien sind im Lieferumfang enthalten), 1x 18-Zoll-Überlebensmachete sowie eine kompakte Überlebensbox (mit allen wichtigen Überlebenswerkzeugen) und wasserdichte Streichhölzer.Sie können eigene spezifische Überlebensgegenstände hinzufügen. Wir empfehlen Essen, Wasser, Unterkunft und einen Schlafsack hinzuzufügen. In der heute so unsicheren Welt sollte das Bug Out Bag Teil der Notfallausrüstung für die Familien sein

Die sieben wichtigsten Bedürfnisse

Musst du draußen überleben, so gibt es sieben Überbegriffe, um die du dich kümmern musst. Dabei handelt es sich um alltägliche Dinge, die du zu Hause mit Krisenvorsorge vollständig, ohne Krisenvorsorge immer noch teilweise hast. Unterwegs hingegen musst du dich immer wieder neu darum bemühen.

Wasser

Zunächst musst du in deinem Notfallrucksack etwas bereit halten, um Wasser, welches du in der Natur findest, aufzubereiten. Das kann ein Wasserfilter sein, es kann aber auch ein Topf sein, in welchem du das Wasser abkochst. Da dieses Thema komplex ist, findest du nähere Informationen dazu in einem weiteren Artikel.

Wärme

Du magst dich vielleicht wundern, aber eine Unterkühlung passiert schneller, als du dir vorstellen kannst. Auch im Sommer bist du in europäischen Ländern davor nicht sicher. Besonders nachts sinken die Temperaturen schnell so weit, dass du keine ausreichende Wärmezufuhr von außen bekommst. Darum gilt das Hauptaugenmerk auf der Wärmeerhaltung. Es reicht völlig, wenn dein Notfallrucksack neben dem Schutz vor Kälte von außen, etwas beinhaltet, was dich vor dem Wärmeverlust schützt.

Eine gute Isomatte und ein warmer Schlafsack erfüllen diesen Job bereits und sollten auf keinen Fall fehlen. Für die Zeit, in welcher du nicht in deinem Schlafsack liegst, brauchst du entsprechende Kleidung, die dich ebenfalls gut wärmt, auch wenn du dich wenig oder gar nicht bewegst.

Eine Jacke, die nicht nur warm, sondern zusätzlich auch noch wasserfest ist, ist eine gute Investition. Gleiches gilt für die Hose. Denke auch an warme Socken, eine Kopfbedeckung und Handschuhe. Drei wichtige Körperteile, die gerne in Vergessenheit geraten. Natürlich sollte mit einem vollständigen Bug out Bag  in deiner Prepper Ausrüstung auch immer ein Feuerzeug dabei sein!

Witterungsschutz

Ein Schlafsack kann dir nur dann ausreichende Wärme spenden, wenn er nicht nass ist. Ohne Witterungsschutz bist du auch mit dem besten Notfallrucksack aufgeschmissen. Du solltest darum idealerweise Regenausrüstung mit dir tragen, die du dir selbst überwerfen kannst, die aber auch dein Lager und deine Prepper Ausrüstung schützt. Eine stabile Plane ist ausreichend, um diesen Schutz herzustellen. Ist deine Survival Ausrüstung erst mal nass, erschwert dir dies nicht nur die Arbeit damit, sondern verringert auch die Wirkung einiger Dinge. Ein nasser Schlafsack stellt eine größere Gefahr dar, als dass er dich schützt und auch deine Kleidung kann dich nur wärmen, wenn sie trocken ist. Vernachlässige darum den Witterungsschutz nicht.

Werkzeug

Gutes Werkzeug ist in deinem Notfallrucksack unabdingbar. Wenn deine Survival Ausrüstung kaputt geht oder du improvisieren musst, wirst du dir mit einem brauchbaren Werkzeug schnell zu helfen wissen. Ohne hingegen machst du es dir nur unnötig schwer. Musst du im Ernstfall tatsächlich mit deinem Bug out Bag fliehen, solltest du dir die Situation nicht zusätzlich erschweren. Nimm Werkzeug mit! Ein Multifunktionstool oder Taschenmesser sowie ein Überlebenmesser mit feststellbarer Klinge sind unverzichtbar. Darüber hinaus können dir auch ein Tomahawk und Nachtsichtgerät die Arbeit im Freien erleichtern.

Nahrung

Natürlich brauchst du auch an der frischen Luft etwas zu essen. Das schmeckt draußen übrigens meistens besser. Da frische Luft und die Arbeit dort den Appetit anregen, ist kalorienreiche Kost sinnvoll. Hier gibt es verschiedene Fertiggerichte, speziell für Krisenfälle, aber auch für Weitwanderer und Trekker. Diese sind schnell zubereitet, schmecken sehr lecker und machen wirklich satt – anders als Fertiggerichte aus dem Supermarkt.

Vergiss nicht, dass du diese Nahrung auch zubereiten musst. Ein Topf, ein Feuerzeug oder etwas vergleichbares, sowie einen Kocher und ausreichend Brennstoff solltest du dabei haben. Auf Letzteres kannst du verzichten, wenn du ein offenes Feuer machen möchtest. Im Ernstfall ist dies jedoch nicht immer möglich. Etliche Pflanzen, die du in der Natur findest, kannst du essen. Ebenso besteht die Möglichkeit, Tiere zu erlegen und diese zu verspeisen. Über beides solltest du dich jedoch vorab ausreichend informieren, da du dich andernfalls leicht vergiften oder dir den Magen verderben kannst. Ein weiteres Problem, welches du nicht haben willst.

Transport

Du musst dich selbst und deine Prepper Ausrüstung irgendwie vorwärts bringen. Wie genau, das steht dir zur freien Wahl. In etlichen Situationen ist ein Auto eine gute Wahl. Das gilt allerdings nur dann, wenn du auch genügend Benzin hast und dieses nachtanken kannst. Ist das nicht gewährleistet, bist du zu Fuß am besten unterwegs. Dabei bleibst du flexibel und wendig. Der Haken daran ist, dass du deinen Notfallrucksack und alles, was sich darin befindet, selbst schleppen musst – und dieser kann ganz schön schwer sein. Körperliche Fitness ist darum allein schon für das Vorwärtskommen wichtig, hilft dir aber auch in vielen anderen Bereichen einer Flucht.

Sicherheit

Der letzte Punkt der sieben Notwendigkeiten ist die Sicherheit. Ohne sie nützt dir alles andere nichts. Zur Sicherheit gehören Dinge, die dafür sorgen, dass du gefunden werden kannst, wenn du gefunden werden möchtest. Eine Warnweste und eine Pfeife gehört hier beispielsweise in deinen Notfallrucksack. Aber auch die Verteidigung spielt eine Rolle. Wenn du angegriffen wirst – ganz gleich ob von einem Mensch oder einem Tier – solltest du in der Lage sein, dich und deine Ausrüstung zu verteidigen. Hast du gutes Werkzeug dabei, stellt dies bereits eine brauchbare Waffe dar. Natürlich kannst du dir auch direkt eine Armbrust kaufen diese sind gerade bei Preppern sehr beliebt.

Vielleicht möchtest du darüber hinaus weitere Verteidigungsmittel, wie etwa eine Gaspistole oder ein einfaches Pfefferspray bei dir tragen. Auch ein Erste-Hilfe-Set gehört in deinen Notfallrucksack. Dort sollte sich nicht nur Verbandsmaterial für kleine Wunden befinden, sondern auch Material, um größere Verletzungen ausreichend zu versorgen. Dass du deine Erste-Hilfe-Erkenntnisse regelmäßig auffrischst, ist Voraussetzung dafür, dass du mit deinen eingepackten Materialien auch umgehen kannst.

Führe wichtige Daten immer bei dir!

Etwas das beim Ausstatten des But out Bags gerne vergessen wird, sind die persönlichen Dokumente. Führe wichtige Unterlagen wie deinen Personalausweis und/oder dienen Reisepass stets bei dir. Auch diese Unterlagen können von höchster Wichtigkeit sein, wenn es tatsächlich zu einer Flucht kommen sollte. Bedenke, auch im Ausnahmezustand solltest du dich ausweisen, weil es auch sein kann, dass du über Landesgrenzen flüchten musst, wenn es hart auf hart kommt.

Wichtiger Tipp:Bewahre immer mindestens ein Ausweisdokument in deinem But out Bag auf!

Komfort darfst du dir auch draußen gönnen

Sicher hat der Gedanke an das Überleben in der Wildnis mit nur einem Taschenmesser etwas Abenteuerliches. Du darfst dir aber im Ernstfall etwas mehr Komfort gönnen und solltest deine Ausrüstung den Gegebenheiten anpassen. Ein Nachtsichtgerät oder eine Taschenlampe bietet dir in dunklen Umgebungen eine gute Sicht. Nimm eineGasmaske mit, falls die Krisensituation dies erfordert. Verzichte nicht auf ein Kurbelradio, um Neuigkeiten mitzubekommen. Gönne dir Hygienegegenstände, damit du dich nicht mit vermeintlich harmlosen Krankheiten infizierst. Eine Erkältung ist zu Hause nervig, draußen kann sie dich das Leben kosten.

Außenposten und Fluchtdepots

Wenn, du noch besser auf ein Fluchtszenario vorbereitet sein möchtest und dir ein Bug oug Bag für die Flucht nicht genügt kannst du dir natürlich auch geheime Depots und Außenlager einrichten. Denke doch daran auch diese möglichst geheim zu halten in einer Krise können vor allem andere Menschen zur Gefahr werden. Der Vorteil ist hier: sollte dir zB auf der Flucht dein Überlebensrucksack gestohlen werden oder verloren gehen hast du noch einen Plan B mit einem Außenposten. Wenn, es dein Budget zulässt kannst du dir natürlich auch einen Bunker kaufen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Dein Fluchtrucksack sollte jedoch immer die Basis sein.

Wenn du dich auf eine Krise wirklich vorbereiten willst, kommst du an einem Bug out Bag jedenfalls nicht vorbei. Es gibt eine Menge verschiedener Szenarien, in welchen du dein sicheres Zuhause für einige Zeit verlassen musst. Dein Notvorrat im Keller ist ein sehr guter erster Ansatz, der dich möglicherweise einige Wochen versorgen kann. Im Fall der Fälle reicht er aber vielleicht einfach nicht aus. Sei darauf vorbereitet, dass du diese Vorräte einpacken musst. Besser noch, nutze die Möglichkeit, zusätzliche Vorräte in Form eines Bug out Bags und einiger außerhaltb deponierten Vorratskisten anzulegen. Dein Leben könnte eines Tages davon abhängen!

Empfehlung: A. aCarley Fluchtrucksack (Ratgeber)

fluchtrucksackWenn es dazu kommt und Sie in einer Krisen- oder Katastrophensituation flüchten müssen, brauchen Sie einen guten Rucksack für die Flucht auch bekannt als Bug-Out-Bag genannt. In dem Buch erfahren Sie alles darüber, was in einen individuellen Rucksack hinein sollte. A. Carley erklärt Ihnen im Detail, auf was Sie wirklich achten sollten und welche Gegenstände Sie definitiv einpacken sollten.

AOS-Outdoor Survival Set BW

Das AOS-Outdoor Survival Trekking Set ist ideal geeignet für alle Outdooraktivitäten. Es besteht aus:1x BW Kampfrucksack gefertigt aus 100 % Polyester das mit Polyvinylchlorid beschichtet ist. Er hat die folgenden Maße: 32 cm x 15 cm x 64 cm und das Fassungsvermögen von ca. 65 Liter. Das Zubehör ist:8x Tinder Sticks, 1x Sturmfeuerzeug, 1x leichtes Survival Camping Beil von 29 cm und dem Gewicht von 360 g. Eine Survival-Box die aus: 1x BW Dreifachspaten von 1,4 Kg extra robuste Ausführung! Weiter befindet sich darin ein AOS-Outdoor(R) Flaschenöffner, Messer, Pfeife, Draht, Draht-Säge, Angel-Set, Streichhölzer, Kerze, Watte, Bleistift, Mini-Kompass,Sicherheitsnadeln, Nähset, Feuerstarter, Spiegel, und Survival Instruction sowie ein Accident Evaluation Report.

Fazit: Bug out Bag Fazit sinnvoll oder nicht?

Mit der zunehmenden Wahrscheinlichkeit einen Notfall oder eine Naturkatastrophe zu erfahren werden auch Bug-Out-Bug Taschen immer beliebter. Die Gefahr eines Hurrikans, Erdbebens, Tornados, von einem Terroranschlag, einer Überschwemmung, sowie von einem verheerenden Feuer, einer Finanzkrise oder von einem Krieg nimmt immer mehr zu und auch Sie sollten stets in Bereitschaft sein Ihr Haus verlassen zu müssen.

Wenn der Notfall eintritt, wünschen Sie sich ebenfalls einen Rucksack, der bereits mit den notwendigen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet ist, damit Sie und Ihre Nächsten mindestens 72 Stunden überleben können. Dafür ist der Bug Out Bug gedacht. Sie sind sich nicht sicher, was Sie in einen Notfallrucksack packen sollen? Das ist Kein Problem, sehen Sie sich die Checkliste für ein Bug Out Bag an.

Wasserfilter Outdoor Test

Was ist der beste Outdoor Wasserfilter Test 2020?

Wir von Pete´s  Prepper Guide machen den ultimativen Wasserfilter Outdoor Test für das Jahr 2020. 

Für Mensch und Tier ist Wasser überlebenswichtig. Man kann viele Tage völlig ohne Nahrung überleben, aber nur wenige Tage ganz ohne Wasser.

Aus diesem Grund sollte man sich auch ohne Krise immer darum bemühen, genügend Wasser zu trinken und auf Vorrat zu haben.

Um auch unterwegs nicht auf Trinkwasser verzichten zu müssen ist ein Wasserfilter Outdoor neben einem Wasserkanister für den Bug out Bag ebenfalls unverzichtbar für eine optimale Krisenvorsorge! 

Ohne Wasser kein Leben - Der Faktencheck:

  • Wir Menschen bestehen etwa zu 60% aus Wasser

  • In den Entwicklungsländern haben rund 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

  • An die 70% unseres weltweit zur Verfügung stehende Wassers wird in der Landwirtschaft verbraucht

  • Um die 80% der weltweit städtischen Abwasser fließen unbehandelt in unsere Seen, Flüsse und Meere

  • Weltweit verursacht mit Krankheitserregern verseuchtes Trinkwasser über 1,5 Millionen Todesfälle pro Jahr

  • Etwa 3,5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den folgen schlechter Wasserversorgung

Was tun, wenn das Leitungswasser zu Hause nicht mehr sicher nutzbar ist? Wenn wegen eines Stromausfalls kein Wasser im Supermarkt zu kaufen gibt? Oder man von zu Hause fliehen muss, weil man vielleicht einige Tage nur in der Natur überleben kann? Ohne Wasserfilter kommt man dann nicht weit.

Warum macht ein Outdoor Wasserfilter für die Krisenvorsorge Sinn?

Das Wasser, das uns täglich umgibt, ist mal mehr und mal weniger stark gefiltert. So kann das Wasser, das aus der Leitung kommt, bedenkenlos getrunken, zum Kochen verwendet und damit geputzt werden.

Gleiches gilt für Trinkwasser, welches du im Supermarkt kaufst. Zum Putzen ist dies zwar zu teuer, aber es kann natürlich trotzdem auch dafür verwendet werden.

Regenwasser hingegen ist kein Trinkwasser. Aber auch das kann man trinken, jedoch handelt es sich dabei um Wasser, das nicht aufbereitet wurde und welches man darum nicht in großen Mengen und nur im Notfall trinken sollte.

Vor allem aber ist es sinnvoll, wenn man dieses Wasser vorab filtert, um es von Schmutz und Krankheitserregern zu befreien.

Wasserfilter Outdoor kaufen

Eine große Auswahl ist inzwischen im Internet zu finden. Hierbei gibt es ganz klare Favoriten, die durch ihre permanente Entwicklung zuverlässig in Handhabung und Filterleistung sind.

Hier stellen wir eine Auswahl der beliebtesten Wasserfilter Outdoor vor.

RUNACC Mini Wasser Filter mit Ballpumpe und Vorfilter

Mini Wasserfilter für schnelles Trinken und Rückspülen

Dieser RUNACC Mini Wasserfilter ist ein Filtergigant. Fein, klein und handlich im schicken Design ist er aus hochwertigem Ultrafiltrationsmembran und medizinischem Silikon gefertigt.

Durch den mitgelieferten Schlauch kann das Wasser auch direkt aus der Wasserquelle getrunken werden.

Bei schlammigen Wasser ist der Vorfilter zu verwenden, hierzu werden Ersatzfilter mitgeliefert.

Sehr gut für die Notfallausrüstung ist zu wissen, dass 5 Jahre bei trockener Lagerung dieser Filter zuverlässig und sicher die eigene Trinkwasserversorgung gewährleistet.

Katadyn Wasserfilter Pocket Filter

Wasserfilter Outdoor Test: Katadyn Wasserfilter Pocket Filter

Katadyn Wasserfilter Pocket Filter

Höchste Qualität und Langlebigkeit zeichnet den Katadyn Pocket Wasserfilter Outdoor aus, dem Militär- und Rettungsdienste seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt vertrauen.

In Schweizer Präzisionsarbeit zuverlässig gegen Bakterien und Protozoen, die das Überleben sichern können.

Im Ernstfall kommt es auf eine stabile und leistungsfähige Ausrüstung an, die keine Kompromisse zulässt.

Einfache Reinigung in kürzester Zeit, die leichte Handhabung und das große Volumen von 1 Liter pro Minute versorgen bis zu 4 Personen.

Mit einem Gewicht von 550g und einer Lebensdauer von 50.000 Liter bereitet der Keramik-Filter selbst das Regenwasser aus Pfützen als überlebenswichtiges Trinkwasser auf.

Danks der innovativen Technik filtert der unverwüstliche Pocket Wasserfilter Outdoor aus dem Hause Katadyn auch Krankheitserreger aus dem Wasser und sichert so eine effiziente und dauerhafte Trinkwasseraufbereitung.

Überleben sichern und jetzt zugreifen:

Mit UV-Strahlung zu sauberem Wasser

Noch relativ neu ist die Möglichkeit, Wasser mit UV-Licht zu säubern. Hierbei hält man einen batteriebetriebenen Filterstift in die Wasserflasche und bewegt diesen vorsichtig hin und her, auf und ab und lässt ihn kreisen.

 

Die UV-Strahlung tötet dabei Bakterien, Viren und Protozoen und sorgt so für trinkbares Wasser. Diese Technik wird übrigens auch in Wasserwerken eingesetzt.

Bei derartigen Wasserfiltern für draußen kann man jedoch immer nur kleine Mengen Wasser, meist einen Liter, auf einmal filtern, sodass man gegebenenfalls in mehreren Schüben Wasser filtern muss.

Der Filtervorgang selbst dauert dabei nur wenige Minuten. Auch diese Filter muss man mit der Zeit ersetzen, da ihre Anwendungsdauer begrenzt ist.

Wie beim Abkochen des Wassers werden bei diesem Filter jedoch keine Schmutzpartikel herausgefiltert, sodass man das Wasser vorab durch ein sauberes Tuch gießen sollte.

SteriPen Classic 3 UV-Entkeimer inklusive Vorfilter

Wasserentkeimung mit UV-Licht

Wasserentkeimung mit UV-Licht

Der UV-Wasserentkeimer SteriPen Classic 3 tötet zuverlässig fast alle Protozoen, Bakterien und Viren ab.

Auch Giardia und Cryptosporidia werden bis zu 99,9% entfernt.

 Mit diesem batteriebetriebenem handlichen Gerät gelingt eine schnelle und einfache Wasserentkeimung möglich.

Durch die kompakte kleine Form mit einem Gewicht von 178g und einer Größe von 18,6x4,3x4,3 cm ist es auch beim Wandern und Camping nahezu ideal.

Eine rote und grüne Leuchte zeigt den Fortschritt beim Prozess an, der etwa 48 Sekunden bei 0,5 Liter dauert und etwa 90 Sekunden bei 1 Liter Wasser.

Die UV-Lampe hat eine Lebensdauer von etwa 8000 Behandlungen.

In einer Neopren Aufbewahrungstasche wird der SteriPen sicher verstaut und passt in jedem Rucksack oder Outbag.

Chemische Wasserfilter für ein sicheres Ergebnis

Letztlich gibt es noch chemische Wasserfilter, die ebenfalls gefährliche Krankheitserreger und Stoffe aus dem Wasser filtern. Dabei handelt es sich meist um kleine Tabletten oder Flüssigkeiten, die tröpfchenweise ins Wasser gegeben werden müssen.

Diese benötigen einige Zeit, um effektiv zu wirken und können, je nach Wasserqualität und verwendetem Wasserfilter, einen unangenehmen Geschmack hinterlassen. Hersteller haben dafür jedoch im Normalfall ein weiteres Mittel parat, um den Geschmack zu neutralisieren.

Auch bei der chemischen Wasseraufbereitung für den Outdoor Bereich gilt, dass nur geringe Mengen Wasser auf einmal gefiltert werden kann.

Durch den Einsatz von mehreren Tabletten oder Tropfen bei größeren Wasservorräten ist keine ausreichende Filterleistung gewährleistet. Und selbstverständlich sind diese Mittel nicht unbegrenzt haltbar.

Sollte man diese auf Vorrat kaufen, ist daran zu denken, dass diese rechtzeitig ersetzt werden müssen, um im Ernstfall eine funktionierende Wasseraufbereitung zu gewährleisten.

Auch hier gilt wieder, dass Schmutz nicht herausgefiltert wird und dass das Wasser vorab durch ein Tuch gegossen werden sollte.

Wasserfilter mit Micropur desinfizieren?

Auch als Wasserreinigungstabletten bezeichnet man die Micropur Tabletten mit dem Wirkstoff von Silberionen.

Hier wird Leitungswasser etwa 6 Monate konserviert.

In der Anwendung findet man diese Art der Wasseraufbereitung auch in Heizkreisläufen, Inkubatoren, Wasserbädern, Wassertanks, Zisternen, Luftbefeuchter und in Kühlkreisläufen und viele andere.

ACHTUNG! Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung!

Micropur Classic MC Flüssig

Micropur Wasserkonservierung bis zu 6 Monate

Micropur Wasserkonservierung bis zu 6 Monate

Um das gefilterte saubere Wasser auch längere Zeit lagern zu können braucht es eine zuverlässige Wasseraufbereitung.

Mit Micropur Classic MC aus dem Hause Katadyn wird Wasser mittels Silberionen bis zu 6 Monate desinfiziert und die vorhandenen Bakterien inaktiviert. 100ml Micropur Classic reichen für etwa 1000 Liter Wasser in Kunststoff oder Glas aus.

 An Zellwänden der Mikroorganismen setzen sich die Silberionen fest und verhindern so deren Wachstum wie auch die Geruchsbildung in den Trinkwasserbehältern und Wasserkanister.

Am Besten hat man gerade für die Krisenvorsorge mehrere dieser kleinen Fläschchen gebunkert, also heißt es zugreifen: 

Micropur Classic MC - Pulver

Micropur Desinfektion Classic Pulver für 10.000 Liter

Micropur Desinfektion Classic Pulver für 10.000 Liter

Für grössere Mengen Wasser, die für den Ernstfall konserviert werden sollen, um sie schließlich für die Trinkwasserversorgung bereit zu halten, gibt es Micropur auch in grössere Gebinde und Darreichungsformen.

Es kommt immer darauf an, wofür man die Desinfektion benötigt und für welchen Verwendungszweck.

Es ist also Geschmackssache, welches Produkt von Micropur letzten Endes verwendet wird.

Black Mountain Wasserfilter Outdoor Limitierte Edition inkl. Kostenloses eBook zum Camping Backpacking

Wasserfilter Outdoor Trinkwasserfilter zum Camping

Wasserfilter Outdoor Trinkwasserfilter zum Camping

Der Wasserfilter Outdoor von Black Mountain ist ein idealer Begleiter nicht nur für die Notfallversorgung.

Auch in den Bergen beim Wandern oder beim Camping in der Natur ist dieser Kleine ein absolutes "Must Have" beim Wasserfilter Camping Zubehör.

Sawyer Wasserfilter Outdoor Test

Auch bei uns darf der Sawyer Wasserfilter Outdoor nicht fehlen. Allein mit ihrer Garantieaussage einiger Modelle ist das Unternehmen absoluter Spitzenreiter.

Denn diese Modelle versprechen eine Filterleistung von gigantischen 3,7 Millionen Liter Wasser, was einer Lebensdauer von 3.380 Jahren bei einem Tagesbedarf von 3 Litern pro Tag bedeutet.

Also genau das Richtige für alle, die auch bei ihrem Outdoor Wasserfilter eine lebenslange Garantie bevorzugen. Hier geht es zu einer kleinen aber feinen Auswahl:

Sawyer MINI PointONE Wasserfilter für Outdoor Camping Wasseraufbereitung

Wasserfilter Outdoor Test Sawyer

Sawyer PointONE Mini

Dieser leichte Filter ist handlich klein und gerade einmal etwa 60 Gramm leicht. Ein Hochleistungsfilter, der in der kleinsten Tasche noch Platz findet und dennoch alle bekannten Bakterien entfernt wie E.coli, Salmonellen, Colera und 99,999% aller Protozoen.

Die mitgelieferte Tüte wird mit verfügbarem Wasser befüllt und an den Sawyer Mini Wasserfilter geschraubt.

Nun kann man durch Drücken das gefilterte Wasser direkt trinken oder in einem Behälter sammeln.

Im Lieferumfang: ,  , ,  .

  • 1 x 0,5 Liter Trinkbeutel

  • 1x Reinigungsspritze

  • 1 x Trinkhalm

  • 1 x Sawyer 0.10 Micron Hohlfaser Membran Filter

Sawyer MINI PointONE Wasserfilter für Outdoor Camping Wasseraufbereitung

Sawyer Wasserfilter Outdoor Test Vergleich

Sawyer Wasserfilter Outdoor und Camping, Wanderung und Reisen

"Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben" - nach dem Motto hat sich der Eine oder Andere mit Magenverstimmung oder schlimmeres wiedergefunden, nur weil er das dortige Trinkwasser nicht vertragen hat.

In Gebieten wie Thailand oder Afrika ist das Trinkwasser um ein vielfaches belasteter als in unseren zivilisierteren Ballungsgebieten. Ein Grund mehr, diesen kleinen Filterhelden bei sich zu tragen, denn sein Packmaß ist unschlagbar.

 Gerade einmal 10 cm lang und etwa 4 Zentimeter Durchmesser ist dieser Filter eine kleine Reiseversicherung, auf den man nicht mehr verzichten sollte.

Mit einer Filterleistung laut Hersteller von etwa 360.000 Liter wird er seinen Besitzer wohl auch überleben 😉

Sawyer MINI PointONE Wasserfilter für Outdoor Camping Wasseraufbereitung

Sawyer Select S1-3 Wasserfilter

Sawyer Select S1

  • Bakterien 

  • Protozoen

  • Chemikalien

  • Pestizide

Sawyer Select S2

  • Viren 

  • Bakterien

  • Chemikalien

  • Protozoen

  • Chemikalien

  • Pestizide

Sawyer Select S3

  • Schwermetalle

  • Viren

  • Bakterien

  • Protozoen

  • Chemikalien

  • Pestizide

Die Grundlagen des Wasserfilters

Steht man nun vor dem Problem, kein Trinkwasser mehr auf Vorrat zu haben und auch keines aus der Leitung zu erhalten, kann man mit einem Outdoor Wasserfilter dafür sorgen, dass das Wasser, welches irgendwie zur Verfügung steht, eventuell doch trinkbar wird.

Dabei sorgt ein Outdoor Wasserfilter dafür, dass verschmutztes Wasser sauber wird. Dieser Schritt ist aber nicht immer nötig, da nicht jedes Wasser tatsächlich gefiltert werden muss.

Im Zweifelsfall sollte man aber dann doch die Wasseraufbereitung vornehmen, um das Wasser von Bakterien, Viren und dergleichen zu befreien, um den Körper so vor Infektionen zu schützen.

Die Wahl der richtigen Wasserquelle

Für Outdoor Wasserfilter eine eher ungeeignete Wasserquelle

Bevor man sich einen Wasserfilter für den Outdoor Bereich zulegt, sollte man eine elementar wichtige Regel verinnerlichen: Ganz gleich, welchen Wasserfilter man nutzt und wie gut er auch sein mag, er kann nicht jedes Wasser aufbereiten.

Bei der Wahl der Quelle sollte man daher wohl überlegt vorgehen. Stehende Gewässer sollte man grundsätzlich vermeiden, da sich diese zu stark erwärmen und die Gefahr durch Krankheitserreger dort wesentlich höher ist.

Auch große Flüsse wie der Rhein, die Elbe oder die Donau sind für die Outdoor Wasseraufbereitung eher ungeeignet.

Diese sind bereits extrem stark verschmutzt, sodass du daraus eher kein Trinkwasser gewinnen solltest. Vielmehr sollte bei der Wahl der Wasserquelle beachtet werden, unser Wasser immer so nah an der Quelle wie möglich zu entnehmen.

Die meisten Wanderkarten geben darüber Auskunft, wo sich diese Quellen befinden. Außerdem sollte oberhalb der Entnahmestelle keine Siedlung - und sei sie auch noch so klein - liegen.

In einem solchen Fall folgt man dem Wasserlauf lieber noch ein wenig länger und versuchst etwas oberhalb der Siedlung an sein lebenswichtiges Wasser zu kommen.
Das gilt auch, wenn in der unmittelbaren Umgebung Landwirtschaft betrieben wird.

 Hier gelangen häufig Pestizide ins Grundwasser und auch die Wasserverschmutzung durch Viehhaltung ist nicht unerheblich.

Sobald man diese Gefahrenquellen ausgeschlossen haben, gilt folgende Regel: Je kleiner der Bach, je klarer und kälter das Wasser und je schneller dieses fließt, desto besser ist die Qualität.

Mitunter kann man das Wasser aus solchen Quellen also auch ganz ohne Filter trinken. Möchte man auf der sicheren Seite sein, nutzt man idealerweise überall seinen Wasserfilter für den Outdoor Bereich.

Verschiedene Filtertypen mit verschiedenen Fähigkeiten

Beim Filterkauf trifft man auf drei verschiedene Filtertypen. Tatsächlich gibt es vier Möglichkeiten für die Outdoor Wasseraufbereitung.

Jede davon hat ihre Vor- und Nachteile und kann unter normalen Umständen fast immer eingesetzt werden.

Bei einer Krise, die einen dazu zwingt, Wasser aus der Natur zu trinken, ist man nur bei einer Kombination der einzelnen Wasserfilter wirklich sicher.

Wie lange Wasser abkochen damit keimfrei?

Wasserfilter Outdoor - Trinkwasser abkochen

Wasserfilter Outdoor - Trinkwasser abkochen

Die einfachste Methode, für die man keinen Outdoor Wasserfilter benötigt, ist das Abkochen. Hierbei lässt man das Wasser für mindestens drei Minuten sprudelnd kochen und kann es nach dem Abkühlen bedenkenlos trinken. Das Erhitzen tötet die meisten Keime und Mikroorganismen zuverlässig ab.

ACHTUNG:

 Das Wasser muss länger abgekocht werden, je höher man sich befindet. An der Nordsee reichen drei Minuten völlig aus, kurz unterhalb der Zugspitze sollten es hingegen 20 Minuten sein.

Als Richtwert gilt, dass pro 150 Höhenmetern das Wasser eine Minute länger abgekocht werden muss.

Dies macht sich vor allem beim Brennstoff bemerkbar, von welchem man selbstverständlich mehr benötigt, wenn man das Wasser länger abkochen muss.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der beim Abkochen häufig missachtet wird, ist die fehlende Filterung der Schwebstoffe. Schmutzpartikel kommen nahezu immer im Wasser vor, wenn man es der Natur entnimmt.

Zwar ist dieser Schmutz nach dem Abkochen nicht unbedingt gesundheitsgefährdend, sollte aber auch nicht in großen Mengen mit getrunken werden.

Um diese Schwebstoffe herauszufiltern reicht es, wenn man das Wasser durch ein Tuch in den Topf, die Flasche oder den Becher gießt, bevor man das Wasser abkocht.

So bleibt der Schmutz im Tuch hängen und das Wasser kann nach dem Abkochen gefahrlos getrunken werden.

Bei welcher Temperatur sterben Keime ab?

Kurz bevor das Wasser zu kochen beginnt sterben bereits die meisten Keime ab. Aber wann kocht unser Wasser?

Wasser kocht, wenn es seinen Siedepunkt erreicht hat. Hierbei spielt der Luftdruck eine wichtige Rolle.

Auf Höhe des Meeresspiegels besteht ein Luftdruck von etwa 1 bar und das Wasser kocht bei 100 Grad Celsius.

 Im Schweizer Gebirge auf etwa 4500 Metern Höhe kocht das Wasser bereits bei 85 Grad Celsius, weil hier der Luftdruck kleiner ist, nämlich bei ca. 0.557 bar.

Also kann man davon ausgehen, dass in höheren Lagen das Wasser schneller keimfrei gekocht werden kann, als in tieferen Tälern.

Praxis Tipp:

Vorsicht ist geboten beim Kochen und Braten in höheren Gefilden, denn nur, weil das Wasser schneller kocht, heißt es noch lange nicht, dass unser Essen schneller fertig ist. Im Gegenteil, denn wenn unsere Kartoffeln oder Nudeln bei nur 85 Grad garen können, benötigen sie eine länger Garzeit.

Welcher Filtertyp ist der Beste?

Nun gibt es natürlich viele Outdoor Wasserfilter Tests, die versuchen, den besten Filter zu küren. Doch bevor man sich auf deren Ergebnisse verlässt, sollte man wissen, welchen Filtertyp man überhaupt nutzen möchte und wirklich benötigt.

Am kostengünstigsten und einfachsten ist und bleibt das Abkochen des Wassers. Dies beansprucht allerdings eine gewisse Zeit und unter Umständen einen hohen Arbeitsaufwand.

Sofern man beides nicht scheut und während einer Krise tatsächlich auch die Möglichkeit dazu hat, ist das Abkochen eine gute und schnelle Möglichkeit, um ohne extra Hilfsmittel für Trinkwasser zu sorgen.

Ein UV Outdoor Wasserfilter hält in der Regel etwa 8000 Anwendungen stand, die Batterien aber meist nur für die Wasseraufbereitung von etwa 100 Litern. Filtert man damit täglich fünf Liter, ist bereits nach 20 Tagen ein Batteriewechsel nötig.

Also ist hier ein grösserer Vorrat an den passenden Batterien nötig und für die Krisenvorsorge einzuplanen.

Die besten Ergebnisse erhält man mit mechanischen oder chemischen Wasserfiltern.
Dabei sind chemische Wasserfilter wartungsärmer, aber nicht unbegrenzt haltbar, können jedoch ihre Wirkung dann entfalten, während man beispielsweise läuft, das Lager aufschlägt oder sich anderweitig beschäftigt.

Chemische Wasserfilter sind jedoch nutzlos gegen Schmutz und können einen unangenehmen Geschmack hinterlassen.

Mechanische Wasserfilter funktionieren binnen Minuten und können auch für größere Mengen Wasser problemlos genutzt werden.

Sie filtern zuverlässig auch Schmutz, weshalb sie besonders für dringende Fälle geeignet sind. Diese Wasserfilter können jedoch verstopfen, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden und sind, je nach Art, anfälliger für Beschädigungen.

Mechanische Outdoor Wasserfilter als sicherer Standard

Die meisten Outdoor Wasserfilter funktionieren mechanisch. Dabei bedienen sie sich einem einfachen Prinzip. Das Wasser wird durch einen Filter, der häufig aus Keramik besteht, hindurchgepresst.

Viren, Bakterien und Mikroorganismen bleiben am Filter hängen, während klares und trinkbares Wasser herauskommt.

Dabei gibt es verschiedene Filtertypen. Zum Beispiel hat man die Möglichkeit, sein Wasser durch die Schwerkraft automatisch zu filtern, kann aber auch Wasserfilter nutzen, die über eine Pumpe verfügen.

Wieder andere Wasserfilter für den Outdoor Bereich filtern das Wasser während man trinkt.

Allen gemein ist, dass das Wasser nur durch einen Kraftaufwand, der jedoch eher gering ist, gefiltert werden kann. Dabei ist das Wasser sofort trinkbar, sobald es aus dem Filter kommt.

Die Filterreinigung

Wichtig bei mechanischen Filtern ist die Reinigung. Da die herausgefilterten Stoffen am Filter hängen bleiben, muss man diesen regelmäßig abwaschen oder rückspülen. Hier hängt es nun vom Wasserfilter ab, welche Methode anzuwenden ist.

Die Bedienungsanleitung des Herstellers verschafft Klarheit. Der Pflegeaufwand hält sich jedoch in der Regel in Grenzen und sorgt lediglich dafür, dass bei der nächsten Wasseraufbereitung die Poren des Filters frei sind.

Mechanische Wasserfilter haben eine Haltbarkeitsbegrenzung, die normalerweise in der Wassermenge, die gefiltert werden kann, angegeben wird.

Nach Ablauf dieser Zeit kann eine ausreichende Wasseraufbereitung im Outdoor Bereich nicht mehr gewährleistet werden und der Filter sollte ausgetauscht oder ersetzt werden.

Diese Angabe gilt jedoch meist für ideale Voraussetzungen, welche in der Natur eher nie anzutreffen ist. Stärker verschmutztes Wasser setzt dem Filter stärker zu, sodass die Filterleistung auch schon vor der angegebenen Wassermenge nachlassen kann. 

Wasserfiler Outdoor - FAZIT

Die Mischung macht's

Idealerweise verwendet man mehrere Filtertypen, die kombiniert werden können.

Das ist nicht immer nötig, da jeder Filter für sich bereits für trinkbares Wasser sorgt, im Ernstfall ist man so jedoch auf der sicheren Seite. 

Nutzt man einen Filter zur Wasseraufbereitung, welcher Schmutzpartikel nicht aus dem Wasser herausfiltert, so sollte man in jedem Fall auch einen solchen Filter zur Hand haben oder wie schon beschrieben das Wasser vorher durch ein sauberes Tuch gießen und anschließend mit dem Wasserfilter von Bakterien, Viren und Co. befreien.

Teste Wasserfilter vor dem Ernstfall

Outdoor Wasserfilter kann man häufig bereits vor dem Kauf testen oder die Anwendung zeigen lassen. Outdoor Fachgeschäfte stehen hier immer mit Rat und Tat zur Seite und auch einige Online-Shops bieten die Möglichkeit, einen Wasserfilter für den Outdoor Bereich zu testen.

Diese Angebote sollte man vor dem Kauf nutzen, um herauszufinden, welchen Filter für die eigenen Zwecke zugelegt werden sollten.

In der Theorie verwirrend, in der Praxis ganz einfach

Du siehst, es gibt etliche Arten der Wasseraufbereitung für den Outdoor Wasserfilter Bereich. Welche du davon nutzen möchtest, bleibt dir überlassen.

In jedem Fall solltest du dir darüber Gedanken machen, für welche Szenarien du dich vorbereitest und dafür den idealen Outdoor Wasserfilter nutzen.

Am Ende gilt, dass die Vorbereitung zu Hause dir die höchsten Chancen garantiert, auch dann auf sicheres Trinkwasser zugreifen zu können, wenn alle Quellen erschöpft sind.

Musst du dein Zuhause verlassen, so solltest du in jedem Fall einen Wasserfilter bei dir tragen, mit welchem du dich auskennst und den du schnell und sicher nutzen kannst.

Hier weiter lesen:

  • Wasserkanister mit Hahn

  • Wassertank 1000 Liter IBC Container mit Zubehör

  • Regenwassertonne

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Mini Radio

Mini Radio Radio hören immer und überall!

Grundig City 31 tragbares mini Radio

Das Grundig City 31 ist ein sehr kompaktes und handliches Mini-Radio. Es passt in jede Tasche und eignet sich wunderbar, um auf Reisen oder bei der Arbeit dem eigenen Lieblingsradiosender zu lauschen. Die Teleskop- und Ferritantenne garantiert stehts einen guten Empfang und die eingebauten Lautsprecher dürften für den durchschnittlichen Hörer mehr als ausreichend sein. Bevorzugen Sie die Nutzung von Kopfhörern, dann werden Sie sich über den Stereo-Kopfhörer-Anschluss freuen. Insgesamt ein günstiges und zuverlässiges Gerät, dass dank UKW- und MW-Tuner die meisten Radiostationen abdeckt. Nachrichten und unterhaltsame Musik für unterwegs? Das Grundig City 31 ist das Gerät, das Sie suchen. Mini Radios sind praktische Alternativen zum Kurbelradio für den Notfallrucksack oder auch fürs Campingzubehör.

Mini Radio Avantree 3 in 1 Portable

Das Avantree 3 in 1 Portable ist mehr als ein einfaches, kleines Mini-Radio. Es handelt sich um ein Gerät mit sehr vielen Funktionen. So ist zum Beispiel ein SD-Speicherkartenslot verbaut. Über diesen können Sie via Speicherkarte ausgewählte MP3- beziehungsweise Musikdateien abspielen. Darüber hinaus unterstützt dieses Modell Bluetooth. Verbinden Sie das Radio mit Ihrem Smartphpone, PC oder Tablet und streamen Sie Musik auf die integrierten Lautsprecher. Damit das Ganze dann auch noch richtig gut klingt, können Sie einen von sechs Equalizern (Pop, Classic, Natural, Rock, Jazz, Soft) auswählen. Die Maße sind mit 130 x 32 x 66 mm sehr kompakt. Das gute Stücke passt wirklich in jede Hosentasche.

TechniSat Digitradio 1

Digitalradios liegen voll im Trend. Das hat auch Technisat erkannt und das TechniSat Digitradio 1 auf den Markt gebracht. Mit diesem Mini-Radio können Sie hunderte von Radiosendern empfangen, wobei auch die gute alte UKW-Welle unterstützt wird. Für beide Varianten stehen jeweils 20 Speicherplätze zur Auswahl. Dadurch können Sie bis zu 40 Lieblings-Radiosender stets abrufbereit halten. Da ein leistungsstarker Akku verbaut ist, kann das Radio bis zu 10 Stunden ohne Aufladen genutzt werden. Der aktuelle Sender und alle weiteren Informationen werden über das gut sichtbare OLED-Display angezeigt. Ebenfalls mit an Bord sind ein Kopfhöreranschluss und ein USB-Anschluss. Über den USB-Anschluss können Sie das Gerät über zum Beispiel eine Powerbank mit Strom versorgen. Ein rundum gelungenes Produkt, dass tatsächlich “Made in Germany” ist.

auvisio Radio Bluetooth

auvisio liefert mit diesem kleinen Ding ein FM-Taschenradio, dass trotz seines schlichten Designs einiges zu bieten hat. Denn auch dieses unscheinbare Gerät unterstützt Bluetooth und kann Musik vom Smartphone oder PC streamen. Über den microSD-Slot kann mit einer passenden Speicherkarte außerdem Musik im MP3-Format abgespielt werden. Sie führen somit immer einen kleinen MP3-Player mit sich. Das Gewicht gibt der Hersteller mit 210 Gramm und die Maße mit schlanken 125 x 74 x 33 mm an. Auf der Suche nach einem zuverlässigen Radio zur Begleitung im Outdoor-Bereich, beim Camping oder einfach nur für die Terrasse, erhalten Sie mit dem audiviso Mini Radio einen zuverlässigen Begleiter, der außerdem noch ziemlich günstig ist.

VicTsing Bluetooth Lautsprecher

Im Gegensatz zu den bereits vorgestellten Modelle bietet das Radio von VicTsing zwei echte Besonderheiten: Es ist wasserdicht und verfügt über eine integrierte Freisprecheinrichtung. Gerade die Tatsache, dass Wasser diesem Radio nichts ausmacht, macht es zu einem guten Outdoor-Begleiter oder Gerät für das Badezimmer beziehungsweise die Dusche. Die Freisprecheinrichtung können Sie aktivieren, indem Sie Ihr Smartphone via Bluetooth mit dem Radio verbinden. Die integrierten Lautsprecher leisten üppige 5 Watt und der verbaute Akku liefert genug Strom für bis zu 10 Stunden Spielzeit. Mit dem angebrachten Kordelzug und dem mitgelieferten Saugnapf können Sie das Gerät fast überall befestigen beziehungsweise einhängen. Kurzum: Ein sehr vielseitiges Gerät, dass einiges aushält.

Mini Radio – Radiohören immer und überall

Radiohören ist seit vielen Jahrzehnten populär, und das ist es natürlich nicht grundlos. Denn im Radio wird nicht nur tolle Musik gespielt, sondern der Zuhörer erhält auch stets aktuelle Nachrichten aus allen Themenbereichen. Wer auf das Radiohören auch unterwegs nicht verzichten möchte, der sollte über den Kauf von einem Mini-Radio nachdenken. Diese kleinen Alleskönner passen quasi in jede Hosentasche und garantieren den Radiogenuss an jedem Ort. Verfügt das Mini-Radio dann zusätzlich über praktische Extra-Funktionen, wie zum Beispiel eine Bluetooth-Funktion mit Freisprecheinrichtung, dann möchte man das Gerät nicht mehr missen. Falls Sie jetzt vermuten, dass so ein Radio sehr teuer sein muss, dann irren Sie sich. Einsteigermodelle kosten mittlerweile nur noch niedrige zweistellige Euro-Beträge.

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Outdoor Radio

Outdoor Radio – Musik immer und überall

SAPE Solar Outdoor Radio Kurbelradio

Dieses Gerät ist für Outdoor-Aktivitäten optimiert. Denn dieses Outdoor Radio kommt nicht nur in einem robusten Gehäuse daher, sondern es handelt sich zudem um ein Kurbelradio mit Solar-Panel. Ist der integrierte Akku leer, dann können Sie ihn wahlweise per Muskelkraft mittels Kurbel oder mit der Kraft der Sonnenstrahlung wieder aufladen. Somit können Sie auch weit weg von jeder Steckdose oder einer Batterie Ihren Lieblingsradiosender genießen. Sehr gut ist die zusätzliche Ladefunktion für externe Geräte. Über den USB-Anschluss können Sie Smartphones, Mediaplayer und andere Geräte aufladen. Sollten es dunkel werden, dann werden Sie außerdem mit der integrierten LED-Taschenlampe stets den richtigen Weg finden.

Makita Baustellenradio DMR107

Wie die Herstellerbezeichnung schon andeutet, wurde dieses Outdoor Radio insbesondere für Baustellen optimiert. Eine feuchte, schmutzige und staubige Umgebung machen diesem Top-Gerät nichts aus. Schließlich erfüllt es die Schutzklasse IPX4 (Spritzschutz). Betrieben werden kann es mit allen gängigen Li-Ionen-Akkus aus dem Hause Makita mit einer Spannung von 7, 2 -18 V. Es verfügt über zwei 3,5 mm Klinkenanschlüsse beziehungsweise Line-In Eingänge. Hier können Sie zum Beispiel Kopfhörer anschließen. In Sachen Radioempfang werden UKW und Mittelwelle unterstützt. Eine nette Zusatzfunktion ist der integrierte Wecker. Haben Sie also noch eine wichtige Sache zu erledigen oder möchten Sie morgens beim Camping geweckt werden, dann ist das mit diesem Gerät problemlos möglich.

AIRSSON Multifunktion Outdoor Radio

AIRSSON bietet ein günstiges und funktionales Gerät an. Es handelt sich um ein sogenanntes Kurbelradio mit integriertem Solar Panel. Wie auch bei dem Modell von SAPE können Sie auch hier den integrierten Akku mit besagten Methoden aufladen. Der Akku fasst bis zu 2000 mAh und ist verbunden mit dem integrierten USB-Anschluss für das Aufladen eines Smartphones geeignet. Die integrierte Taschenlampe ist ein zusätzliches und brauchbares Extra. Zusätzlich mit an Bord ist eine Notfallfunktion. Mit dieser können Sie bei einem Notfall die Retter auf sich aufmerksam machen. Unterm Strich ein tolles Gerät in einem ansprechenden und kompakten Gehäuse, das günstig zu haben ist.

Midland ER300 Handkurbel Surival Outdoor-Radio

Dieses Outdoorradio von Midland verfügt ebenfalls für ein integriertes Solarpanel und eine Kurbelfunktion. Dadurch ist ein problemloses Aufladen des Akkus möglich. Der Akku selbst fasst bis zu 2000 mAh und ist somit ein Garant für eine lange Laufzeit. Selbstverständlich ist das Laden eines anderen Endgerätes über den USB-Ausgang ebenfalls möglich. Die integrierte Taschenlampe liefert bis zu 130 Lumen, wobei die Helligkeit einstellbar ist. Ebenfalls sehr gut: Es sind eine Hundepfeife und ein SOS-Signal integriert. Im Falle eines Notfalls können Sie somit die Retter auf sich aufmerksam machen. Im Lieferumfang enthalten ist das Outdoor-Radio, ein Mini-USB-Kabel sowie eine umfassende Anleitung.

XHDATA D-808 tragbares digitales Radio

Dieses Radio ist nicht nur für alle Outdoor-Aktivitäten geeignet, sondern es handelt sich zudem um ein Radio mit einem DAB-Tuner. Dank diesem können Sie neben dem normalen Radio auch digitales Radio empfangen. Dadurch stehen Ihnen gefühlt unzählige Radiosender in einer sehr guten Qualität zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt über die verbauten Tasten verbunden mit dem integrierten LC-Display. Auf Letzterem wird unter anderem der aktuelle Sender beziehungsweise die aktuelle Frequenz angezeigt. Der integrierte Akku fasst bis zu 2000 mAh und sorgt für langen Musikgenuss. Zudem können Sie über 500 Lieblingssender speichern. Die Verarbeitungsqualität ist bei diesem Gerät übrigens sehr gut. Wie Sie sehen, sind Sie in Sachen Outdoor-Radio mit diesem Gerät sehr gut versorgt.

Outdoor Radio – Musik immer und überall

Dort wo es schmutzig, nass und staubig ist, lässt es sich meistens nur schlecht Musik oder Radio hören. Denn die Umgebung ist für die sensible Technik meistens nicht gut. Zu schnell wird die verbaute Elektronik und damit das Radio beschädigt. Mit einem Outdoor Radio kann das nicht passieren. Denn diese Radios sind gegen Staub, Schmutz und Spritzwasser quasi immun. Dadurch können Sie Musik immer und überall genießen. Sei es auf der Baustelle, beim Camping, beim Zelten oder bei Outdoor-Aktivitäten, mit einem Outdoor Radio haben Sie einen zuverlässigen und robusten Begleiter. Selbst der eine oder andere Sturz aus geringer Höhe wird Ihrem neuen Freund nicht viel anhaben können. Sichern Sie sich nun Ihr neues Radio und damit einen Garant für das Hören Ihrer Lieblingsmusik, auch bei anspruchsvollen Bedingungen.

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Weltempfänger

Weltempfänger Notfallradio im Vergleich

Muse MH-07DS tragbares Kurbel-Radio, Weltempfänger

Das kleine Muse Weltempfänger Radio ist wirklich dazu berufen, Sie zurück in die Nostalgie zu versetzen. Das mit einem Dynamo ausgestattete Radio wird mittels Kurbel betrieben und ist trotzdem in der Lage, als Handy-Ladegerät und USB-Solar Radio zu fungieren. Im Preis-Leistungs-Verhältnis weiß das kleine Kurbelradio ebenso zu überzeugen, aber den Klang müssen Sie erlebt haben. FM, KW und MW werden Sie hier abspielen können. Während eine LED-Taschenlampe sich als ausgesprochen stromsparend erweist. Der Trageriemen macht den Transport auf dem Campingplatz oder beispielsweise ins Schwimmbad umso leichter, was ebenso ein Grund sein dürfte, wieso der Weltempfänger für Sie von Bedeutung sein könnte. Natürlich ist auch der Netz- und Batteriebetrieb möglich, falls Sie daran Interesse haben und ansonsten steht der leicht zu verstehenden Muse Betriebsanleitung nichts im Wege, sodass Sie gerne am Kurbel-Radio viel Freude haben dürfen.

Tragbares Kurbel-Radio Weltempfänger

Das grüne und auffällige tragbare Radio von Degen müssen Sie gesehen haben. Und das im Übrigen nicht nur, weil es einen fairen Preisrahmen aufweist, sondern weil es tragbar zu jedem Anlass mit geführt werden kann. Sie können KW1 und 2 sowie UKW und MW empfangen, aber eben auch mittels Kurbel das Radio in Betrieb nehmen. Dazu ist die LED-Beleuchtung natürlich energiesparend, damit Sie nicht zu viel kurbeln müssen. Mehrere Stromquellen wie u.a 3 x AAA Batterien finden Sie hier vor, aber eben auch die beliebte natürliche Energiequelle der Sonne wird geboten. Das Handbuch ist allerdings in Englisch, sodass Sie zumindest ein gutes Englisch-Verständnis für die dennoch leicht zu verstehende Betriebsanleitung aufweisen müssen. Als USB-Anschluss für Smartphones, Tablets & Co ist das Radio ebenfalls dienlich, was abrundend seine Bedeutung untermauert.

auvisio Weltradio: Weltempfänger WWR-100.mp3

Immer stets die Uhrzeit zu wissen, das haben Sie dem Weltempfänger von Auvisio zu verdanken, welcher mit einem LED-Display und einer leichten bläulichen Beleuchtung versehen ist. Das handliche Radio begeistert im Preisrahmen ebenso wie mit einer MP3-Wiedergabe und der Rauschunterdrückung. Während dessen es sich problemlos über einen Mini USB-Anschluss auflädt und eine Micro-SD-Karte a 32 GB einstecken kann, um den verbesserten Sound mit Ihrer Musik zu untermauern. UKW dürfen Sie natürlich auch empfangen, was sicherlich auch ein Grund mehr ist, um sich mit dem schicken Radio zu beschäftigen, welches im Schwimmbad, im Garten und überall anders als daheim gut zum Vorschein kommen kann. Energiesparend kann nach einer Aufladung bis zu 5 Stunden Musik gehört werden und das dürfte doch auch Sie überzeugen, oder?

Weltempfänger

Radios sind nicht mehr handlich genug? Die Zeiten ändern sich schlagartig und wo einst der Ghetto-Blaster beliebt ist, kommen jetzt wieder tragbare Radios zum Vorschein. Weltempfänger werden sie auch gerne genannt, weil sie die moderne Technologie inbegriffen wissen und teilweise sogar nachhaltig mit der Energiequelle sind. Wollen Sie da nicht mal einen unverbindlichen Blick in die Produktreviews riskieren und schauen, ob dort auch ein Radio für Sie dabei ist?

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Kurbelradio Test

Kurbelradio 5 Produkte im Vergleich

Solar Radio, Kurbelradio AM/FM Wiederaufladbare Dynamo Radio

Gerade bei gutem Wetter kann dieses Solar-Radio seinen kompletten Funktionsumfang ausspielen. Denn auf der Oberseite befindet sich ein ausklappbares Solar-Panel, mit der integrierte Akku geladen werden kann. Alternativ können Sie, wie es sich für ein echtes Kurbelradio gehört, selbst kurbeln. Mit dem integrierten Dynamo wird dann der Akku aufladen. Auch auf diesem Wege ist ungestörter Hörgenuss möglich. Als weitere nette Features sind eine Dynamo-Lampe und eine Powerbank-Funktion integriert. Die Lampe ermöglicht, beispielsweise beim Camping oder anderen Outdoor-Aktivitäten, die Nutzung als Taschenlampenersatz.

Verbaut sind 3 LEDs, die schon für eine recht gute Leuchtwirkung sorgen dürften. Den integrierten 2000 mAh-Akku können Sie nutzen, um Geräte über den USB-Anschluss zu laden. Dazu zählen unter anderem auch Smartphones. Somit haben Sie immer Strom dabei und können den Akku mittels Sonneneinstrahlung oder Kurbel laden. Dieses Modell ist mit seinen Maßen von 155 x 75 x 46 mm und einem Gewicht von 270 g angenehm leicht. Dadurch lässt sich das Radio gut aufbewahren und unterbringen. Auch auf Reisen nimmt es nicht viel Platz weg. Außerdem ist es gegen Sprühwasser im 60 Grad-Winkel geschützt. Damit erfüllt das Gerät die Schutznorm IPX3. Auf der Suche nach einem guten Kurbelradio zum günstigen Preis, kommen Sie an diesem Modell aus dem Hause SAPE nicht vorbei.

Odoland Solar Radio Multifunktion Outdoor Radio

Der Hersteller Odoland bietet mit diesem Solar- beziehunsgweise Kurbelradio ebenfalls ein gutes Outdoor-Radio an. Die Maße sind wesentlich kompakter als bei dem Gerät von SAPE. Mit den Maßen 12,8 x 6,0 x 4,5 cm lässt sich dieses Gerät noch einfacher mitnehmen und verstauen. Der Funktionsumfang ist allerdings vergleichbar, wenngleich der Akku etwas kleiner ist. Denn mit 300 mAh reicht der Akku nicht so lange, wie mit 2000 mAh. Die Batterie kann hier zudem nur über USB oder den integrierten Dynamo mittels Kurbel geladen werden.

Das Aufladen durch ein Solar Panel gibt es hier nicht, es sei denn man kauft dieses gesondert hinzu. In diesem Gerät sind 4 LEDs integriert, die die Nutzung als Taschenlampe ermöglichen. Die Leuchtkraft ist mehr als ausreichend und dementsprechend wird man bei Dunkelheit seinen Weg sicher finden. Mit einem Knopfdruck lässt sich die Taschenlampe auch zu einer SOS-Sirene oder einem Notsignal umwandeln. Das Radio unterstützt AM/FM und verrichtet seinen Dienst sehr zuverlässig. Das Gewicht von 200 Gramm werden Sie als sehr angenehm empfinden. Das Radio ist recht leicht, und dürfte deshalb beim Mitführen nicht stören. Sehr angenehm ist auch der Preis. Denn dieser bewegt sich im unteren Preis-Niveau. Deswegen sollten Sie dieses Kurbelradio in die engere Wahl nehmen. Hier finden Sie weitere Outdoor Radios.

Muse MH-07DS tragbares Kurbel-Radio, Weltempfänger mit Taschenlampe und Solar-Ladefunktion

Und noch ein sehr schönes Kurbelradio: Muse hat ein Modell mit einem ansprechenden Design entwickelt. Dieses Gerät ist äußerst kompakt und bietet alles, was Sie bei einem Outdoor-Ausflug benötigen. Auf der Oberseite befindet sich ein kleines Solar-Panel. Stellen Sie das Radio in die Sonne, dann wird der integrierte Akku geladen. Selbstverständlich benötigt das Aufladen etwas Zeit, jedoch werden einige Stunden genügen, um die Akku einigermaßen voll zu bekommen. Alternativ können Sie das Gerät natürlich mit der integrierten Kurbel laden. Oder Sie schließen es einfach an ein Stromnetz an, wobei diese Variante wohl die einfachste und schnellste ein wird.

Den aufgeladenen Akku können Sie dann flexibel nutzen. Schließen Sie beispielsweise Ihr Smartphone an den USB-Anschluss an und laden Sie dieses auf. Dann können Sie auch Ihr Smartphone immer unterwegs nutzen. Das integrierte Radio unterstützt Kurzwelle, Mittelwelle und UKW. Und genau wie die bereits vorgestellten Radios, ist bei diesem Gerät ebenfalls eine LED-Taschenlampe integriert. Die Ausleuchtung ist mehr als ausreichend und dem Ersatz einer Taschenlampe würdig. Ansonsten lässt sich nicht viel mehr über dieses Gerät sagen, bis auf die Tatsache, dass das Design sehr modern und ansprechend ist. Suchen Sie ein günstiges Kurbelradio, dann sollten Sie auch das Gerät von Muse nicht außer Acht lassen.

Sangean MMR-88 DAB+ tragbares Kurbelradio

Dieses Gerät ist ein sehr modernes Kurbelradio. Denn es unterstützt nicht nur ganz klassisch die üblichen Radio-Frequenzen, sondern ebenfalls Digitalradio. Denn durch den integrierten DAB-Tuner können Sie die Vorzüge des digitalen Radios genießen. Je nach Empfangsart stehen Ihnen 10 Speicherplätze zur Verfügung. Dadurch sind Ihre Lieblingsradiosender nur einen Knopfdruck entfernt. Die Bedienung erfolgt unter anderem über das praktische LC-Display. Hier werden der aktuelle Sender und der aktuelle Status angezeigt. Durch die Kurbel an der Seite und durch das Solar-Panel auf der Oberseite können Sie den integrierten Akku mit maximal 850 mAh laden. Alternativ können Sie das Radio über das Stromnetz laden. Über den USB-A- beziehungsweise USB-C-Anschluss können Sie andere Geräte laden.

Und ein Klinkenanschluss ermöglicht das Genießen des Radioempfangs mit Kopfhörern. Befinden Sie sich beispielsweise auf einem Camping-Platz, dann stören Sie andere Camper dadurch nicht unnötig. Eine Taschenlampe ist bei diesem Gerät ebenfalls mit an Bord. Diese ermöglicht die Funktionsmodi stark, schwach, blinkend und einen SOS-Morde-Code. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Radio ein USB-Adapter-Kabel (USB-A auf USB-B), eine Trageschlaufe und selbstverständlich eine Bedienungsanleitung. Die Trageschlaufe können Sie nutzen, um das Kurbelradio beispielsweise an Ihrem Rucksack zu befestigen oder es an einem Haken aufzuhängen. Von dort können Sie dann dem Radioempfang lauschen. Ein tolles Gerät mit einem großzügigen Funktionsumfang, das allerdings etwas preisintensiver ist.

SolarCosa 088-BLUE Kurbelradio

Klein aber fein und preiswert. Das ist das Motto von diesem Kurbelradio von SolarCosa. Für einen sehr günstigen Preis erhalten Sie ein Gerät, dass einen sehr großzügigen Funktionsumfang bietet. Wie alle anderen bereits vorgestellten Geräte verfügt auch das SolarCosa 088-BLUE über ein Solarpanel auf der Oberseite und über eine Kurbel an der Außenseite. Alle gängigen Funktionen werden unterstützt. Laden Sie den internen Akku für einen ungestörten Radioempfang, oder laden Sie USB-Geräte, wie zum Beispiel Ihr Smartphone oder Ihren MP3-Player, über den USB-Anschluss auf. Es werden die Bandbreiten 530 bis 1710 kHz (AM) beziehungsweise 88 bis 108 MHz (FM) unterstützt. Die integrierte Taschenlampe dürfte ihren Dienst zuverlässig verrichten.

Es sind 3 Leuchtdioden integriert. Mit nur einem Knopfdruck können Sie die Umgebung bei Dunkelheit erhellen. Im Lieferumfang enthalten sind 3 AAA NiMh-Akkus (3,6 V/250 mAh). Mit diesen dürften Sie gut auskommen. Dieses Gerät ist mit den Maßen von 128 x 60 x 45 mm ebenfalls sehr kompakt gebaut. Das Gewicht gibt der Hersteller mit nur 230 Gramm an. Unterm Strich ist dieses Angebot nicht schlecht. Der Gerät ist sehr günstig und bietet fast alle gängigen Funktionen, die Sie ebenfalls bei den Top-Geräten finden. Lediglich einen DAB-Tuner findet man hier nicht. Können Sie auf diese Einschränkung verzichten, dann ist das WR-088 genau das richtige Kurbelradio für Sie. Hier finden Sie weitere Mini Radios.

Kurbelradio – 5 Produkte vorgestellt

Kennen Sie das Problem? Sie sind gerade auf einem Camping- oder Outdoor-Ausflug unterwegs, aber haben ein Problem: Sie haben weder einen mobilen Akku noch eine Steckdose in der Nähe. Dinge des täglichen Lebens, wie zum Beispiel der Radioempfang oder die Nutzung des Smartphones, sind nun nicht möglich. Dabei kann es unterwegs durchaus Sinn machen erreichbar zu sein beziehungsweise aktuelle Nachrichten zu hören. Ganz zu schweigen von der guten Laune, die Musik unterwegs verbreiten kann.

Das eingangs erwähnte Problem lässt sich sehr leicht lösen. Denn mit einem Kurbelradio haben Sie die Möglichkeit, immer und überall Radio zu hören. Wie ist das möglich? Ganz einfach: Wie die Bezeichnung “Kurbelradio” schon suggeriert, können Sie das Gerät mittels Kurbel mit Strom versorgen. Denn in einem solchen Radio ist ein Dynamo integriert. Drehen Sie nun die Kurbel für eine längere Zeit genügend schnell, dann wird der integrierte Akku geladen. Dem Radio steht Strom zur Verfügung und Sie können nun Ihrer Lieblingsmusik lauschen. Moderne Kurbelradios verfügen allerdings über eine wesentlich weitreichendere Ausstattung.

Fazit:

Neben der Kurbel ist in der Regel ein Solarpanel verbaut. Dieses ermöglicht das Laden des internen Akkus mittels Sonnenenergie. Stellen Sie das Gerät beziehungsweise das integrierte Solarpanel in die pralle Sonne, dann wird der Akku innerhalb von wenigen Stunden geladen sein. In diesem Falle können Sie sich den anstrengenden Kraftaufwand mit der Kurbel sparen. Wenn Ihnen beide Varianten nicht zusagen, dann sollten Sie vor Ihrem Ausflug den internen Akku am Stromnetz vorladen. Denn auch das ist mit modernen Geräten problemlos möglich. Die pfiffigen Hersteller von heute halten jedoch noch eine weitere, sehr wichtige Funktion bereit.

Denn den integrierten Akku können Sie für andere Geräte anzapfen. Die meisten Kurbelradios verfügen über einen USB-Anschluss. Hier können Sie Mediaplayer, Smartphones und viele weitere USB-Geräte zum Laden anschließen. Im Endergebnis erhalten Sie dadurch einen kleinen, mobilen Stromgenerator für Kleinstgeräte. Eine sehr praktische Sache, wenn Sie weit und breit keine andere Möglichkeit haben, Ihre Geräte mit Strom zu versorgen. Die Preise für Kurbelradios sind mittlerweile sehr niedrig. Sie werden staunen, was Sie bereits für einen zweistelligen Euro-Betrag für tolle Geräte erhalten. Möchten Sie sich jetzt ein eigenes Kurbelradio sichern, dann wählen Sie eines der vorgestellten Geräte aus. Es wird ein zuverlässiger und treuer Begleiter auf all Ihren Ausflügen sein.

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Wasserfilter Test 2019

Wasserfilter Test 2019 über die Trinkwasseraufbereitung

Machen Wasserfilter zur Trinkwasseraufbereitung wirklich Sinn?

Benötigt ein privater Haushalt einen Wasseraufbereiter, um das Leitungswasser durch einen Trinkwasserfilter trinkbarer zu machen?

Haben wir doch flächendeckend eine durchaus hervorragende Trinkwasserqualität. Vor allem weil unser Leitungswasser regelmäßig nach Vorgaben der Trinkwasserverordnung untersucht wird.

Das Wasser, dass die Kläranlagen verlässt und in unser Versorgungssystem eingespeist wird ist wirklich sauber. Und somit bestens für die Bevorratung in Wasserkanister mit Hahn und die Bevorratung.

Jedoch kommt das Wasser beim Endverbraucher meist mit erheblichen Verunreinigungen an.

Dies liegt meist an den verbauten Rohrsystemen der Stadt, die das Wasser auf die Grundstücke, in die Haushalte und Fabriken weiterleiten.

Aufgrund starker Verfärbungen des Leitungswassers und teils ekelig geschmacklichen Veränderungen kaufen viele Menschen ihr Wasser Kistenweise in PET- und Glasflaschen. Ebenso jagen sie ihr Leitungswasser durch diverse Trinkwasserfilter, die sie meist Online oder auch in Ladengeschäften vor Ort kaufen.

Wir sind der Frage der Trinkwasseraufbereitung nachgegangen und haben recht unterschiedliche Systeme getestet.

Wofür ein Wasserfilter Hausanschluss?

Viele ältere Gebäude haben keinen Partikelfilter unmittelbar hinter der Wasseruhr installiert.

Dabei ist gerade dieser inzwischen bei neuen Gebäuden gesetzlich vorgeschrieben und sorgt dafür, dass Rostteilchen, Sandkörner oder ähnliche Partikel nicht in das Rohrleitungssystem des Hauses gelangen. 

Hier können diese gröberen Teilchen die Heizungsanlage, Waschmaschine oder andere Geräte beschädigen und teure Reparaturen nach sich ziehen.

Als Eigenheimbesitzer kann man bereits am Hauptwasseranschluss schon eine geeignete Anlage nach eigenen Bedürfnissen als Wasseraufbereiter installieren.

Einige Hausbesitzer haben eigene Wasserfilter Hausanschluss Anlagen installiert, die von einfach bis ziemlich komplex reichen.

Zusätzlich aufgerüstet mit höherer Wirkung und höherem Reinigungsgrad als der Gesetzesgeber vorgibt erhöht die Wasserqualität im gesamten Haus.

TIPP: Schnell und einfach: Der visuelle Test

Nahezu jeder Wasserhahn hat ein kleines Sieb vorinstalliert, einen sogenannten Perlator oder Strahlregler, um grobe Schmutzpartikel aus den Leitungen aufzufangen.

Der Wasserstrahl wird so durch Luftgemisch vergrößert, weil man damit den Wasserverbrauch senkt.

Vor allem reinigt man diesen regelmäßig, so fällt auf, dass hier sehr starke Verschmutzungen zu sehen sind.

 

Mit anderen Worten macht es schon durchaus Sinn, sich nach einem geeigneten Wasserfilter im eigenen Zuhause umzuschauen.

Wasserfilter Test: Verfärbungen und feinste Rostpartikel

Wasserfilter Test: Verfärbungen und feinste Rostpartikel

Gerade in älteren und grösseren Gebäuden ist das Wasser, welches über Nacht in den Leitungen steht, extrem verschmutzt. Hier fällt auf, dass morgens eine unappetitliche braune Brühe aus dem Hahn sifft.

Schnell wird einem klar, dass dieses Wasser nicht gesund sein kann und auch unangenehm im Geschmack ist.

Mit anderen Worten stellt sich die Frage, ob eigene Hauswasserfilter mit Wasseraufbereiter also Sinn machen?

Hier gibt es unsere Testsieger:

AL-KO Vorfilter 250/1 Zoll, für Hauswasserwerke, max. Arbeitsdruck 8 bar, Messingbuchsen, inkl. Anschlussnippel

Dieser einfache Vorfilter wird direkt an der Einspeisung der Wasserversorgung direkt nach der Wasseruhr montiert.

 Eine schnelle und einfache Montage gelingt jedem Hauseigentümer.

Der Vorfilter mit transparentem Filterglas erleichtert die Kontrolle und ist mit einem waschbaren Filtereinsatz ausgerüstet.

Durch den Messinganschluss ist dieses System dauerhaft wasserdicht und kann bis maximal 50 Grad und einem Arbeitsdruck bis maximal 8 bar eingesetzt werden.

Die sehr robuste Ausführung ermöglicht einen langjährigen Einsatz und schützt so die sanitäre Inneneinrichtung im ganzen Haus.

Der günstige Preis und die einfache Handhabung der Reinigung, die nach dem Gesetzgeber alle 2 Monate vorzunehmen ist, macht dieses Modell so beliebt und attraktiv.

Grünbeck Boxer R Rückspülfilter 1“, Wasserfilter für Trinkwasseranlagen, ohne Druckminderer, 101 310

Unser Preis-Leistungs-Sieger im Wasserfilter Test ist der Grünbeck Rückspülfilter Modell 101 310.

Aus hochfestem technischen Kunststoff ist dieser Rückspülfilter gefertigt und mit einer integrierten Datumsanzeige ausgestattet, die an das Rückspülen erinnert.

Diese Rückspülung dient der Reinigung des Wasserfilters und erspart so den meist sehr teuren und aufwändigen Austausch des Hauswasserfilters.

Hierbei wird das Wasser durch den Wasserfilter in das Abwasser mit vollem Leistunsdruck gespült.

Bei Neubauten sind diese Rückspülfilter verpflichtend einzubauen.

Mit einer Wassertemperatur bis zu 30 Grad und einem Betriebsdruck von 2-16 bar ist der Grünbeck Wasserfilter Hausanschluss zum Schutz der Hauswasserinstallation nach DIN EN 806-2 bestens geeignet.

Wichtig zu erwähnen sei hier, dass es sich nur um einen groben Vorfilter handelt und die im Haus direkt am eigenen Wasserhahn eingesetzten Trinkwasserfiltersysteme unterstützt, damit diese länger halten.

Das heißt diese verbessern erst durch weitere Feinfilter die Trinkwasserqualität mit verschiedenen Filterarten zur Trinkwasseraufbereitung. 

Auch an einer Gartenwasserleitung ist dieser Vorfilter extrem nützlich vor einer Zisterne, um diese mit einer besseren Wasserqualität zu füllen.

Auch für den Wasservorrat in Krisenzeiten und somit zum Befüllen unserer Wasserkanister mit Hahn ist dieses vorgefilterte Trinkwasser sehr gut geeignet.

Welche Filterarten kommen in Frage?

  • Ionenaustauscher verringern die Wasserhärte

  • Aktivkohlefilter

  • Chlorfilter

  • Chemische Filter (Wasseraufbereiter)

  • Alternativ eine Umkehrosmoseanlage

Chlor wird in unserem Trinkwasser als Desinfektionsmittel verwendet und kann weitere Verbindungen im Wasser eingehen.

Chlor un deren Verbindungen und sind geruchs- und geschmacklos. Davon stehen einige in Verdacht, auch krebserregend zu sein.

Wichtig: Ein hoher Prozentsatz der in äußerst gering vorkommenden Spuren von Medikamentenreste und weiblichen Hormone in unserem Trinkwasser kann durch Aktivkohle herausgefiltert werden.

Hinzu kommen optische und geschmackliche Verbesserungen durch diese Wasseraufbereiter.

Mit einem Wasserfilter Kalk und Rost vermeiden?

Ist man Eigenheimbesitzer, möchte man natürlich dafür Sorge tragen, dass die eigenen Rohrleitungen, Gerätschaften und installierte Sanitäranlagen eine lange Lebensdauer haben.

Zerstören doch Kalk, Rost und sonstige Ablagerungen aus der Leitung mit der Zeit teure Einbauten.

Doch nicht nur Besitzer können inzwischen mit einem fest installierten Wasserfilter Hausanschluss dafür Sorge tragen, noch besseres Wasser zur Verfügung zu haben.

Immer mehr handliche und leicht zu installierende Filtersysteme sind auf dem Markt und zudem leicht zu bekommen.

War es noch vor ein paar Jahren für Laien fast unmöglich, sich mit wohlschmeckendem, sauberen und gesundem Wasser zu versorgen, so sind es inzwischen nur ein paar Klicks zu einem schier unbegrenztem Angebot.

Spardar Wasser Filtersystem, Prämie Wasserfilter Wasserhahn

Immer grösserer Beliebtheit macht sich ein Wasserhahn Filter wie dieser Kleine von Sparda, weil er als Mini eine langlebige Filtration besitzt.

Klein und dennoch mit einer guten Filterleistung lassen sich Bakterienwachstum hemmen und Chlor. Ebenso unangenehme Färbung und Gerüche lassen sich durch die Trinkwasseraufbereitung aus dem Leitungswasser absorbieren.

An jedem Standard Wasserhahn lässt sich eines dieser Wasserfilter Wasserhahn ganz leicht installieren.

Eine Tasse Wasser in 6 Sekunden sind bei dem Kleinen ein klares Argument im Wasserfilter Test, um hier preiswert zuzuschlagen:

Tipp: Gleich zwei Filterkartuschen mitbestellen

Durch die doppelten wasserdichten Ringe ist das Filterelement dicht und sorgt so für eine präzise längere Lebensdauer.

Diese Filterelemente verwenden die Methode Rohr-in-Rohr-Konstruktion.

Schnell und einfach lassen sich diese Elemente austauschen, um einen sauberen filternden Wasseraufbereiter zu gewährleisten.

Carbonit Auftisch-Filtersystem Sanuno classic

Mit dem Carbonit Auftisch Wasserfilter wird der Wasserfilter direkt am vorhandenen Wasserhahn installiert, ohne die bisherige Benutzung zu beeinträchtigen.

Einfach hierzu den mitgelieferten Aufsatz aufschrauben, die Filterkartusche einsetzen und neben dem Spülbecken aufstellen.

Bei Installation des mitgelieferten Filtereinsatzes hat man bei normalem Betriebsdruck der Wasserleitung von etwa 4 Bar eine Durchflussgeschwindigkeit von ca. 2 Litern pro Minute.

Hier kann man sich die kräfte raubende Wasserflaschen-Schlepperei endlich sparen, um ein Wasser ohne üblen Beigeschmack zur Hand zu haben.

Jetzt bei diesem Wasseraufbereiter zugreifen und den Durst löschen hier klicken!

Brita Wasserfilter

Der bekannte deutsche Hersteller BRITA hat mit über 50 Jahren mit Tischwasserfilter Erfahrung auf Kundenwünsche reagiert und bietet eine Vielzahl an Hauswasserfilter an.

Diese sind recht einfach zu bedienen und dabei auch noch formschön. Ganz nach der Devise, dass in der Zukunft jeder sein eigenes Wasser kreieren kann, bietet BRITA für nahezu jeden Einsatz diverse Wasserfilter an, weil gefiltertes Wasser einfach besser schmeckt.

Wir haben hier einmal die gängigsten und beliebtesten Wasseraufbereiter herausgesucht.

Hierbei werden die verschiedenen Filterkatuschen Kalk, Chlor und den Geschmack störende Stoffe im Wasser reduzieren sollen.

Von klein handlich wie zum Beispiel der bekannte Kannenfilter bis zur festen Installation bleibt kaum ein Kundenwunsch offen…

BRITA Wasserfilter-Jahrespaket Marella

Tipp: Mit dem BRITA Wasserfilter Marella hat man mit 12 MATRAX+ Filterkartuschen ein ganzes Jahr ausgesorgt.

Um das Leitungswasser für den perfekten Kaffeegenuss zu optimieren und das vollmundige Aroma einer schönen Tasse Tee ohne störende Schlieren genießen zu können bietet sich hier den fromschönen Kannenfilter Marella an. 

Das nennen wir mal einen schicken Wasseraufbereiter. Eine Filterkatusche hält etwa 4 Wochen und bietet wohlschmeckendes Wasser direkt in der eigenen Küche an.

Aufgrund des geringen Gewichts lässt sich diese Kanne auch sehr gut in den Urlaub oder zum Camping mitnehmen.

 Danks der Brita Memoanzeige wird man rechtzeitig an den Wechsel der Kartusche erinnert.

Einfach den Härtegrad des eigenen Leitungswassers einstellen und schon ist man auf der sicheren Seite, weil Wasserkocher oder Kaffeemaschine viel seltener entkalkt werden muss. Hier geht es zum Produkt: ​hier klicken!

BRITA Wasserfilter Flow inkl. 1 MAXTRA+ Filterkartusche

BRITA Wasserfilter Flow – XXL Tischwasserfilter mit Zapfhahn

Mit dem XXL Filter BRITA FLOW ist die ganze Familie versorgt.

Durch die kinderleichte Bedienung mit dem integrierten Zapfhahn lässt sich das gefilterte Wasser aus dem großen Wassertank direkt aus dem Kühlschrank entnehmen.

Auch für das Büro ist dieser Wasserfilter ein idealer und gesunder Wasseraufbereiter.

Mit einem Gesamtvolumen von 8,2 Liter, welches einem Filtervolumen von 5,2 Liter entspricht, ist auch an heißen Sommertagen für ausreichend weiches, wohlschmeckendes Wasser gesorgt.

Beruhigend zu wissen, dass die Kinder keine schweren Flaschen aufdrehen müssen und so mit Freude mehr Trinken, weil es auch einfach Spaß macht, dieses Wasser zu zapfen. Also jetzt zugreifen und los trinken!

BRITA fill&go Vital Wasserfilter-Flasche

Die handliche BRITA fill&go passt nahezu in jede Kühlschranktür, in einen Rucksack oder auch eine Handtasche und ist immer griffbereit.

Gerade auch für die Krisenvorsorge ist diese tragbare Wasserfilter-Flasche ein genialer Begleiter, weil man hier auch unbekannte Wasserhähne nutzen kann.

Jederzeit und überall sein gefiltertes Wasser auffüllbar und einsatzbereit.

Die MicroDisc direkt unter dem Trinkverschluss entzieht dem Wasser Schwebestoffe, Schmutzpartikel, Kalk und Chlor.

Nach etwa 4 Wochen sollte der Filter gewechselt werden, um die gleichbleibende Trinkwasserqualität durch diesen Wasseraufbereiter zu gewährleisten. 

Mit wenigen Klicks steht die 0,6 Liter robuste Kunststoffflaschen auch in der eigenen Kühlschranktür.

BRITA Wasserfilterkartusche MicroDisc im 3er Pack, Kartuschen für alle BRITA fill&go Trinkflaschen

Für die eigene Gesundheit sollte man die Filtereinheit etwa alle 4 Wochen austauschen, damit Keime keine Chance haben.

Um sich hier ein Stück weit zu behelfen, bietet Amazon ein bequemes Abo, damit man sich ganz entspannt zurücklehnen kann.

So kommen alle 3 Monate die wertvollen Filterelemente an die ausgewählte Anschrift und sichert so die nahtlose Versorgung sauberen Trinkwassers aus der Trinkwasserflasche mit einem Wasserfilter.

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Chemische Wasserfilter Test

Hier spricht man eher von einem chemischen Wasseraufbereiter von beispielsweise biologisch kontaminiertem Wasser.

Dies sollte nur im Notfall verwendet werden, da dieses Wasser nicht sonderlich erträglich für den Menschen ist. 

Vor allem sprechen wir von einer Krisensituation. Hier kann dieses chemisch aufbereitete Wasser unser Überleben sichern.

Ebenso lassen sich mit diesen Mitteln benutzte Outdoor Wasserfilter gut reinigen und desinfizieren.

Daher haben wir die gängigsten Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung aufgeführt.

Katadyn Micropur Wasseraufbereitung - MF Tabletten

Als biologischer Wassereraufbereiter kann Micropur Forte jederzeit und überall eingesetzt werden.

 Auch wo Trinkwasser vielleicht nicht so sauber ist und vermutlich mit Bakterien und Viren verseucht sein kann.

Dies wird auch gerne in Urlaubs- oder Geschäftsreisen nach Afrika Guana oder anderen Entwicklungsländer genutzt.

 Denn dort herrscht tendenziell eine schlechtere Trinkwasseraufbereitung vor.

Vor allem die uns Europäer schnell auch krank machen kann.

Weitere Informationen zu Micropur Classic und Micropur Forte gibt es unter dem Artikel Outdoor Wasserfilter.

Katadyn Outdoor Pocket Trinkwasserfilter

Höchste Qualität und Langlebigkeit zeichnet den Katadyn Pocket Wasserfilter Outdoor aus.

Vor allem dem Militär- und Rettungsdienste sind diese Produkte seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt vertrauen.

In Schweizer Präzisionsarbeit arbeiten diese Filter zuverlässig gegen Bakterien und Protozoen. Vor allem um das Überleben sichern zu können.

Im Ernstfall kommt es auf eine stabile und leistungsfähige Ausrüstung an, die keine Kompromisse zulässt.

Einfache Reinigung in kürzester Zeit, die leichte Handhabung und das große Volumen von 1 Liter pro Minute versorgen bis zu 4 Personen.

Mit einem Gewicht von 550g und einer Lebensdauer von 50.000 Liter bereitet der Keramik-Filter selbst das Regenwasser aus Pfützen als überlebenswichtiges Trinkwasser auf.

Danks der innovativen Technik filtert der unverwüstliche Pocket Wasserfilter Outdoor aus dem Hause Katadyn auch Krankheitserreger aus dem Wasser und sichert so eine effiziente und dauerhafte Trinkwasseraufbereitung.

Überleben sichern und jetzt zugreifen.

Praxis-Tipp: Regenwassertonne mit Wasseraufbereiter nutzen?

Möchte mann sich den Niederschlag zunutze machen, dann sollte man zumindest nicht gleich das erstbeste Regenwasser aufzufangen.

Nach einer langen Trockenperiode sind die Dächer natürlich stark verschmutzt.

Nutzen wir dieses verunreinigte Wasser mit unsere Wasserfilter, so ist dieser vielleicht schneller als gewünscht nicht mehr nutzbar.

Mit anderen Worten wartet man zumindest den ersten grösseren Schauer ab, bis man seine Regenwassertonnen oder Wassertanks mit Niederschlag auffüllt.

Ist man in einer Gartenlaube ohne Hauswasseranschluss, sind hier die auch online verfügbaren Outdoor Wasserfilter eine geniale Bereicherung.

Auch kann man sich bei grösseren Grundstücken überlegen, eine Wasser Zisterne kaufen zu wollen.

Eine kleine aber feine Auswahl findet man auch auf diesem Blog.

Und dieser Wasserfilter Test hilft dabei, sich einen guten Überblick zu verschaffen.

Weitere Outdoor Wasserfilter gibt es in unserem Artikel über Wasserfilter Outdoor.​​

Egal für welchen Wasserfilter man sich durch unseren Wasserfilter Test inspirieren lässt und schlussendlich entscheidet: eine lohnende Investition ist ein Wasserfilter allemal und zahlt sich für den Geldbeutel und die Gesundheit auch langfristig aus.

Mehr zum Thema Tinkwasserlagerung findet sich hier:

Regenwassertonne

Regenwassertonne wertvolles Trinkwasser in bester Qualität speichern

Mit den verschiedensten Regensammlern und einer Regentonne, einem Regenfass oder Wasserfass lässt sich unser Regenwasser auffangen, um so das wertvolle Niederschlagswasser aufzufangen. Wir zeigen hier wie man sich so effektiv wie nur möglich dieses kostbare Nass zunutze machen kann.

Wasser ist unser Grundbaustein des Lebens und Trinkwasser ist eines der kostbarsten Güter unserer Erde, bestehen doch nur 2,5 Prozent des gesamten Wasserhaushaltes der Erde aus Süßwasser. Hiervon sind nur rund ein Drittel Grundwasser und somit als Trinkwasser zugänglich.

Mit einem geeigneten Trinkwasserfilter lässt sich aus Regenwasser hochwertiges Trinkwasser aufbereiten. Womit wir auch unsere Wasserkanister mit Hahn auffüllen und bevorraten können.

Regensammler, Wasser zu Hause gewinnen 

Regentonnen gibt es in verschiedenen Farben, Formen und Größen.

Von einem kleinen Eimer im Regen oder einem Regenfass bis zum Giganten der Regenwassersammler, dem IBC Container lässt sich alles realisieren.

Ob antike Optik, echtes Holz oder robuster und frostbeständiger Kunststoff den Geschmacksnerv des Regenwassersammlers trifft spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Vielmehr die optimale Nutzung und der vorhandene Aufstellplatz sind ein wichtiger Aspekt bei der Wahl der richtigen Regenwassertonne.

In Kombination mit einem Regensammler lässt sich auf einfache Weise fliesender Lebensspender auffangen und zur weiteren Nutzung bereithalten

Garantia Regensammler Speedy (Fallrohrfilter) 


Mit diesem Regenwassersammler Kompletset kann man praktisch recht einfach Wasser aus dem Niederschlag in eine Regentonne umleiten.

Dieses bekannteste Beispiel dafür ist das recht einfache aber ausgeklügelte Regenauffangsystem.

Der Regensammler Speedy besteht in der Regel aus einem schrägen Dach, einer Regenrinne und einer Regentonne.

Die meisten Regenwassernutzer verwenden eine Klappe im Regenabfallrohr, um den Niederschlag aufzufangen.

Jedoch wird hier wirklich alles in den Auffangbehälter geschwemmt, also auch Laub, kleinere Äste, Insekten und andere Materialien.

Dieses Zeug gammelt dann in der ausgesuchten Regenwassertonne vor sich hin und verunreinigt das wertvolle Wasser mehr und mehr.

Das lässt sich erfreulicherweise verhindern.

Durch einen recht simplen Einbau lässt sich der Fallrohrfilter in kurzer Zeit ohne großem Aufwand installieren.

Das integrierte Sieb sorgt dafür, dass Verschmutzungen vom Dach und aus der Regenrinne aufgefangen werden und so nicht in die bereit gestellte Regenwassertonne eingeleitet wird.

Das so aufgefangene Regenwasser kann man im Grunde genommen trinken. Man sollte es allerdings zuvor filtern.

Kreher Regentonne eckig, Wassertonne 100 Liter


Diese Regentonne eckig, praktisch und platzsparend lässt sich unscheinbar auch in der kleinsten verfügbaren Ecke platzieren.

Zum Beispiel an einer Hauswand oder einer kleinen Nische. Durch die dezent dunkelgrüne Farbe fällt die Tonne nicht sonderlich auf.

Die Kreher Regentonne ist gerade einmal 32 x 36 cm groß, etwa 96 cm hoch und somit ideal auch für Balkone.

Gefertigt aus strapazierfähigem Kunststoffmaterial (PE) ist der Regensammler witterungsfest und frostsicher.

Er sollte jedoch im Winter entleert werden. Praktischerweise steht diese Regentonne auf einem Sockel, die jedoch laut Kundenmeinungen nicht sonderlich stabil ist. Jedoch bietet das kleine und preiswerte Modell eine einfache Variante der Regenwassernutzung für den Garten oder Blumen auf dem Balkon.

Mit einer solch praktischen Regenwassertonne 100 l lässt sich ideal auch ein Wasserkanister mit Hahn recht einfach befüllen.

Weil zur Ausstattung der benötigte Wasserhahn gleich mitgeliefert wird.


150 Liter Holzfass, neues Fass, Weinfass aus Kastanienholz geöffnet als Regenfass, Regentonne 


Wer es lieber urig oder nostalgisch mag kann sich auch den Regenwassersammler aus Holz in den Garten stellen.

Diese Holzfässer gibt es neu und gebraucht, wobei die gebrauchten ehemaligen Weinfässer gereinigt wurden.

Eines der gebrauchten Weinfässer haben wir weiter unten im Beitrag vorgestellt.

Man sollte darauf achten, ob ein Deckel im Angebot mit dabei oder verfügbar ist, wenn man sein Holzfass verschließen möchte.

Mit anderen Worten gerade in stehenden Gewässern können sonst reinste Brutstätten von Stechmücken entstehen, die eher unerwünscht und lästig sind.

Diese neuen Fässer gibt es unbehandelt und auch geölt. Vor allem weil jedes Teil handgefertigt ist, kann es zu kleineren Abweichungen der Maße geben: Durchmesser 58 cm und eine Höhe von 84 cm.

Die Wandstärke bemisst etwa 22 mm.

Wir zeigen hier die unserer Meinung praktischste Variante der neuen Holzfässer: geölt mit Deckel.

Ein Schmuckstück im eigenen Garten, das fast zu schade nur zum Regenwasser sammeln ist.



PE Spannring Deckelfass 200 L



Ein sogenanntes Weithalsfass mit Deckel und Spannring war früher in nahezu jedem Schrebergarten zu sehen.

Auch heute noch findet man dieses robuste Fass in einigen Gärten. Das blaue Kunststoff-Fass ist aus lebensmittelechtem HDPE hergestellt, ist 97,5 cm hoch und hat einen Durchmesser an dickster Stelle von 59,5 cm.

Da ein solches Fass frostsicher ist, kann es auch im Winter draußen stehen bleiben.

Deshalb macht eine aufwendige Unterbringung in einem geschützten Schuppen oder Gebäude im Winter überflüssig.

Danach ist direkt im Frühjahr, wenn das gefrorene Wasser in der Tonne geschmolzen ist, sofort nutzbares Regenwasser verfügbar.




Krisenvorsorge

Praxis Tipp:


Mit dem Deckel lässt sich das Fass dicht verschließen, womit es auch super für grössere Mengen Eingemachtes zu benutzen ist.

Gerade als Selbstversorger hat man doch grössere Mengen Gemüse auf einen Schlag, die dann haltbar gemacht werden wollen.

In der Zwischenzeit, wenn die Vorräte verwendet wurden, lässt sich das Fass wunderbar als Regenwassersammler nutzen.

Oder man nutzt die Vorräte zur Lagerung zur Krisenvorsorge, damit man immer wertvolle Lebensmittel zur Verfügung hat.

Graf 501205 Regentonne eckig 203 L mit Deckel und Hahn, grün 


Mit der 501205 Regentonne von Graf bringt der Hersteller eine eckige Regentonne mit lose aufliegendem Deckel.

Unten ist die Regenwassertonne rund und das Bodenmaß beträgt 45 cm Durchmesser. Oben ist sie 76 cm x 116 cm groß und der Deckel steht etwas über.

Der mitgelieferte Hahn muss nicht installiert werden.

Auch kleinere Menschen können mit der Regentonne ihre Gießkanne bequem befüllen.

Da der Deckel, wie schon erwähnt, nur aufliegt, sollte er gegen Wegfliegen gesichert werden.

Zum Beispiel kann man sehr gut einen Stein auf den Deckel legen oder sich mit einem Klemmgurt behelfen.

Mit dem Wassertank von Graf hat man einen soliden und frostsicheren Regenwassersammler.


Graf 504026 Regentonnen-Verbinder 1/2 Zoll 


Ein Regenwasser-Verbinder, womit man mehrere Regenwassertonnen verbinden kann.

Ein 25 cm langes Schlauchteil Klarsicht gehört im Set mit dazu.

Zwei Anschlussteile mit Dichtung und Kontermutter runden das Komplett-Set in SB Verpackung ab.



Regenwassertonne Regentank Amphore 210 Liter in 3 Farben 


Moderne Regenwassertonne in Form einer Amphore aus stabilem Polypropylen (PE) sorgt für einen orientalischen Flair.​

Schick und dennoch praktisch lässt sich so das Regenwasser mit bis zu 210 Liter sammeln.

Durch den Pflanzeneinsatz kann man die Amphore sehr gut mit einer Pflanze bestücken. Tipp: Hängeerdbeeren machen sich hier besonders praktisch, sind lecker und dekorativ.

Das UV-beständige Material gibt es in den Farben grau, terrakotta und anthrazit. Zudem hat die Amphore einen Deckel mit etwa 26 cm, wiegt 5 Kilo und ist 118,3 cm hoch.

Es befinden sich zwei unterschiedlich hohe Öffnungen an der Regentonne für den teils mitgelieferten Wasserhahn. Also bitte genau bei der Bestellung darauf achten, welche Variante ausgewählt wird.

Die Regentonne ist frostsicher und lässt sich leicht und einfach reinigen. Hiermit gönnt man sich das Urlaubsfeeling für den eigenen Garten.





Temesso Regentonne, Regenfass Holzfass, Weinfass, Tonne Barrique Eiche 225 Liter Wasserfass – original Fass 


Ein gebrauchtes, aber wertiges Weinfass ist eine ganz besondere Möglichkeit für einen Regenwassersammler.

Vor allem erzählt eine solche Regentonne aus massiver Eiche schon beim Anblick ganze Geschichten.

Mit einer Höhe von 95 cm und einem Durchmesser von 70 cm ist das geöffnete Regenfass ein dekoratives Schmuckstück.

Wer also seinen Garten ein wenig veredeln möchte, hat mit dem Barrique Eichefass und 225 Liter Fassungsvermögen ein lang anhaltende Freude.

Leider wird der Wein nicht mitgeliefert. Die zahlreichen positiven Kundenmeinungen zu diesem urigem Blickfang sprechen für sich.

Mit echten Metallringen ist die Regenwassertonne von Temesso hier zu haben:






REGENWASSERTONNE Maja AMPHORE mit Pflanzenschale und Füllstand-Schlauch (300L – Beige-gelb) 


Die Amphore Maja ist aus hochwertigem PE hergestellt und danks dfer Herstellung im Rotationsverfahrens besonders bruch- und schlagfest.

Die zusätzliche Nutzung als Säulenpflanztop macht Maja zusätzlich sehr reiozvoll.

Sollen doch die Nachbarn vor Neid platzen, wenn man zum praktischen Nutzen einer Regenwassertonne hier auch noch einen Augenschmaus in seinem Garten zu bieten hat.

Mit einer Höhe von 114 bzw. 114 cm und einem Gewicht von 13 kg wird diese Regenwassertonne mit zwei 3/4 Zoll Anschlüssen geliefert.

Ein weiteres Plus ist es, dass Maja als Regenfass genutzt ganzjährig im Garten stehen bleiben kann.

Aufgrund der Frostsicherheit braucht man sich keine Gedanken der Überwinterung machen.​

Schick – funktionell und einfache Handhabung: so macht Regenwassersammeln auch noch Spaß.







Garantia Rocky Wandtank 400 Liter Dark Granite 


Der Rocky Wandtank 400 Liter ist nicht nur stabil, sondern sieht einer Steinwand zum verwechseln ähnlich.

Außerdem lässt sich mit diesem Garantia Regenwassersammler der Garten jetzt noch schöner gestalten.

Zu dem wirklich praktischen Nutzen als Regenwassertank sind der gestalterischen Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Geliefert wird die zum täuschen echt wirkende Steinwand als Wassertank mit zwei 3/4 Zoll Gewindeanschlüssen, wo man einen Wasserhahn und einen Schlauch anbringen kann.

Wasser ablassen und entnehmen gelingt si wirklich kinderleicht.

Der einzige Nachteil, der leider oft bemängelt wird, ist die fehlende Reinigungsöffnung. Die Reinigung ist jedoch völlig überflüssig, wenn man konsequent einen groben Filter vor der Wand installiert.

So bleibt der Grobschmutz aus dem Wandtank und die mühsame Putzaktion entfällt.








Arcado Regentonne, 460l 3P 9000645 


In Sandstein kommt die Regentonne Arcado mit edlem Steindesign direkt in den heimischen Garten.

Sehr schön und harmonisch lässt sich der Regenspeicher in die Gartengestaltung einbringen.

Mit einem Volumen von 460 Litern verfügt die Regenwassersäule über einen kindersicheren Deckel, der mit einer Stahlschraube gesichert ist.

Die beiden hochwertigen Messinganschlüsse am Regenfass Arcado sorgen für eine dauerhaft stabile und passgenaue Verbindung zwischen Wasserhahn und Regenfass.

Auch lassen sich mehrere dieser wirklich schicken und edlen Säulen verbinden und somit ein sehr luxuriös wirkenden Regenwasservorrat auch für sehr trockene Sommermonate sichern. “Arcado” ist 2 Meter hoch und 60 cm tief.

TIPP: Stehen diese Säulen in der prallen Sonne, wird das darin gesammelte und gespeicherte Wasser sehr gut erwärmt.

Die ideale und kostengünstige Möglichkeit, warmes Wasser für einen kleinen Pool oder Plantschbecken für Kinder aufzufüllen.









Wasserfass Regentonne Regenwasserfass 500 Liter 


Das mit der Optik eines Holzfasses zum verwechseln ähnlich aussehende Kunststofffass ist lebensmittelecht und aus PE hergestellt.

Mit 150 cm Höhe und einem Durchmesser von etwa 65 cm stellt es eine hervorragende Holzimitation dar.

Ausgestattet mit einem Deckel und einem Auslaufwasserhahn ist diese Regenwassertonne direkt einsatzbereit.

Diese Tonne sieht nicht nur schick aus, sondern integriert sich in die ländliche Gegend perfekt.










Regenwassertonne Holzimitation im Einsatz

Regenwassertonne Holzimitation im Einsatz

Richtig praktisch mit dem vorhandenen Ablauf und dem angeschlossenen Wasserhahn lässt sich hier ein Wasserkanister mit Hahn sehr gut befüllen und für die Krisenvorsorge bereitstellen.










Säulentank 500 L


Mit modernem Design für modern gestaltete Garten- und Wohnanlagen ist dieser Säulentank die ideale Ergänzung und ein wahres Schmuckstück.

Aus dem Hause Garatia kommt diese Regenwassertonne mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern direkt in den Garten oder ans Haus.

Mag man es doch eher mit griechischem Flair, kann man mit dieser Regentonne den heimischen Garten ein wunderbares Urlaubsgefühl verpassen.

Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich hier einiges realisieren und das Gärtnerherz erfreuen.

Eine gute Anleitung liegt bei und lässt auch einen unerfahrenen Regenwassernutzer die hier vorgestellte Regenwassertonne recht einfach in Betrieb nehmen.

Kauft man den Regenwassertank nach Hausfarbenanstrich, so integriert sich die eigene Regentonne in das Gesamtbild wunderschön ein.











Regentonne 500L 


Genauso genial wie praktisch kommt die Regenwassertonne faltbar direkt in den heimischen Garten geliefert.

 Aus hochwertigem, korrosionsbeständigen PVC ist der klappbare Wassertank jederzeit platzsparend zu verräumen, wenn man kein Regenwasser sammeln möchte oder den Garten winterfest herrichtet.

Aus UV-resistentem Material und einem Reißverschluss zum leichten Öffnen besteht dieser gut durchdachte Regenwasserspeicher.

Mit 500 Liter Volumen und einem Durchmesser von 80 cm verfügt diese kleine Zisterne über einen Ablaufhahn und einem Überlaufventil.

Der Einlaufdurchmesser misst 10,5 cm.

TIPP: Genial auch als Urlaubsbewässerung: Vor dem Urlaub mit Niederschlag und einem Regenwassersammler den faltbaren Wassertank befüllen und so mit einem Schlauchsystem die Bewässerung (auch in einer Hitzeperiode) sicherstellen.












Ing. G. Beckmann Regenfass, natur, 98 x 98 x 88 cm, 600 L 


Aus Lärchenholz ist das formschöne Regenfass aus dem Hause Beckmann, welches sich seit über 40 Jahren bewährt hat.

Mit zwei nicht sichbaren Drahtseilen werden Lärchenholzleisten miteinander verbunden.

Diese gehobelten und witterungsbeständigen Holzleisten sind 4,7 cm breit, 1,8 cm dick und bilden die Fasswandung.

Das langsam gewachsene Lärchenholz ist auch ohne Holzschutzbehandlung jahrelang haltbar. Das spart Zeit und Geld.

Innen ist das Holzfass mit einer starken und hochwertigen Teichfolie ausgekleidet, wobei das Holzgerüst als Stütze des Folienbehälters dient.

Diese Folie ist schadstofffrei und für Trinkwasser geeignet. Geliefert wird das Regenfass als Bausatz und ist recht einfach montiert.

Da das Regenfass frostsicher ist, kann es im Winter draussen befüllt stehen bleiben.

Der Regenwassersammler gibt es in verschiedenen Grössen.

Der Deckel und weiteres umfangreiches und praktisches Zubehör wie zum Beispiel Filter-Füllautomat, Fassverbindungsset und Schwimmerventil sind jederzeit erhältlich. 

Wir empfehlen einen Deckel, weil dann das Regenwasser sauber von Laub und Schmutz bleibt und die Brutstätten für Stechmücken eingedämmt werden.













Regentonne eckig Jumbo 800 Liter granitgrau, Frostsicherer Wandtank mit hochwertigen Messinganschlüssen 


Ein unglaubliches Fassungsvermögen von 800 Litern erhält man mit der Jumbo Regentonne, hier in granitgrau.

Es gibt auch andere Farben als Auswahl, damit sich die Regenwassertonne dezent in das Wohnanlagen Gesamtbild harmonisch einfügt.

Mit diesem Giganten unter den Regenwassertonnen kann man sich hervorragend mit sauberem, weichem Regenwasser eindecken, sei es zur Bewässerung der Pflanzen oder auch zur Nutzung in Hauswasseranlagen.

Gerade einmal 179 cm hoch und 80 cm breit mit einer Wandhalterung zur Absicherung und einer leicht verständlichen Montageanleitung wird der Jumbo direkt ans Haus geliefert.

Die unauffällige und schlichte Form verhilft der pompösen Regentonne dabei, nicht sonderlich aufzufallen und sich durch Zubehör wie etwa einem Verbindungsset sogar noch aufstocken zu lassen.

Hier kann man wirklich bares Geld sparen und das kostbare Nass aus dem Niederschlag vielseitig nutzen, ohne sich die Wohnlandschaft zu verschandeln.

Also gleich bestellen und den nächsten Regenschauer für sich nutzen:














WERIT Regenwassertonne 1000l


Auch bei einem kleineren Grundstück muss man nicht auf einen eigenen Regenwasserspeicher verzichten. Diese Regenwassertonne ist formstabil und lässt sich auch als Zisterne nutzen. Mit einem Volumen von gigantischen 1000 Litern, einem Durchmesser von 113 cm und einer Höhe von 115 cm wird sie mit vielen vordefinierten Anschlussmöglichkeiten direkt in den Garten geliefert.i















Auch bei einem kleineren Grundstück muss man nicht auf einen eigenen Regenwasserspeicher verzichten.

Diese Regenwassertonne ist formstabil und lässt sich auch als Zisterne nutzen.

Mit einem Volumen von gigantischen 1000 Litern, einem Durchmesser von 113 cm und einer Höhe von 115 cm wird sie mit vielen vordefinierten Anschlussmöglichkeiten direkt in den Garten geliefert.i















KRISENVORSORGE

Katadyn Micropur Tankline MT Box


Gerade wenn man die monströse Regenwassertonne sein Eigen nennt, möchte man gerne auch langfristig die gute Wasserqualität erhalten. 


Hierzu bieten sich Wasseraufbereiter der Marke Katadyn an, weil hier auf Qualität gesetzt werden sollte.

Denn jahrelange Produktentwicklung gibt uns ein großes Maß an Sicherheit, damit wir auch morgen noch gesundes frisches Wasser zum Trinken und für unsere Krisenvorsorge zur Verfügung haben.

Wasseraufbereitung für sauberes Trinkwasser schützt bis zu 6 Monaten vor Wiederverkeimung. Geliefert wird für die Aufbereitung und Sicherung für 250 Liter:

  • MT Clean 250 g löst Algen- und Bakterienbeläge mit Aktivsauerstoff

  • MT Fresh 250 g beseitigt muffige Gerüche schlechten Geschmack und Kalkablagerungen mit natürlicher Zitronensäure

  • Micropur Forte 100 ml konserviert Leitungswasser und schützt vor Wiederverkeimung bis zu 6 Monate

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