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März 18

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Wo kann man Desinfektionsmittel kaufen und welche gibt es?

Auf der Erde leben derzeit knapp 8 Milliarden Menschen. Dass dies überhaupt möglich ist, haben wir vielen Dingen zu verdanken. Eines davon ist die Hygiene.

Besonders dort, wo viele Menschen auf engem Raum und in stetigem Kontakt zueinander leben, ist es wichtig, dass Wert auf Hygiene gelegt wird. Was passieren kann, wenn du das ignorierst, zeigt beispielsweise der Ausbruch der Pest im Mittelalter.

Und auch heute noch sorgt in vielen Fällen eine gute Hygiene und der Gebrauch von Desinfektionsmittel dafür, dass Krankheitserreger wie Viren und Bakterien wenig Schaden anrichten.

Aktuell gilt dies besonders stark, denn das Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Als Prepper bist du darauf sicher vorbereitet und doch kann auch dich Unsicherheit und Unruhe treffen.

Denn sicher bist du davor nicht. Aber vorsorgen kannst du. Desinfektionsmittel sind der erste und sicherste Schritt in die richtige Richtung.

Was macht Desinfektionsmittel?

Desinfektionsmittel hat eine einfache Aufgabe. Es soll alles, was damit in Kontakt kommt, weitestgehend keimfrei machen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob du eine Wunde desinfizierst, deine Hände von Bakterien und Viren befreien möchtest oder die Arbeitsplatte in der Küche putzt.

Das Desinfektionsmittel hat immer zum Ziel, nahezu alle Keime zu beseitigen. Dabei nimmt es keine Rücksicht darauf, ob die Bakterien gut oder schädlich sind.

Auf der Haut befinden sich schließlich nicht nur Krankheitserreger, sondern auch wichtige Mikroorganismen, die durch Desinfektionsmittel ebenfalls abgetötet werden.

Desinfektionsmittel beseitigt jedoch nicht alle Viren und Bakterien. Dies ist selbst bei der Sterilisation nicht der Fall.

Sie ist zwar noch effektiver, für den alltäglichen Gebrauch jedoch nicht geeignet, da sie deutlich aufwändiger ist.

Der Gebrauch von Desinfektionsmittel ist bereits ausreichend, um Keime so weit zu reduzieren, dass sie nahezu gänzlich verschwunden sind. Und damit betrittst du einen guten Weg im Kampf gegen das Coronavirus, gegen Noroviren, Grippeviren, Salmonellen und Co.

Welche Arten von Desinfektionsmittel gibt es?

Bei Desinfektionsmittel unterscheidet man in erster Linie drei Kategorien, auch wenn die Mittel jeweils dieselbe Aufgabe haben.

Sie sollen die Anzahl der Keime stark verringern. Dennoch ist es wichtig, dass du darauf achtest, das richtige Mittel zur Desinfektion zu verwenden, da du sonst mehr Schaden anrichten kannst, als wirklich etwas Gutes zu tun.

1.) Haut- und Wunddesinfektion

Alle Desinfektionsmittel, die für den Kontakt mit der Haut gedacht sind, sind sanfter als andere Desinfektionsmittel.

Dabei büßen sie jedoch nicht an Wirksamkeit ein. Möchtest du deine Hände desinfizieren, solltest du nur im äußersten Notfall auf ein Desinfektionsmittel zurückgreifen, welches nicht speziell für diesen Zweck entwickelt wurde.

Nicht nur, dass andere Mittel deine Haut stark angreifen und ihren Schutzmechanismus beeinflussen, einzelne Mittel können dich auch verletzen. Sicherer ist in diesem Fall tatsächlich das gründliche Händewaschen.

Bei der Wunddesinfektion gilt dies auch, wobei du hier aufgrund der offenen Wunde noch vorsichtiger sein musst.

Zwar ist es wichtig, Keime zu entfernen, du kannst mit dem falschen Desinfektionsmittel jedoch die eigentliche Verletzung noch verschlimmern. Auch hier ist im Notfall das gründliche Reinigen mit Wasser die bessere Lösung.

Eine weit verbreitete Annahme ist, dass Wunddesinfektion nur dann wirklich etwas taugt, wenn es in der Wunde brennt. Tatsächlich ist dies gar nicht so.

Es gibt mittlerweile auch sanfte Desinfektionsmittel, die keineswegs an Wirkung einbüßen. Sie verfügen lediglich über eine Zusammensetzung von Inhaltsstoffen, die weniger bis gar nicht schmerzhaft ist.

Octinosept und Hansaplast leisten hier gute Dienste:

 2.) Oberflächendesinfektion

Willst du Oberflächen desinfizieren, wird dabei auf einige Inhaltsstoffe, die in Haut- und Wunddesinfektionsmitteln enthalten sind, verzichtet und der Wirkstoff selbst ist häufig ebenfalls ein anderer.

Grund dafür ist die Wirtschaftlichkeit. Reinigungsmittel mit Desinfektion werden häufiger und in weitaus mehr Bereichen als bloß der Medizin eingesetzt. Die Herstellung entsprechender Produkte ist günstiger, wenn der Wirkstoff entsprechend angepasst wird.

Derartige Desinfektionsmittel sind deswegen jedoch auch aggressiver zur Haut und können die Schleimhäute irritieren oder gar allergische Reaktionen hervorrufen.

Entsprechende Schutzmaßnahmen solltest du bei der Verwendung ergreifen und deswegen immer die Angaben auf der Verpackung beachten.

Bacillol ist ein Mittel zur Desinfektion von Oberflächen, welchem eine Alkoholbasis zugrunde liegt.

Ein weiteres bekanntes und effektives Desinfektionsmittel für Oberflächen stammt aus dem Hause Sagrotan.

 3.) Wasserdesinfektion

Während das Coronavirus sein Unwesen treibt, wird es immer schwieriger, Lebensmittel einzukaufen. Nicht nur, dass das Hamstern unvorbereiteter Mitbürger die Supermärkte an ihre Grenzen bringt, auch die Hersteller selbst sind von der Krise betroffen.

Wenn die eigenen Mitarbeiter nicht mehr zur Arbeit erscheinen können, kann auch niemand die Produkte herstellen, verpacken und ausliefern. Darum sind vielerorts wichtige Lebensmittel knapp geworden, darunter auch Wasser.

In unseren Breitengraden hast du allerdings die Möglichkeit, Wasser selbst zu sammeln und zu lagern und es als Trinkwasser aufzubereiten. Angefangen bei Wasserkanistern mit Hahn bis hin zu Regenwasserzisternen gibt es viele verschiedene Sammel- und Lagerbehälter.

Die Aufbereitung und Konservierung von Wasser ist jedoch noch vor dem Lagern besonders wichtig. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wozu ebenfalls die Methode der Desinfektion zählt.

Doch auch dabei ist es wichtig, dass du das richtige Mittel wählst, denn wie bereits bei der Haut- und Wunddesinfektion, so kann auch bei der Trinkwasseraufbereitung das falsche Desinfektionsmittel großen Schaden anrichten.

Für die Wahl des richtigen Mittels ist meist die Menge des zu desinfizierenden Wassers entscheidend. Viele Hersteller von chemischen Trinkwasserdesinfektionsmitteln verkaufen diese nämlich für unterschiedliche Zwecke. So benötigt ein Wanderer das Mittel lediglich in einer geringen Dosis, während ein Prepper in der Regel zusätzlich Wert auf die Trinkwasserdesinfektion in großen Mengen legt und dabei auf Wasserkanister mit Hahn zurückgreift, um Wasser zu lagern.

Yachticon stellt beispielsweise chlorfreie Tabletten für diesen Zweck her:

Yachticon stellt beispielsweise chlorfreie Tabletten für diesen Zweck her:

Darüber hinaus gibt es wiederum Desinfektionsmittel für Wasser, das lediglich keimfrei, aber nicht trinkbar sein soll.

Das findest du vor allem im Schwimmbad und wirkt in erster Linie durch den Einsatz von Chlor:

Woraus besteht Desinfektionsmittel?

Die Inhaltsstoffe von Desinfektionsmitteln sind sehr unterschiedlich. Welche sich darin befinden, hängt vor allem davon ab, was damit desinfiziert werden soll.

Wunddesinfektionsmittel sind beispielsweise nicht so aggressiv zur Haut, was nicht nur den Schmerz beim Desinfizieren mindert, sondern auch die Verträglichkeit erhöht und Hautirritationen verringert. 

Ähnliches gilt auch bei Desinfektionsmittel für die Hände. Besonders im medizinischen Bereich, also in Arztpraxen oder im Krankenhaus, steht Hygiene an oberster Stelle. Mitarbeiter müssen regelmäßig ihre Hände desinfizieren, was schnell die Haut angreifen kann und wichtige Bakterien an den Händen zerstört, die eigentlich zur Regeneration gedacht sind.

Spezielles Desinfektionsmittel und die richtige Handhabung sorgen dafür, dass auch diese Mitarbeiter keine Probleme beim Verwenden von derartigen Mitteln haben.

Dabei werden in der Regel Desinfektionsmittel mit Iod, Natriumhypochlorid, Chloramin T oder Wasserstoffperoxid eingesetzt. Diese Mittel wirken lediglich an der Oberfläche und durchdringen nicht die Haut oder gar die Schleimhaut.

Das Desinfektionsmittel gelangt so nicht in den Organismus, sondern beschränkt sich auf die Oberfläche, was bei der Haut- oder Wunddesinfektion ausreichend ist.

Für Gegenstände, die weitestgehend keimfrei gemacht werden sollen, beispielsweise Instrumente oder Oberflächen jeglicher Art, werden außerdem die Wirkstoffe Ozon, Chlor, Chlordioxid und Peressigsäure verwendet.

Diese sind aggressiver und sollten deswegen nicht mit der Haut in Kontakt kommen und auf keinen Fall zur Desinfektion derselben verwendet werden.

Außerdem gibt es bei einigen von ihnen spezielle Sicherheitshinweise, die auf der Verpackung genannt werden. 

Sie können mitunter ätzend oder explosiv sein, wenn sie falsch verwendet werden oder mit anderen Stoffen in Kontakt kommen. Verwende sie darum nicht, ohne zuvor nachzulesen, wie du dich selbst vor ungewollten Reaktionen schützen kannst.

Chlor, Chlordioxid, Wasserstoffperoxid, Natriumhypochlorid, Ozon und Chloramin T sind außerdem dazu geeignet, Wasser zu desinfizieren.

Als Desinfektionsmittel ist dir Chlor sicher aus dem Schwimmbar bekannt. Auch zur Trinkwasseraufbereitung kann es genutzt werden, dann jedoch in weitaus geringeren Mengen und meist mit zusätzlichen Stoffen, um den Geschmack loszuwerden.

Krisenvorsorge Tipp


Alkohol als Desinfektionsmittel

Alkohol als Desinfektionsmittel

Ein weiterer Wirkstoff zur Desinfektion ist dir vielleicht als altes Hausmittel bekannt: Alkohol beziehungsweise Ethanol.

Reinen Alkohol bekommst du in der Apotheke und in vielen Onlineshops, denn den guten Schnaps wirst du nicht verwenden wollen.

Noch dazu ist dieser angereichert mit weiteren Zutaten, sodass du auf diese Art der Desinfektion tatsächlich besser nur im Notfall zurückgreifen sollstet.

Wie lange sind Desinfektionsmittel haltbar?

Die Haltbarkeit von Mitteln zur Desinfektion ist sehr unterschiedlich und hängt von der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ab. Grundsätzlich solltest du die Herstellerangabe beachten.

Da Desinfektionsmittel nach dem Anbruch schneller ihre Wirkung verlieren, ist es darum auch ratsam, wenn du dir notierst, wann du das Mittel geöffnet und zum ersten Mal benutzt hast. Ab diesem Zeitpunkt ist es meist höchstens ein Jahr haltbar.

Dabei ist es wichtig, dass du die Flasche oder den Kanister immer gut verschließt und darauf achtest, dass das Behältnis selbst nicht kontaminiert wird.

Eine Flasche, deren Öffnung mit Keimen belastet ist, mag ein wirksames Mittel enthalten.

Doch bei jedem Gebrauch gelangen diese Keime in die Desinfektionslösung und auf deine Haut oder einen Gegenstand. Das schwächt die Wirkung und verringert die Haltbarkeit.

Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums ist ein Mittel zur Desinfektion aber nicht schädlich, du musst dir keine Sorgen machen, wenn du eines verwendet hast.

Vielmehr lässt die Wirkung nach oder verschwindet sogar ganz. Es nützt dir also schlichtweg nichts mehr.

Desinfektionsmittel richtig entsorgen!

Ist deine Desinfektionslösung abgelaufen, musst du unbedingt die Hinweise auf der Verpackung beachten.

Einige Desinfektionsmittel - besonders solche zur Wund- und Handdesinfektion - kannst du im Hausmüll entsorgen. 

Andere wiederum, dazu zählen auch chlorhaltige Mittel, sind ätzend, giftig oder gar explosiv und müssen als chemische Abfälle gesondert entsorgt werden.

Diese darfst du keineswegs in die Natur oder den eigenen Abfluss schütten, da sie bei Kontakt mit Wasser möglicherweise giftige Gase freisetzen, gefährliche chemische Reaktionen hervorrufen oder gar explodieren können.

Die Gefahren- und Entsorgungshinweise auf der Verpackung helfen dir hier weiter.

Wie wendest du Desinfektionsmittel richtig an?

Du solltest Mittel zur Desinfektion immer entsprechend der Angaben auf der Verpackung verwenden.

Zu viel davon macht weder dich noch die Gegenstände, die du desinfizierst, keimfreier oder sicherer.

Zu wenig wiederum senkt den Schutz und erhöht das Risiko, noch immer einer hohen Keimbelastung ausgesetzt zu sein. Die Angaben des Herstellers sind darum das, woran du dich halten solltest.

Wichtig ist aber auch, dass du das Desinfektionsmittel nur dann einsetzt, wenn es sinnvoll ist.

Es geht nicht darum, jede Stunde alles zu desinfizieren oder die Hände zu reinigen, sobald du etwas angefasst hast.

Sinnvoll ist es, wenn du vor dem Kontakt mit Gegenständen eine gründliche Desinfektion vornimmst oder, falls dies nicht möglich ist, nachträglich zumindest deine Hände desinfizierst. 

Hast du ein Mittel zur Desinfektion in der Tasche, kannst du beispielsweise vor dem Einkaufen den Griff des Einkaufswagens reinigen.

Hast du das Mittel im Auto vergessen, reicht es aber auch, wenn du nach dem Einkaufen deine Hände desinfizierst. Die erste Methode ist sicherer, die zweite aber in den meisten Fällen ausreichend.

Für unterwegs gibt es kleine Fläschchen zur Händedesinfektion:

Krisenvorsorge Tipp


Bei der Wunddesinfektion sieht dies natürlich ein wenig anders aus. Du säuberst zunächst deine Hände, um nicht noch mehr Bakterien in der Wunde zu verteilen, und reinigst anschließend die Wunde.

 

Hierbei ist es wichtig, dass du die Wunde sauber verbindest, damit der Schutz durch die Desinfektion möglichst lange anhält und nicht sofort neue Keime ihren Weg in die Wunde finden.

Desinfektionsspender mit Sensor für zu Hause

Möchtest du bei dir zu Hause grundsätzlich Desinfektionsmittel benutzen, ist es ratsam, wenn du dir einen Spender mit Sensor besorgst.

Derartige Spender erleichtern dir die Verwendung dadurch, dass sie auf eine Bewegung reagieren.

Du musst also nicht den Spender selbst berühren, der natürlich ebenfalls Viren und Bakterien wie das Coronavirus beherbergen kann.

Stattdessen funktionieren sie berührungsfrei, sodass du nicht durch das Benutzen von Desinfektionsmittel noch weitere Keime auf deiner Haut verteilst.

Gibt es Einschränkungen bei der Verwendung von Desinfektionsmittel?

Solltest du allergisch oder überempfindlich gegen einzelne Inhaltsstoffe von Desinfektionsmittel sein, sind diese mit Vorsicht zu genießen.

Bei der Behandlung von Oberflächen ist es deswegen grundsätzlich sinnvoll, wenn du dich entsprechend schützt. 

Handschuhe, eine Atemmaske und eine Schutzbrille können auch Personen ohne Allergien schützen, da manche Mittel zur Desinfektion schlichtweg viele Stoffe enthalten, die die Schleimhäute und Atemwege reizen.

Für schwangere Frauen gibt es keine zusätzlichen Gefahren. Sofern du ein Mittel auf Alkoholbasis verwendest, ist dies nicht schädlich für das Kind.

Über die Haut wird dieses nicht in den Organismus weitergeleitet und verarbeitet. Es schadet dem ungeborenen Baby also nicht.

Gibt es spezielle Desinfektionsmittel gegen das Coronavirus?

Derzeit grassiert neben der normalen Grippe auch das Coronavirus. Ein völlig neuartiges Virus, bei dem noch niemand wirklich weiß, welche Folgen es hat.

Derzeit ähnelt es der normalen Influenza sehr. Es gibt kein spezielles Desinfektionsmittel gegen dieses Virus.

Jedes Desinfektionsmittel wirkt gegen alle Keime auf die gleiche Art und Weise. Es versucht möglichst viele davon abzutöten.

Dabei gibt es zwar resistentere und anfälligere Keime, doch in der Praxis fällt dies beim Desinfizieren nicht ins Gewicht.

Du kannst also jedes Desinfektionsmittel gegen das Coronavirus einsetzen. Es gibt keines, das dagegen besonders gut oder besonders schlecht wirkt.

Vielmehr musst du auf die Verwendungsarten der Mittel achten.

Desinfektionsmittel zur Desinfektion von Gegenständen sind nur für solche geeignet und du solltest sie nicht zur Wunddesinfektion einsetzen.

Auch die Desinfektion von Trinkwasser wird durch andere Mittel vorgenommen als die zur Handdesinfektion.

Hältst du dich an diese Anweisungen, spielt das Mittel beziehungsweise der Hersteller keine Rolle.

Diese Desinfektionsmittel sind wirksam gegen das Coronavirus

Ein gutes Mittel zur Handdesinfektion ist Sterillium, welches auch im medizinischen Bereich am häufigsten Verwendung findet:

Zur Wunddesinfektion sind Desinfektionsmittel wie die von Ypsilin geeignet:

Bei der Trinkwasseraufbereitung kannst du auf Desinfektionsmittel von Captain Reents zurückgreifen:

Welches Desinfektionsmittel ist wofür am besten geeignet?

Wie bereits erklärt, wirken alle Desinfektionsmittel auf dieselbe Weise.

Sie töten einen Großteil der vorhandenen Viren, Bakterien und Mikroorganismen ab, mit denen sie in Kontakt kommen. 

Entsprechend gibt es keine speziellen Mittel für bestimmte Fälle.

Ob Coronavirus, Grippe, Norovirus, Krätze, Milben, Schimmel oder Ebola. Es gibt nicht für jedes Problem ein eigenes Mittel. 

Stattdessen musst du wissen, was bei den einzelnen Fällen passiert und wann und wie du Mittel zur Desinfektion anwenden solltest. Eine Erklärung dazu findest du weiter oben.

Um dir diese Einschätzung zu erleichtern, sind hier einzelne Erreger, Krankheiten und Gefahren kategorisch zusammengefasst:

Viren und Bakterien als Krankheitserreger

  • HIV
  • Tuberkulose
  • Krätze
  • Grippeviren
  • Magen-Darm-Viren
  • Streptokokken
  • Norovirus
  • Coronavirus  

Um dich grundsätzlich davor zu schützen ist eine sinnvolle Hygiene und regelmäßiges Händewaschen wichtig.

Auch engen körperlichen Kontakt oder Geschlechtsverkehr (HIV) solltest du vermeiden, um dich nicht anzustecken.

Viel mehr als das kannst du nicht tun, um dich vor einer Infektion zu schützen.

Bei infizierten Personen ist es wichtig, diese nicht noch weiter in Gefahr zu bringen. Ihr Immunsystem ist bereits geschwächt und verträgt eine weitere Beeinträchtigung deutlich schlechter.

Eine gute Hygiene ist darum unumgänglich. Neben der Handdesinfektion ist auch die Desinfektion von Oberflächen und Instrumenten wichtig.

Darüber hinaus treten bei einigen Krankheiten eventuelle Beeinträchtigungen der Haut auf.

Offene Wunden sollten schnellstmöglich behandelt und verbunden werden.

Krankheiten und andere Situationen, die eine Handlung erfordern

Hierzu zählen Zeckenbisse, Wespen-, Bienen- und andere Insektenstiche, Motten, Milben, Flöhe, Wanzen, Würmer, Pilze, Läuse, Schimmel, Giardien, Kokzidien, Pickel und Warzen.

In diesen Fällen gibt es immer zwei Herangehensweisen. Zum einen solltest du natürlich schnellstmöglich dafür sorgen, dass sich der Befall nicht weiter ausbreitet.

Eine gründliche Reinigung der betroffenen Bereiche in der Wohnung/im Haus ist unumgänglich. Meist muss sie mehrfach durchgeführt werden. Hierfür gibt es tatsächlich spezielle Mittel. 

Schimmelbefall an den Wänden, ebenso wie Pilze werden mit unterschiedlichen Mitteln behandelt.

Auch für Flöhe, Läuse und ähnliche Plagegeister gibt es jeweils verschiedene Mittel, die auf die Besonderheiten der einzelnen Arten eingehen und diese so gezielt bekämpfen können.

Darüber hinaus ist hier aber auch die Wunddesinfektion unter Umständen nötig.

Nach einem Zecken- oder Insektenbiss, aber auch bei Flohbefall oder aufgekratzten Stichen ist es wichtig, diese zu desinfizieren, um eine weitere Infektion der Wunde zu verhindern und die Heilung zu unterstützen.

Die Vorbeugung ist in der Regel durch eine gute Hygiene und spezielle Abwehrprodukte für Insekten möglich.

Bei einem Wurmbefall im Körper sind weitere Schritte erforderlich, die du immer mit einem Arzt abklären musst, da die Medikamente in diesem Fall je nach Art verschieden und nicht frei verkäuflich sind.

Welches Desinfektionsmittel ist wofür am besten geeignet?

Du hast nun sicher gemerkt, wie wichtig die Desinfektion von Wunden, Händen und Oberflächen ist.

Zur Krisenvorsorge und für deine Prepper Ausrüstung gibt es verschiedene Mittel, die sich größtenteils jedoch nur durch ihr Anwendungsgebiet und ihre Inhaltsstoffe unterscheiden. 

Wichtig ist hierbei, dass du das Mittel entsprechend den Herstellerangaben einsetzt. Ein Desinfektionsmittel für Oberflächen ist nicht zur Wunddesinfektion geeignet. 

Auch solltest du auf die Haltbarkeit achten, da diese Mittel ihre Wirksamkeit verlieren und damit ihren Zweck nicht mehr erfüllen können, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist.

Denke daran, nicht zu viel und zu oft zu desinfizieren. Ein Grundbestand an Viren und Bakterien sind sinnvoll und eine dauerhaft sterile Umgebung ist nur im Operationssaal wirklich sinnvoll.

Regelmäßiges und sinnvolles Desinfizieren der Hände und Oberflächen schützt dich mehr vor einer Infektion mit Corona, als das ständige und übermäßige Desinfizieren.

Dies greift zu stark deine Haut an und beeinträchtigt deren Schutzwirkung, sodass du am Ende schlechter geschützt bist als zuvor.

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