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Survival Tipps: Wer ist Cody Lundin?

Survival Tipps von Cody Lundin – Für einen Prepper gehört ein gutes Survival Training zur regelmäßigen Beschäftigung. Dabei greifst du wahrscheinlich auf einige Bücher, Videos und Survival Tipps von Freunden zurück.

Doch sie alle werden sich ihr Wissen vermutlich nicht durch jahrelanges Ausprobieren angeeignet haben, sondern sind wiederum den Survival Tipps anderer gefolgt.

Survival Tipps, Cody Lundin, USASurvival Tipps von den Experten

Pioniere und solche, die alte Kenntnisse aufbereiten und verbreiten, gibt es wie Sand am Meer. Doch nur einige wenige stechen dabei aus der Masse hervor und gehören zu den ultimativen Survival Experten.

Im deutschsprachigen Raum ist vor allem Rüdiger Nehberg bekannt, der bis heute sein Wissen an Interessierte weitergibt.

Auch Bear Grylls ist hierzulande Vielen ein Begriff. Der Brite ist vor allem in seiner Heimat und den USA bekannt, seine Fernsehsendungen werden aber auch im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt.

Weit weniger bekannt ist der Amerikaner Cody Lundin, der für weniger Aufsehen sorgt, dennoch seine ganz eigene Art hat, Survival Tipps an den Mann zu bringen.

Wer ist Cody Lundin?Survival Tipps

Cody Lundin wurde 1967 in den USA geboren und kam bereits im Kindesalter mit dem Leben in und mit der Natur in Berührung.

Seine Großeltern bewirtschafteten eine kleine Farm im ländlichen South Dakota und lehrten ihn was es heißt, mit wenigen Mitteln viel zu erreichen.

Aufgrund der Beschäftigung seiner Eltern beim Militär musste er als Kind häufig umziehen und lebte zeitweise in Europa.

Der Mangel eines festen Zuhauses sorgte dafür, dass es den jungen Cody in die Natur zog, wo er all das vorfand, was ihm vertraut war.

Überleben in der WildnisSurvival Tipps

Als Teenager zog Cody Lundin schließlich gemeinsam mit seiner Familie nach Wyoming, wo er nicht nur die Schule abschloss, sondern sich mehr und mehr in der Natur aufhielt.

Sein Interesse am Überleben in der Wildnis wuchs und er kaufte schließlich einen Bus, mit welchem er die USA bereiste.

Er lebte einige Jahre in seinem Bus, auf der Straße und im Wald, bis er schließlich in Arizona mit einem Studium anfing und auch während dieser Zeit keinen festen Wohnsitz hatte.

Seither trägt er ausschließlich kurze Hosen und keine Schuhe.

Survival SchuleSurvival Tipps

1991 gründete Cody Lundin in Arizona die Aboriginal Living Skills School und unterrichtet seitdem Regierungen, Konzerne und Interessierte in der Kunst des einfachen (Über-)Lebens. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf der Kunst des Bushcraft und seine Survival Ausrüstung ist entsprechend klein.

Weiterhin hat er bereits diverse Bestseller verfasst, die sich ebenfalls um das Thema Survival Tipps und Bushcraft drehen.

Er tritt außerdem regelmäßig im Fernsehen auf und war dort bis 2014 Moderator einer Survival Show, in welcher sich zwei Survival Experten in einer prekären Situation beweisen mussten.

Cody Lundin lebt heute in Arizona in einem selbst gebauten passiven Erdhaus, welches sich selbst mit Strom, Wasser und Wärme versorgt und keine laufenden Kosten verursacht.

Welche Survival Tipps hat Cody Lundin für dich?Survival Tipps

Im Gegensatz zu Bear Grylls unterrichtet Cody Lundin sein Survival Training in der Regel selbst. In einem Kurs kannst du also sicher sein, dass du die Survival Tipps direkt vom Meister erhältst. Dieser wiederum legt viel Wert darauf, mit wenigen Hilfsmitteln viel zu erreichen.

Das mag zwar der Grundgedanke des Survival sein, doch in der Realität verlassen sich viele Experten dennoch auf eine umfangreiche Survival Ausrüstung. Cody Lundin hingegen verzichtet zum größten Teil darauf, auch wenn er Kurse gibt, in welchen er den Umgang damit lehrt.

Survival Tipps vom ProfiSurvival Tipps

Seine Survival Tipps beziehen sich darum in erster Linie auf das Anfertigen nützlicher Gegenstände und dem Gebrauch bereits vorhandener Materialien zu eigenen Zwecken.

Cody Lundin ist darum besonders für Freunde des Bushcraft interessant, welche viel von ihm lernen können.

Er verdeutlicht in seinen Kursen und Büchern, wie du auch mit wenigen Hilfsmitteln Feuer machen kannst und wie du essbare Pflanzen und Wasserquellen in der Wildnis finden kannst.

Der Hauptaspekt liegt dabei immer auf dem Leben mit der Natur, auch wenn Cody Lundin einige Survival Tipps hat, wie du (in einer Krise) ein Passivhaus baust oder dein jetziges Haus auf eine Krise vorbereitest.

Muss es Cody Lundin sein?Survival Tipps

Wenn du deine Survival Fähigkeiten verbessern möchtest, spielt es grundsätzlich keine Rolle, von welchem Experten du lernst.

Wichtig ist, dass dieser weiß, wovon er spricht und seine Survival Tipps selbst regelmäßig ausprobiert und verfeinert.

Biografien wie die von Cody Lundin zeigen dir, dass es sich beim Experten tatsächlich um jemanden handelt, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema des Überlebens beschäftigt.

Lange bevor er sich dazu entschlossen hat, mit seinem Wissen Geld zu verdienen, hat er sich in dieses Wissen und das Erlernen neuer Fähigkeiten verliebt.

Nicht etwa, weil er darin das große Geld witterte, sondern weil es seine Leidenschaft ist.

Es sind Experten wie diese, die dir dabei helfen, dich zu informieren und deine Fähigkeiten zu verbessern. Welchen Namen sie tragen spielt dabei keine Rolle.

Lerne deine Survival Tipps von den besten

Möchtest du einen Survival Kurs in deiner Nähe besuchen, so solltest du bedenken, dass nicht jeder ein derart umfangreiches Wissen hat wie Cody Lundin, Bear Grylls oder Rüdiger Nehberg.

In einem solchen Kurs wirst du möglicherweise nur einige wenige Dinge lernen, die du noch nicht wusstest und manche deiner Frage bleiben vielleicht sogar unbeantwortet.

Es ist effektiver, wenn du dich auf einzelne Aspekte des Survival konzentrierst und diese in verschiedenen Kursen erarbeitest.

So gehst du der Gefahr aus dem Weg, weniger geschulten Kursleitern zu begegnen, und kannst dich bei erfahrenen Kursleitern nach wichtigen Details erkundigen.

Fazit:Survival Tipps

Für dich als Anfänger ist jedoch ein umfangreicher Survival Kurs auch dann noch sinnvoll, wenn sich die Kursleiter als weniger kompetent entpuppen.

Die Konzentration auf einzelne Aspekte ist erst dann sinnvoll, wenn du über ausreichendes Vorwissen verfügst.

In jedem Fall sind Kurse von Berühmtheiten wie Cody Lundin meist nur an wenigen Orten und teilweise weit entfernt verfügbar.

Experten wie sie gibt es dennoch viele – auch in deiner Nähe. Nicht jeder dieser Experten tritt im Fernsehen auf oder schreibt Bücher, doch lernen kannst du auch von ihnen eine ganze Menge.

Feuer machen wie Cody Lundin…

Zu jedem Survival Training gehört das Entfachen eines Feuers dazu. Nicht nur, weil das einfach Spaß macht, sondern weil es eine der wichtigsten Fähigkeiten ist, die du für das Überleben in der Wildnis beherrschen musst. Feuer wärmt dich nicht nur, es schützt dich auch, bietet dir die Möglichkeit, Essen zuzubereiten und Licht zu haben und vertreibt lästige Insekten.

Nun weißt du als Prepper, dass du unter ungünstigen Umständen nicht immer Zugriff auf einen Ofen, ein Feuerzeug oder Streichhölzer hast. Du musst ein Feuer im Ernstfall also anders entfachen. Möglichkeiten gibt es viele, die Frage ist bloß, welche das sind und wie das geht.

Feuer machen

Was brennt am besten?

Was dir sicherlich klar ist, ist, dass du für ein Feuer Holz brauchst. Zwar gibt es auch andere Materialien, die du entzünden kannst, in der Praxis ist Holz jedoch nicht nur das effektivste Brennmaterial, es ist auch am leichtesten aufzufinden.

Trockenes Holz brennt besser als nasses. Solltest du kein trockenes Holz finden können und auch die untersten Äste eines Nadelbaums durchnässt sein, so kannst du das gefundene Holz entrinden. Darunter ist es meist noch trocken genug, um sich zwar schwerer, aber dennoch gut entzünden zu lassen.

Der richtige Zunder und die perfekte ReihenfolgeFeuer machen

Bevor du dir jedoch Gedanken über das Holz machst, mit dem du ein Feuer füttern kannst, musst du dir überlegen, welchen Zunder du verwenden musst, um überhaupt Feuer zu machen. Hierfür brauchst du etwas, was sich schnell entzündet.

Dieses Brennmaterial eignet sich besonders gut und steht dir in nahezu jeder Situation zur Verfügung:

  • Papier
  • Stoff
  • Watte
  • trockenes Gras oder Laub
  • Zweige
  • Holzspäne
  • Rinde (besonders Birke)
  • Disteln
  • Nadeln von Bäumen
  • Flugsamen von Löwenzahn
  • Zunderschwamm (gräulicher Pilz, der an Bäumen wächst)

Brennt dein Zunder, so musst du weiteres Brennmaterial nachlegen. Dieses sollte nun größer sein als der Zunder und länger brennen. Kleine Äste oder Rinde erfüllen diesen Zweck. Achte darauf, dass diese ebenfalls trocken sind und warte, bis sie sich entzündet haben, bevor du größere Äste nachlegst.

Bis das Feuer die gewünschte Größe erreicht hat, legst du nun immer größeres Holz nach und wartest jedes Mal, bis sich das zuvor aufgelegte Holz entzündet hat und das Feuer dadurch stabilisiert wurde. Hierfür ist es wichtig, dass du zu Beginn beim Feuer bleibst und kontinuierlich nachlegst.

Dein Brennmaterial solltest du darum immer vorab sammeln und dir einen Vorrat anlegen. Musst du schon beim Starten eines Feuers losziehen, um weiteren Brennstoff zu sammeln, wird dir dein Feuer schnell ausgehen und du musst von vorne beginnen.

Feuer machenFeuer machen

Ein Feuer ohne Feuerzeug zu entfachen erfordert etwas Übung. In einer Survival Situation oder beim Bushcraft ist dies jedoch der normale Weg. Es gibt etliche verschiedene Methoden, wie du ein Feuer machen kannst. Damit du einen Überblick bekommst, wie vielseitig dies ist, findest du hier fünf Methoden, die in der Survival Bibel ebenfalls erklärt werden.

1. FeuerstahlFeuer machen

Das Standardmittel schlechthin um Feuer zu machen ist der Feuerstahl. Er ist nicht nur beim Survival Training beliebt, sondern findet mittlerweile in vielen Haushalten einen Platz – für den Fall der Fälle. Es handelt sich dabei um einen Magnesium- oder Auermetallstab, mit welchem du, mit Hilfe eines Messers, Funken erzeugen kannst, die besonders heiß sind und damit Zunder schnell entflammen können.

Im Gegensatz zu Streichhölzern oder Feuerzeugen ist der Feuerstahl deutlich haltbarer, sparsamer und effektiver. Etliche Survival Gegenstände, wie beispielsweise das Survivalarmband, haben als Zusatz einen Feuerstahl an Bord.

2. Feuerstein

Feuer machen

Nach einem ähnlichen Prinzip wie das des Feuerstahls funktioniert auch der Feuerstein. Hierbei handelt es sich um einen quarzhaltigen Stein, mit dem du ebenfalls durch Schlagen Funken erzeugen kannst. Je nachdem, wo du dich aufhältst, kannst du solche Steine finden und dir zunutze machen.

Wirklich darauf verlassen kannst du dich aber nicht, da Feuersteine nicht überall vorkommen. Dennoch ist es sinnvoll, wenn du diese identifizieren kannst und so bei Bedarf die Möglichkeit hast, darauf zurückzugreifen.

3. FeuerbogenFeuer machen

Deutlich primitiver wird es, wenn du dir einen Feuerbogen baust. Das kennst du sicher aus dem Fernsehen oder aus Büchern. Du nutzt hierfür einen gebogenen oder L-förmigen Ast, dessen Enden du mit einer Schnur verbindest. Diese sollte gespannt sein. Einen weiteren Ast (Spindel) klemmst du nun in die Schnur ein und stellst ihn auf ein Feuerbrett, ein trockenes und möglichst flaches Stück Holz.

Oben auf die Spindel setzt du zum Schutz deiner Hand ein kleines Stück Holz, hältst damit die Spindel fest und bewegst den Feuerbogen nun gleichmäßig und zügig vor und zurück. Die Schnur bewegt die Spindel und durch die Reibung auf dem Feuerbrett entsteht Wärme. Es bildet sich heiße Asche, die du zu deinem Zunder gibst und welche schließlich ein Feuer entfacht.

Der Feuerbogen ist eine sehr traditionelle Art, ein Feuer zu machen. Sie ist effektiv, braucht jedoch viel Ausdauer und Übung. Du solltest diese Technik unbedingt üben, da du andernfalls im Fall der Fälle möglicherweise keinen Erfolg haben wirst.

4. LupeFeuer machen

Du kannst zum Entfachen eines Feuers aber noch weitere Hilfsmittel benutzen, sofern du sie zur Hand hast. Eine Lupe bündelt durch ihre Vergrößerung das einfallende Licht und kann trockenes Material entzünden. Hierbei ist es wichtig, dass das Licht wirklich nur auf einen kleinen Punkt auf deinem Brennmaterial trifft.

Hast du keine Lupe zur Hand, was in deinem Survival Training durchaus realistisch ist, kannst du auch eine Brille oder das Glas einer Flasche oder ähnlichem nutzen. Der Effekt ist hierbei nicht so hoch und es dauert länger, doch auch damit lässt sich ein Feuer entfachen.

5. EislinseFeuer machen

Bist du im Winter in der leidlichen Situation, ein Feuer ohne Hilfsmittel entfachen zu müssen, so kannst du dir wie Cody Lundin eine Eislinse anfertigen, welche auf dieselbe Art ein Feuer machen kann, wie die Lupe. Eislinsen bilden sich zwar durchaus von selbst, für dich ist es jedoch deutlich leichter, wenn du dir eine anfertigst.

Du kannst bereits gefrorenes Wasser zu einer Linse formen oder du gibst noch flüssiges Wasser in ein etwas 30 cm großes rundes Gefäß und lässt es gefrieren. Es ist wichtig, dass das Glas klar ist, darum bietet es sich an, das Wasser vorab zwei bis drei Mal abzukochen.

Ist das Wasser gefroren, so formst du daraus eine Linse. Hierfür gibst du mit deinem Überlebensmesser dem Eis die grobe Form und schmilzt es dann mit deinen Händen in die richtige Form. Achte darauf, dass die Linse auf beiden Seiten glatt ist, da sonst die Sonnenstrahlen nicht gut gebündelt werden. Je genauer du hier bist, desto einfacher lässt sich das Feuer entfachen.

Wer ist Cody LundinFeuer machen

Cody Lundin ist neben Bear Grylls einer der derzeit bekanntesten Survival Experten schlechthin. Er stammt aus den USA und hat nicht nur Bücher zum Thema Survival geschrieben, sondern bildet nach wie vor Menschen im Überleben aus. Dabei unterrichtet er sie nicht nur im Feuer machen, sondern lehrt sie auch alle weiteren Fähigkeiten, damit ihnen das Überleben in der Wildnis gelingt.

Vorsicht ist geboten!Feuer machen

Gerade wenn du nur übst, wie du mit einfachen Mitteln Feuer machen kannst, so musst du unbedingt einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Waldbrände können unglaublich schnell entstehen und nicht nur dich, sondern viele weitere Menschen und im Wald lebende Tiere gefährden.

Du solltest darum dein Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen und auch noch heiße Glut nicht zurücklassen. Ein Windstoß kann dafür sorgen, dass sich erneut ein Feuer entzündet. Halte zur Sicherheit immer ausreichend Löschmittel wie Wasser oder Erde bereit, um das Feuer schnell zu löschen.

Ich habe Feuer gemacht!Feuer machen

Im Film “Cast Away” springt Tom Hanks stolz um sein Feuer herum, welches er mit einem Feuerbogen entfacht hat. Das Feuermachen ohne Hilfsmittel wird bei dir ein ähnliches Glücksgefühl auslösen, denn es ist nicht einfach, dafür aber sehr befriedigend.

Du solltest unbedingt üben, wie du auf verschiedene Arten ein Feuer entfachen kannst, damit du im Ernstfall weißt, was zu tun ist. Verlasse dich nicht darauf, dass dein Feuerzeug funktioniert oder du einen Feuerstahl bei dir hast. Du als echter Prepper magst diese Hilfsmittel in der Krise zwar nicht vergessen, doch du kannst sie verlieren. Wärme und Wasser sind für dich überlebenswichtig.

Verlasse dich darum auf deine Fähigkeiten, ein Feuer auch ohne eine Lupe oder einen Feuerstein machen zu können. Entfache doch am nächsten Grillabend das Feuer mit einem Feuerbogen und beeindrucke deine Gäste damit. Es wird länger dauern und deutlich anstrengender sein, aber deinen Gästen wird es gefallen und du kannst dabei deine Survival Künste verbessern.

Dein Survival Training mit Bear Grylls…

Ein Survival Training mit Bear Grylls: Prepper wollen vor allem eines: überleben, was ihnen bevorsteht. Dazu gehört nicht nur eine gut gefüllte Speisekammer und einen Plan, falls es zur Krise kommt, sondern vor allem auch das Wissen, wie man überhaupt überlebt. Das mag merkwürdig klingen, aber in einer Krise zu überleben ist nicht dasselbe, wie ohne Krise zu überleben.

Der Grund hierfür ist einfach. Nicht alle Menschen sind gut vorbereitet und haben ausreichend Lebensmittel im Haus. Wer jetzt noch dein Freund ist, kann im Ernstfall dein Feind sein. Diese Tatsache sollte dich dazu veranlassen, nicht nur genügend einzukaufen, um einige Wochen zu Hause zu überleben, sondern dir auch verdeutlichen, dass du einen Plan B brauchst.

Survival Training auch für Prepper

Plan B bedeutet für Prepper immer, dass sie ihre vermeintlich sicheren vier Wände verlassen müssen und gezwungen sind, sich an einen anderen Ort zu begeben. Wo dieser ist, hängt dabei ganz von der Situation ab. In den meisten Fällen wirst du jedoch nicht ohne Schwierigkeiten zu diesem Ort gelangen können.

Statt dem Auto musst du dich möglicherweise zu Fuß fortbewegen, was nicht nur länger dauert, sondern auch wesentlich anstrengender ist. Wie aber kommst du draußen zurecht, wenn dich niemand einlässt, um dir über Nacht Schutz zu bieten? Richtig, du musst dir selbst zu helfen wissen. Survival und Bushcraft dürfen für einen echten Prepper keine Fremdwörter sein.

Vorbereitung ist alles

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Du musst dich auch darauf vorbereiten, draußen überleben zu können.

Es mag nicht das sein, was du ersehnst und Spaß wirst du daran auch nicht unbedingt haben, aber wenn du wirklich überleben willst, kommst du daran nicht vorbei.

Ein Notfallrucksack und eine ordentliche Survival Ausrüstung gehören unbedingt in deine Krisenvorsorgeliste.

Überleben in der Wildnis

Survival Training, Bushcraft, Pferd

Vor allem aber brauchst du ein Survival Training. Die Fähigkeit, in der Wildnis zu überleben, ist uns heute nicht mehr angeboren.

Der Wille allein reicht nicht aus.

Ein tolles Überlebensmesser und ein schickes Survivalarmband nützen dir nichts, wenn du nicht weißt, wie du diese Ausrüstungsgegenstände sinnvoll einsetzen kannst.

Du musst darum regelmäßig üben und an Kursen zum Survival Training teilnehmen oder dir gleich selbst Trainings und Szenarios ausdenken.

Andernfalls kannst du dir selbst das Überleben in einer Krise nicht garantieren.

Und damit ist auch dein Vorrat an Konserven, Toilettenpapier und Wasser hinfällig.

Inhalt eines Survival Trainings

Survival Training, Bear Grylls 02

Ein Survival Training soll dich bestmöglich auf einen Ernstfall vorbereiten.

Das bedeutet, dass ein solches Training möglichst viele verschiedene Themen beinhaltet, die dir das Überleben in der Wildnis ermöglichen können.

Dabei kommt es vor allem auf die praktische Anwendung an, denn im Ernstfall nützt dir reines Wissen nichts.

Dann kommt es darauf an, dass du deine Kenntnisse auch in die Tat umsetzen kannst.

Da es beim Survival Training eine Vielzahl verschiedener Themen und Schwerpunkte gibt, kann ein einzelnes Training dir meist nicht alle Kenntnisse ausreichend vermitteln.

Vielmehr erhältst du einen Überblick über verschiedene Bereiche, die du dann auch selbstständig trainieren kannst.

Survival Training Dauer

Survival Training, Bear Grylls, Bushcraft

Ein Survival Training ist normalerweise zeitlich begrenzt und kann von einigen wenigen Stunden bis hin zu einigen Wochen andauern.

Grundsätzlich kannst du deine Fähigkeiten am besten trainieren, wenn das Training länger dauert.

Auf diese Weise bekommst du nicht nur mehr Gelegenheiten, das Überleben in der Wildnis zu trainieren, sondern erfährst auch, wie sich das anfühlt.

Diesen Aspekt solltest du niemals unterschätzen.

Was genau du in einem Survival Training lernst, hängt ganz davon ab, welches Training du absolvierst.

Du kannst dabei einzelne Aspekte trainieren und so beispielsweise den Fokus auf den Bau eines Unterschlupfs legen.

Du kannst aber auch trainieren, wie beim Bushcraft mit nahezu keiner Survival Ausrüstung auszukommen.

Training ist nicht gleich Training

Survival Training, Bear Grylls, Bushcraft

Der Inhalt eines Survival Trainings ist nicht festgelegt.

Da es aber darum geht, das Überleben zu trainieren, besteht ein Survival Training normalerweise aus einem realistischen Szenario, das es zu überleben gilt.

Dies kann beispielsweise eine Zombie Apokalypse sein, bei welcher du lernst, dir Waffen anzufertigen, mit denen du dich wehren kannst.

Es kann aber auch ein einfaches Fluchtszenario sein, bei welchem du zu Fuß einige Tage durch den Wald gehen musst, bis du wieder an einen sicheren Ort gelangst.

Das Szenario gibt in der Regel automatisch einige der Inhalte des Survival Trainings vor.

Die übrigen Inhalte kannst du dann entsprechend deiner Bedürfnisse ergänzen und anpassen.

Survival Training für Erwachsene

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Survival, Bushcraft und Prepping interessiert vor allem Erwachsene. Besonders Männer sind für diese Themen zu begeistern.

Entsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Survival Trainings auf Erwachsene zugeschnitten ist.

Inhaltlich bedeutet dies, dass nahezu alles trainiert werden kann und sollte.

Hier lernst du nicht nur selbst wichtige Kniffe, sondern bist oftmals mit einer Gruppe unterwegs, die gemeinsam mit und von dir lernt.

Auf diese Weise erlangst du wichtige Fähigkeiten, die du selbst brauchen kannst, lernst aber auch, wie dir das Überleben im Ernstfall gemeinsam mit anderen gelingt.

Die verschiedenen Stärken und Schwächen der Teilnehmer eines Survival Trainings lassen eine Gruppe stark profitieren.

So kannst du deine Schwächen selbst verringern und gleichzeitig anderen dabei helfen, ebenfalls besser zu werden.

Survival Training für Kinder und Familien

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Neben Survival Trainings für Erwachsene gibt es auch spezielle Kurse für Kinder und Familien.

Auch hier liegt der Fokus auf dem Überleben, die Vermittlung der entsprechenden Fähigkeiten sowie der Schwierigkeitsgrad sind jedoch anders.

Natürlich spielt es im Ernstfall keine Rolle, ob du noch ein Kind bist oder schon volljährig, zum Erlangen der notwenigen Fähigkeiten ist es allerdings immer sinnvoll, sich den Teilnehmern anzupassen.

Survival Training für Kinder

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In einem Survival Training für Kinder lernen die Kleinen darum ebenfalls grundlegende Überlebenstechniken, es wird jedoch auf ihre körperliche Statur Rücksicht genommen.

Auch werden je nach Training einige Themen nicht behandelt. Das Jagen und Zubereiten von Tieren fällt beispielsweise häufig weg.

Auch die Erklärungen und Szenarien sind kindgerecht und dem Alter der Teilnehmer angepasst, sodass diese vom Survival Training voll profitieren können.

Survival Training zur Teambildung

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Immer beliebter werden Survival Trainings zur Teambildung. Unternehmen, Vereine oder Gruppen sollen hierbei lernen, gemeinsam Aufgaben zu lösen.

Statt dabei vergleichsweise bequem in einem Seminarraum kleine Spielchen zu spielen, begeben sich die Teilnehmer nach draußen und lernen dort das gemeinsame Überleben.

In diesen Trainings liegt der Fokus für die Teilnehmer selbst häufig nicht auf dem Erlernen einiger Überlebenstechniken, sondern auf der Verbesserung der Teamfähigkeiten und dem Zusammenwachsen der Gruppe.

Dennoch lernst du auch in einem Survival Training für Gruppen einige wichtige Lektionen, die dir im Falle eines Falles helfen können.

Wie hart muss es sein?

Survival Training, Bear Grylls 01

Wenn du zum ersten Mal an einem Survival Training teilnimmst oder selbst eines für dich erstellen möchtest, stellst du dir sicher die Frage, wie hart es denn tatsächlich sein muss.

Es geht schließlich nur darum, die Fähigkeiten und das Wissen zu erlangen.

Du kannst jederzeit wieder in dein bequemes Leben zurückkehren und kämpfst nicht wirklich um dein Leben.

Diese Annahme ist zwar korrekt, sie verhindert jedoch, dass du unter realistischen Bedingungen das Überleben in der Wildnis trainierst.

Wenn du ein Survival Training immer bloß bei gutem Wetter absolvierst, ist das nicht sinnvoll.

Das Wetter

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Im Ernstfall nimmt das Wetter keine Rücksicht auf dich.

Willst du ein Feuer machen, so musst du wissen, wie dir dies auch gelingt, wenn alles durchnässt ist.

Andernfalls kannst du schnell unterkühlen, wenn es wirklich darauf ankommt. Ein Survival Training muss also seinem Inhalt entsprechend angepasst sein.

Zu Hause im Garten mit einem Feuerzeug und einigen (gekauften) Holzscheiten ein Feuer in der Feuerschale zu entfachen, ist kein Survival Training.

Du kannst deine Kenntnisse aber trainieren, wenn du statt den Holzscheiten im Wald etwas Holz sammelst und dies dann mit einem (selbstgebauten) Feuerstarter entfachst.

Survival Training im Alltag

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Das dauert deutlich länger und ist anstrengender, aber es schult deine Fähigkeiten und du kannst dieses einfache Survival Training leicht in deinen Alltag integrieren.

Das Überleben in der Wildnis ist kein Zuckerschlecken, dessen solltest du dir bewusst sein. Entsprechend darf dein Survival Training auch nicht bequem sein.

Sicher kannst du immer wieder leichtere Trainings nutzen, um dich auf die Verbesserung einiger bestimmter Fähigkeiten zu konzentrieren.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass du ein Survival Training immer unter realistischen Bedingungen durchführen solltest.

Wenn du bloß aus Bequemlichkeit ein Zelt einpackst, um im schlimmsten Fall einen Unterschlupf zu haben, sinkt deine Motivation, einen solchen Unterschlupf zu bauen, ganz automatisch.

Umso schwieriger ist es dann für dich, wirklich effektiv zu lernen, wie du draußen überleben kannst.

Survival Trainings gibt es überall

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Selbstverständlich kannst du ein Survival Training selbst erstellen und alleine oder mit Freunden absolvieren.

Dabei bist du in der Gestaltung völlig frei und kannst die Dauer des Trainings und den Inhalt selbst festlegen.

Wenn dir dies jedoch zu viel Aufwand ist und du vielleicht bei einigen Themen etwas mehr Motivation und Wissen benötigst, solltest du ein professionelles Survival Training in Anspruch nehmen.

Kurse hierfür gibt es überall. Auch hier sind die Inhalte und die Dauer der Survival Trainings verschieden.

Von einem Survival Training, welches den 3. Weltkrieg als Szenario nutzt, bis hin zu regelmäßigen stündlichen Trainings, in welchen du einzelne Fähigkeiten verbessern kannst, hast du viele Optionen.

Welches Survival Training für dich in Frage kommt, hängt natürlich ganz von deinen Kenntnissen und Ansprüchen ab.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, wenn du verschiedene Trainings und Lehrer ausprobierst und dein Wissen regelmäßig trainierst.

Ob du dies unter professioneller Anleitung machst oder das Überleben lieber auf eigene Faust trainierst, bliebt dabei dir überlassen.

Mit Bear Grylls persönlich

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Einer der bekanntesten Überlebenskünstler ist Bear Grylls.

Dieser hat mit seiner Survival Academy einige Survival Trainings im Angebot, in welchen du in nur 24 Stunden ein ganzes Arsenal an Fähigkeiten erwerben kannst.

Dabei handelt es sich im Grunde um einen Crash Kurs im Überleben in der Wildnis, bei welchem auf die meisten Bereiche des Survivals eingegangen wird.

Wirklich vertieft werden diese jedoch nicht, was aufgrund der knapp bemessenen Zeit auch gar nicht möglich ist.

Dennoch kannst du dabei eine ganze Menge lernen.

Die Kurse finden in erster Linie im Vereinigten Königreich und den USA statt.

Sofern deine Englischkenntnisse gut genug sind, kannst aber auch du daran teilnehmen, selbst wenn du nicht in der Nähe wohnst.

Bear Grylls

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Bear Grylls ist bei seinen selbst entwickelten Survival Trainings normalerweise nicht persönlich anwesend.

Vielmehr wirst du von seinem Team instruiert und geleitet. Solltest du ein Survival Training direkt vom Meister buchen wollen und dabei einem Treffen mit ihm entgegenfiebern, wirst du also enttäuscht werden.

Dennoch kommt es vor, dass er bei seinen Trainings anwesend ist. Ganz ausgeschlossen ist es darum nicht, dass du ein Autogramm ergattern kannst.

Der Fokus liegt aber selbstverständlich auf dem Erlernen der wichtigen Techniken, um im Ernstfall in der Wildnis überleben zu können.

Fotos und Autogramme spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Möchtest du lediglich die Kenntnisse erwerben, so musst du keine lange Reise auf dich nehmen, sondern kannst einen Kurs in deiner Nähe buchen.

Dafür kannst du dann aber natürlich nicht auf das Survival Training von Bear Grylls zurückgreifen.

Die Kosten

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Eine wichtige Frage bezüglich eines Survival Trainings ist die Frage nach den Kosten.

Hierbei kommt es ganz darauf an, was dein Survival Training beinhaltet und wie lange es dauert.

Grundsätzlich gilt, dass es umso teurer ist, je länger der Kurs dauert und je mehr du dabei lernst.

Am günstigsten ist es, wenn du dir dein eigenes Training zusammenstellst und dieses selbst absolvierst.

Hierbei fällt für dich vor allem Arbeit an und du musst dir die nötige Ausrüstung selbst beschaffen, was je nach Thema durchaus teuer sein kann.

Variable Preise

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Besuchst du einen regelmäßigen Kurs so musst du meist einmalig für alle Termine bezahlen, selbst wenn du nicht an allen teilnehmen kannst.

Einzelne Kurse kosten pro Teilnehmer in der Regel zwischen 50 und 250 Euro.

Kurse, die mehrere Tage dauern, kosten zwischen 500 und 1.000 Euro.

Der Vorteil all dieser Kurse ist, dass dir häufig einige Ausrüstungsgegenstände geliehen werden können.

Das ist nicht nur praktisch, wenn du dir nicht sicher bist, welche die richtige Survival Ausrüstung für dich ist, sondern bietet dir auch die Möglichkeit, in einige Themenbereiche zunächst hineinzuschnuppern.

Besonders Anfänger profitieren von dieser Leihgabe und müssen sich nicht zusätzlich auch noch eine (teure) Survival Ausrüstung zulegen.

Übung macht den Meister

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Egal ob Prepper, Bushcraft Anhänger oder Survival Fan. Wenn du dich im Ernstfall auf dein Wissen und deine Fähigkeiten verlassen willst, musst du diese regelmäßig trainieren.

Ein Survival Training ist darum unumgänglich und du solltest dich dabei nicht nur auf deine Stärken, sondern vor allem auf deine Schwächen konzentrieren.

Lass dich von deiner eigenen Bequemlichkeit nicht daran hindern, das Überleben in der Wildnis zu trainieren.

Du kannst nur dann den 3. Weltkrieg oder eine Zombie Apokalypse überleben, wenn du weißt, wie du dir helfen kannst.

Darum musst du dich von Zeit zu Zeit in die unangenehme Lage eines Survivalists in einem frei erfundenen Szenario begeben.

Eine Vielzahl an Möglichkeiten

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Du kannst dich dabei den Anleitungen eines Kursleiters hingeben und dich mit Mitgliedern deiner Gruppe austauschen, du kannst aber auch dein ganz persönliches Training erstellen.

Vielleicht bist du sogar in der Lage, selbst Kurse zu geben und dein Wissen an andere weiterzugeben.

Ob du dabei andere Länder bereist, um deine Fähigkeiten nicht nur unter anderen Voraussetzungen zu testen, sondern auch Berühmtheiten wie Bear Grylls zu treffen, oder doch lieber im eigenen Garten mit einer selbst gebauten Angel versuchst, einen deiner Goldfische zu fangen, bleibt ganz dir überlassen.

Solange du alle Aspekte des Survival Trainings beachtest, dir eine sinnvolle Survival Ausrüstung zusammenstellst und diese gemeinsam mit deinem Wissen regelmäßig nutzt und so deine Fähigkeiten verbesserst, bist du auf einen Ernstfall vorbereitet.

Vernachlässigst du jedoch das regelmäßige Survival Training, so kann dich dies im schlimmsten Fall dein Leben kosten.

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