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Jagdbogen Grundlagenwissen…

Möchtest du aktuell einen Jagdbogen kaufen oder hast du vielleicht schon einen zu Hause?

Lange bevor es Strom, Eisenbahnen und Autos gab, mussten die Menschen bereits für ihr Überleben sorgen. Supermärkte, die alles Lebensnotwendige bereitgestellt haben, gab es nicht.

Jeder war seines eigenen Glückes Schmied. Gut versorgt war, wer Obst und Gemüse ernten konnte, einen Garten hatte, der den heutigen Gärten nicht allzu ähnlich war, und jagen konnte.

Rehe, Wildschweine und Fasane sind nicht von selbst in den Topf gesprungen. Sie mussten zunächst aufgespürt und dann erlegt werden. Neben Steinschleudern und Speeren kam hier vor allem eines zum Einsatz: der Jagdbogen.

Der Jagdbogen Geschichte und Ursprung

Wann genau die Menschen anfingen, einen Jagdbogen einzusetzen, um Tiere zu erlegen, lässt sich heute nur schätzen. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass bereits ca. 12.000 v. Chr. mit Pfeil und Bogen gejagt wurde.

Ein Jagdbogen war damals selbstverständlich einfacher gemacht als ein moderner Jagdbogen, hatte dennoch beträchtlichen Erfolg.

Auch mit diesen frühen Modellen konnten Ziele mit einer Entfernung von 80 Metern getroffen werden. Wenn du bereits erste Erfahrungen mit dem Bogenschießen machen konntest, weißt du sicher, wie schwierig das ist.Bogen, Bogenschießen, Pfeil, Bogensport

Auch damals schon haben sich die Jagdbögen nach und nach weiterentwickelt. Wurde ursprüngliche vor allem das Holz von Ulme und Kiefer für den Bogenbau verwendet, so wurden mit der Zeit auch Jagdbögen aus Eibe hergestellt.

Je nachdem, woher die Menschen stammten, bedienten sie sich aber auch dem Holz, das sie vorfinden konnten.

Die Pfeilspitzen bestanden meist aus Stein, Horn oder Knochen. Nach und nach wurde der Bogen selbst angepasst und es entstanden erste Versionen des Kurzbogens, des Langbogens und des Recurvebogens.

Doch auch als Kriegswaffe wurde der Bogen eingesetzt. Anfangs nur von einigen kleineren Völkern, mit der Zeit erkannten jedoch die Römer die Durchschlagskraft des Jagdbogens als Waffe im Krieg und bedienten sich dieser.

Mit der Einführung einer kriegstauglichen Armbrust im 11. Jahrhundert wich der Jagdbogen jedoch allmählich aus dem Waffenarsenal zurück und wird heute zum größten Teil als Sportgerät angesehen. In einigen Ländern darf allerdings nach wie vor mit einem Jagdbogen gejagt werden.

 

Welche Bogenarten gibt es heute?

Wenn du dir heute einen Jagdbogen zum Bogenschießen kaufen möchtest, hast du eine große Auswahl verschiedenster Bogenarten. Jeder davon ist auf seine Weise für unterschiedliche Situationen geeignet und als Anfänger bist du diesbezüglich durchaus überfragt.

Darum findest du hier nun eine kleine Einführung in die drei typischen Bogenarten.Archer, Bogenschießen, Bogen, Pfeil

Der Langbogen

Der traditionellste Jagdbogen stellt bis heute der Langbogen dar. Die Herstellung eines Langbogens gleicht noch heute der traditionellen Herstellung, selbst wenn hier mittlerweile Maschinen zum Einsatz kommen.

Der Bogen kommt ohne viel Schnickschnack aus, weshalb das Gefühl beim Schießen dem des ursprünglichen Einsatzes sehr nahe kommt.

Der Kraftaufwand ist bei diesem Jagdbogen vergleichsweise hoch und der Schütze sollte in der Lage sein, etwa zehn Pfeile in der Minute damit zu abzuschießen. Mit dem Langbogen können Ziele in 200 m Entfernung getroffen werden.

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Der Recurvebogen

Dem Langbogen sehr ähnlich und doch mit deutlichen Unterschieden ausgestattet ist der Recurvebogen. Auch hierbei handelt es sich in der Grundversion um einen einfachen Jagdbogen ohne viel Schnickschnack.

Im Gegensatz zum Langbogen hat der Recurvebogen jedoch nach vorne – also vom Schützen weg – zeigende Enden, was die Wirkung erhöht, den Kraftaufwand jedoch minimiert.

Für Recurvebögen gibt es einiges an Zubehör, sodass du dir selbst aussuchen kannst, wie du diesen Jagdbogen ausstatten möchtest.

Vom minimalistischen Recurvebogen bis zum olympischen Spezialmodell hast du eine große Auswahl, um dein Ziel sicher zu treffen.

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Der Compoundbogen

Nicht nur optisch völlig abgehoben ist der Compoundbogen. Hierbei handelt es sich um eine noch recht neue Bogenart, die mit jeder Menge Hightech funktioniert.

Dieser Jagdbogen hat sich schnell zu einem beliebten Bogen entwickelt, mit welchem trotz geringem Kraftaufwand Ziele genau getroffen werden können.

Den Compoundbogen zeichnen dabei sogenannte Cams aus. Das sind angebrachte Rollen, die einem Flaschenzug ähneln und den Kraftaufwand beim Ausziehen der Sehne minimieren. Dadurch kann der Bogen besonders ruhig gehalten und das Ziel besser fixiert werden.

 

Welchen Jagdbogen kaufen? Welcher ist der beste?

Solltest du jetzt gleich los ziehen wollen einen Jagdbogen kaufen gehen, musst du dir natürlich überlegen, welchen Einsatzzweck dieser haben soll. Jede Bogenart hat zwar ihren ganz speziellen Einsatzzweck, treffen kann man aber mit jedem davon ausgesprochen gut.

Beim Bogenschießen spielt es darum keine so große Rolle, den ultimativen Jagdbogen zu kaufen, sondern vielmehr, das beste Modell für die eigenen Zwecke zu finden.

Besonders der Compoundbogen lässt sich durch viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und etliches Zubehör auf nahezu jede Situation einstellen.

Dies wiederum macht ihn anfällig für Fehleinstellungen, Defekte und Verschleiß. Lang- und Recurvebögen kommen mit weniger zusätzlicher Ausrüstung zurecht, sind dafür nicht ganz so anpassbar.Archery, Bogenschießen, Bogensport

Doch auch für sie gibt es häufig Einzelteile, sodass beispielsweise die Arme ausgetauscht und in der Länge angepasst werden können.

Den ultimativen Bogen gibt es demnach nicht. Treffen kannst du mit jedem Jagdbogen. Es sind eher andere Kriterien, welche die einzelnen Bögen für verschiedene Situationen unterschiedlich gut aussehen lassen.

So ist ein Compoundbogen beispielsweise vergleichsweise teuer und braucht einiges an technischem Verständnis, um richtig eingesetzt werden zu können.

Einen Recurvebogen hingegen kannst du dir Stück für Stück selbst zusammensetzen. Hierfür brauchst du jedoch genügend Übung, um beurteilen zu können, welche Einzelteile du in welcher Konfiguration nutzen möchtest. Langbögen wiederum haben deutlich weniger

Einstellmöglichkeiten, weshalb du dir bei diesen vorab genau überlegen musst, wie du sie gerne haben willst, was dir dabei besonders wichtig ist und vor allem, wofür du sie nutzen möchtest.

 

Jagdbogen kaufen

Probiere es aus!

Auf keinen Fall solltest du dir einen Jagdbogen kaufen, ohne zuvor jemals selbst das Bogenschießen ausprobiert zu haben. Die Chancen, dass du dich für den falschen Bogen entscheidest, sind ausgesprochen hoch. Kein Händler oder Bogenexperte kann dir das Gefühl beim Bogenschießen vermitteln.

Du musst selbst mit verschiedenen Jagdbögen geschossen haben, um zu erkennen, welcher Bogentyp für dich der beste ist. Dabei lernst du automatisch auch, was diesen einen Jagdbogen ausmacht und kannst deine Kaufentscheidung so wesentlich gezielter beeinflussen.

Da das Bogenschießen nach wie vor ein beliebter Sport ist, solltest du keine Mühe haben, in deiner Nähe einen Verein zu finden, in welchem Du das Bogenschießen ausprobieren kannst.

Einige Shops bieten dir außerdem die Möglichkeit, Jagdbögen auszuleihen oder zu mieten, sodass du dich nicht sofort festlegen musst, sondern in Ruhe einige Bögen testen kannst. Nutze jede Gelegenheit, um verschiedene Jagdbögen auszuprobieren, bevor du dich festlegst.

Das solltest du ebenfalls beim Jagdbogen Kaufen beachten!

Neben der Wahl des richtigen Bogentyps gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien, die beim Kauf eines Jagdbogens eine Rolle spielen. So ist die Größe des Bogens ein entscheidender Faktor, welcher in erster Linie von deiner Körpergröße abhängt.

Amazone Frau Kriegerin Heldin Fantasie SchJe kleiner du bist, desto kleiner muss auch dein Jagdbogen sein. Das hängt mit der Größe deiner Arme zusammen. Dein Jagdbogen erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn du die Sehne ausreichend ausziehen kannst. Sind deine Arme zu kurz, kannst du einen zu großen Bogen nicht gut nutzen und erzielst damit schlechtere Ergebnisse.

Auch deine Fitness, vor allem deine Stärke, spielt eine Rolle. Das Zuggewicht, mit welchem du selbst die Sehne spannen musst, hängt davon ab, wie fit und erprobt du mit dem Bogen bist. Auch hier gilt wieder, dass du umso weniger Pfund ausziehen solltest, je untrainierter du bist.

Andernfalls kannst du ebenfalls nicht die gewünschte Leistung erzielen. Da sich diese Richtwerte jedoch je nach Bogentyp, Körpergröße und Geschlecht unterscheiden, ist es ratsam, wenn du dich vom Händler direkt zum jeweiligen Bogen beraten lässt und alles ausprobierst.

Ohne Pfeile geht es nicht

Neben der Wahl des richtigen Jagdbogens spielen jedoch auch die Pfeile eine große Rolle. Gerade Anfänger unterschätzen diesen Punkt häufig. Dabei ist ein Pfeil nicht immer gleich ein Pfeil.

Traditionelle Pfeile bestehen beispielsweise aus Holz, haben eine Feld- oder Blechspitze und sind naturbefiedert. Moderne Pfeile hingegen bestehen aus Carbon, Alu oder Fiberglas und haben teilweise auswechselbare Pfeilspitzen.

Flu-Flu-Pfeile wiederum haben besonders große Federn, wodurch diese Pfeile nicht allzu weit fliegen können. Ihr Einsatzgebiet sind vor allem fliegende Ziele.

Du kannst dir deine idealen Pfeile auch selbst zusammenstellen und die Schäfte, Spitzen und Federn einzeln und nach deinen Vorlieben kaufen. Auch hier gilt erneut, dass du selbst ausprobieren musst, womit du am besten schießen kannst.

Nützliches Zubehör

Pfeile Bogenschießen Bogensport Bogen TrefBeim Bogenschießen hast du je nach Bogen verschiedene Zubehörmöglichkeiten. Ganz klassisch gibt es hier das Zielvisier, welches dir hilft, dein Ziel sicher zu treffen.

Aber auch Pfeilhalterungen, welche direkt am Jagdbogen befestigt werden können, Stabilisatoren, um den Bogen ruhiger zu halten und natürlich Transporttaschen gehören dazu.

Auf keinen Fall solltest du die Schutzausrüstung vernachlässigen. Diese ist zwar nicht bei jedem Jagdbogen unbedingt notwendig, schützt dich jedoch in erster Linie vor Verletzungen durch die Sehne. Ein Brustschutz sowie ein Arm- und Fingerschutz sind sehr zu empfehlen, da das Bogenschießen andernfalls für dich sehr schmerzhaft werden kann.

Und schließlich geht es natürlich nicht ohne eine Zielscheibe. Hierbei musst du zunächst dafür sorgen, dass du niemanden verletzen kannst, weshalb je nach Übungsgelände, ein Pfeilfangnetz sinnvoll sein kann.

Ziele selbst kannst du beispielsweise aus Schaumstoff oder Stroh kaufen oder selbst anfertigen und eine beliebige Zielscheibenauflage darauf anbringen. Es gibt aber auch spezielle 3D-Ziele, welche dir in Form von Wildtieren ein realistischeres Jagderlebnis ermöglichen können.Zielscheibe, Ziel, Bogenschießen, Kreis

 

Ein Sport, unzählige Möglichkeiten

Es ist beinahe unmöglich, alle Informationen zum Bogenschießen zu verstehen, ohne das Schießen in der Praxis getestet zu haben. Die einzelnen Jagdbögen unterscheiden sich stark voneinander und sind je nach Einstellung und Zubehör für völlig verschiedene Einsatzgebiete geeignet.

Verschwende deine Zeit darum nicht mit dem Aneignen von theoretischem Wissen, sondern probiere das Bogenschießen selbst aus. Lass dir dabei von einem erfahrenen Bogenschützen auch gleich zeigen, worauf du bei den einzelnen Bögen achten musst und wie du deine Schusstechnik verbessern kannst.

Bogenschießen ist an sich nicht allzu schwierig und ein Ziel zu treffen erfordert in erster Linie Konzentration. Die modernen Bögen hingegen sind nicht mehr so intuitiv zu verstehen und brauchen mitunter viel Zeit, um von dir korrekt eingestellt zu werden.

Als Anfänger kommst du ohne fachmännische Hilfe zwar ebenfalls zu einem zielsicheren Schuss, du brauchst unter Umständen aber nicht nur mehr kraft, es kostet dich auch mehr Zeit. Nutze darum die Popularität des Bogensports aus und lass dich beraten.

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