Deine perfekte Survival Ausrüstung…

Hast du schon mal von Rüdiger Nehberg, Bear Grylls oder Cody Lundin gehört? Sie alle sind Experten für Survival Situationen. Situationen, von denen du vielleicht denkst, dass sie extrem sind und dass du dich nie in vergleichbaren Situationen befinden wirst. Wer sich freiwillig ohne Survival Ausrüstung im Regenwald aussetzen lässt und dann zurück in die Zivilisation läuft, der muss doch einen an der Klatsche haben.

Vielleicht. Vielleicht handelt es sich aber auch einfach bloß um ein ungewöhnliches Hobby, eine Leidenschaft oder ein Training. Diese Männer wissen, wie sie auch unter den widrigsten Bedingungen und ohne Survival Ausrüstung überleben können. Das ist sicher. Weißt du das auch?

Was bedeutet Survival?

Der Begriff “survival” kommt aus dem Englischen und bedeutet nichts anderes als “überleben”. Du machst demnach jeden Tag exakt das: du überlebst.Du sorgst dafür, dass du mit deiner ganz persönlichen Survival Ausrüstung einen weiteren Tag erleben kannst.

Dafür gehst du zur Arbeit, verdienst Geld, kaufst davon Lebensmittel, Autos, Häuser und sparst ein bisschen etwas, damit du auch in schwierigeren Zeiten überleben kannst. Ja, auch das ist Survival.

In der Regel wird unter Survival jedoch das Überleben in der freien Natur mit wenig Komfort und wenig Ausrüstung verstanden.

Je weniger du dabei hast, desto extremer wird die Aufgabe zu überleben. Survival deckt dabei wirklich alles ab, was du tun musst, um einen weiteren Tag zu leben.

Vom Bau eines Unterschlupfs über das Feuermachen ohne Streichhölzer oder dergleichen bis hin zum Erlegen und Zubereiten von Tieren und Kämpfen gegen Bedrohungen. Eben einfach alles, was du zum Überleben brauchst.

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Eine Survival Ausrüstung erleichtert die Aufgabe

Nun steht es nicht zur Debatte, dass man auch ganz ohne Hilfsmittel überleben kann. Das geht, ist aber nicht einfach. Letztlich sind Survival Situationen nie einfach, du kannst sie dir aber erleichtern.

Eine gute Survival Ausrüstung ist Gold wert. Woraus sie besteht, liegt dabei ganz bei dir. Wie extrem möchtest du deine Überlebensfähigkeiten testen?

Wie Rüdiger Nehberg mit nichts durch den Regenwald wandern oder doch lieber mit etwas Komfort ein Wochenende im Wald verbringen?

Je mehr Komfort du willst, desto mehr deiner Survival Ausrüstung musst du mitnehmen.

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Survivalfähigkeiten in Krisensituationen

Auf deine Fähigkeiten mit deiner Survival Ausrüstung auch in widrigen Bedingungen zu überleben, musst du hoffentlich nie tatsächlich zurückgreifen.

Darum ist das Survivaltraining für die meisten Anhänger dieser Art des (Über-)Lebens nur ein Spiel. Sie bereiten sich nicht auf einen Ernstfall vor, sondern wollen lediglich verschiedene Szenarios durchspielen, um ihre Überlebensfähigkeiten zu testen und zu verbessern

Dass sie sich dabei gleichzeitig auch auf Katastrophen vorbereiten, steht oftmals nicht an erster Stelle.

Dennoch solltest du diesen Punkt nicht unterschätzen. Wenn es zu einer solchen Krisensituation kommt, bist du mit guten Survivalkenntnissen den anderen Betroffenen ein großes Stück voraus. Nicht nur, dass du bereits eine Survival Ausrüstung hast, du kannst auch damit umgehen und weißt dir zu helfen.

Ein Großteil der Taschenmesserbesitzer hat keine Ahnung, was man damit alles machen kann und nutzt es fast gar nicht.

Bereite dich darum auf das vor, was kommen kann und stelle deine eigene Survival Ausrüstung zusammen.

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Was gehört in deine Survival Ausrüstung

Wie schon gesagt, hängt der Inhalt deiner Survival Ausrüstung davon ab, wie extrem du überleben möchtest. Je weniger du mitnimmst, desto mehr Kenntnisse brauchst du. Aber du musst auch nicht so schwer tragen, wenn du nicht viel dabei hast.

Um dir einen Überblick zu verschaffen, was du alles in deine Survival Ausrüstung packen solltest, findest du hier eine Liste.

Überlege selbst, was davon du für deine Survival Ausrüstung nutzen möchtest und worauf du verzichten willst.

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Die Verpackung

Zunächst brauchst du etwas um deine Survival Ausrüstung zu transportieren.

Was das ist, hängt natürlich davon ab, wie viel du mitnimmst.

In einem Rucksack mit 50 Litern Inhalt bringst du deine große Survival Ausrüstung unter. Bist du nur mit einigen Kleinigkeiten unterwegs, reicht eine Bauch-, Bein- oder Gürteltasche oder sogar die Hosentasche aus.

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Schutz vor Kälte und Nässe

Damit du nicht unterkühlst oder dich erkältest, ist der Schutz vor äußeren Einflüssen besonders wichtig.

Natürlich kannst du dir einen Unterschlupf bauen.

Wenn du es nicht ganz so extrem magst und lieber einen Schutz von vorn herein in deiner Survival Ausrüstung mit dir führen willst, ist ein Tarp eine gute Alternative.

Du kannst es vielseitig aufbauen und in verschiedenen Situationen nutzen, um nicht nur dich, sondern auch deine Survival Ausrüstung zu schützen.

Weiterhin brauchst du etwas, um dich vor allem nachts vor Kälte zu schützen. Eine Isolationsschicht als Schutz vor Bodenkälte, sowie ein Schlafsack sind unverzichtbar.

  • kleines Zelt, Zeltplane (Tarp) oder Biwaksack
  • dünnes Nylonseil (Paracord)
  • Schlafsack
  • Isomatte

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Kleidung

Wenn du in den Urlaub fährst, packst du möglicherweise zu viele Klamotten ein. Das kann dir beim Survivaltraining auch passieren.

Natürlich kannst du mit nur einer Garnitur Kleidung auskommen. Bequemer sind jedoch zwei Garnituren.

Dadurch kannst du nicht nur in trockene Kleidung wechseln, sollte das, was du trägst, nass geworden sein, sondern hast auch die Möglichkeit, deine dreckigen Kleider ab und an zu waschen. Für mehr Komfort nimmst du noch eine dritte Garnitur mit.

Auf keinen Fall darfst du dabei die Regenschutzkleidung vergessen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil deiner Survival Ausrüstung und schützt dich, wenn du nicht in deinem Zelt, unter deinem Tarp oder einer anderen Schutzmöglichkeit unterkommen kannst.

Um in solchen Fällen deine trockene Kleidung doppelt zu schützen, solltest du diese zusätzlich in einem wasserdichten Packsack aufbewahren.

Nur trockene Kleidung wärmt deinen Körper, darum ist dieser Punkt besonders wichtig.

  • wasserdichter Packsack
  • warme Jacke
  • Regenschutzkleidung
  • Kopfbedeckung
  • Handschuhe
  • Socken (2-3 Paar)
  • Unterwäsche (2-3 Stück)
  • T-Shirts (2 Stück)
  • Langarmoberteil (1 Stück)
  • kurze Hose (1 Stück)
  • lange Hose (1 Stück)

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Essen und Trinken

Bevor du mit dem Gedanken spielst, unter freiem Himmel von dem zu leben, was die Natur dir gibt, solltest du vorsorgen und das ein oder andere Nahrungsmittel mitnehmen.

Einige Energieriegel, Trockenobst, Nüsse und Fertiggerichte mit vielen Kalorien helfen dir dabei, draußen zu überleben.

Denk daran, dass du diese Speisen unter Umständen erst noch zubereiten muss. Nimmst du Konserven mit, brauchst du auch etwas, um diese zu öffnen.

Hast du Fertiggerichte dabei, die mit heißem Wasser aufgekocht werden müssen, brauchst du einen Kocher, Brennstoff, Streichhölzer oder ähnliches und einen Topf. Alternativ kannst du auch ein Feuer machen.

Ein gutes Messer ist gerade bei der Zubereitung von Nahrung ausgesprochen hilfreich, ebenso Besteck, um dir das Essen zu erleichtern.

Ein Wasserfilter und eine Flasche kannst du in deiner Survival Ausrüstung nutzen, um Wasser aus der Natur aufzubereiten. Tee und Instantkaffee sowie Naschereien sorgen schließlich dafür, dass du bei Laune bleibst.

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Erste-Hilfe-Set

Solltest du dich verletzten, so bist du mit einem kleinen Erste-Hilfe-Set auf der sicheren Seite. Neben einer Rettungsdecke, die dich auch in kalten Nächten zuverlässig schützt, gehören Handschuhe und Medikamente in deine Survival Ausrüstung. Außerdem natürlich Mullbinden, Pflaster, Kompressen und dergleichen, um eine Wunde ausreichend zu versorgen.

  • Rettungsdecke
  • Handschuhe
  • Schere
  • Pinzette
  • Medikamente (Schmerzmittel, Durchfallmittel, persönliche Medikamente)
  • Wunddesinfektion
  • Taschenmesser
  • Pflaster
  • Mullbinden
  • Verbandpäckchen
  • Kompressen
  • Blasenpflaster
  • VerbandpflasterSurvival Ausrüstung, Survival, Überleben

Wichtiges

Die Bürokratie sollte in deiner Survival Ausrüstung ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Vergiss niemals einen Nachweis über deine Identität oder deine Fahrtauglichkeit. Auch dein Impfpass, ein Nachweis über deine Blutgruppe und deine Versichertenkarte erleichtern dir im Notfall Vieles.

Nimm etwas Geld mit, um dir gegebenenfalls auf diese Art weiterhelfen zu können und stecke ein Handy ein, damit du Hilfe holen oder mit anderen in Kontakt treten kannst.

  • Ausweis oder Reisepass
  • Impfausweis
  • Nachweis einer Krankenversicherung (auch für das Ausland)
  • Blutgruppennachweis
  • Organspendeausweis (falls vorhanden)
  • Führerschein
  • Liste der Kontakte, die im Notfall benachrichtigt werden sollen
  • Geld (Kreditkarte für Auslandsaufenthalte)
  • Handy

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Weitere Hilfsmittel

Du kannst dir deinen Aufenthalt in der Natur mit einigen weiteren Hilfsmitteln noch angenehmer gestalten. Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel für deine Hände, eine Zahnbürste oder Toilettenpapier wirken wahre Wunder, wenn die Stimmung schlecht ist.

Auch eine Creme, die dich vor Insektenstichen und -bissen schützt und etwas, um den Rucksack, die Isomatte oder deine Kleidung zu reparieren, sind in der freien Natur viel wert.

  • Papier und Stift
  • Multifunktionstool oder Taschenmesser
  • Reparaturmaterial (Flicken, Nadel und Faden, Klebstoff/Klebeband)
  • Kompass
  • Taschenlampe mit Batterien
  • Brille (falls vorhanden)
  • Fernglas oder Nachtsichtgerät
  • kleines Handtuch
  • Desinfektionsmittel für die Hände
  • Toilettenpapier
  • Zahnbürste und Zahnpasta
  • biologisch abbaubare Seife
  • Damenhygiene
  • Insektenschutz

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Doppelter Nutzen zahlt sich aus

Die Gegenstände deiner Survival Ausrüstung sollten zum größten Teil für verschiedene Dinge genutzt werden können.

So sparst du nicht nur Gewicht ein, sondern lernst auch zu improvisieren. Eine Zeltplane gibt dir Schutz vor der Witterung, du kannst sie aber auch als Schutz für deine Survival Ausrüstung nutzen, indem du sie beispielsweise mit einem dünnen Nylonseil um deinen Rucksack wickelst.

So kannst du deine Reise fortsetzen und musst bei schlechtem Wetter nicht der Survival Ausrüstung wegen an einem Ort bleiben.

Auch den Deckel für deinen Kochtopf kannst du zweckentfremden und ihn als Teller benutzen.

So sparst du dir separates Essgeschirr. Den Topf wiederum kannst du nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Wasserholen, Gegenstände transportieren oder Wäsche waschen nutzen. Letzteres ist aber eher eine Notlösung.

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Technische Geräte brauchen Strom

In der heutigen Zeit ist es zwar Alltag, dass du technische Geräte wie Kameras, Smartphones oder Computer nutzt, in deiner Survival Ausrüstung haben sie aber nichts verloren. Zum Überleben brauchst du höchstens ein einfaches Handy, welches du nur im Notfall nutzt. Willst du auch noch eine Kamera oder andere technische Geräte mitnehmen, so brauchst du die passenden Kabel und natürlich Strom.

Wenn du tatsächlich die Möglichkeit hast, bei deinem Survivaltraining Strom zu tanken, kann man nicht mehr wirklich von Survival sprechen.

Dann gleicht das eher einem Campingausflug. Das ist auch schön, hat mit Survival aber nichts mehr zu tun.

 

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Weniger ist mehr

Für eine echte Survival Ausrüstung gilt, dass du möglichst wenig dabei hast. Die oben genannten Dinge sind alle hilfreich, zum größten Teil jedoch Luxus. Kochen kannst du auch ganz ohne einen Kocher, Topf, Besteck und mitgebrachtem Fertiggericht.

Das solltest du dir bewusst machen und dich dann dafür entscheiden, wie du deine Survival Ausrüstung packen möchtest.

Lass weg, worauf du verzichten kannst und spare so viel Gewicht. Oder nimm mit, was du gerne hättest und gönne dir ein wenig Komfort.

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Eine Packliste für Minimalisten

Willst du wirklich nur das Nötigste mitnehmen, aber nicht ganz so extrem unterwegs sein, gibt es einige wenige Dinge, die du in deine Survival Ausrüstung packen solltest.

Den Rest besorgst du dir unterwegs. Dabei solltest du jedoch beachten, dass eine minimalistische Survival Ausrüstung dich meist nicht ganz so flexibel macht.

Wenn du dir ein Lager bauen musst, kannst du nicht täglich an einem anderen Platz übernachten, da der Auf- und Abbau eine Weile dauert.

Kleidung

  • Unterwäsche
  • Socken
  • Hut oder Mütze
  • lange Hose
  • T-Shirt
  • Langarmoberteil
  • zusätzlich Handschuhe
  • warme Jacke
  • Regenschutz (Poncho oder Jacke und Hose)
  • Wechselkleidung brauchst du im Extremfall nicht.

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Übung macht den Meister

Auf keinen Fall solltest du dir einfach bloß deine Survival Ausrüstung zusammenstellen und sie nie testen.

Es reicht nicht, wenn du all diese schönen Gegenstände hast, mit denen du im Ernstfall überleben könntest.

Du musst sie auch nutzen können, sie ausprobieren und vor allem selbst erleben, wie du sie in freier Natur einsetzen kannst-

Nur so kannst du herausfinden, was davon du wirklich brauchst.

Teste deine Ausrüstung darum immer auch in unterschiedlichen Witterungsverhältnissen und Jahreszeiten und passe sie an, wann immer du den Eindruck hast, dass etwas fehlt oder du etwas weglassen kannst.

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Überleben in jeder Lage

Rüdiger Nehberg hat es vorgemacht, du machst es vielleicht nach.

Überleben kann man mit ausgesprochen wenig. Je mehr du jedoch hast, desto komfortabler wird es.

Wie viel Komfort du für dich brauchst, musst du selbst entscheiden. Die obige Checkliste soll dir dafür als Anhaltspunkt dienen.

Ohne regelmäßiges Testen und Simulieren wird dir deine Survival Ausrüstung wenig nützen.

Nimm dir darum die Zeit und verbringe immer wieder einige Tage draußen.

So bekommst du einen ersten Einblick in das Thema Survival, lernst, wie anders sich eine Nacht im Wald anhört und anfühlt und wie gut ein heißes Getränk am Morgen tatsächlich tut.

 

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