Das beste Überlebensmesser finden…

Wie findet man das beste Überlebensmesser?

Es waren die Schweizer, die mit ihren Taschenmessern einen Boom in der Outdoorszene ausgelöst haben. Ein praktisches kleines Messer, welches sich sicher verstauen lässt und neben der Klinge noch weitere Funktionen hat, imponierte den Menschen damals wie heute.

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Sobald du dich in die freie Natur begibst und dort einige Zeit verbringen willst, wirst du möglicherweise nicht auf ein Messer verzichten wollen. Angefangen bei einem kleinen Taschenmesser über Multifunktionswerkzeuge bis hin zum großen Überlebensmesser findest du eine riesige Auswahl an Messern für genau deinen Zweck.

Die Frage ist bloß: Welches Überlebensmesser ist das richtige Messer und wie kannst du es noch verbessern? Worauf musst du beim Kauf achten und warum reicht nicht einfach ein Messer aus der Küchenschublade?

Damit du schon vor deiner Kaufentscheidung weißt, worauf es bei einem Überlebensmesser ankommt und wie dieses deine Survival Ausrüstung ergänzen kann, findest du hier etliche Tipps, die dir deine Entscheidung leichter machen sollen.

Überlebensmesser kaufen

Kleine Messerkunde

Wenn du dir deine Küchenmesser ansiehst, wirst du sicher schnell merken, dass du zum Filetieren von Fischen ein anderes Messer nutzt, als zum Beschmieren einer Scheibe Brot mit Butter.

Das liegt nicht daran, dass du ungeschickt bist, sondern daran, dass jedes Messer seinen ganz eigenen Einsatzzweck hat. Dabei gilt ganz grob, dass du mit einem guten Messer immer auch die Arbeiten eines weniger guten Messers machen kannst – nicht aber umgekehrt.

Natürlich kannst du mit einem Steakmesser ein bisschen Butter auf deinem Brot verteilen. Mit einem Buttermesser ein Steak zu schneiden, wird hingegen äußerst schwierig. Bei einem Überlebensmesser ist dies ebenfalls so.

Je besser das Messer, desto mehr kannst du damit machen. Das bedeutet jedoch nicht, dass du dir einfach ein besonders gutes Überlebensmesser kaufen solltest. Vielmehr kommt es hier auf den Einsatzzweck an, denn auch das beste Überlebensmesser kann dir wenig nützen, wenn du es für die falschen Arbeiten verwendest.

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Messer mit feststehender Klinge oder Klappmesser?

Die erste grundlegende Frage, die du dir selbst stellen solltest ist, ob du ein Überlebensmesser mit feststehender Klinge haben möchtest, oder lieber auf ein Klappmesser zurückgreifen willst.

Die Unterschiede liegen hierbei, wie der Name schon sagt, in der Möglichkeit, ein Klappmesser eben durch Wegklappen der Klinge zu verkleinern und so sicher in sich selbst zu verstauen.

Ein Messer mit feststehender Klinge ist naturgemäß nicht so kompakt verstaubar, dafür meist stabiler, da die Klinge in den Griff übergeht. Bei einem Klappmesser sollte auf jeden Fall eine Arretierung vorhanden sein, sodass du die Klinge sicher einrasten lassen kannst.

Dennoch sind Klappmesser häufig etwas wackliger, was aber die Funktionalität nicht unbedingt einschränkt. Vielmehr leidet der Komfort eventuell darunter. Legst du Wert darauf, ein Messer zu haben, welches du klein verpacken kannst, so solltest du immer zu einem Klappmesser greifen.

Ist dir dieser Punkt nicht so wichtig und du möchtest stattdessen ein stabiles Messer haben, so solltest du zu einem Überlebensmesser mit feststehender Klinge greifen.

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Sicherheit geht vor

Dass ein Überlebensmesser scharf ist und du damit dich oder andere verletzen kannst, ist dir hoffentlich bewusst. Entsprechend solltest du immer darauf achten, dein Überlebensmesser vor allem bei Nichtgebrauch sicher zu verstauen.

Ein Klappmesser macht dir dies aufgrund seiner sicheren Verstaumöglichkeit besonders leicht. Bei einem Überlebensmesser mit feststehender Klinge musst du unbedingt eine Hülle bei dir tragen, in welcher du das Überlebensmesser sicher verstauen kannst.

Derartige Schutzhüllen werden normalerweise vom Hersteller mitgeliefert, du kannst dir jedoch auch eine eigene Scheide anfertigen oder separat kaufen. Darauf verzichten solltest du jedoch auf keinen Fall, denn dadurch steigt nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern auch die Gefahr, das Messer zu beschädigen.

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Die richtige Klingenlänge

Neben der Entscheidung, ob du ein Überlebensmesser mit feststehender oder klappbarer Klinge kaufen möchtest, musst du auch die Entscheidung treffen, wie groß dieses sein soll. Damit ist in der Regel die Länge der Klinge gemeint, die Gesamtlänge spielt jedoch auch eine Rolle.

Hierbei gibt es keine festen Empfehlungen, jedoch sollte dir bewusst sein, dass du nicht in jedem Land ein Messer mit einer langen Klinge in der Öffentlichkeit mit dir führen darfst. Sofern du dein Überlebensmesser also zum Reisen nutzen möchtest, solltest du diesen Punkt dringend beachten.

Größe vs. Funktion

Ansonsten gilt, dass du kleine Überlebensmesser gut verstauen kannst und für größere eben einfach mehr Platz brauchst. Dafür haben größere Messer jedoch einige Eigenschaften in der Nutzung, die sie für etliche Gelegenheiten attraktiver machen.

So kannst du Holz mit einem großen Überlebensesser beispielsweise besser spalten und bearbeiten. Kleinere Messer hingegen sind für den normalen Einsatz ebenfalls hervorragend geeignet und können bei filigranen Arbeiten glänzen.

Das gilt selbstverständlich auch für die Gesamtlänge. Je größer das gesamte Messer, desto unpraktischer wird es beim Tragen. Dafür bietet es durch seine Größe viele Möglichkeiten der Nutzung, die ein kleines Messer einfach nicht bieten kann.

Hier kannst nur du selbst wissen, was du mit deinem Überlebensmesser überhaupt anstellen willst und dich dann entscheiden, ob ein großes oder kleines Messer für deinen Einsatzzweck geeignet ist.

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Der richtige Stahl

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verwendung des richtigen Materials für die Klinge. Diese besteht heute normalerweise aus Stahl. Davon gibt es verschiedene Typen und Härtegrade, die aber längst nicht so wichtig sind, wie eine andere Eigenschaft.

Einige Stähle sind rostfrei, andere äußerst wasserempfindlich. Nun ist die erste Reaktion auf diese Tatsache meist, ein Überlebensmesser aus rostfreiem Stahl zu kaufen. Für den Outdoor Bereich ist dies sicher eine gute Lösung, sie bringt jedoch einen entscheidenden Nachteil mit sich.

Überlebensmesser, deren Klinge aus rostfreiem Stahl bestehen, können nicht gut nachgeschärft werden. Klingen, die nicht rostfrei sind, haben dieses Problem nicht. Entsprechend gilt, dass du ein rostendes Messer nach dem Gebrauch immer mit einem trockenen Tuch abwischen solltest, um die Bildung von Rost zu verhindern.

Befolgst du diese einfache Regel, kannst du auch mit einem Überlebensmesser ohne rostfreie Klinge lange Freude haben. Vorausgesetzt, du schärfst es regelmäßig nach.

Das richtige Zubehör

Neben einer Scheide, die du vor allem natürlich für dein Überlebensmesser mit feststehender Klinge verwenden solltest, gibt es eine große Auswahl an Zubehör für Messer. Einiges davon kannst du dir selbst anfertigen und dein Messer auf diese Weise verbessern, anderes wiederum ist bereits enthalten.

Was davon sinnvoll und für dich nützlich ist, kannst nur du selbst wissen. Darüber nachdenken, ob du neben dem Messer nicht auch einige Extras bei dir tragen willst, die im schlimmsten Fall einen Teil deiner Survival Ausrüstung ersetzen können, solltest du auf jeden Fall.

Es gibt beispielsweise Überlebensmesser mit Säge. Hier ist die Klinge in zwei Abschnitte unterteilt. Vorne befindet sich eine normale Messerklinge, hinten ein gezacktes Sägeblatt. Dies kann dir einige Situationen erleichtern, du solltest beim Kauf aber unbedingt darauf achten, dass die Säge auch gut ist.

Überlebensmesser Klinge

Prioritäten setzen

Häufig ist bei derartigen Klingen nur ein Teil der Klinge gut, sodass du entweder eine tolle Messerklinge hast oder eine gute Säge. Probiere darum beide Teile aus, bevor du dich entscheidest.

Für Bushcraft Abenteuer kann eine solche zweigeteilte Klinge ausgesprochen hilfreich sein.

Weiterhin kannst du auf dein Survivalarmband aus Paracord verzichten, wenn du den Griff deines Überlebensmessers mit Paracord umwickelst. Selbstverständlich kannst du dies auch zusätzlich tun. Dadurch wird allerdings die Handhabung des Messers beeinträchtigt und kann sich verschlechtern, vielleicht aber auch verbessern.

Außerdem gibt es Überlebensmesser, welche mit einem Überlebenspäckchen ausgestattet sind. Wie dies aussieht, hängt ganz vom Hersteller ab. Einige Messer haben einen integrierten Nothammer zum Zerschlagen von Scheiben, andere bieten Streichhölzer oder Kompasse in der Scheide an.

Es gibt aber auch Überlebensmesser mit Feuerstein, der sich unter dem Griff verbirgt oder in der Scheide versteckt. Auch Überlebensmesser mit Angelschnur sind auf dem Markt erhältlich und etliche Hersteller bieten gleich mehrere dieser Zusatzfunktionen an.

Solltest du auf diese zusätzlichen Funktionen Wert legen, so solltest du darauf achten, dass das Zubehör direkt am Messer aufbewahrt werden kann. Verlierst du deine Scheide oder wird diese zerstört, so wäre schlimmstenfalls auch deine Survival Ausrüstung weg.

Verzichte darum nicht auf ein weiteres Set mit wichtigen Utensilien, bloß weil dein Messer dieses Zubehör enthält. Vor allem aber kannst du es anpassen und für deinen Zweck individualisieren und verbessern.

Überlebensmesser mit Kompass

Vorsicht beim Kauf

Möchtest du dir ein Überlebensmesser mit Zubehör kaufen, so solltest du alle Einzelteile unbedingt vorab ausprobieren. Wie es bei einigen Herstellern häufig der Fall ist, sind diese nur in der Herstellung einiger weniger Produkte besonders gut.

Du kannst darum das beste Überlebensmesser kaufen und das Zubehör taugt gar nichts. Das ist vor allem ärgerlich. Natürlich kannst du das schlechte Zubehör auch durch dein eigenes ersetzen und so den vorhandenen Platz nutzen.

Gib dich aber nicht der Illusion hin, dass ein Überlebensmesser mit eingebautem Wasserfilter, Feuerstein und Angelschnur ein besonders gutes Messer ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine der Funktionen völlig unbrauchbar ist, ist leider sehr hoch.

Lege darum idealerweise viel Wert auf ein gutes Messer und ergänze das Zubehör selbst, statt dich darauf zu verlassen, im Notfall eine tolle Angelschnur zu haben, die am Ende schon beim ersten Auswurf reißt.

Überlebensmesser kaufen

Überlebensmesser Unverzichtbar für die Survival Ausrüstung

Eines steht fest: Ein Überlebensmesser ist unverzichtbar für deine Survival Ausrüstung. Mit einem Messer sorgst du in vielen Situation für mehr Komfort und eine schnelle und sichere Handhabung und Lösung diverser Probleme.

Neben weiteren Ausrüstungsgegenständen wie einer Axt oder einem Tomahawk solltest du darum auf keinen Fall von einem guten Überlebensmesser Abstand nehmen. Die Vielseitigkeit dieser Messer ist viel Wert und kann dir unter Umständen sogar das Leben retten.

Beim Kauf eines Überlebensmessers solltest du darum stets auf seine Qualität achten und dir vorab den Einsatzzweck verdeutlichen. Damit kannst du gleichzeitig auch entscheiden, ob du ein Messer mit feststehender oder klappbarer Klinge nutzen möchtest.

Überlebensmesser

Pflege deine Ausrüstung

Bist du bereit, dein Messer zu hegen und zu pflegen, so kannst du zu einem Überlebensmesser greifen, dessen Klinge aus rostendem Stahl besteht. Gehörst du eher zu den Anwendern, die wenig Zeit für die Pflege aufbringen möchten, solltest du zu rostfreiem Stahl greifen.

Zubehör wie ein Kompass, Paracord, eine Säge oder eine Angelschnur stellen eine nette Zusatzfunktion dar, sie sind jedoch nicht nötig. Du kannst darauf verzichten, musst aber nicht. In jedem Fall sollte das Hauptaugenmerk auf dem Überlebensmesser und nicht auf dem mitgelieferten Zubehör liegen.

Dein Messer kannst du jederzeit selbst modifizieren und mit einigem Zubehör ausrüsten, solltest du dies wünschen. Dabei gilt, dass das Zubehör dich niemals in der Handhabung des Messers einschränken sollte, sondern für dich eine Unterstützung darstellen muss.

Für welches Überlebensmesser du dich am Ende entscheiden wirst, liegt natürlich ganz bei dir. Ein kleines klappbares Messer ist praktisch und kann schnell und sicher verstaut werden. Ein Großes hingegen leistet dir in einigen Situationen einen besseren Dienst.

Probiere verschiedene Messer aus, bevor du dich endgültig entscheidest und mache dir vor allem klar, in welchen Situationen du es nutzen willst. Dadurch fallen automatisch einige Überlebensmesser raus und am Ende musst du dich nur noch zwischen einigen wenigen entscheiden.

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