Prepper in Deutschland, wann kommt die Krise?…

Die Bewegung der Prepper in Deutschland und Verschwörungstheorien erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem in den USA scheint es eine Menge Menschen zu geben, die offiziellen Aussagen grundsätzlich misstrauen und sich lieber auf andere Quellen berufen.

Je mehr man jedoch den vermeintlich richtigen Quellen misstraut, desto empfänglicher ist man für falsche Aussagen.Schnell spinnt man sich so eine eigene Wahrheit zusammen, deren Richtigkeit man nicht überprüfen kann, die jedoch ganz schön einschüchternd sein kann. Entsprechend handelt man.

So wie es auch Prepper in Deutschland, den USA und überall auf der Welt tun. Sie handeln. Manche nur ein bisschen, andere in ganz großem Stil. Alle verbindet jedoch ein Grundgedanke: Vorbereitet sein auf das, was kommen könnte.

Prepper – Was bedeutet das?Kostenloses Stock Foto zu licht, straße, landschaft, natur

Zunächst solltest du den Begriff „Prepper“ richtig verstehen und dich von dem Bild des misstrauischen Eigenbrötlers, der jede noch so absurde Verschwörungstheorie glaubt. Und der sich bis unters Dach Waffen und Munition hortet, verabschieden.

Prepper ist grundsätzlich jeder, der sich auf etwas vorbereitet, was eintreten könnte – aber nicht muss.

Kurz gesagt, wenn du zu Hause Pflaster aufbewahrst, bist du ein Prepper.

Du hoffst, dass du sie nicht brauchen wirst, willst aber auch nicht ohne dastehen, wenn du dich in den Finger schneidest.

Nun würdest du dich selbst deswegen sicher nicht als Prepper bezeichnen und genau genommen versteht man darunter auch etwas anderes.

Ein echter Prepper bereitet sich nämlich auf eine größere Krise, eine Katastrophe oder die Apokalypse vor.

Prepper in Deutschland

Prepping ist völlig normal

Das Verrückte am Prepping ist, dass dir vielleicht gar nicht bewusst ist, dass dies bis vor wenigen Jahrzehnten noch völlig normal war.

Für viele ältere Bürger und Dorfbewohner auch nach wie vor noch gang und gäbe ist.

Wo der Supermarkt zwei Ortschaften weiter ist, da geht man nicht täglich einkaufen, sondern kauft einige Male im Monat ein und kann damit dann wiederum etliche Tage überleben.

Das hält niemand für absurd, sondern für praktisch und absolut nachvollziehbar.

All diejenigen, die einen eigenen Garten haben und dort Obst und Gemüse anpflanzen, wissen, wie viel Arbeit in diesen Lebensmitteln steckt.

Entsprechend ist es für sie auch völlig normal, diese haltbar zu machen und einzulagern.

Darüber wundert sich niemand und dabei reichen diese Vorräte in der Regel mehrere Monate.Prepper in Deutschland

Ideale Voraussetzungen, um als Prepper in einer Krise lange auszukommen.

Vor allem aber ist besonders den älteren Bürgern der Krieg und die Nachkriegszeit noch in Erinnerung.

Nicht genügend zu Essen zu haben kennen sie und sehnen sich nicht danach, diese Situation erneut durchleben zu müssen. Besonders sie sind darum auch in der heutigen Zeit immer mit ausreichend Nahrung ausgestattet.

Von übertriebener Angst, unnötigem Vorrat und überflüssiger Vorbereitung kann hier keine Rede sein.

Vielmehr handelt es sich um das ganz normale alltägliche Leben etlicher Menschen, die sich über Krisensituationen erst gar keine Gedanken machen, aber dennoch alles im Haus haben möchten, falls etwas Unvorhergesehenes eintritt.

Und wenn es nur der Nachbar ist, dem der Zucker ausgegangen ist und der darum bittet, ihm 1 kg auszuleihen.

Prepper in Deutschland

Welche Krise?

Heutige echte Prepper in Deutschland lagern aber meist nicht ihr selbst angebautes Obst und Gemüse ein, sondern bereiten sich auf eine echte Krise vor.

Und hier beginnt auch schon die Schwierigkeit. Welche Krise denn?

Was verstehen Prepper darunter?

Das kann grundsätzlich alles sein, was dich an dein Haus fesselt und dir die Versorgung von außen nur teilweise oder gar nicht ermöglicht.

Ob das jetzt ein Stromausfall ist, Hochwasser, ein Giftgasangriff oder eine Alieninvasion, spielt erstmal keine Rolle. Prepper in Deutschland, Österreich, den USA und in vielen anderen Ländern bereiten sich einfach vor und malen sich dabei Szenarien aus, die sie selbst für realistisch halten.

Dabei denken die wenigstens an ein Horroszenario, bei welchem die Weltbevölkerung vernichtet wird.

Meist sind es einfach bloß kleinere Krisen, wie sie Prepper in Deutschland bereits mitgemacht haben.

Ein Stromausfall, der einige Tage andauert, Hochwasser oder ein Großbrand mit der Freisetzung giftiger Stoffe. Keineswegs utopische Vorstellungen.

Prepper in Deutschland

Die USA als Vorreiter der Prepper Szene

Besonders in den USA sind Prepper schon seit vielen Jahren aktiv. Derzeit wird die Prepper Szene dort auf vier Millionen aktive Prepper geschätzt.

Genaue Zahlen sind jedoch nicht bekannt.

Denn Prepper sein muss weder gemeldet werden, noch gehört es zu den Beschäftigungen, die man an die große Glocke hängt.

Vor allem aber wächst die Bewegung stetig, denn die aktuelle politische Lage ist weder in den USA noch in Europa sonderlich stabil.

Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 wurde der Nation ihre eigene Verwundbarkeit verdeutlicht und das Vertrauen in die Regierung stark geschwächt.

Dass zahlreiche Rettungskräfte zwar bereit waren, ihr Leben zu geben, um andere zu retten, es aber teilweise einfach nicht konnten.

Das hat den Bürgern gezeigt, dass sie sich selbst helfen müssen.

Hinzu kommen die dort immer wieder vorkommenden Unwetter, die Tornados und Hochwasser über das Land ziehen lassen.

Und die in regelmäßigen Abständen für Verwüstung und Tod sorgen.

In den USA gibt es für viele Prepper auch viele Gründe, warum das, was sie tun, die einzige Möglichkeit ist, sich selbst zu schützen.

Prepper in Deutschland

Prepper in Deutschland auf dem Vormarsch

Prepper in Deutschland haben hingegen nicht ganz so viele negative Erfahrungen in jüngerer Zeit gemacht wie die USA.

Doch auch hier wächst die Angst vor Terror und Katastrophen und damit auch die Szene der Prepper.

Anders als in den USA gelten hier jedoch strengere Regeln.

Während nahezu jeder amerikanische Prepper eine Waffe bei sich trägt, bleibt dieses Recht in Deutschland nur einigen wenigen vorbehalten.

Der typische Prepper in Deutschland setzt darum auf Verteidigung mit legalen Mitteln, wovon es eine große Auswahl gibt, welche vom einfachen Wanderstock über Pfefferspray bis hin zum Jagdbogen reicht.

Prepper in Deutschland können sich darum ebenfalls ausgezeichnet vorbereiten.

Sie denken dabei aber meist nicht so sehr an Weltuntergänge und Zombies wie ihre Kameraden in den USA.

Prepper in Deutschland setzen vor allem auf das Überleben während einer Krise und das Leben danach.

Private Bunker haben nur die Wenigsten und auch die Absicht, sich mit Waffen durch Gruppen gefährlicher Gegner zu kämpfen, findet sich hier weitaus seltener.

Prepper in Deutschland

Was zeichnet einen Prepper in Deutschland aus?

Die einzelnen Prepper in Deutschland unterscheiden sich deutlich voneinander.

Der eine lagert einfach bloß einige Lebensmittel im Keller, der andere hat ein spezielles Fluchtfahrzeug, jede Menge Treibstoff, besitzt mehrere Häuser auf der ganzen Welt und hat einige Depots angelegt, auf die er im Notfall zurückgreifen kann, falls sein Hauptvorrat aufgebraucht oder nicht zugänglich ist.

Allen gemein ist jedoch, dass sie sich aktiv um ihre Vorsorge kümmern, ihren Vorrat regelmäßig kontrollieren, aussortieren und auffüllen.

Genügend Lebensmittel für eine kleinere Krise haben sie alle und sie haben sich auch Gedanken dazu gemacht, was sie tun werden, wenn es anders kommt, als sie es erwartet hätten.

Wie dieses Verhalten dann aber aussieht. Das hängt erneut stark davon ab, worauf und vor allem wie intensiv sich der einzelne Prepper vorbereitet.

Prepper in Deutschland

Prepping und Survival – Aus einem Hobby wird Ernst

Prepper sein kann zu einer Lebensaufgabe werden. Einige Prepper in Deutschland verdienen mit der Vorbereitung auf eine Krise ihr Geld und schreiben beispielsweise Bücher über bevorstehende Szenarien, geben Survival Kurse oder bieten Survival Ausrüstung zum Kauf an.

Andere betreiben das Prepping fast wie ein Hobby und verbringen viel Zeit damit, den perfekten Vorrat anzulegen und die eigenen Survival Fähigkeiten zu verbessern.

Dazu verbringen sie viele Wochenenden in der Natur, testen ihre Ausrüstung und spielen ihre eigenen Szenarien mit der Familie durch, damit im Ernstfall jeder weiß, was er zu tun hat.

Die Szene entwickelt sich auf diese Weise stets weiter und erreicht immer mehr Personen, die eigentlich gar keine Prepper sind, sich mit dem Thema aber zumindest vertraut machen möchten, vielleicht auch bloß einen einzelnen Aspekt davon genauer kennen lernen wollen.

Regierungsbunker, Ahrweiler

Flexibilität sichert das Überleben

Besonders Freunde des Survival Sports findet man in der Szene der Prepper in Deutschland.

Das Überleben in der Natur mit nur einigen wenigen Hilfsmitteln reizt Viele.

Auch solche die mit dem Prepping selbst zunächst nichts am Hut haben.

Häufig sind es jedoch genau diese Survival Freunde, die am Ende selbst zu Preppern werden.

Weil sie die Notwendigkeit der Vorbereitung sehen.

Oder die Verbindung zwischen dem Überleben in der Natur und dem Überleben während einer Krise erkennen.

Oftmals sind es genau diese vermeintlichen Survival Experten, die zwar draußen begabt sein mögen, sich auskennen und sich zu helfen wissen.

Die aber beim Gespräch mit einem Prepper jedoch erkennen, dass sie schon für eine kleine Krise zu Hause überhaupt nicht gewappnet sind und umgekehrt.

Etliche Prepper sind zu Hause bestens ausgerüstet, haben aber keine ausreichenden Fähigkeiten, um in der Natur zu überleben.

So verbinden sich letztlich zwei Bereiche miteinander, die beide für sich ein schönes Hobby darstellen und schnell einen Großteil der Freizeit in Anspruch nehmen können.

Als echtes Hobby sehen es die Prepper selbst jedoch nicht an. Für sie geht es um das Überleben und das ist kein Freizeitvergnügen, sondern bitterer Ernst.

Prepper in Deutschland

Prepping kostet Zeit

Da Prepper in Deutschland, den USA und allen anderen Ländern dieser Welt ihre Aufgabe, sich vorzubereiten, sehr ernst nehmen.

Sie investieren sie eine Menge Zeit in den perfekten Plan, den sie in der Krise umsetzen möchten.

Regelmäßig proben sie den Ernstfall, stocken ihren Vorrat auf, sortieren alte Lebensmittel aus und verbessern ihre Kenntnisse. Entsprechend zeitintensiv ist das Prepping für sie. Diese Investition ist jedoch unablässig.

Wer vorbereitet sein will, muss auch auf die Vorbereitung vorbereitet sein.

Da reicht es nicht, 100 Dosen Ravioli im Keller zu lagern. Du brauchst auch einen Dosenöffner und idealerweise einen Campingkocher, auf dem du das Essen zubereiten kannst.

Das klingt zwar logisch, doch gerade als Anfänger wirst du viele Aspekte erst beim Ausprobieren bemerken.

Die leckerste Dose Ravioli bringt dir nichts.

Wenn du zwar einen Dosenöffner, einen Campingkocher und genügend Brennstoff hast, du aber vergessen hast, ein Feuerzeug oder Streichholz bereitzulegen.

Prepper in Deutschland sind mit diesen Anfangsschwierigkeiten vertraut und wissen um die Wichtigkeit der praktischen Anwendung.

Entsprechend wichtig ist ihnen das regelmäßige Durchspielen einige Szenarien, um ihre Ausrüstung auch ausreichend testen zu können und ihre Krisenvorsorgeliste nach ihren Wünschen anzupassen.

Und all das kostet mitunter viel Zeit.

Prepper in Deutschland

Bereite dich vor

Ganz gleich, ob du nun an eine Zombie Apokalypse glaubst oder bei deiner letzten Erkältung gemerkt hast, wie schön es ist, wenn du dein Lieblingsessen bereits zu Hause hast. Vorbereitet sein ist nichts Schlechtes.

Nein, es ist für viele Menschen sogar völlig normal und in erster Linie unheimlich praktisch und hilfreich.

Schon die kleinsten Abweichungen können deinen gesamten Tagesablauf aus der Bahn werfen, du hast keine Zeit mehr zum Einkaufen, kommst erst spät nach Hause und hast nichts mehr zum Essen im Kühlschrank.

Der Lieferservice bleibt auf halber Strecke zu dir liegen, die Nachbarn sind im Urlaub und du hast Hunger.

Ein schlechter Tag für dich, der so nicht eintreten kann, wenn du bloß ein kleines bisschen vorsorgst und planst.

Es muss ja nicht gleich ein Luftschutzbunker sein.

Haltbare Lebensmittel für zwei Wochen, die du im Keller lagerst, reichen bereits aus.

Du wirst doch sicher auch nicht wegen jeder Rolle Toilettenpapier zum Supermarkt fahren. Oder dir zwei Mal am Tag beim Bäcker jeweils ein Brötchen kaufen.

Bloß weil du eines jetzt und eines erst später essen willst.

So, wie du eben auch jetzt schon für deine Rente vorsorgst und in den großen Topf einbezahlst.

All das ist eine simple Vorsorge, ganz ohne Krisenszenario.

Und das, obwohl du doch gar nicht weißt, ob du alt genug wirst, um die Rente ausbezahlt zu bekommen.

Prepper wissen auch nicht, ob eine Krise eintreten wird, aber wenn, dann sind sie in jedem Fall vorbereitet.

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