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Der Compoundbogen, moderner geht es nicht…

Compoundbogen oder Recurvebogen welcher ist besser?

Das Bogenschießen erfreut sich heute großer Beliebtheit und ist eine angesehene Sportart für jede Altersklasse. Dabei gibt es nicht nur verschiedene Leistungsklassen, sondern vor allem verschiedene Bogenarten. Eine noch sehr neue Bogenart ist der Compoundbogen.

Ein High-Tec-Jagdbogen, der auf den ersten Blick überhaupt nicht an einen Bogen erinnert.

Dafür besitzt er raffiniert ausgetüftelte Techniken, die das Schießen zu einer besonderen Freude machen.

Doch nicht nur Sportbogenschützen, sondern auch Prepper, die sich auf eine Zombie Apokalypse vorbereiten, wählen als Waffe für die Survival Ausrüstung meist einen Compoundbogen.

Kein Wunder, denn im Gegensatz zu anderen Bogentypen, wie beispielsweise dem Recurvebogen, hat der Compoundbogen einige Eigenschaften, die ihn gerade im Bereich Bushcraft sehr attraktiv machen.

Die Geschichte des Bogensports

Wie der Name schon sagt, wurde der Jagdbogen ursprünglich dazu entwickelt, Tiere zu erlegen und somit Nahrung zu beschaffen.

Die ältesten Bogenfunde stammen unter anderem aus Frankreich und sind etwa 20.000 Jahre alt.

Compoundbogen

Damals gab es jedoch keine Compoundbögen. Es waren einfache Bögen, die an die Leistung moderner Bögen zwar nicht heranreichen, aber dennoch durchschlagenden Erfolg brachten.

Der Umgang mit diesen primitiven Bögen war dafür umso schwieriger.

Im Mittelalter wurde der Jagdbogen dann außerdem als Kriegswaffe eingesetzt, da seine Weiterentwicklung aus dem einfachen Bogen eine umso gefährlichere Waffe aus ihm gemacht hatte.

Die Verwendung von Bögen und Armbrüsten als Waffe wurde jedoch im 12. Jahrhundert verboten, da es als unritterlich angesehen wurde, wenn ein Sieg nicht durch einen fairen Zweikampf errungen wurde.

Compoundbogen

Der Ursprung aus früheren Tagen

Als der Bogen noch ein wichtiges Mittel zur Jagd und zum Kampf war, wurde er je nach Region aus den dort vorkommenden Materialien gefertigt.

Dies galt auch für die Pfeile, deren Spitzen häufig aus Knochen oder Stein bestanden, später aber auch aus Metall gefertigt wurden.

Bereits 1900 war Bogenschießen erstmals bei den Olympischen Sommerspielen vertreten und stellte 1904 sogar die einzige Sportart dar, bei welcher auch Frauen vertreten waren.

Erst seit 1972 ist es jedoch fester Bestandteil der Olympischen Sommerspiele. Hier wird allerdings nicht mit dem Compoundbogen, sondern mit dem Recurvebogen geschossen.

Heute wird das Bogenschießen vor allem als Sportart betrieben.

Dennoch darf in einigen Ländern nach wie vor mit dem Jagdbogen gejagt werden.

Hier kommt oftmals ein Compoundbogen zum Einsatz, da er eine höhere Durchschlagskraft und eine angenehmere Handhabung hat als andere Bogenarten.

Compoundbogen

Die Geschichte des Compoundbogen

Der Compoundbogen wurde erst 1966 von Holless Wilbur Allen aus den USA erfunden.

Dieser begann sich in den 1960ern vermehrt für den Bogensport zu interessieren und experimentierte mit einem Recurvebogen, an dessen Enden er flaschenzugähnliche Rollen anbrachte.

1969 wurde ihm das Patent des Compoundbogens zugesprochen, welcher nicht aus Holz besteht, sondern in der Regel aus Aluminium und Fiberglas.

Auch wenn der Erfinder dieses Bogens bereits 1979 starb, so ist der Compoundbogen bis heute eine der beliebtesten Bogenarten, nicht nur im Bogensport.

Compoundbogen

Die Besonderheit des Compoundbogen

Im Gegensatz zu einem handelsüblichen Lang- oder Recurvebogen sieht der Compoundbogen äußerst futuristisch aus.

Dieser Effekt wird durch den Einsatz sogenannter Cams erreicht.

Dabei handelt es sich um Scheiben, welche an den Enden der Wurfarme angebracht sind und die Sehne sowie einige Kabel führen.

Diese Cams wirken, einfach gesagt, ähnlich wie bei einem Flaschenzug und verringern aufgrund der Hebelwirkung die Auszugskraft.

In vollständig gespanntem Zustand kannst du einen Compoundbogen also wesentlich ruhiger halten als jeden anderen Bogen.

Hierbei kann sich die Zugkraft auf bis zu 0,5 lbs reduzieren und das, obwohl du mit Compoundbögen beim Abschuss eine Kraft von bis zu 70 lbs erreichen kannst.

Nutzt du einen Recurvebogen mit derselben Zugkraft, musst du dich wesentlich stärker anstrengen, um die Sehne gespannt zu halten und gleichzeitig ruhig zu zielen.

Compoundbogen

Hohe Einsteigerfreundlichkeit

Besonders für untrainierte Personen und Anfänger ist ein Compoundbogen darum interessant, da die körperliche Fitness nicht zu sehr ins Gewicht fällt.

Außerdem ist der Compoundbogen als Jagdwaffe besonders gut geeignet, denn im Gegensatz zu anderen Bögen wird er gespannt aufbewahrt.

Das bedeutet, dass der Schütze den Bogen nicht vor der ersten Verwendung zusammenbauen und spannen muss, sondern ihn sofort nutzen kann.

Wenn es schnell gehen muss und du bei deinem Survival Training das Überleben in der Wildnis trainieren willst, ist dies ein ausgesprochener Vorteil.

Compoundbogen

Vor- und Nachteile des Compoundbogens

Die Vorteile eines Compoundbogens liegen vor allem in der Kompaktheit und der Handhabung.

Wie schon erwähnt, musst du einen Compoundbogen nicht vor und nach jedem Gebrauch auseinanderbauen. Es reicht, wenn du ihn sicher aufbewahrst.

Außerdem kann ein Compoundbogen aufgrund seiner raffinierten Technik kleiner gebaut werden, sodass du ihn besser transportieren und aufbewahren kannst.

Vor allem aber brauchst du zum Spannen der Sehne weniger Kraft und kannst den Bogen beim Zielen somit ruhiger halten, was natürlich große Vorteile bei der Treffsicherheit mit sich bringt.

Das ist auch der Grund, warum vor allem Freunde des Survival Trainings diesen Bogen für sich entdeckt haben. Der Compoundbogen hat jedoch auch einige Nachteile, die du dir vor dem Kauf bewusst machen solltest.

Eben weil der Bogen so komplex im Aufbau ist, kannst du ihn ohne vorherige Erklärung nicht selbst auseinanderbauen und wieder zusammensetzen.

Das solltest du in jedem Fall von einem Fachmann oder einer Fachfrau erledigen lassen.

Compoundbogen

Den Compoundbogen einstellen

Auch die Einstellung des Bogens dauert deutlich länger als bei anderen Jagdbögen. Dies ist ebenfalls auf die technischen Aspekte zurückzuführen.

Die Cams haben viele Einstellmöglichkeiten, welche du selbst ausprobieren musst, bis du die beste Einstellung gefunden hast.

Das kann mitunter ganz schön lange dauern und frustrierend sein, denn ein falsch eingestellter Compoundbogen liefert dir schlechtere Ergebnisse und verringert die Treffsicherheit mitunter enorm.

Letztlich schreckt dich möglicherweise der Preis ab, wenn du einen Compoundbogen kaufen möchtest.

Auch hier ist es wieder die Technik, die den Bogen so teuer macht. Der Preis hat allerdings seine Berechtigung, denn die Herstellung eines guten Compoundbogens ist aufwändig und muss sehr präzise sein, damit du sicher damit schießen kannst.

Compoundbogen

Entscheidungshilfe in Anspruch nehmen

Eben weil ein Compoundbogen vergleichsweise teuer ist und du bei den vielen Einstellmöglichkeiten auch viel falsch machen kannst, solltest du dich von jemandem beraten lassen, der sich mit diesen Bögen auskennt.

Das kann selbstverständlich ein Händler sein, bei welchem du die einzelnen Bögen direkt ausprobieren kannst, du kannst aber auch in einem Verein das Bogenschießen lernen und üben.

Hier hast du in der Regel ein sicheres Gelände, auf welchem du trainieren kannst und kannst einige sehr verschiedene Jagdbögen ausprobieren, um den Besten zu finden.

Compoundbogen

Ausprobieren und Testen lohnt sich

Du hast bei vielen Vereinen und einigen Händlern die Möglichkeit, einen Compoundbogen für einige Zeit auszuleihen oder zu mieten.

Dadurch kannst du den Bogen eine Weile testen und ihn im Anschluss zurückgeben oder kaufen. Nutze diese Option am besten, um viele verschiedene Bögen ausreichend auszuprobieren.

Auf keinen Fall solltest du einen Compoundbogen kaufen, ohne vorab mit einem geschossen zu haben.

Die Chancen, dass du dich für das falsche Modell entscheidest oder als Anfänger die verkehrten Einstellungen vornimmst, sind bei diesem Bogentypen zu hoch.

So verlierst du die Freude beim Bogenschießen, noch bevor du richtig angefangen hat.

Compoundbogen

Sicherheit

Auch wenn der Bogen heute in den meisten Fällen als Sportgerät gilt, so darfst du nicht vergessen, dass du vor allem mit einem Compoundbogen Mensch und Tier verletzen oder gar töten kannst.

Du musst darum vor jedem Schuss immer darauf achten, ob der Pfeil auch dann noch sicher landet, wenn er sein Ziel verfehlen sollte.

Solltest du nicht auf einem dafür vorgesehenen Gelände trainieren, ist es sinnvoll, wenn du dir ein Pfeilfangnetz zulegst. Vor allem musst du in diesen Fällen vorab klären, ob du auf dem von dir angedachten Gelände überhaupt schießen darfst.

Das ist nämlich nicht überall erlaubt.

Beim Spannen der Sehne gilt immer, dass du sie in einer Aufwärtsbewegung des Bogens durchführst. Du legst den Pfeil also ein, wenn dein Bogen nach unten zeigt und bewegst den Bogen dann in die Schussstellung.

Solltest du den Pfeil versehentlich zu früh los lassen, so fliegt er in diesem Fall nicht unkontrolliert in die Luft, sondern landet nicht weit von dir im Boden.

Compoundbogen

Pfeile

Neben der Wahl des richtigen Compoundbogens spielen die richtigen Pfeile eine große Rolle.

Zwar kannst du grundsätzlich mit allen Pfeilen ins Schwarze treffen, das gilt jedoch auch für den Bogen. Mit dem richtigen Bogen und den richtigen Pfeilen kannst du dir das Treffen erleichtern.

Pfeile sind deutlich günstiger als ein Compoundbogen. Doch auch hier gilt, dass du idealerweise vorab einige verschiedene Pfeile testen solltest.

Du kannst bereits fertige Pfeile kaufen oder diese ganz oder teilweise selbst zusammenstellen.

Viele Pfeile besitzen schraubbare Spitzen, welche du bei Bedarf durch andere Spitzen ersetzen kannst.

Für einige Pfeile gilt dies auch für den Schaft und die Federn. Für dich ist es am besten, wenn du dich hier austobst und viele verschiedene Pfeile ausprobierst, bis du die richtigen gefunden hast.

Compoundbogen

Zubehör

Anders als beim Recurvebogen musst du dich bei der Nutzung eines Compoundbogens nicht so stark vor der Sehne in Acht nehmen.

Zwar kann diese dich auch hier verletzen, die Gefahr ist jedoch nicht so hoch. Auf einen Brustschutz kannst du darum verzichten.

Einen Arm- und Fingerschutz solltest du aber auch beim Schießen mit dem Compoundbogen zur Sicherheit nutzen.

Besonders letzteres wird dir bei längerem Schießen zugutekommen. Ob du dich hier für einen Fingerschutz entscheidest oder direkt ein Abschussgerät, ein sogenanntes Release, verwendest, bleibt dir überlassen.

Außerdem kannst du deinen Compoundbogen mit einigen Zubehörteilen für deinen Einsatzbereich anpassen.

Ein Zielvisier bietet dir eine höhere Treffgenauigkeit und kann für verschiedene Entfernungen eingestellt werden.

Ebenso ist ein Köcher für deine Pfeile sinnvoll. Diesen kannst du wahlweise am Körper tragen oder am Bogen befestigen.

Letzteres macht deinen Bogen etwas schwerer, kann sich jedoch bei der Fortbewegung als praktischer erweisen.

Compoundbogen

Der Allrounder für jeden

Ein Compoundbogen hat rein optisch kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Jagdbogen zu tun.

Das Funktionsprinzip ist jedoch dasselbe und beweist Durchschlagskraft.

Aus diesem Grund solltest du einen Compoundbogen niemals als Spielzeug ansehen und immer die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Bevor du dich überhaupt für diese Bogenart entscheidest, ist es sinnvoll, wenn du verschiedene Bögen ausprobierst und den für dich besten wählst.

Den perfekten Bogen gibt es beim Bogensport nicht. Vielmehr entscheiden Vorlieben und das Bauchgefühl darüber, welcher Bogen für den Schützen der Beste ist.

Auf die richtige Auswahl kommt es an

Ohne das passende Zubehör, nützt dir aber auch der beste Bogen nichts. Darum solltest du ebenfalls genügend Zeit in das Ausprobieren desselben investieren.

Ein Zielvisier ist immer eine gute Anschaffung. Ein Köcher ermöglicht es dir, beim Schießen die Position nicht wechseln zu müssen.

Der Compoundbogen ist mit viel Technik ausgerüstet. Du solltest du dir die Funktionsweise von einem Kenner erklären lassen und auch die Einstellungen nur mit fachmännischer Beratung vornehmen.

Andernfalls läufst du Gefahr, den Spaß am Bogenschießen zu verlieren oder gar den Bogen zu zerstören.

In jedem Fall ist der Compoundbogen aber ein beliebtes Teil der Survival Ausrüstung vieler Prepper und Bushcrafter.

Grund hierfür ist die Vielseitigkeit des Bogens und die einfache Handhabung, sobald er einmal richtig eingestellt ist. Dafür solltest du dir unbedingt Zeit nehmen, denn sonst bringt dir der schönste Compoundbogen überhaupt nichts.

 

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Jagdbogen Grundlagenwissen…

Möchtest du aktuell einen Jagdbogen kaufen oder hast du vielleicht schon einen zu Hause?

Lange bevor es Strom, Eisenbahnen und Autos gab, mussten die Menschen bereits für ihr Überleben sorgen. Supermärkte, die alles Lebensnotwendige bereitgestellt haben, gab es nicht.

Jeder war seines eigenen Glückes Schmied. Gut versorgt war, wer Obst und Gemüse ernten konnte, einen Garten hatte, der den heutigen Gärten nicht allzu ähnlich war, und jagen konnte.

Rehe, Wildschweine und Fasane sind nicht von selbst in den Topf gesprungen. Sie mussten zunächst aufgespürt und dann erlegt werden. Neben Steinschleudern und Speeren kam hier vor allem eines zum Einsatz: der Jagdbogen.

Der Jagdbogen Geschichte und Ursprung

Wann genau die Menschen anfingen, einen Jagdbogen einzusetzen, um Tiere zu erlegen, lässt sich heute nur schätzen. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass bereits ca. 12.000 v. Chr. mit Pfeil und Bogen gejagt wurde.

Ein Jagdbogen war damals selbstverständlich einfacher gemacht als ein moderner Jagdbogen, hatte dennoch beträchtlichen Erfolg.

Auch mit diesen frühen Modellen konnten Ziele mit einer Entfernung von 80 Metern getroffen werden. Wenn du bereits erste Erfahrungen mit dem Bogenschießen machen konntest, weißt du sicher, wie schwierig das ist.Bogen, Bogenschießen, Pfeil, Bogensport

Auch damals schon haben sich die Jagdbögen nach und nach weiterentwickelt. Wurde ursprüngliche vor allem das Holz von Ulme und Kiefer für den Bogenbau verwendet, so wurden mit der Zeit auch Jagdbögen aus Eibe hergestellt.

Je nachdem, woher die Menschen stammten, bedienten sie sich aber auch dem Holz, das sie vorfinden konnten.

Die Pfeilspitzen bestanden meist aus Stein, Horn oder Knochen. Nach und nach wurde der Bogen selbst angepasst und es entstanden erste Versionen des Kurzbogens, des Langbogens und des Recurvebogens.

Doch auch als Kriegswaffe wurde der Bogen eingesetzt. Anfangs nur von einigen kleineren Völkern, mit der Zeit erkannten jedoch die Römer die Durchschlagskraft des Jagdbogens als Waffe im Krieg und bedienten sich dieser.

Mit der Einführung einer kriegstauglichen Armbrust im 11. Jahrhundert wich der Jagdbogen jedoch allmählich aus dem Waffenarsenal zurück und wird heute zum größten Teil als Sportgerät angesehen. In einigen Ländern darf allerdings nach wie vor mit einem Jagdbogen gejagt werden.

 

Welche Bogenarten gibt es heute?

Wenn du dir heute einen Jagdbogen zum Bogenschießen kaufen möchtest, hast du eine große Auswahl verschiedenster Bogenarten. Jeder davon ist auf seine Weise für unterschiedliche Situationen geeignet und als Anfänger bist du diesbezüglich durchaus überfragt.

Darum findest du hier nun eine kleine Einführung in die drei typischen Bogenarten.Archer, Bogenschießen, Bogen, Pfeil

Der Langbogen

Der traditionellste Jagdbogen stellt bis heute der Langbogen dar. Die Herstellung eines Langbogens gleicht noch heute der traditionellen Herstellung, selbst wenn hier mittlerweile Maschinen zum Einsatz kommen.

Der Bogen kommt ohne viel Schnickschnack aus, weshalb das Gefühl beim Schießen dem des ursprünglichen Einsatzes sehr nahe kommt.

Der Kraftaufwand ist bei diesem Jagdbogen vergleichsweise hoch und der Schütze sollte in der Lage sein, etwa zehn Pfeile in der Minute damit zu abzuschießen. Mit dem Langbogen können Ziele in 200 m Entfernung getroffen werden.

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Der Recurvebogen

Dem Langbogen sehr ähnlich und doch mit deutlichen Unterschieden ausgestattet ist der Recurvebogen. Auch hierbei handelt es sich in der Grundversion um einen einfachen Jagdbogen ohne viel Schnickschnack.

Im Gegensatz zum Langbogen hat der Recurvebogen jedoch nach vorne – also vom Schützen weg – zeigende Enden, was die Wirkung erhöht, den Kraftaufwand jedoch minimiert.

Für Recurvebögen gibt es einiges an Zubehör, sodass du dir selbst aussuchen kannst, wie du diesen Jagdbogen ausstatten möchtest.

Vom minimalistischen Recurvebogen bis zum olympischen Spezialmodell hast du eine große Auswahl, um dein Ziel sicher zu treffen.

Jagdbogen kaufen

Der Compoundbogen

Nicht nur optisch völlig abgehoben ist der Compoundbogen. Hierbei handelt es sich um eine noch recht neue Bogenart, die mit jeder Menge Hightech funktioniert.

Dieser Jagdbogen hat sich schnell zu einem beliebten Bogen entwickelt, mit welchem trotz geringem Kraftaufwand Ziele genau getroffen werden können.

Den Compoundbogen zeichnen dabei sogenannte Cams aus. Das sind angebrachte Rollen, die einem Flaschenzug ähneln und den Kraftaufwand beim Ausziehen der Sehne minimieren. Dadurch kann der Bogen besonders ruhig gehalten und das Ziel besser fixiert werden.

 

Welchen Jagdbogen kaufen? Welcher ist der beste?

Solltest du jetzt gleich los ziehen wollen einen Jagdbogen kaufen gehen, musst du dir natürlich überlegen, welchen Einsatzzweck dieser haben soll. Jede Bogenart hat zwar ihren ganz speziellen Einsatzzweck, treffen kann man aber mit jedem davon ausgesprochen gut.

Beim Bogenschießen spielt es darum keine so große Rolle, den ultimativen Jagdbogen zu kaufen, sondern vielmehr, das beste Modell für die eigenen Zwecke zu finden.

Besonders der Compoundbogen lässt sich durch viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und etliches Zubehör auf nahezu jede Situation einstellen.

Dies wiederum macht ihn anfällig für Fehleinstellungen, Defekte und Verschleiß. Lang- und Recurvebögen kommen mit weniger zusätzlicher Ausrüstung zurecht, sind dafür nicht ganz so anpassbar.Archery, Bogenschießen, Bogensport

Doch auch für sie gibt es häufig Einzelteile, sodass beispielsweise die Arme ausgetauscht und in der Länge angepasst werden können.

Den ultimativen Bogen gibt es demnach nicht. Treffen kannst du mit jedem Jagdbogen. Es sind eher andere Kriterien, welche die einzelnen Bögen für verschiedene Situationen unterschiedlich gut aussehen lassen.

So ist ein Compoundbogen beispielsweise vergleichsweise teuer und braucht einiges an technischem Verständnis, um richtig eingesetzt werden zu können.

Einen Recurvebogen hingegen kannst du dir Stück für Stück selbst zusammensetzen. Hierfür brauchst du jedoch genügend Übung, um beurteilen zu können, welche Einzelteile du in welcher Konfiguration nutzen möchtest. Langbögen wiederum haben deutlich weniger

Einstellmöglichkeiten, weshalb du dir bei diesen vorab genau überlegen musst, wie du sie gerne haben willst, was dir dabei besonders wichtig ist und vor allem, wofür du sie nutzen möchtest.

 

Jagdbogen kaufen

Probiere es aus!

Auf keinen Fall solltest du dir einen Jagdbogen kaufen, ohne zuvor jemals selbst das Bogenschießen ausprobiert zu haben. Die Chancen, dass du dich für den falschen Bogen entscheidest, sind ausgesprochen hoch. Kein Händler oder Bogenexperte kann dir das Gefühl beim Bogenschießen vermitteln.

Du musst selbst mit verschiedenen Jagdbögen geschossen haben, um zu erkennen, welcher Bogentyp für dich der beste ist. Dabei lernst du automatisch auch, was diesen einen Jagdbogen ausmacht und kannst deine Kaufentscheidung so wesentlich gezielter beeinflussen.

Da das Bogenschießen nach wie vor ein beliebter Sport ist, solltest du keine Mühe haben, in deiner Nähe einen Verein zu finden, in welchem Du das Bogenschießen ausprobieren kannst.

Einige Shops bieten dir außerdem die Möglichkeit, Jagdbögen auszuleihen oder zu mieten, sodass du dich nicht sofort festlegen musst, sondern in Ruhe einige Bögen testen kannst. Nutze jede Gelegenheit, um verschiedene Jagdbögen auszuprobieren, bevor du dich festlegst.

Das solltest du ebenfalls beim Jagdbogen Kaufen beachten!

Neben der Wahl des richtigen Bogentyps gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien, die beim Kauf eines Jagdbogens eine Rolle spielen. So ist die Größe des Bogens ein entscheidender Faktor, welcher in erster Linie von deiner Körpergröße abhängt.

Amazone Frau Kriegerin Heldin Fantasie SchJe kleiner du bist, desto kleiner muss auch dein Jagdbogen sein. Das hängt mit der Größe deiner Arme zusammen. Dein Jagdbogen erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn du die Sehne ausreichend ausziehen kannst. Sind deine Arme zu kurz, kannst du einen zu großen Bogen nicht gut nutzen und erzielst damit schlechtere Ergebnisse.

Auch deine Fitness, vor allem deine Stärke, spielt eine Rolle. Das Zuggewicht, mit welchem du selbst die Sehne spannen musst, hängt davon ab, wie fit und erprobt du mit dem Bogen bist. Auch hier gilt wieder, dass du umso weniger Pfund ausziehen solltest, je untrainierter du bist.

Andernfalls kannst du ebenfalls nicht die gewünschte Leistung erzielen. Da sich diese Richtwerte jedoch je nach Bogentyp, Körpergröße und Geschlecht unterscheiden, ist es ratsam, wenn du dich vom Händler direkt zum jeweiligen Bogen beraten lässt und alles ausprobierst.

Ohne Pfeile geht es nicht

Neben der Wahl des richtigen Jagdbogens spielen jedoch auch die Pfeile eine große Rolle. Gerade Anfänger unterschätzen diesen Punkt häufig. Dabei ist ein Pfeil nicht immer gleich ein Pfeil.

Traditionelle Pfeile bestehen beispielsweise aus Holz, haben eine Feld- oder Blechspitze und sind naturbefiedert. Moderne Pfeile hingegen bestehen aus Carbon, Alu oder Fiberglas und haben teilweise auswechselbare Pfeilspitzen.

Flu-Flu-Pfeile wiederum haben besonders große Federn, wodurch diese Pfeile nicht allzu weit fliegen können. Ihr Einsatzgebiet sind vor allem fliegende Ziele.

Du kannst dir deine idealen Pfeile auch selbst zusammenstellen und die Schäfte, Spitzen und Federn einzeln und nach deinen Vorlieben kaufen. Auch hier gilt erneut, dass du selbst ausprobieren musst, womit du am besten schießen kannst.

Nützliches Zubehör

Pfeile Bogenschießen Bogensport Bogen TrefBeim Bogenschießen hast du je nach Bogen verschiedene Zubehörmöglichkeiten. Ganz klassisch gibt es hier das Zielvisier, welches dir hilft, dein Ziel sicher zu treffen.

Aber auch Pfeilhalterungen, welche direkt am Jagdbogen befestigt werden können, Stabilisatoren, um den Bogen ruhiger zu halten und natürlich Transporttaschen gehören dazu.

Auf keinen Fall solltest du die Schutzausrüstung vernachlässigen. Diese ist zwar nicht bei jedem Jagdbogen unbedingt notwendig, schützt dich jedoch in erster Linie vor Verletzungen durch die Sehne. Ein Brustschutz sowie ein Arm- und Fingerschutz sind sehr zu empfehlen, da das Bogenschießen andernfalls für dich sehr schmerzhaft werden kann.

Und schließlich geht es natürlich nicht ohne eine Zielscheibe. Hierbei musst du zunächst dafür sorgen, dass du niemanden verletzen kannst, weshalb je nach Übungsgelände, ein Pfeilfangnetz sinnvoll sein kann.

Ziele selbst kannst du beispielsweise aus Schaumstoff oder Stroh kaufen oder selbst anfertigen und eine beliebige Zielscheibenauflage darauf anbringen. Es gibt aber auch spezielle 3D-Ziele, welche dir in Form von Wildtieren ein realistischeres Jagderlebnis ermöglichen können.Zielscheibe, Ziel, Bogenschießen, Kreis

 

Ein Sport, unzählige Möglichkeiten

Es ist beinahe unmöglich, alle Informationen zum Bogenschießen zu verstehen, ohne das Schießen in der Praxis getestet zu haben. Die einzelnen Jagdbögen unterscheiden sich stark voneinander und sind je nach Einstellung und Zubehör für völlig verschiedene Einsatzgebiete geeignet.

Verschwende deine Zeit darum nicht mit dem Aneignen von theoretischem Wissen, sondern probiere das Bogenschießen selbst aus. Lass dir dabei von einem erfahrenen Bogenschützen auch gleich zeigen, worauf du bei den einzelnen Bögen achten musst und wie du deine Schusstechnik verbessern kannst.

Bogenschießen ist an sich nicht allzu schwierig und ein Ziel zu treffen erfordert in erster Linie Konzentration. Die modernen Bögen hingegen sind nicht mehr so intuitiv zu verstehen und brauchen mitunter viel Zeit, um von dir korrekt eingestellt zu werden.

Als Anfänger kommst du ohne fachmännische Hilfe zwar ebenfalls zu einem zielsicheren Schuss, du brauchst unter Umständen aber nicht nur mehr kraft, es kostet dich auch mehr Zeit. Nutze darum die Popularität des Bogensports aus und lass dich beraten.

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